Durch einen Eintrag bei DPMS-INFO fällt mir gerade das Thema “Ruhezustand” nochmal auf: Der ist in der Tat lohnenswert. Zuhause und in der Kanzlei wird nur noch damit gearbeitet – nicht ohne Grund, ist es doch eine schnelle Alternative zum ständen Runter- und wieder Hochfahren.
Der “Ruhezustand” ist ein Modus, in dem der gesamte Arbeitsspeicher in eine Datei auf der Festplatte geschrieben wird. Danach wird der Rechner ganz ausgeschaltet (und nicht wie beim Standby-Modus in einen Zustand versetzt, wo er zwar weniger, aber immer noch Strom verbraucht.)
Wenn man den Rechner einschaltet, wird dann einfach der Arbeitsspeicher “wiederhergestellt” und das System ist sofort da. Bei mir (4GB RAM) dauert das abschalten 2 Minuten, das starten des Systems etwa 30 Sekunden.
Das Schöne ist, dass man auch beruhigt in den Ruhezustand schalten kann, während noch Anwendungen geöffnet sind – beim erneuten einschalten sind diese wieder genauso da wie vorher. Es ist, als würde der Rechner durchlaufen. Insgesamt kann man schneller und effektiver arbeiten, zumal das ständige Hochfahren normalerweise sehr viel Zeit braucht, weil irgendwelche Hintergrundanwendungen erstmal vollständig geladen werden wollen.
Einziger Nachteil ist, dass man permanent die Grösse des Arbeitsspeichers auf der Festplatte belegt, also z.B: bei mir immer 4Gb der Platte gebraucht werden. In zeiten von 300GB Festplatten dürfte das aber nicht sehr tragisch sein.
Windows wie Linux unterstützen in den aktuellen Versionen (Windows seit ME). Im Windows-ystem, wenn man auf “Ausschalten geht” und nur die drei Button sieht (ganz links dann Standby) einfach mal Shift drücken und unten halten. Dann wird aus “Standbei” der “Ruhezustand”.
Danke für den Shift-Tipp :)
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