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Ich habe vor einiger Zeit vorgestellt, wie man sich mit Zeitschriften wie JuS oder JA eindecken kann, um eine eigene kleine Bibliothek aufzubauen (Artikel dazu hier). Dazu schreibe ich hier ein kurzes Update, mit Blick auf die Preise und das Angebot JuS-Direkt.

Zuerst mal zu den Preisen: Ich rate dringend, nur noch über ebay solche Zeitschriften zu kaufen, ausser man findet einen äusserst günstigen Aushang in der Uni. In der letzten Zeit hatte ich einige Kontakte zur Beschaffung weiterer Jahrgänge, und die Preise sind beim Direktkontakt geradezu unerschwinglich.

Auf ebay zahle ich im Schnitt, und das scheint mir auch der einzig angemessene Preis, für einen Jahrgang der JuS vor 2000 um die 2-3 Euro. Ganz ehrlich: Mehr ist es auch nicht Wert. Wer sich mehrere Jahrgänge kaufen will, gibt am Ende schnell ein kleines Vermögen aus, wenn er mehr zahlt – und denkt an meine Argumente: 2002 war die grosse Schuldrechtsreform, 1998 die grosse Strafrechtsreform. Alles davor ist nur noch bedingt hilfreich.

Wer es auf die Urteile abgesehen hat, kann sich die Zeitschriften ohnehin sparen: Sucht lieber jemanden, der eine JuS Basis CD hat (von 2002, stelle ich noch vor) und sie verkaufen möchte, dazu eine JURA-Katei CD ROM  (Habe ich hier vorgestellt) und das kostenlose Deutsche Fallrecht (Artikel hier) – und fertig ist eine Rechtsprechungsdatenbank für ein paar Euro. Deswegen müsst ihr weder die Zeitschriften kaufen noch viel Geld ausgeben.

Hinzu kommt jetzt ein weiterer Aspekt: Das Online-Angebot von Beck für alle Abonnenten der JuS (hier von mir besprochen). Hier stehen zwar “nur” die Hefte ab 2000 online, aber wenn man meinen Argumenten folgt, reicht das ja völlig. Dieses Online-Archiv, für das man als Abonnent nicht extra zahlen muss, sollte als Grundausreichen, für die Jahrgänge der JuS ab 2000 auch nicht mehr die Welt zu zahlen. Ich denke 10-15 Euro sind das absolute Maximum.

Dennoch macht es in meinen Augen weiterhin Sinn, sich gedruckte Werke anzuschaffen – auch wenn man online, quasi ohne Zusatzkosten, Zugriff auf alle Hefte in sehr gut sortierter Form hat: Man weiss nie, wie lange das Angebot in dieser Form besteht und will auch einfahc mal lesen, ohne den Rechner anzuwerfen. Vorrausgesetzt man zahlt nur kleines Geld für die gebrauchten Jahrgänge, sollte man sich also beruhigt weiterhin diese in gedruckter Form anschaffen. Alleine auf den Preis sollte dieses Angebot nun Einfluß haben.

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  1. [...] Es gibt zu diesem Artikel ein erweiterndes Update, zu finden hier. In dem Update geht es vor allem um die Preise die man zahlen [...]

  2. [...] Preiseinschätzung hat sich weiterhin bestätigt, jedenfalls was Ausbildungszeitschriften angeht: Vor 1998 mehr als 5 [...]

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Dieses private Projekt wird unterstützt von vier Verlagen, die es mir ermöglichen, möglichst viele Rezensionen zu schreiben und denen ich hier aufrichtig danken möchte:

Verlag C.H.Beck

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