Logik und wissenschaftliches Arbeiten
Mai 25th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Arbeitstipps | KurzlinkSeit einigen Tagen geistert die Meldung durch die Presse, dass bei einer Studie zum Thema “Genschäden durch Handy-Strahlung” gefälschte Daten genutzt wurden (Dazu nur Golem). Inzwischen muss ich sogar in etablierten Blättern lesen, dass man nun mutmasst, “Handystrahlen doch nicht gefährlich?”.
Dazu nur eines: Aus einer gefälschten Studie bzw. einer die auf fehlerhaften Daten beruht schliesst man nicht das gegenteilige Ergebnis. Man schliesst gar nichts aus ihr – so wie sonst auch bei fehlerhaften Argumentations- oder Entscheidungsprozessen. Abgesehen von der Aussage, dass die Studie gefälscht ist, kann man darüber hinaus keine weitere ableiten. Es gilt dann, von vorne zu beginnen und diesmal richtig zu arbeiten.
Jurakopf bei sozialen Netzen

Wie auch immer, schlafen würde ich mit Handy am Kopf mit aktiver Standleitung dennoch nicht eine ganze Nacht. ;-(