An dieser Stelle möchte ich eine Software vorstellen, die noch relativ unbekannt ist – mich aber sofort begeistert hat. Es geht um die Normfall-Software.
Bei dem Produkt “Normfall” handelt es sich im Prinzip um eine Datenbank. Das besondere ist hierbei auch nicht die Datenbank als solche, sondern die Form in der die Daten strukturiert werden können. Theoretisch lässt sich damit alles machen, von der Kanzleiverwaltung über das Dokumentenmanagement bis hin zur Alltagsorganisation.
Eine Einarbeitung ist nicht nötig, mit wenigen Klicks hat man die Software verstanden, es wird aber auch ein sehr umfangreiches Bedienungs- und Anwendungshandbuch angeboten. Gearbeitet wird über “Strukturpunkte”. Man legt beliebig viele Strukturpunkte an, die ebenfalls beliebig gegliedert werden können.
Ansicht der Normfall-Software
So kann man etwa eine Kanzlei organisieren, indem man für jede Akte einen Strukturpunkt mit den entsprechenden Themen anlegt. In jedem Strukturpunkt können dann beliebige Inhalte angelegt werden, etwa Kontakte, Termine etc. Somit lässt sich alles organisieren. Speziell wenn Arbeitsabläufe, die aus verschiedenen Schritten bestehen, organisiert werden wollen, bekommt man hier ein unheimlich mächtiges Werkzeug.
Bei mir war es die Möglichkeit, Dokumente zu verwalten, die es interessant gemacht hat: Ich habe viele Dokumente, die nicht nur über die Volltextsuche erreichbar sein sollen, sondern auch thematisch strukturiert sein müssen. Über den Normfall-Manager kann man die vorhandenen Dateien (als Links) strukturieren, kommentieren und auch später durchsuchen. Jeder Dokumentenmanager wird damit schlichtweg überflüssig.
Die Jurakopf-Einschätzung
Die Software kostet für Studenten gerademal 10 Euro. Wer ernsthaft mit seinem Rechner arbeitet und mehr als 5 PDF Dokumente gesammelt hat (die er auch nutzen will), legt hier 10 Euro sehr gut an (59 Euro ist der Standard-Preis). Wenn es um die Strukturierung der eigenen Arbeit geht ist es das beste, das mir bisher untergekommen ist – sofern man kein Klicki-Bunti sucht. Insbesondere Anwälte, die nicht auf Standardlösungen setzen und dennoch den Büro-Alltag organisieren möchten, sollten hier ebenfalls einmal nachsehen.
Die kostenlose Basis-Version war für mich aber unbrauchbar, weil man hier keine Dateien verwalten kann. Man braucht schon die Professional-Version, die ich auch jedem ans Herz lege. Wer aber lieber schriftlich, mit einer Agenda, arbeitet, der wird hier keinen Gefallen finden. Netterweise gibt es eine kostenlose Testversion, so dass sich jeder problemlos einarbeiten und selber in Bild machen kann.
[...] auf das Programm Normfall gefunden. Das Programm wird ausführlich und mit positiver Wertung besprochen. Ein Dank an den Author für den hilfreichen Hinweis. Ich habe die Basic-Version installiert [...]
[...] hatte vor einiger Zeit auf die Software Normfall hingewiesen, dort noch Version 3. Ich war und bin von der Version 3 sehr begeistert und war umso erfreuter, als [...]
[...] übrigen ist es natürlich problemlos möglich, so ein Projekt auch mit Normfall anzugehen, zur Verwaltung von Ideen und Ansätzen empfiehlt sich das jedenfalls ganz gut. Die [...]
[...] Als ich Normfall entdeckte, war ich direkt begeistert – als dann Normfall 4 folgte, war ich sehr kritisch. Das hat sich inzwischen wieder gelegt: Ich habe mir ein Update auf Normfall 4 gekauft und muss inzwischen feststellen, dass wichtige Änderungen vorgenommen wurden, die das Arbeiten in der Tat stark erleichtern. Ich arbeite inzwischen wieder täglich mit der neuen Software und vor allem der alte Kritikpunkt (extrem Langsam) ist nicht mehr so auffällig wie noch Anfangs. Da es Normfall Basic auch kostenlos gibt, biete ich hin und wieder Inhalte hier als Normfall-Datei an – die Strukturierung ist einfach nützlicher als reine PDF-Dateien. [...]