Jurakopf – Tipps für Jurastudenten: Rezensionen und Tipps für Jura-Studenten

    Aktuelle Headline

    Das unbekannte Grundrecht in Art. 38 GG

    Die aktuelle Ausgabe der JuS (3/2010) ist erschienen und ich gehe einmal davon aus, dass die gewissenhaften Studenten natürlich sofort den Aufsatz von Mayer am Anfang gelesen haben (S. 189-195): “Der Vertrag von Lissabon im Überblick”. Und diejenigen, die diesen Aufsatz gewissenhaft studiert haben, sind bei dieser Randbemerkung von Mayer sicherlich gleich in Panik verfallen:
    [...] [...]

    Jurakopf.de-Intern

    Intern: Experimentier-Woche auf Jurakopf

    Kurzer Hinweis: Auf Jurakopf experimentiere ich die nächsten 7 Tage. Die inhaltliche Arbeit wird ganz normal weiter gehen, aber ich möchte mit Community-Funktionen arbeiten und experimentieren. Zugleich wird ausprobiert, ob es neue Themes gibt, die ein wenig “leichter” wirken. Dabei stelle ich schon jetzt fest, dass das alte Magazin-ähnliche-Design doch den Vorteil hatte, die Inhalte [...]

    Jurakopf.de-Intern

    Rose-Rosahl? Hier im Volltext…

    Wie ich gerade erfahre, rühmt sich ein bekannter Repetitor angeblich als einziger den oben benannten Fall in digitaler und lesbarer Fassung anzubieten. Wenn dem so ist: Es ist falsch. Ich halte hier einige ältere Urteile im Volltext bereit, darunter ein paar bekannte RGSt Entscheidungen und auch den Rose-Rosahl-Fall.
    Ich nutze dies daher um einfach nochmal auf [...]

    Aktuelle Urteile, Hinweise auf Urteile und auch Urteilsbesprechungen finden Sie hier.



    VG Neustadt erneut zum Hausverbot

    Ich habe kürzlich ein Urteil des VG Neustadt auf Jurakopf eingestellt, in dem es um das Hausverbot in einer öffentlich-rechtlichen Einrichtung (Schwimmbad) ging, zu finden hier. Soeben habe ich ein weiteres Urteil des VG Neustadt auf der Kanzlei-Seite eingestellt, hier geht es um ein Hausverbot in einer Behörde (zu finden hier). Das Urteil bietet nichts [...]

    Auch in Bayern gibt es eine Meinungsäußerungsfreiheit

    Ich bin mitunter schlicht fassungslos, welche Urteile bei mir landen. Der Sachverhalt zum folgenden Urteil wäre bei mir bestenfalls in der Kategorie “Anfängerklausur mit gehobenem Schwierigkeitsgrad” geladet: Zu evident ist das Ergebnis, zu eindeutig die Rechtsprechung des BVerfG zum Thema. Scheinbar muss man in Bayern aber bis zum Verwaltungsgerichtshof gehen, um ein solches Urteil zu [...]

    Anwalt wird man nur mit 2. Staatsprüfung

    Der BGH (AnwZ (B) 92/09) hatte sich mit einem Fall zu beschäftigen, in dem jemand zwar durchweg gute Zeugnisse während des Referendariats erhalten hat, aber letztlich durch die 2. Staatsprüfung gefallen ist. Der Betroffene meinte, die Zeugnisse alleine sollten ausreichen, um die Zulassung als Rechtsanwalt zu erhalten. Dazu führte er eine zweifelhafte Argumentation an:
    Am 24. [...]

    Darf ein Rep in der Uni werben: Ja, vorerst!

    Wie heute bei Beck-Online zu lesen ist, hat das Verwaltungsgericht Göttingen a, 26.2. (4 B 10/10) angeblich beschlossen, dass ein Repetitor nicht in einer Uni werben darf. Der direkte Wettbewerb solle ein Problem sein, speziell der erweckte Eindruck, die Uni-Angebote seien unzureichend. Allerdings geht es in der Sache vielmehr um ein Hausverbot, dass die Uni [...]

    VG Neustadt zum Hausverbot

    Das öffentlich-rechtliche Hausverbot ist der immer wieder kehrende Klassiker in den kleinen Ö-Rechts-Klausuren und tritt selbst im Examen hin und wieder auf. Ich habe das Thema hier bereits besprochen und verweise zur Vertiefung auf meinen bisherigen Artikel.
    Aktuell gibt es nun aber eine Entscheidung des VG Neustadt (4 L 81/10.NW), die das Problem nochmal relativ aktuell [...]

    OLG Celle zum Zugang einer Willenserklärung bei Stellvertretung

    Eine Willenserklärung, die ein Vertreter abgibt, wird nicht wirksam, wenn seine Vollmacht zwischen Abgabe und Zugang der Willenserklärung erlischt.
    Ist für eine Willenserklärung, die ein Vertreter abgibt, Schriftform vereinbart, ist die Form nur gewahrt, wenn dessen Vollmacht bei Zugang der Erklärung in schriftlicher Form noch besteht.

    OLG Celle, 6 U 92/09

    Die Geldbombe in der Strafrechtsklausur

    Und wieder ein Standardproblem beim BGH, wieder eine schöne Fallkonstellation mit der man testen kann, ob Klausurschreiber sich auf den gesamten Sachverhalt einlassen oder nur einzelne Probleme erkennen:
    Dieb D möchte eine “Geldbombe” entwenden ind er Hoffnung, dass sich darin viel Geld befindet. Ihm kommt es dabei alleine auf den Inhalt an, er vermutet mehrere Tausend [...]

    Das Projekt Jurakopf.de

    Jurakopf.de ist ein privat betriebenes Projekt, dass sich vornehmlich an Jurastudenten und Rechtsreferendare widmet. Ich habe es Anfang 2008 aufgebaut, weil mir einfach bodenständige Rezensionen und Produktvorstellungen fehlten, die ich als Kaufentscheidung nutzen konnte.

    Das Ziel der Seite ist es, lesbare und verständliche Rezensionen zu Literatur und Produkten zu bieten. Nebenbei gibt es Hinweise auf aktuelle Neuerungen und kleinere Tipps aus dem Studienalltag. Die Seite ging erst vor kurzem Online, dabei war ich mit meinen Problemen wohl nicht alleine: Inzwischen habe ich hier über 1500 Leser pro Tag.

    Im September 2008 wurde das Projekt Jurakopf auf dem 17. EDV-Gerichtstag als bestes freies Internetprojekt in der Kategorie "Lernen" ausgezeichnet.

    Übrigens: Werbung etc. gibt es hier nicht, es bleibt ein privates Projekt - wenn ich etwas zu empfehlen habe, dann tue ich das in einem Artikel. Details und das Impressum sind hier zu finden

Alle Einträge mit dem Tag: ‘ spiele ’

Das Brett des Karneades

Sep 1st, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag, Grundlagen

Mir begegnete das Brett des Karneades zum ersten Mal im zweiten Semester, seitdem regelmässig, zuletzt in meiner Seminararbeit. Für mich ist es ein gutes Modell, über den Begriff “Gerechtigkeit” nachzudenken – nicht nur bei einem Wein oder Bier, sondern ganz praktisch im Studium. Ich für meinen Teil finde es erschreckend, wie viele Jura-Studenten durchs Studium wandeln und bei der einfachen Frage nach Gerechtigkeit aufgeben oder die Augen verdrehen – blöd nur, wenn die in Klausuren kommt, auch wenn es nur Grundlagenscheine sind.

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Negative Rezensionen: Nutzlos?

Jul 29th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern

Nach dem Kommentar mit der Anmerkung dass ich ja nur positiv schreibe (auf den ich dort ja auch geantwortet habe), habe ich noch etwas nachgedacht und frage mich, ob es andere auch so sehen: Sind für die Leser negative Rezensionen sinnvoll?

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Das erschlichene Auto das vielleicht gestohlen wurde

Jul 29th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Das Fällchen, Meinungsstreit: Strafrecht, Rausgepickt: Strafrecht

Im heutigen “Fällchen” geht es um einen Klassiker: F ist der angestellte Fahrer des Chefs C. Er holt morgens immer bei dessen Butler B (in der Stadtville das C) den Wagenschlüssel und den Wagen, fährt dann C den Tag über um Abends den Wagen wieder zurück zur Villa zu bringen, wo er den Wagen abstellt und B den Schlüssel aushändigt.

Eines Tages kündigt C dem F fristlos. Dieser bringt noch den Wagen zum B zurück. Am nächsten Tag dann, geht er wieder zum ahnungslosen B und lässt sich von ihm den Schlüssel aushändigen, um sodann mit dem Wagen des C davon zu fahren.

Wie hat sich F strafbahr gemacht?

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Blick auf: BeckRecherche und NJW DVD

Jun 8th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Software

Wer, so wie ich, schon etwas länger mit juristischer Software arbeitet kennt auf jeden Fall das gute alte “Beckview” – und seine Macken bzw. Bedienungsprobleme. Vor allem die ständig neuen Versionen von BeckView, die fehlenden Online-Updates und die Inkompatibilität (installierte man das eine Produkt, ging plötzlich das andere nicht mehr) war da ganz schnell ganz nervig. Inzwischen setzt Beck auf ein neues Fundament namens “BeckRecherche” das ich hier, im Rahmen der NJW DVD vorstelle.

Hinweis: Der Beck-Verlag hat mir netterweise eine NJW DVD zur Vorstellung übersandt.

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Ein paar handfeste Tipps für juristische Klausuren

Jun 3rd, 2008 | By Jens Ferner | Category: Klausurtipps

Alexander vom Epiblog hat mich auf das Thema “Klausuren” aufmerksam gemacht, zu dem er selber schon einen Linktipp bereit hält. Nachdem ich das Thema schon länger vor mir her schiebe, nehme ich das als Anlass, um kurz was dazu zu schreiben und ein paar Literatur-Tipps zu geben.

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About & Impressum

Jun 2nd, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Intention dieser Webseite
  2. Über mich und Impressum
  3. Interviews und Presse
  4. Rezensionsexemplare & Werbung
  5. Das Konzept hier: Fehler und Persönlich!
  6. Kommentarfunktion
  7. Datenschutzerklärung

1. Die Intention dieser Webseite

Diese Webseite ist keine Zeitschrift, es gibt hier sporadisch ausgewählte News zu den verschiedensten Themen rund um das juristische Studium. Die Einträge sind geprägt von meiner persönlichen Meinung die alles andere als objektiv ist und durchaus geprägt durch meinen eigenen Studienalltag. Ich möchte mich einerseits einfach nur austauschen bzw. mitteilen, hoffe aber auch für andere Jura-Studenten eine kleine Hilfe zu sein. Kommerzielle Interessen werden nicht verfolgt.

Dabei ist diese Seite natürlich im Fluss: Es kann gut sein, dass ich ein Buch empfehle ohne ein anderes gutes zu kennen – wenn ich dann später eines lese das besser oder gleich gut ist, fließt das natürlich in die Webseite mit ein. Manchmal gefallen mir auch zwei Bücher sehr gut und ich empfehle beide um dem Leser die Wahl zu überlassen.

Mein Projekt Jurakopf.de wurde auf dem 17. EDV-Gerichtstag in Saarbrücken (2008) als bestes Projekt in der Kategorie “Lernen” ausgezeichnet.

2. Über mich
Ich bin Jura-Student, Schwerpunkte Strafrecht und Datenschutzrecht. Vor meinem Studium habe ich lange als Programmierer gearbeitet mit dem Schwerpunkt Sicherheit und Hacking. Meine redaktionelle Tätigkeit hat unter RexFelium eine eigene Webseite.

Logo FernerJens Ferner
via Anwaltskanzlei Ferner [Webseite]
Carl-Zeiss-Strasse 5
52477 Alsdorf
Telefon: 0178 1875367

Mail: jens.ferner@fernermail.de (PGP Key auf meiner privaten Seite)

Hinweis : Alle auf dieser Webseite angegebenen personenbezogenen Daten dürfen selbstverständlich nicht für Werbung jeglicher Art oder Meinungsumfragen genutzt werden. Ebenso widerspreche ich der Speicherung meiner Daten, abgesehen von privaten Zwecken.

3. Interviews und Presse
Pressevertreter können sich jederzeit gerne an mich wenden, wenn es Fragen zu Themen gibt und ich helfe auch gerne weiter.

4. Rezensionsexemplare & Werbung

Sollte mir jemand ein Buch oder ein sonstiges Produkt für eine Rezension senden wollen, schicken Sie dies bitte an die Anwaltskanzlei Ferner, Carl-Zeiss-Strasse 5 in 52477 Alsdorf, z.Hd. Jens Ferner. Ich freue mich jederzeit über Rezensions-Exemplare und bespreche diese gerne auf dieser Seite.

Ich schalte auf Jurakopf.de keinerlei Werbung – wenn mich ein Buch überzeugt, empfehle ich es, das ist am Ende ohnehin wertvoller. Sollten Sie also der Meinung sein, dass ein Buch oder eine Software eine Werbeanzeige wert wäre, schicken Sie es mir zur Rezension.

Hinweis für Leser und Verlage: Ich werde Rezensionsexemplare nicht besser oder schlechter Bewerten als andere Bücher. Aus Gründen der Transparenz weise ich bei der Besprechung eines zur Verfügung gestellten Rezensionsexemplares immer ausdrücklich darauf hin, dass es mir als solches vorgelegen hat. Eine Ausnahme mache ich, wenn ich ein Buch bereits gekauft habe und mir ein Verlag eine aktuellere Auflage zur Verfügung stellt. Die Verlage, die mich mit Rezensionsexemplaren unterstützen, werden ausdrücklich erwähnt.

Zur Frage, ob ich jedes hier vorgestellte Buch auch wirklich lese: Im Regelfall eindeutig ja. Es gibt Ausnahmen, auf die ich dann gesondert hinweise bzw. man merkt es dann beim lesen – Themen wie StGB AT, die schon mehrfach gelesen habe, konzentriere ich auf repräsentative Kapitel (Beim StGB AT etwa Kausalität, objektive Zurechnung und Konkurrenzen). Gerade Randfächer (wie Medienrecht, Arbeitsrecht) oder Fächer die mich besonders interessieren (Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie) lese ich immer vollständig bevor ich was dazu schreibe. Das gilt ganz besonders auch für Klausurenkurse.

5. Das Konzept hier: Fehler!

Ich bin Student, das heißt: Ich bin weder allwissend, noch erhebe ich den Anspruch es zu sein. Ich recherchiere immer sehr umfassend für fachliche Artikel, dennoch können (und werden) mir Fehler bzw. unvertretbare Positionen unterlaufen. Das ist nicht schlimm, denn: Das hier ist eine private Seite, ein Blog – keine Fachzeitschrift. Ich erhebe daher weder den Anspruch, noch kann ich ihn überhaupt umsetzen: Hier kommen die Kommentare ins Spiel. Jeder ist aufgerufen, auf Fehler hinzuweisen.
Ich nehme so etwas gerne an, solange es nicht persönlich ist (siehe auch Punkt 6). Wenn es aber um Positionen geht, muss man das auch argumentativ darlegen, ein einfaches “Das ist Falsch” ohne Fundstelle oder Argumente ist wertlos. Würde ich sowas einfach umsetzen, würde ich meinem eigenen Anspruch nicht gerecht werden.

Ganz wichtig zur Wiederholung: Ich mache das hier in meiner Freizeit. Ich mache es gerne, auch um selber etwas zu lernen, aber häufig unter hohem Zeitdruck. Gerade deswegen werden regelmässig (kleinere) Fehler, speziell Tippfehler, auftreten. Es gibt bei einem solchen Projekt ganz andere Sorgen, wer der Meinung ist, er müsse auf sowas ständig hinweisen, zeigt nur dass er (a) keine Schwerpunkte setzen kann und (b) nicht begriffen hat wie die Seite funktioniert und dass ich (c) bezüglich solcher kleinerer Fehler sogar vorsätzlich handle. Wer das dennoch anmerkt soll das tun, sobald es persönlich wird zeigt man aber nur, dass man (a) hier nichts gelesen hat und (b) in kauf nimmt dass der Kommentar nicht freigeschaltet wird.

Übrigens am Rande: Die Fehlerhaftigkeit ist bei mir zum Konzept geworden, da sich gezeigt hat, dass gerade kleinere Fehler dazu ermuntern, Kommentare zu schreiben. Ausserdem wirkt es vor allem bei Studenten sehr viel menschlicher als der Anspruch, “Perfekt” zu sein – insbesondere bei einem Projekt dass ausdrücklich ein Freizeit-Projekt ist.

Die Rezensionen selbst sind immer von meiner persönlichen Wertung geprägt – ich sage das offen, um niemanden darüber hinweg zu täuschen, dass es immer sein kann, das mir ein Buch besonders gefällt, anderen aber nicht. Deswegen gibt es auch die Kommentarfunktion: Wer eine Wertung anders sieht, kann dies jederzeit darlegen. Wenn man das macht, indem man klar stellt was einem besser/schlechter Gefallen hat, ist es somit für jeden anderen Leser sehr wertvoll bei der eigenen Entscheidungsfindung.

6. Kommentarfunktion
Leider sehe ich mich gezwungen, Kommentare nur nach vorheriger Moderation freizuschalten. Das heißt: Ihre Kommentare werden erst gespeichert und später von mir ggfs. freigeschaltet. Bis dahin sind sie nicht auf der Seite zu sehen.
Wen auch immer beleidigende Kommentare schalte ich grundsätzlich nicht frei, ebenso Kommentare die strafrechtlich relevant sein könnten, eine Stellungnahme was ich warum nicht freigeschaltet (oder nachträglich gelöscht habe), gebe ich nicht ab. Bei der Abgabe des Kommentars wird Ihre IP erhoben und bis zur Moderierung durch mich gespeichert.

Beachten Sie bitte, dass ich teilweise nur 3-4mal pro Woche hier nach den Kommentaren sehe, daher kann es zu Verzögerungen beim Freischalten kommen.

Die Kommentare auf dieser Webseite dienen dazu, sich auf fachlicher/sachlicher Ebene zu den Inhalten auszutauschen. Kommentare die, wie auch immer, die persönliche Ebene berühren – etwa schmähend – werden von mir rigoros entfernt bzw. gar nicht erst freigeschaltet. Typisches Beispiel: Anstatt einfach auf einen Tippfehler hinzuweisen wird deswegen beim Angesprochenen gleich die Fähigkeit zum Examen angezweifelt. Sowas gehört hier nicht hin.

7. Datenschutzerklärung

Diese Webseite ist rein privater Natur, Sie dient nur privaten Interessen, so dass gemäß §27 I Satz 2 BDSG der 3. Abschnitt des BDSG keine Anwendung findet. Die Grundlage des Datenschutzes auf dieser Webseite ist daher für mich vor allem der 4. Abschnitt des TMG. Ich biete hier keine bezahlte Dienstleistung an. Die einzige Werbung die sie hier finden ist die indirekte Werbung für mich als Person die ich mir von diesem Angebot verspreche, ich vermittle hier aber keine kostenpflichtige Dienstleistung.

Ich selber verarbeite, abgesehen von einer ganz bei Ihnen liegenden Eingabemöglichkeit bei Kommentaren (siehe dazu unten 2), keinerlei personenbezogene Daten der Besucher meiner Seite: Weder habe ich ein Interesse daran, noch würde ich irgendeinen Nutzen daraus ziehen. Da Datenschutz eines meiner Arbeitsgebiete ist, würde ich hier Vertrauen verspielen dass ich zum Arbeiten dringend benötige, auch aus dieser Sicht kommt für mich ein Verarbeiten personenbezogener Daten nicht in Frage.

(1) So erhebt weder das eingesetzte System “Wordpress” in der vorhandenen Konfiguration personenbezogene Daten, noch greife ich auf Server-Ebene auf eventuell vorhandene Speicherungen in Logfiles zu. Alle benutzerbezogenen Funktionen in diesem Blog wurden von mir deaktiviert. Sofern Cookies gesetzt werden, wird es sich nicht um persönliche Cookies handeln, sondern sie beinhalten lediglich eine Session-ID oder ähnliches, die nach dem Verlassen der Seite verfallen muss.

(2) Ein Hinweis zu den Kommentaren, einer Funktion die sie wenn, dann freiwillig nutzen: Sie können hier beim Schreiben, wenn Sie möchten, einen Namen angeben. Sie müssen dies nicht tun und ich bitte ausdrücklich darum, auf jeden Fall ein Pseudonym zu verwenden. Das genutzte Pseudonym wird in der Datenbank gespeichert.
Ihre IP wird bei Kommentaren kurzfristig gespeichert, nämlich für den Zeitraum von der Abgabe des Kommentars bis zur Moderation durch mich. Sobald der Kommentar moderiert (also entweder freigeschaltet oder entfernt) wird, wird die IP automatisch gelöscht.

(3) Sollten Sie auf Ihrer Homepage einen Link per Trackback zu einem Artikel dieser Homepage setzen, wird natürlich ihre gesendete Homepage hier verlinkt und dieser Link dauerhaft gespeichert. Dies ist schliesslich der Sinn von Trackbacks. Die IP desjenigen Benutzers der den Link gesetz hat, wird aber nicht erfasst, auch sonst keine Daten des Nutzers, sondern alleine von der verlinkenden Homepage. Wenn Sie dies nicht möchte, senden Sie bitte keinen Trackback, die Kontrolle ob und was Sie senden liegt schliesslich alleine bei Ihnen.

(4) Diese Seite wird auf einem Server mit einem Apache-System betrieben, das Logfiles anlegt, in denen die Zugriffe mit IP (Access-Logfiles) protokolliert werden. Die IP wird dabei in den Access-Logfiles anonymisiert erfasst. Das heisst: Jeder Zugriff wird in den Access-Logfiles als 127.0.0.1 vermerkt, so dass auf keinen Fall Rückschlüsse auf den individuellen Nutzer möglich sind. Diese anonymisierten Logfiles werden zur Zeit von Hosteurope 3 Monate lang gespeichert und danach automatisch gelöscht, Einfluß auf das Anlegen und Löschen der Logfiles habe ich leider nicht.
In den Logfiles stehen folgende Daten: Zugriff von/auf, Status-Code, Timestamp, User-Agent. Mitunter nutze ich die Access-Logfiles, um zu sehen, welche Seiten bei mir besonders beliebt sind oder mit welchen Suchwörtern meine Seite gefunden wurde. Sollten Sie Ihren Referer nicht übermitteln wollen, können Sie Tools wie z.B. Proxomitron einsetzen.
Ich habe lediglich ein Webhosting-Paket gebucht, auf die Server-Dienste wie den Apache-Server der die Logfiles erzeugt, habe ich keinerlei Einfluß. Ich bin daher der Auffassung, dass es sich hierbei nicht um eigene Dienste handelt, auch halte ich keinen “fremden Dienst” zur Nutzung bereit, so dass ich meines Erachtens nicht nach §2 Nr.2 TMG Diensteanbieter hinsichtlich des Apache-Servers bin. Diensteanbieter bzgl. der Server-Dienste inkl. des Apache-Services ist meiner Meinung nach der Server-Betreiber Hosteurope, an den Sie sich bitte bei Fragen und Problemen wenden.
Kontrollieren können Sie die Angaben zu den Logfiles hier in den Hosteurope-FAQs.

(5) Externe Dienste wie Analyse Tools, Wetterdienste oder Werbeanzeigen werden hier nicht verwendet, so dass die IP der Besucher nicht unerkannt an externe Dienste übermittelt wird.

(6) Sie können mir natürlich jederzeit E-Mails, auch mit Fragen zum Datenschutz hier, senden. Wenn Sie dies wünschen, können Sie Ihre Mails mit PGP oder per S/MIME verschlüsseln, die notwendigen Schlüssel von mir finden Sie soweit vorhanden oben im Impressum.
Mir zugesandte Emails lösche ich immer spätestens nach 3 Monaten, dann läuft hier ein Taskjob, der automatisch alles restlos löscht. Wer eine frühere Löschung seiner Mails wünscht kann dies jederzeit erfragen, für mich als Privatperson und im täglichen Leben generell ist die 3-Monats-Lösung einfach die praktikabelste, alles darüber hinaus würde die übliche Korrespondenz quasi unmöglich machen und für mich zu viel Aufwand bedeuten. (Es wäre für mich unverhältnismässig).
Emails an mich werden selbstverständlich von mir niemals, auch nicht in Auszügen, veröffentlicht. Auch schreibe ich auf meiner Homepage keine Hinweise, ob ein namentlich benannter User einen bestimmten Inhalt gesendet hat (Etwa “User X hat mir geschrieben, dass….”). Wer einen Leserbrief schreibt und ausdrücklich um die Veröffentlichung bittet, ist davon natürlich ausgenommen. Ebenso wie ich mich auf Emails beziehe in der Art “Ich wurde per Mail gefragt, ob ich nicht etwas zum Thema X schreiben kann”.

(7) Wenn Sie Links anklicken, die zu externen Seiten führen, muss Ihnen natürlich klar sein, dass Ihre IP dann evt. im Protokoll dieser Seiten auftaucht. Dies ist eine Selbstverständlichkeit die ich hier nur der Vollständigkeit halber nochmals festhalte.



Liste ausbildungsrelevanter Urteile

Jun 1st, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag

Ich pflege hier eine Liste ausbildungsrelevanter Urteile. Mein Ziel ist es, mit und mit die genannten Urteil im Volltext oder mit den relevanten Auszügen zu bieten. Dazu einige wenige persönliche Anmerkungen. Jeder kann und soll zudem zu den eingestellten Urteilen eigene Kommentare verfassen, etwa um weitere Hilfen, Quellen oder Links anzugeben.

Diese Liste basiert auf einer anderen, die ich bei Wikipedia gefunden habe (Quelle, Lizenz):Das Ziel der Urteile hier ist es ausdrücklich nicht, vollständig zu sein, sondern vielmehr eine qualitative Auswahl zu treffen, zu der jeder Student eigene Anmerkungen hinterlassen kann.

Zivilrecht

    Öffentliches Recht

    Strafrecht

    Europarecht

    • Costa/ENEL-Entscheidung (Slg. 1964, 1251)
    • Christel-Schmidt-Entscheidung (EuGH Slg. 1994, 1311)
    • Daily-Mail-Entscheidung (EuGH Slg. 1988, 5483)
    • Kühne und Heitz NV / Productschap voor Pliumvee en Eieren (EuGH Slg. 2004, I-837)
    • Solange I (BVerfGE 37, 271)
    • Solange II (BVerfG 73, 339)
    • Maastricht-Urteil (BVerfG 89, 155)
    • Mangold-Entscheidung (Slg. 2005, I-9981)
    • Cassis-de-Dijon-Entscheidung (Slg. 1979 , I-649)
    • Keck-Entscheidung (EuGH Slg. 1993, I-6097)
    • Bosman-Entscheidung (EuGH Slg. 1995, I-4921)
    • Dassonville-Entscheidung (EuGH Slg. 1974, 837)
    • Francovich-Entscheidung (EuGH Slg. 1991, 5357)


    StudiVZ: Wozu?

    Mai 28th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag, Netzwerke

    Ich bin ja gegenüber diesen ganzen “sozialen Netzwerken” immer sehr skeptisch. Lange Zeit war ich z.B. OpenBC (später XING) Nutzer und musste feststellen, dass das für mich absolut wertlos war. Nun habe ich einige Zeit als StudiVZ-Nutzer auf dem Buckel und muss feststellen, dass der Kram für mich auch nix ist.

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    Liste der Fallbeispiele in der Rechtswissenschaft

    Mai 20th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Arbeitstipps, Rechtsprechung

    Als Jurist lernt man weder Urteile noch den gesetzestext auswendig – keine Frage. Dennoch gibt es einige (wenige) Urteile, die man einfach kennen muss, wenigstens vom Namen und der groben Intention her. Der Katzenkönig-Fall, Rose-Rosahl oder auch der Hoferbenfall sind da nur einige wenige.

    Zufällig bin ich bei Wikipedia über eine Seite gestolpert, die in der Tat die wichtigsten Urteile auflistet, teilweise mit Besprechungen, teilweise leider ohne – aber immer mit der passenden Fundstelle. Die Seite ist hier zu finden, ich empfehle nachdrücklich, die ersten vier Kategorien (Zivilrecht, Ö-Recht, Strafrecht und EUGH) durchzugehen und nochmals die Urteile aufzufrischen.

    Update: Ich habe angefangen, die Liste hier zu pflegen und die Urteile einzustellen.

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    Plädoyer für einen neuen Blick auf den §16 StGB

    Mai 14th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern

    Ich habe letztes Jahr einen kleinen Essay zum §16 StGB geschrieben, der inzwischen bei Google auch ganz gut positioniert ist. Was als harmloses Gedankenspiel anfing, entwickelte sich, konnte aber -wider erwarten- leider von mir nie sauber beendet werden. Es blieb ein Gedankenspiel. Da ich vor kurzem nochmals darauf angesprochen wurde, habe ich den Essay jetzt einfach hier eingestellt – vor allem um mich selbst daran zu Erinnern nochmals darüber nachzudenken.

    In der Ausgabe 4/2007 der JURA habe ich einen interessanten Aufsatz von Prof. Dr. Wilfried Küper (S.260) zu dem §16 II StGB gelesen. Da ich mich zur Zeit intensiv nochmals mit den Irrtumslehren im Rahmen des StGB-AT auseinandersetzen muss, kamen mir bei der Lektüre einige neue (?) Ansätze zur Interpretation des §16 StGB die ich hier in Form eines Essays darlegen möchte.
    Nur noch mal zur Erinnerung: Ein Essay ist keine wissenschaftliche Arbeit, er dient der gedanklichen Auseinandersetzung mit einem Thema. Und jedenfalls für mich geht es dabei in erster Linie um unterhaltsame Gedankenspiele.

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    Anstiftung zur Qualifikation (Aufstiftung)

    Apr 17th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Meinungsstreit: Strafrecht

    Ein richtig schönes klassisches StGB-AT Problem, dass bei jedem sitzen muss, der durchs Studium will: Kann man denjenigen, der zur Begehung des Grunddeliktes bereits fest entschlossen ist, noch zur Qualifikation aufstiften?

    Ein Lehrbuchfall, wie er in meinem Heimatdorf wöchentlich auftritt: Karl will eine Tankstelle “machen” und schwingt sich auf sein Fahrrad – die (wegen der gesonderten Hartz-IV-Bezüge von ihm in Scheidung lebende) Ex-Ehefrau Karla, immer noch um sein Wohl besorgt, bringt ihm noch schnell eine Schusswaffe mit der er dann den Raub (nun als schweren Raub) begeht. Frage: Hat Karla zur Qualifikation angestiftet?

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    Ein Notebook für Studenten

    Mrz 31st, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag, Arbeitstipps

    Nachdem ich etwas zum Eee-PC geschrieben habe folgt hier nun ein allgemeiner Artikel zum Thema Notebook. Fakt ist -jedenfalls für mich- im Jura-Studium braucht man eines. Klar geht es irgendwie auch ohne, aber es muss nicht sein und bei Hausarbeiten oder Seminararbeiten zahlt es sich schnell aus. Das Problem ist nur: Nicht jeder bekommt eines geschenkt – oder kann sich das aktuelle Highlight aus dem Handel leisten.

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    Plate: Das gesamte examensrelevante Zivilrecht

    Mrz 17th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Zivilrecht

    Bei mir im Jurakopf-Blog ist es bereits ein gefügelter Begriff, “der Plate”. Geschrieben habe ich es schon mehrfach, besprochen selbst habe ich ihn noch nie. Das hole ich jetzt in der gebotenen Kürze nach.

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    Spass muss sein II: Weitere Spiele

    Jan 18th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag

    Nach meinem ersten Spiele-Tipp stelle ich hier nun weitere kostenlose Spiele vor. Ein wenig Kurzweil muss einfach möglich und erlaubt sein.

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    Spass muss sein: Battletanks

    Dez 30th, 2007 | By Jens Ferner | Category: Alltag

    Ausnahmsweise empfehle ich mal ein Spiel: Einfach weil Spass mal sein muss. Es ist ein böses Spiel (weil es dort um Gewalt geht), trotzdem nett. Wenn auch mit 56MB nicht gerade klein. Es heisst “BattleTanks” und macht wirklich Spass – zumde kostenlos und Opensource. Screenshots und Downloads hier auf der Webseite.

    Nicht verwirren lassen: Es geht auch alleine. Einfach ein neues Netzwerk-Spiel starten und dann beliebig viele AI-Spieler hinzufügen.