Jurakopf – Tipps für Jurastudenten: Rezensionen und Tipps für Jura-Studenten

    Aktuelle Headline

    Das unbekannte Grundrecht in Art. 38 GG

    Die aktuelle Ausgabe der JuS (3/2010) ist erschienen und ich gehe einmal davon aus, dass die gewissenhaften Studenten natürlich sofort den Aufsatz von Mayer am Anfang gelesen haben (S. 189-195): “Der Vertrag von Lissabon im Überblick”. Und diejenigen, die diesen Aufsatz gewissenhaft studiert haben, sind bei dieser Randbemerkung von Mayer sicherlich gleich in Panik verfallen:
    [...] [...]

    Jurakopf.de-Intern

    Intern: Experimentier-Woche auf Jurakopf

    Kurzer Hinweis: Auf Jurakopf experimentiere ich die nächsten 7 Tage. Die inhaltliche Arbeit wird ganz normal weiter gehen, aber ich möchte mit Community-Funktionen arbeiten und experimentieren. Zugleich wird ausprobiert, ob es neue Themes gibt, die ein wenig “leichter” wirken. Dabei stelle ich schon jetzt fest, dass das alte Magazin-ähnliche-Design doch den Vorteil hatte, die Inhalte [...]

    Jurakopf.de-Intern

    Rose-Rosahl? Hier im Volltext…

    Wie ich gerade erfahre, rühmt sich ein bekannter Repetitor angeblich als einziger den oben benannten Fall in digitaler und lesbarer Fassung anzubieten. Wenn dem so ist: Es ist falsch. Ich halte hier einige ältere Urteile im Volltext bereit, darunter ein paar bekannte RGSt Entscheidungen und auch den Rose-Rosahl-Fall.
    Ich nutze dies daher um einfach nochmal auf [...]

    Aktuelle Urteile, Hinweise auf Urteile und auch Urteilsbesprechungen finden Sie hier.



    Darf ein Rep in der Uni werben: Ja, vorerst!

    Wie heute bei Beck-Online zu lesen ist, hat das Verwaltungsgericht Göttingen a, 26.2. (4 B 10/10) angeblich beschlossen, dass ein Repetitor nicht in einer Uni werben darf. Der direkte Wettbewerb solle ein Problem sein, speziell der erweckte Eindruck, die Uni-Angebote seien unzureichend. Allerdings geht es in der Sache vielmehr um ein Hausverbot, dass die Uni [...]

    VG Neustadt zum Hausverbot

    Das öffentlich-rechtliche Hausverbot ist der immer wieder kehrende Klassiker in den kleinen Ö-Rechts-Klausuren und tritt selbst im Examen hin und wieder auf. Ich habe das Thema hier bereits besprochen und verweise zur Vertiefung auf meinen bisherigen Artikel.
    Aktuell gibt es nun aber eine Entscheidung des VG Neustadt (4 L 81/10.NW), die das Problem nochmal relativ aktuell [...]

    OLG Celle zum Zugang einer Willenserklärung bei Stellvertretung

    Eine Willenserklärung, die ein Vertreter abgibt, wird nicht wirksam, wenn seine Vollmacht zwischen Abgabe und Zugang der Willenserklärung erlischt.
    Ist für eine Willenserklärung, die ein Vertreter abgibt, Schriftform vereinbart, ist die Form nur gewahrt, wenn dessen Vollmacht bei Zugang der Erklärung in schriftlicher Form noch besteht.

    OLG Celle, 6 U 92/09

    Die Geldbombe in der Strafrechtsklausur

    Und wieder ein Standardproblem beim BGH, wieder eine schöne Fallkonstellation mit der man testen kann, ob Klausurschreiber sich auf den gesamten Sachverhalt einlassen oder nur einzelne Probleme erkennen:
    Dieb D möchte eine “Geldbombe” entwenden ind er Hoffnung, dass sich darin viel Geld befindet. Ihm kommt es dabei alleine auf den Inhalt an, er vermutet mehrere Tausend [...]

    Betrug beim Tanken ohne Zahlungsabsicht?

    Es gibt – zumindest in der kleinen Übung – zwei Standard-Konstellationen, mit denen der Prüfer einfach sehen kann, ob man den Unterschied zwischen Eigentumsdelikt und Vermögensdelikt verstanden hat:

    Der Täter bedient sich ungewollt im Kaufhaus – mal versteckt er das an sich genommene Gut unter seiner Jacke und schmuggelt es an der Kasse vorbei, mal hat [...]

    BGH zur provozierten Notwehr

    Die Notwehrprovokation ist eines dieser berühmten Standardprobleme aus dem Strafrecht AT: Darf sich jemand, der einen anderen zur einem Angriff provoziert, bei der Abwehr des Angriffs auf Notwehr berufen? Zur Erinnerung in Kürze eine Übersicht über die verschiedenen Meinungen:

    Die Rechtsbewährungstheorie ist der Meinung, dass man sich als Provozierender problemlos auf Notwehr berufen darf
    Die Rechtsmissbrauchstheorie verneint [...]

    Hinweis: Entscheidung zur Totenruhe (§168 StGB)

    Ich habe soeben auf die Kanzleiseite einen Hinweis auf ein Urteil aufgenommen, das auch für Jura-Studenten durchaus interessant sein könnte. Interessant vor allem deswegen, weil es hier um etwas geht, was man wohl nicht wirklich tiefgehend lernt und es letztlich nur um saubere Subsumtion geht:
    Lediglich die Verurteilung wegen Störung der Totenruhe hatte keinen Bestand.
    Dabei [...]

    Das Projekt Jurakopf.de

    Jurakopf.de ist ein privat betriebenes Projekt, dass sich vornehmlich an Jurastudenten und Rechtsreferendare widmet. Ich habe es Anfang 2008 aufgebaut, weil mir einfach bodenständige Rezensionen und Produktvorstellungen fehlten, die ich als Kaufentscheidung nutzen konnte.

    Das Ziel der Seite ist es, lesbare und verständliche Rezensionen zu Literatur und Produkten zu bieten. Nebenbei gibt es Hinweise auf aktuelle Neuerungen und kleinere Tipps aus dem Studienalltag. Die Seite ging erst vor kurzem Online, dabei war ich mit meinen Problemen wohl nicht alleine: Inzwischen habe ich hier über 1500 Leser pro Tag.

    Im September 2008 wurde das Projekt Jurakopf auf dem 17. EDV-Gerichtstag als bestes freies Internetprojekt in der Kategorie "Lernen" ausgezeichnet.

    Übrigens: Werbung etc. gibt es hier nicht, es bleibt ein privates Projekt - wenn ich etwas zu empfehlen habe, dann tue ich das in einem Artikel. Details und das Impressum sind hier zu finden

Alle Einträge mit dem Tag: ‘ blog ’

Kurzhinweis: ZJS 4/2008 ist erschienen

Aug 5th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Lead-Artikel, Zeitschriften

Die ZJS ist heute neu erschienen, sieht wie immer rech interessant aus, doch ein Artikel fiel mir direkt ins Auge und stimmt mich kritisch:

“Internet im Jurastudium –Plädoyer für einen wohlüberlegten Einsatz des WWW” (Link dazu)

Leider ein gutes Beispiel dafür, dass Online-Zeitschriften doch mit Print-Zeitschriften vergleichbar sind. Im negativen Sinn.

More…



Unangenehmes Thema: Übergewicht

Jun 5th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag

Heute spreche ich mal keinen Meinungsstreit und keine Klausur-Taktik oder Buchrezension an sondern ein unangenehmes Thema, das auch Juristen betrifft. Keiner redet gerne darüber, und wenn dann vorzugsweise anonym, ich mache es hier Öffentlich. Die Rede ist von Übergewicht. Und was man dagegen tut.

More…



Ein paar handfeste Tipps für juristische Klausuren

Jun 3rd, 2008 | By Jens Ferner | Category: Klausurtipps

Alexander vom Epiblog hat mich auf das Thema “Klausuren” aufmerksam gemacht, zu dem er selber schon einen Linktipp bereit hält. Nachdem ich das Thema schon länger vor mir her schiebe, nehme ich das als Anlass, um kurz was dazu zu schreiben und ein paar Literatur-Tipps zu geben.

More…



About & Impressum

Jun 2nd, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Intention dieser Webseite
  2. Über mich und Impressum
  3. Interviews und Presse
  4. Rezensionsexemplare & Werbung
  5. Das Konzept hier: Fehler und Persönlich!
  6. Kommentarfunktion
  7. Datenschutzerklärung

1. Die Intention dieser Webseite

Diese Webseite ist keine Zeitschrift, es gibt hier sporadisch ausgewählte News zu den verschiedensten Themen rund um das juristische Studium. Die Einträge sind geprägt von meiner persönlichen Meinung die alles andere als objektiv ist und durchaus geprägt durch meinen eigenen Studienalltag. Ich möchte mich einerseits einfach nur austauschen bzw. mitteilen, hoffe aber auch für andere Jura-Studenten eine kleine Hilfe zu sein. Kommerzielle Interessen werden nicht verfolgt.

Dabei ist diese Seite natürlich im Fluss: Es kann gut sein, dass ich ein Buch empfehle ohne ein anderes gutes zu kennen – wenn ich dann später eines lese das besser oder gleich gut ist, fließt das natürlich in die Webseite mit ein. Manchmal gefallen mir auch zwei Bücher sehr gut und ich empfehle beide um dem Leser die Wahl zu überlassen.

Mein Projekt Jurakopf.de wurde auf dem 17. EDV-Gerichtstag in Saarbrücken (2008) als bestes Projekt in der Kategorie “Lernen” ausgezeichnet.

2. Über mich
Ich bin Jura-Student, Schwerpunkte Strafrecht und Datenschutzrecht. Vor meinem Studium habe ich lange als Programmierer gearbeitet mit dem Schwerpunkt Sicherheit und Hacking. Meine redaktionelle Tätigkeit hat unter RexFelium eine eigene Webseite.

Logo FernerJens Ferner
via Anwaltskanzlei Ferner [Webseite]
Carl-Zeiss-Strasse 5
52477 Alsdorf
Telefon: 0178 1875367

Mail: jens.ferner@fernermail.de (PGP Key auf meiner privaten Seite)

Hinweis : Alle auf dieser Webseite angegebenen personenbezogenen Daten dürfen selbstverständlich nicht für Werbung jeglicher Art oder Meinungsumfragen genutzt werden. Ebenso widerspreche ich der Speicherung meiner Daten, abgesehen von privaten Zwecken.

3. Interviews und Presse
Pressevertreter können sich jederzeit gerne an mich wenden, wenn es Fragen zu Themen gibt und ich helfe auch gerne weiter.

4. Rezensionsexemplare & Werbung

Sollte mir jemand ein Buch oder ein sonstiges Produkt für eine Rezension senden wollen, schicken Sie dies bitte an die Anwaltskanzlei Ferner, Carl-Zeiss-Strasse 5 in 52477 Alsdorf, z.Hd. Jens Ferner. Ich freue mich jederzeit über Rezensions-Exemplare und bespreche diese gerne auf dieser Seite.

Ich schalte auf Jurakopf.de keinerlei Werbung – wenn mich ein Buch überzeugt, empfehle ich es, das ist am Ende ohnehin wertvoller. Sollten Sie also der Meinung sein, dass ein Buch oder eine Software eine Werbeanzeige wert wäre, schicken Sie es mir zur Rezension.

Hinweis für Leser und Verlage: Ich werde Rezensionsexemplare nicht besser oder schlechter Bewerten als andere Bücher. Aus Gründen der Transparenz weise ich bei der Besprechung eines zur Verfügung gestellten Rezensionsexemplares immer ausdrücklich darauf hin, dass es mir als solches vorgelegen hat. Eine Ausnahme mache ich, wenn ich ein Buch bereits gekauft habe und mir ein Verlag eine aktuellere Auflage zur Verfügung stellt. Die Verlage, die mich mit Rezensionsexemplaren unterstützen, werden ausdrücklich erwähnt.

Zur Frage, ob ich jedes hier vorgestellte Buch auch wirklich lese: Im Regelfall eindeutig ja. Es gibt Ausnahmen, auf die ich dann gesondert hinweise bzw. man merkt es dann beim lesen – Themen wie StGB AT, die schon mehrfach gelesen habe, konzentriere ich auf repräsentative Kapitel (Beim StGB AT etwa Kausalität, objektive Zurechnung und Konkurrenzen). Gerade Randfächer (wie Medienrecht, Arbeitsrecht) oder Fächer die mich besonders interessieren (Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie) lese ich immer vollständig bevor ich was dazu schreibe. Das gilt ganz besonders auch für Klausurenkurse.

5. Das Konzept hier: Fehler!

Ich bin Student, das heißt: Ich bin weder allwissend, noch erhebe ich den Anspruch es zu sein. Ich recherchiere immer sehr umfassend für fachliche Artikel, dennoch können (und werden) mir Fehler bzw. unvertretbare Positionen unterlaufen. Das ist nicht schlimm, denn: Das hier ist eine private Seite, ein Blog – keine Fachzeitschrift. Ich erhebe daher weder den Anspruch, noch kann ich ihn überhaupt umsetzen: Hier kommen die Kommentare ins Spiel. Jeder ist aufgerufen, auf Fehler hinzuweisen.
Ich nehme so etwas gerne an, solange es nicht persönlich ist (siehe auch Punkt 6). Wenn es aber um Positionen geht, muss man das auch argumentativ darlegen, ein einfaches “Das ist Falsch” ohne Fundstelle oder Argumente ist wertlos. Würde ich sowas einfach umsetzen, würde ich meinem eigenen Anspruch nicht gerecht werden.

Ganz wichtig zur Wiederholung: Ich mache das hier in meiner Freizeit. Ich mache es gerne, auch um selber etwas zu lernen, aber häufig unter hohem Zeitdruck. Gerade deswegen werden regelmässig (kleinere) Fehler, speziell Tippfehler, auftreten. Es gibt bei einem solchen Projekt ganz andere Sorgen, wer der Meinung ist, er müsse auf sowas ständig hinweisen, zeigt nur dass er (a) keine Schwerpunkte setzen kann und (b) nicht begriffen hat wie die Seite funktioniert und dass ich (c) bezüglich solcher kleinerer Fehler sogar vorsätzlich handle. Wer das dennoch anmerkt soll das tun, sobald es persönlich wird zeigt man aber nur, dass man (a) hier nichts gelesen hat und (b) in kauf nimmt dass der Kommentar nicht freigeschaltet wird.

Übrigens am Rande: Die Fehlerhaftigkeit ist bei mir zum Konzept geworden, da sich gezeigt hat, dass gerade kleinere Fehler dazu ermuntern, Kommentare zu schreiben. Ausserdem wirkt es vor allem bei Studenten sehr viel menschlicher als der Anspruch, “Perfekt” zu sein – insbesondere bei einem Projekt dass ausdrücklich ein Freizeit-Projekt ist.

Die Rezensionen selbst sind immer von meiner persönlichen Wertung geprägt – ich sage das offen, um niemanden darüber hinweg zu täuschen, dass es immer sein kann, das mir ein Buch besonders gefällt, anderen aber nicht. Deswegen gibt es auch die Kommentarfunktion: Wer eine Wertung anders sieht, kann dies jederzeit darlegen. Wenn man das macht, indem man klar stellt was einem besser/schlechter Gefallen hat, ist es somit für jeden anderen Leser sehr wertvoll bei der eigenen Entscheidungsfindung.

6. Kommentarfunktion
Leider sehe ich mich gezwungen, Kommentare nur nach vorheriger Moderation freizuschalten. Das heißt: Ihre Kommentare werden erst gespeichert und später von mir ggfs. freigeschaltet. Bis dahin sind sie nicht auf der Seite zu sehen.
Wen auch immer beleidigende Kommentare schalte ich grundsätzlich nicht frei, ebenso Kommentare die strafrechtlich relevant sein könnten, eine Stellungnahme was ich warum nicht freigeschaltet (oder nachträglich gelöscht habe), gebe ich nicht ab. Bei der Abgabe des Kommentars wird Ihre IP erhoben und bis zur Moderierung durch mich gespeichert.

Beachten Sie bitte, dass ich teilweise nur 3-4mal pro Woche hier nach den Kommentaren sehe, daher kann es zu Verzögerungen beim Freischalten kommen.

Die Kommentare auf dieser Webseite dienen dazu, sich auf fachlicher/sachlicher Ebene zu den Inhalten auszutauschen. Kommentare die, wie auch immer, die persönliche Ebene berühren – etwa schmähend – werden von mir rigoros entfernt bzw. gar nicht erst freigeschaltet. Typisches Beispiel: Anstatt einfach auf einen Tippfehler hinzuweisen wird deswegen beim Angesprochenen gleich die Fähigkeit zum Examen angezweifelt. Sowas gehört hier nicht hin.

7. Datenschutzerklärung

Diese Webseite ist rein privater Natur, Sie dient nur privaten Interessen, so dass gemäß §27 I Satz 2 BDSG der 3. Abschnitt des BDSG keine Anwendung findet. Die Grundlage des Datenschutzes auf dieser Webseite ist daher für mich vor allem der 4. Abschnitt des TMG. Ich biete hier keine bezahlte Dienstleistung an. Die einzige Werbung die sie hier finden ist die indirekte Werbung für mich als Person die ich mir von diesem Angebot verspreche, ich vermittle hier aber keine kostenpflichtige Dienstleistung.

Ich selber verarbeite, abgesehen von einer ganz bei Ihnen liegenden Eingabemöglichkeit bei Kommentaren (siehe dazu unten 2), keinerlei personenbezogene Daten der Besucher meiner Seite: Weder habe ich ein Interesse daran, noch würde ich irgendeinen Nutzen daraus ziehen. Da Datenschutz eines meiner Arbeitsgebiete ist, würde ich hier Vertrauen verspielen dass ich zum Arbeiten dringend benötige, auch aus dieser Sicht kommt für mich ein Verarbeiten personenbezogener Daten nicht in Frage.

(1) So erhebt weder das eingesetzte System “Wordpress” in der vorhandenen Konfiguration personenbezogene Daten, noch greife ich auf Server-Ebene auf eventuell vorhandene Speicherungen in Logfiles zu. Alle benutzerbezogenen Funktionen in diesem Blog wurden von mir deaktiviert. Sofern Cookies gesetzt werden, wird es sich nicht um persönliche Cookies handeln, sondern sie beinhalten lediglich eine Session-ID oder ähnliches, die nach dem Verlassen der Seite verfallen muss.

(2) Ein Hinweis zu den Kommentaren, einer Funktion die sie wenn, dann freiwillig nutzen: Sie können hier beim Schreiben, wenn Sie möchten, einen Namen angeben. Sie müssen dies nicht tun und ich bitte ausdrücklich darum, auf jeden Fall ein Pseudonym zu verwenden. Das genutzte Pseudonym wird in der Datenbank gespeichert.
Ihre IP wird bei Kommentaren kurzfristig gespeichert, nämlich für den Zeitraum von der Abgabe des Kommentars bis zur Moderation durch mich. Sobald der Kommentar moderiert (also entweder freigeschaltet oder entfernt) wird, wird die IP automatisch gelöscht.

(3) Sollten Sie auf Ihrer Homepage einen Link per Trackback zu einem Artikel dieser Homepage setzen, wird natürlich ihre gesendete Homepage hier verlinkt und dieser Link dauerhaft gespeichert. Dies ist schliesslich der Sinn von Trackbacks. Die IP desjenigen Benutzers der den Link gesetz hat, wird aber nicht erfasst, auch sonst keine Daten des Nutzers, sondern alleine von der verlinkenden Homepage. Wenn Sie dies nicht möchte, senden Sie bitte keinen Trackback, die Kontrolle ob und was Sie senden liegt schliesslich alleine bei Ihnen.

(4) Diese Seite wird auf einem Server mit einem Apache-System betrieben, das Logfiles anlegt, in denen die Zugriffe mit IP (Access-Logfiles) protokolliert werden. Die IP wird dabei in den Access-Logfiles anonymisiert erfasst. Das heisst: Jeder Zugriff wird in den Access-Logfiles als 127.0.0.1 vermerkt, so dass auf keinen Fall Rückschlüsse auf den individuellen Nutzer möglich sind. Diese anonymisierten Logfiles werden zur Zeit von Hosteurope 3 Monate lang gespeichert und danach automatisch gelöscht, Einfluß auf das Anlegen und Löschen der Logfiles habe ich leider nicht.
In den Logfiles stehen folgende Daten: Zugriff von/auf, Status-Code, Timestamp, User-Agent. Mitunter nutze ich die Access-Logfiles, um zu sehen, welche Seiten bei mir besonders beliebt sind oder mit welchen Suchwörtern meine Seite gefunden wurde. Sollten Sie Ihren Referer nicht übermitteln wollen, können Sie Tools wie z.B. Proxomitron einsetzen.
Ich habe lediglich ein Webhosting-Paket gebucht, auf die Server-Dienste wie den Apache-Server der die Logfiles erzeugt, habe ich keinerlei Einfluß. Ich bin daher der Auffassung, dass es sich hierbei nicht um eigene Dienste handelt, auch halte ich keinen “fremden Dienst” zur Nutzung bereit, so dass ich meines Erachtens nicht nach §2 Nr.2 TMG Diensteanbieter hinsichtlich des Apache-Servers bin. Diensteanbieter bzgl. der Server-Dienste inkl. des Apache-Services ist meiner Meinung nach der Server-Betreiber Hosteurope, an den Sie sich bitte bei Fragen und Problemen wenden.
Kontrollieren können Sie die Angaben zu den Logfiles hier in den Hosteurope-FAQs.

(5) Externe Dienste wie Analyse Tools, Wetterdienste oder Werbeanzeigen werden hier nicht verwendet, so dass die IP der Besucher nicht unerkannt an externe Dienste übermittelt wird.

(6) Sie können mir natürlich jederzeit E-Mails, auch mit Fragen zum Datenschutz hier, senden. Wenn Sie dies wünschen, können Sie Ihre Mails mit PGP oder per S/MIME verschlüsseln, die notwendigen Schlüssel von mir finden Sie soweit vorhanden oben im Impressum.
Mir zugesandte Emails lösche ich immer spätestens nach 3 Monaten, dann läuft hier ein Taskjob, der automatisch alles restlos löscht. Wer eine frühere Löschung seiner Mails wünscht kann dies jederzeit erfragen, für mich als Privatperson und im täglichen Leben generell ist die 3-Monats-Lösung einfach die praktikabelste, alles darüber hinaus würde die übliche Korrespondenz quasi unmöglich machen und für mich zu viel Aufwand bedeuten. (Es wäre für mich unverhältnismässig).
Emails an mich werden selbstverständlich von mir niemals, auch nicht in Auszügen, veröffentlicht. Auch schreibe ich auf meiner Homepage keine Hinweise, ob ein namentlich benannter User einen bestimmten Inhalt gesendet hat (Etwa “User X hat mir geschrieben, dass….”). Wer einen Leserbrief schreibt und ausdrücklich um die Veröffentlichung bittet, ist davon natürlich ausgenommen. Ebenso wie ich mich auf Emails beziehe in der Art “Ich wurde per Mail gefragt, ob ich nicht etwas zum Thema X schreiben kann”.

(7) Wenn Sie Links anklicken, die zu externen Seiten führen, muss Ihnen natürlich klar sein, dass Ihre IP dann evt. im Protokoll dieser Seiten auftaucht. Dies ist eine Selbstverständlichkeit die ich hier nur der Vollständigkeit halber nochmals festhalte.



Nochmal zum Notebook für Studenten (und Anwälte)

Mai 30th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Arbeitstipps

Ich habe schon was zum Eee-PC geschrieben, und auch dazu, welches Notebook man sich als Student aussuchen sollten. Nachdem sich meine Vorraussagen eingestellt haben, möchte ich nochmal kurz was dazu schreiben, vor allem um dem Sub-Sub-Notebook-Hype ein klein wenig entgegen zu setzen.

More…



Lernen lernen

Mai 23rd, 2008 | By Jens Ferner | Category: Arbeitstipps

Endlich nochmal ein “Meta-Artikel”, aber einer mit Sinn: Das Lernen im Studium überfordert, nicht nur anfangs, viele und gerade Schüler haben ein erhebliches Umstellungsproblem. Und wer dann nach der Zwischenprüfung meint, endlich zu wissen wie es läuft, unter dem bricht der Boden weg wenn das Examen kommt und er beim Repetitor merkt, wie viel er bisher wusste: Nichts. Ich empfehle daher, begleitend über das ganze Studium hinweg, Literatur zum Thema “Lernen lernen”. Und auch ein bisschen eigene Innovation.

More…



Durchsuchung bei Rechtsanwalt – wegen Falschparkens

Mai 20th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag

Heute überschlagen sich bei Jurablogs die Meldungen (dazu nur hier) zu einem neuerlichen Urteil wegen der Durchsuchung einer Kanzlei (und der zugehörigen Privatwohnung), das vom BVerfG gekippt wurde. Man wundert sich, wie häufig dies vorkommt und der jetzige Fall ist nichtmal das abstruseste, das mir bisher begegnet ist. Eine mir bekannte Kanzlei aus Eschweiler hatte es mal damit zu tun, dass ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt wurde, weil einer der Anwälte falsch geparkt hat. Der BVerfG-Beschluss ist lesenswert, hier zu finden. Etwas verständlicher ist es aufbereitet beim Focus-Online.

Das Fazit für Studenten: Niemals meinen, ein abstruser Sachverhalt in Klausuren wäre vollkommen abwegig (Stichwort: “Das würde doch niemals passieren…”).



Vorgestellt: Juristische Arbeitstechnik und wissenschaftliches Arbeiten

Mai 15th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Arbeitstipps, Grundlagen, Literatur

Das Buch “Juristische Arbeitstechnik und wissenschaftliches Arbeiten” von Thomas M.J. Möllers ist im Verlag Vahlen erschienen (also aus dem Hause Beck) und bietet wichtiges Basis-Wissen für das juristische Studium. Dennoch muss ich nach eingehender Lektüre feststellen: Für echte Anfänger ist das erstmal nichts.

More…



Strafbarkeit des “Schwarz-Surfens” im ungesicherten WLAN

Mai 14th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag, News, Rechtsprechung

Beim Aufarbeiten der Urteile für meine Übersicht ist mir ein Urteil aufgefallen, das ich hier gesondert erwähnen möchte: Wer sich in ein ungesichtertes WLAN einloggt, macht sich strafbar – sagt das AG Wuppertal (22 Ds 70 Js 6906/06). Das Urteil ist interessant und nachzulesen in der NStZ 3/2008 auf Seite 161. Meine Kritik dazu ist hier in meinem Datenschutz-Blog nachzulesen.



Zeitschriften sind noch immer keine Wertanlage

Mai 12th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Arbeitstipps, Zeitschriften

Vor einiger Zeit habe ich etwas zu Preisen beim Kauf oder Verkauf älterer Zeitschriften geschrieben. Ein wenig stolz bin ich schon, dass scheinbar anscheinend dieser Blog-Artikel bei eBay von Käufern als Argument für Ihre Angebote genutzt wird. Dazu kommt nun aber noch etwas: Ich habe meine These nun selbst bewiesen – seit kurzem verfüge ich über die JuS gebunden von 1978 bis 2006 (den Band 2007 habe ich noch nicht binden lassen), grossteils über eBay eingekauft. Am Ende habe ich um die 100 Euro ausgegeben für diese umfassende Sammlung und so sieht sie aus:

JuS 1978 bis 2006
JuS 1978 bis 2006

Daher nochmals mein ernstgemeinter Rat: Verspekuliert euch nicht. Es war problemlos möglich, innerhalb von ca. 3 Monaten diese Bände (zusätzlich ein paar einzelner vor 1978) zu erstehen und am Ende um die 100 Euro ausgegeben zu haben. Man muss nur Geduld haben und geschickt kaufen bzw. wieder verkaufen (da manchmal Bände nur im Paket angeboten werden und man somit hin und wieder was doppelt hat). Und ehrlich: Die Bibliothek lohnt sich durchaus.



Diplom-Jurist

Apr 21st, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag, Arbeitstipps

Nicht nur als so genannter Langzeitstudent ist es vielleicht von Interesse: Wer das erste Staatsexamen besteht (oder die erste juristische Prüfung, wie es jetzt scheinbar heisst), der kann sich ein Diplom “verpassen”. Alles was es kostet sind die Briefmarken für den Antrag an die zuständige Uni. Im chrisblog findet man dazu bereits ein paar persönliche Gedanken. Und sicherlich ist es mehr oder minder nur was halbherziges und wurde sicherlich in erster Linie für diejenigen geschaffen, die das zweite Examen nicht bestehen und dann nach langem Studium (und immerhin einem bestandenen Examen) nichtmal einen Titel führen durften.

Aber es könnte auch für andere ganz nett sein, denn nicht jeder will nach jahrelangem Studium und bestandener Prüfung ohne Titel rumlaufen. Zuständig ist im Regelfall die Uni, an der man zuletzt eingeschrieben war, beim Jurawiki gibt es eine Liste zu den Anträgen. Jedenfalls in Bonn schickt man nur eine Kopie der Prüfungsbescheinigung und einen frnakierten Rückumschlag – und erhält sein Diplom zurück. Übrigens gilt die Regel Rückwirkend, auch ältere Studenten profitieren (jedenfalls in Bonn) davon, einfach mal vor Ort informieren.



Der Rechtsanwalt ist ein Dienstleister

Mrz 18th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag, Arbeitstipps

Ein Hinweis der gerade für Studenten wichtig ist – denn der Grossteil wird später als Anwalt arbeiten wollen, viele auf “eigene Kappe”: Ein Anwalt ist am Ende nichts anderes als ein Dienstleister, und Dienstleistung will verkauft werden. Via Weblawg habe ich dazu einen interessanten Link gefunden, der einen Ausblick ins Jahr 2008 geben wird. Ich bleibe dabei: Die Anwälte die nicht verstehen, dass sie werben müssen, werden immer stärkere Probleme bekommen. Daher gilt es für neue wie für alteingesessene: Dazulernen und anfangen zu arbeiten.

More…



Aktivitätsindex & Update-Ankündigung

Mrz 17th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag

Manchmal ist man ja selber überrascht: Mein Jurakopf-Blog entwickelt sich durchaus gut. Besonders wenn man bedenkt, dass ich hier eher selten etwas schreibe, wird mir klar, dass ich scheinbar eine Lücke gefüllt habe mit einem Blog, dass sich nur dem Thema “Rezensionen” widmet und dies speziell für Jura-Studenten. Wohl auch durch die recht guten Google-Positionen komme ich hier momentan auf über 500 echte Besucher täglich. Damit wird es Zeit, ein wenig Arbeit zu investieren – auf technischer Seite: Die Software hier muss aktualisiert werden, ausserdem gibt es noch 2-3 Gimmicks dazu. Deswegen wird heute Nacht die Seite 2-3 Stunden Offline sein, damit ich daran arbeiten kann.

Belohnt werde ich schon jetzt für meine Arbeit: Der Beck-Verlag hat mir ein paar Werke zur Rezension überstellt, wofür ich nochmal herzlich danke. Auch die Zahl der Anfragen über die Webseite nimmt zu, so dass ich mal in Ruhe sehen muss, was ich hier sonst noch anbieten kann. Vor allem würde ich es gut finden, wenn die Kommentarfunktion stärker genutzt würde, damit auch andere ihre Meinung zu den Büchern kund tun. Da ich mich selbst ständig ärgere bei Büchern ist es vielleicht ein gutes Ziel, anderen hier zu helfen.

Update: Ich habe die anstehenden Arbeiten auf diese Nacht (Dienstag auf Mittwoch) verschoben.



Plate: Das gesamte examensrelevante Zivilrecht

Mrz 17th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Zivilrecht

Bei mir im Jurakopf-Blog ist es bereits ein gefügelter Begriff, “der Plate”. Geschrieben habe ich es schon mehrfach, besprochen selbst habe ich ihn noch nie. Das hole ich jetzt in der gebotenen Kürze nach.

More…



Kurz zu Zeitschriften bei eBay und ich suche noch immer JuS

Mrz 10th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Zeitschriften

Mein Artikel zum Wert von Zeitschriften wurde durchaus beachtet von juristischen Blogs. Dazu ein Nachtrag: Der Jahrgang 2007 ging gerade für etwas über 30 Euro bei ebay weg, zzgl. Versand natürlich. Damit bestätigt sich das, was ich gesagt habe erneut: Bis zu 50% vom Neupreis (das sind dann etwa 100 Euro, so teuer ist der gebundene Jahresband bei Beck im Einkauf) ist maximal drin bei ungebundenen Jahresbänden die gerade mal ein Jahr alt sind. Ist auch logisch, wenn man die Kosten für den Einband (7,50 Euro), den Versand (um die 7 Euro) und das Binden lassen (irgendwo um die 25 Euro) hinzu nimmt. Wer also seine 2007er Hefte verkaufen will, sollte flott machen.

Ich für meinen Teil suche noch immer und frage händeringend in die Runde: Wer hat aus dem Jahr 2007 noch die Hefte 5, 6,7,8 und 9 für mich? Und ich suche noch den Jahresband 2000 gebunden der JuS. Schreibt mich einfach an, wenn ihr mir etwas davon verkaufen oder tauschen möchtet (ich habe ein regelrechtes Sammelsurium an Einzelheften hier).

Das Inserieren in Blogs lohnt sich übrigens mehr als bei eBay: Ich bekomme zu den Einträgen hier auf der Seite immer brauchbare und ernste Zuschriften. Bei eBay dagegen glauben manche, sobald man mal nachfragt, gleich bis zu 10 Euro pro Einzelheft (!) verlangen zu können.