Ich habe den Dienst “MeineGesetze” bereits vor einiger Zeit besprochen, hier zu finden. Damals lag mir kein Exemplar zum Testen vor, ich möchte meine damalige Besprechung insofern also ergänzen da ich mir inzwischen einen solchen Stick gekauft habe.
Meine bisherige Rezension erhalte ich also aufrecht. Im Folgenden nur Ergänzungen.
Zuerst einmal zum Preis: Wenn man Student ist, bekommt man den Gesetzes-Stick günstiger, für 9,90 Euro im Shop von WoltersKluwer. Insofern war es keine grosse Überlegung, das Teil zum testen mal zu bestellen, das Update muss extra erworben werden und kostet nochmal 9,90 Euro pro Jahr. Alles in allem keine großen Summen.
Die Bedienung ist zwar nett, begegnet allerdings mitunter praktischen Bedenken:
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Das direkte Aufrufen von Paragraphen klappt gut: Einfach oben eintippen was man sucht und schon ist es zu lesen.
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Bei Lernen aber braucht man nicht einen einzelnen Paragraphen, sondern muss auch ein paar davor oder dahinter lesen. Der Stick kann leider nicht so eingestellt werden, dass man wie ín einem Gesetzestext mehrere Paragraphen auf einmal lesen kann. Unpraktisch.
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Sehr schön und sinnvoll ist die Notiz-Funktion mit der man sich Notizen zu den §§ machen kann. Dabei wurde daran gedacht, die Notizen auch in einer gesammelten Liste anzuzeigen.
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Nett ist die Funktion “Zitierungen” mit der angezeigt wird, in welchen Fundstellen der aktuelle § noch zu finden ist.
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Vorsicht bei niedigen Auflösungen: Wer bei 1024×768 die Schrift zu gross darstellt, sieht nicht alle Funktions-Buttons oben in der Leiste. So habe ich etwa 5 Minuten den “Notiz-Button” gesucht bis ich gemerkt habe, dass ich die Schrift verkleinern musste
Punkt 2 stösst bei mir auf wenig Gegenliebe: Wenn ich etwa Sachenrecht lerne und nicht die nötigen §§ auf einmal sehe, ist das lästig. Da kann ich auch gleich im Internet die Fundstelle eintippen und lesen – kommt aufs Gleiche raus.
Ansonsten gilt das alte Fazit:
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Landesgesetze sind nicht dabei. Hier liegt aber für mich der Schwerpunkt des Interesses, die sind nämlich nicht nur umfangreich sondern man kennt nur selten alles Nötige und müsste hin und wieder mal suchen
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Finanziell ist es für mich unsinnig, da ich parallel trotzdem gedruckte Gesetzes-Texte anschaffen muss (spätestens für die Klausur) und sowohl für die digitale wie die gedruckte Fassung Update-Kosten tragen muss, wobei aber festzuhalten ist, dass die Kosten des Sticks für Studenten überschaubar sind.
Bei mir ist es daher momentan eine nette Spielerei, die ich weiter beobachte – aber nicht mehr. Ich werde später noch die Fassung von Beck testen (dort ist ein Landesgesetz nach Wahl dabei).
Die Onlineversion hatte mich nicht sonderlich angesprochen, weshalb ich mir auch von einem Freund ein nettes kleines Firefox-Plugin hab schreiben lassen, dass die Gesetze unmittelbar von gesetzeiminternet.de aufruft. Man muss auch nicht jedes Mal ein §-Zeichen vor der Norm und das Gesetz nach der Norm eingeben.
Man benötigt zwar einen Internetzugang, aber den habe ich in 99% der Fälle auch. Also zumindest für mich kein großes Manko.

Es gibt eine Firefox-Suchmaschinenerweiterung für Dejure.org (BGB). Da diese Erweiterungen lediglich XML-Dateien sind kann man nahtlos auch andere Gesetze einbinden. Der Vorteil bei Dejure.org liegt auf der Hand: Einfach tippen, per Javascript wird der Paragraph in die Suchbox eingetragen und mit Enter geht's los. Diese Funktion hätte ich mir auch bei MeineGesetze gewünscht.
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