Die Tagesschau berichtet interessantes:
Studiengebühren schrecken einer Untersuchung zufolge viele junge Menschen vom Studium ab. Laut der Studie, die vom Bundesbildungsministerium in Auftrag gegeben worden war, haben allein vom Abiturienten-Jahrgang 2006 bis zu 18.000 junge Menschen wegen der neuen Gebühren kein Studium aufgenommen. [...]
Im Vergleich zu 2003 habe es im vergangenem Jahr wegen der starken Abiturienten-Jahrgänge bundesweit zwar 17 Prozent mehr junge Menschen mit Hochschulreife, gleichzeitig aber fünf Prozent weniger Studienanfänger gegeben, heißt es. [...] Insbesondere Frauen und junge Menschen aus bildungsfernen Elternhäusern verzichten der Untersuchung zufolge wegen der Gebühren häufiger auf das Studium.
Das Schöne an dieser Studie ist, dass endlich einmal nicht die nackten Zahlen der Einschreibungen genommen werden, sondern dass diese Zahlen ins Verhältnis zu den Abgängern an den Schulen gesetzt werden – bisher hörte man oft und gerne “X% mehr eingeschrieben”, was aber wertlos ist, wenn man nicht weiss, in welcher Relation das steht. Insofern ist diese Studie auch kein Widerspruch zu den sonstigen Aussagen.