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	<title>Jurakopf &#187; wolterskluwer</title>
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		<title>Digitale Gesetze: Meine Gesetze vs. Beck&#8217;sche Gesetze Digital (Update)</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 13:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lead-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[Beck'sche Gesetze Digital]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe testweise seit einiger Zeit beide im Einsatz: Den Gesetzesstick von Wolterskluwer und die digitale Ausgabe von Beck. Den Gesetzesstick von Wolters-Kluwer hatte ich schon besprochen, daran ändert sich auch nichts – ich nehme es der Vollständigkeit halber hier einfach noch einmal im Artikel auf. Hinzu kommt eine kurze Vorstellung der digitalen Schönfelder-Ausgabe und ein direkter Vergleich beider Produkte.... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/digitale-gesetze-meine-gesetze-vs-becksche-gesetze-digital/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe testweise seit einiger Zeit beide im Einsatz: Den Gesetzesstick von Wolterskluwer und die digitale Ausgabe von Beck. Den Gesetzesstick von Wolters-Kluwer hatte ich schon besprochen, daran ändert sich auch nichts – ich nehme es der Vollständigkeit halber hier einfach noch einmal im Artikel auf. Hinzu kommt eine kurze Vorstellung der digitalen Schönfelder-Ausgabe und ein direkter Vergleich beider Produkte.</p>
<p><em>Dabei gehe ich auf beide Produkte kurz einzeln ein, bespreche dann die Gemeinsamkeiten und gebe eine persönliche Wertung ab.</em></p>
<p><span id="more-1280"></span></p>
<p>Die Übersicht von <strong><em>“Meine-Gesetze”</em></strong> ist optisch ansprechend aufbereitet, das Suchformular ist direkt oben links eingebaut, darunter befindet sich ein Menü in dem sämtliche Gesetzestexte angeklickt werden können:</p>
<div id="attachment_1281" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2009/09/wk.png"><img class="size-thumbnail wp-image-1281" title="wk" src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2009/09/wk-150x150.png" alt="wk" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ansicht von Wolters-Kluwer</p></div>
<p style="text-align: left;">Die Gesetzestexte sind wahlweise alphabetisch sortiert oder nach Thema – man kann dies selbst auswählen.</p>
<p>Insgesamt ist die Bedienung intuitiv, man braucht nur wenige Minuten und kommt damit schnell klar. Sinnvoll ist die Notizfunktion, mit der man zu einzelnen Paragraphen eigene Notizen hinterlegen kann. Die Notizen können auch in einer Notizliste komplett angezeigt werden, so dass man z.B. über verschiedene Gesetze hinweg wichtige Texte markieren kann und die Übersicht behält. Leider aber vermisst man schnell Funktionen, mit denen die Liste umfassend bearbeitet werden kann. Einfachstes Beispiel: Wenn man 20 Notizen angelegt hat, kann man nicht mehrere auf einmal in der Übrsicht auswählen und dann löschen. Das geht nur durch einzelne Klicks, jeweils auf “Notiz bearbeiten” und dann “Notiz löschen”. Somit ist die Idee der Notizen zwar sehr schön, aber bei ernsthafter Nutzung schnell nervig Arbeitsintensiv, da man sich in Einzelheiten verliert.</p>
<p>Besonders nützlich ist die Funktion “Zitierungen”, mit der automatisch alle anderen Paragraphen angezeigt werden, in denen die aktuell aufgerufene Norm erwähnt wird.</p>
<p>Ärgerlich dagegen: Es gibt keine Inhaltsübersicht, also z.B. die Möglichkeit, auf einer Seite erst einmal alle vorhandenen Paragraphen mit Überschrift darstellen zu lassen. Zwar erscheint eine solche Übersicht – nach dem Aufruf des Gesetzes – in der linken Laufleiste, ist aber nicht sehr intuitiv. Gerade wenn man etwas bestimmtes in einem Gesetz aber sucht und dabei z.B. thematisch vorgeht, ist eine solche Übersicht nötig. Ein wenig wird dies dadurch ausgeglichen, dass man mit der erweiterten Suche nach Stichwörtern auch in einzelnen Gesetzen suchen kann.</p>
<p>Inhaltlich bietet “Meine-Gesetze” ein großes Paket: Bundesgesetze sowie EG-Normen inkl. Richtlinien sind enthalten.</p>
<p>Bei der digitalen Ausgabe der <strong><em>“Beck’schen Gesetze”</em></strong> ist der optische Aufbau erst einmal sehr ähnlich:</p>
<div id="attachment_1282" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2009/09/beck.png"><img class="size-thumbnail wp-image-1282" title="beck" src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2009/09/beck-150x150.png" alt="beck" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ansicht von Beck-Digital</p></div>
<p style="text-align: left;">Oben links das Suchformular, darunter kann man die aufgerufenen Gesetze durchblättern. Eine direkte Übersicht über alle Gesetze gibt es aber nur über den Menüpunkt “Inhalt”, wo man dann die Gebiete (EU-Recht, Bundesrecht, Landesrecht) anklicken und dann schrittweise durchgehen kann. Eine Funktion wie Notizen oder Zitierungen habe ich hier nicht gefunden, aber es gibt – anders als bei Meine-Gesetze – Inhaltsverzeichnisse, in denen ein Überblick ermöglicht wird und jede Norm einzeln anklickbar ist.</p>
<p>Hier geht der Inhalt allerdings etwas weiter: Neben Bundesgesetzen und europarechtlichen Vorschriften sind auch Landesgesetze enthalten, von denen zumindest eines auch im Preis enthalten ist.</p>
<p><em>Anmerkung: Auf der Beck-DVD ist vermerkt, dass diese auch in einem Netz auf einem zentralen Server genutzt werden kann. Wie das funktioniert und ob das in der Grund-Lizenz überhaupt enthalten ist, weiß ich nicht, daher thematisiere ich es hier nicht.</em></p>
<p><strong><em>Beiden Produkten gemeinsam ist</em></strong>, dass man immer nur einen Paragraphen auf einmal sieht. Es gibt keine Möglichkeit, immer die vorherigen 2 und nachfolgenden 2 automatisch mitanzeigen zu lassen, was schnell nervt und auch wenig Alltagstauglich ist. Man muss wenn, dann ständig blättern, aber insgesamt überzeugt diese Lösung wenig. Auch ist es ausgeschlossen, sich ein Gesetz im Volltext auf einer Seite anzeigen zu lassen. Dies ist mit der nervigste Faktor in der Bedienung, der auch seit Monaten dafür sorgt, dass ich diese Produkte im Alltag faktisch gar nicht nutze.</p>
<p>Interessant sind dann natürlich auch die typischen Software-Lizenz-Probleme, wobei Wolters-Kluwer mit seinem USB-Stick wenigstens realistisch ist: Natürlich (wie könnte es auch anders sein), steht auf der Hülle zu den Beck’schen Gesetzen dass man diese nur auf einem Arbeitsplatz installieren kann. Wenn ich nun zu Hause einen Laptop und einen Desktop habe, soll ich mir also zwei Mal die DVD kaufen. Dem steht natürlich gegenüber, dass ich gekaufte Bücher jederzeit und überall nutzen kann. Die digitale Ausgabe ist insofern in der Nutzungsbeschränkung einem Buch doch hinterher; WoltersKluwer dagegen hat einen USB-Stick, den man (wie ein Buch) mit sich herum tragen und an beliebig vielen Arbeitsplätzen verwenden kann.</p>
<p>Auch bei der Suche gibt es mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede: Beide haben das kleine Suchfenster, das man immer nutzen kann. Dazu kommt ein erweitertes Suchformular, bei dem Beck definitiv mehr Komfort bietet. Insgesamt war die Suche auch soweit bei beiden überzeugend, allerdings fand ich mitunter (bei beiden) die Darstellung der Ergebnisse nicht ganz glücklich. Beispiel: Ich habe alle Gesetze gesucht, die das Thema “Datenschutz” behandeln. Da finde ich dann bei Beck über 100 Ergebnisse, wobei ich eben nicht nur die einzelnen Gesetze dargestellt bekommen kann (was ja mein Ziel ist), sondern ich sehe sämtliche Überschriften. So sehe ich auf der ersten Seite der Ergebnisse dann 10 Mal die gleiche EG-Richtlinie (95/46/EG) und auf der zweiten Seite ebenfalls. Für meine Zwecke würde natürlich einmal reichen. Nicht selten, gerade auf Landesebene, habe ich den Fall, dass ich erst einmal eine Übersicht suche, welche Gesetze und Verordnungen zum Thema es überhaupt gibt, hierzu erscheinen mir beide Produkte nicht geeignet.</p>
<p>Preislich ergeben sich Unterschiede: Den USB-Stick von WK gibt es für ca. 35 Euro, die regelmäßigen Updates kosten ca. 25 Euro pro Jahr. Anders dagegen die Beck’schen Gesetze, die ca. 59 Euro (ohne Fortsetzungsbezug, 49 mit) kosten und bei denen Updates so funktionieren, dass man jeweils neue DVDs kauft. Hierbei gibt es Abo-Lösungen, bei denen man laut Shop-Eintrag vier mal jährlich nochmals ca. 50 Euro zahlt, wobei erst ab dem 3. Update gekündigt werden kann.</p>
<p>Der Blick auf die Preise zeigt schon: Da liegen durchaus “Welten” zwischen den Produkten, insbesondere wenn man die Updates mit buchen möchte. Insofern stellt sich die Frage, ob sich die Anschaffung lohnt.</p>
<p><strong><em>Meine Einschätzung</em></strong>, die ich auch schon früher so getroffen habe: Nein. Es ist ein interessantes Werkzeug (beide Produkte), keine Frage, vor allem die Suchfunktion macht es wirklich sehr sinnvoll. Auch erscheint es verlockend, sämtliche Gesetze immer digital dabei haben zu können. Doch für mich musste ich folgendes Feststellen:</p>
<ul>
<li>“Immer dabei” hat mir in den letzten Monaten eher selten was gebracht, genau genommen hatte ich nur eine Situation, wo es wirklich nützlich war. Mit Blick auf die Klausuren sollte klar sein, dass es nutzlos ist, da man keine Laptops in Klausuren nutzen darf. Als Student muss man also so oder so gedruckte Gesetzestexte haben.</li>
<li>Die Darstellung ist zwar auf den ersten Blick ganz nett, aber bei dauerhaftem Einsatz ist die erzwungene Einzel-Darstellung von Paragraphen schlicht unbrauchbar. Hier muss bei beiden Produkten gehörig nachgearbeitet werden, wenn man seine Kunden wirklich von dem Produkt überzeugen möchte.</li>
</ul>
<p>Wenn man sich eine digitale Fassung zulegt und sich entscheiden muss, welche Variante man wählt, gibt es auch hier wiederum für und wider:</p>
<ul>
<li>Nur bei Beck gibt es Landesgesetze im Paket – gerade die waren für mich in einem solchen Produkt immer besonders reizvoll. Dafür zahlt man bei Beck aber auch einen ordentlichen Preis, speziell wenn man Updates haben möchte.</li>
<li>Dem gegenüber verzichtet man bei WoltersKluwer zwar auf die Landesgesetze, zahlt aber auch einen bezahlbaren Preis und kommt in den Genuß der Zitier– und Notizfunktion.</li>
</ul>
<p>Bei dieser Abwägung sollte man auch noch bedenken, dass unter <a href="http://www.deutschegesetze-online.de/">http://www.deutschegesetze-online.de/</a> ebenfalls ein WoltersKluwer-Projekt existiert, bei dem (zumindest scheinbar) sämtliche Inhalte des USB-Sticks online kostenlos verfügbar sind.</p>
<p>Im Fazit komme ich also zu dem Ergebnis, dass es gute Ideen sind, die auch schon von beiden Anbietern solide umgesetzt wurden. In der Bedienung gibt es Details zu verbessern, auf jeden Fall muss es m.E. möglich sein, mehrere Paragraphen auf einmal einsehen zu können, sonst ist es schlicht zu umständlich. Die Suche alleine reicht jedenfalls nicht, den von mir stark vermissten Lesekomfort eines Buches aufzuwiegen. Insofern wünsche ich mir, dass die Entwickler sich stärker an der “Bedienung” der gedruckten Werke orientieren. Bis dahin sind die Produkte für mich eher ein Gimmick im Lern– und Arbeitsalltag als eine sinnvolle oder gar notwendige Ergänzung .</p>
<p><em>Der Vollständigkeit halber die Links zu meinen früheren Besprechungen des Angebotes von Wolters-Kluwer: <a href="http://www.jurakopf.de/dienst-meinegesetzede/" target="_blank">Die erste</a>, noch ohne USB-Stick, und <a href="http://www.jurakopf.de/kurztest-meinegesetze-auf-usb-stick/" target="_blank">die zweite</a> als mir der Stick erstmalig vorlag.</em></p>
<p><em><strong>Update:</strong></em><em> Mir ist ein weiterer Nachteil der Beck-Lösung aufgefallen; Den USB-Stick kann ich transportieren und Wahlweise mal auf dem Laptop oder dem Kanzleirechner einsetzen. Die Beck-Software aber muss man freischalten nach einer Testphase, so dass sie nur auf einem Rechner genutzt werden kann. Somit müsste ich &#8211; obowhl nur ich es alleine einsetze &#8211; für ein Produkt das ich kaum nutze auch noch 59 Euro pro Rechner zahlen. Insofern habe ich mich letztlich für den USB-Stick von WoltersKluwer entschieden, den ich jetzt hin und wieder einsetze. Dabei spielt sicherlich auch eine Rolle, dass ich Landesgesetze zur Zeit kaum brauche. Wäre ich darauf angewiesen, gäbe es wieder Probleme bei der Entscheidung &#8211; ideal wäre sicherlich eine Beck-Lösung für USB-Sticks. Wäre auch gerechter, da man heute nun mal mehrere Rechner als einzelner Nutzer hat (zumindest Desktop und Notebook).</em></p>
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		<item>
		<title>Erster Eindruck: Prütting &#8211; Wegen &#8211; Weinreich BGB-Kommentar</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 11:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[hanns prütting]]></category>
		<category><![CDATA[kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[wegen]]></category>
		<category><![CDATA[weinreich]]></category>
		<category><![CDATA[wolterskluwer]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir liegt der BGB-Kommentar von Prütting u.a. aus dem Hause Luchterhand in der aktuellen 3. Auflage vor. Während des Lernens habe ich nun das ein oder andere Mal hinein gesehen und bin insgesamt ganz fasziniert von dem Kommentar. Ein paar Anmerkungen dazu. Hinweis: Nein, das Buch wurde mir nicht als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt – ist ja von Luchterhand/Wolters-Kluwer Zuerst... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/erster-eindruck-prutting-wegen-weinreich-bgb-kommentar/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir liegt der BGB-Kommentar von Prütting u.a. aus dem Hause Luchterhand in der aktuellen 3. Auflage vor. Während des Lernens habe ich nun das ein oder andere Mal hinein gesehen und bin insgesamt ganz fasziniert von dem Kommentar. Ein paar Anmerkungen dazu.</p>
<p>Hinweis: Nein, das Buch wurde mir nicht als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt – ist ja von Luchterhand/Wolters-Kluwer <img src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2009/05/smile3.gif" alt="" /></p>
<p><span id="more-1238"></span></p>
<p>Zuerst einmal scheint mir das ganze Werk als Konkurrenzprodukt zum Palandt platziert:</p>
<ul>
<li>Optisch wie haptisch sehr starke Ähnlichkeiten</li>
<li>Preis von 98 Euro</li>
<li>Neben dem BGB finden sich Kommentierungen weiterer Gesetze, so vorliegend zum EGBGB, AGG, GewSchG, HausratsVO, LPartG, ProdHaftG, VAHRG, VBVG</li>
</ul>
<p>Als grösserer Unterschied fiel mir auf Anhieb auf, dass nicht die vom Palandt bekannten durchgehenden Verkürzungen der Wörter vorkommen. Interessant ist auch die Vielzahl von Bearbeitern (mehr als 40), wobei sich darunter nicht nur Prütting befindet, sondern auch Medicus. Insgesamt ist es auffällig, dass die Bearbeiter vorwiegend aus der Lehre stammen (anders als beim Palandt, der überwiegend aus Richterkreisen bearbeitet wird). Außerdem findet sich am Ende des Buches ein Aktivierungscode zur kostenlosen Teilnahme am Jurion-Newsletter, auch eine sehr schöne Idee.</p>
<p>Dennoch möchte ich den Prütting erstmal nicht als Lehr-Kommentar bezeichnen, wobei ich nochmals betonen möchte, dass ich noch nicht besonders intensiv damit gearbeitet habe. Ich möchte es verdeutlichen.</p>
<p>Es ist für mich noch schwer in Worte zu fassen, aber insgesamt ist der Prütting einfach in der Systematik ein bisschen “anders”. Ich habe ein einfaches Beispiel: Wenn man sich fragt, ob der HErausgabeanspruch aus §985 BGB abtretbar ist (h.M.: Nein), wird man im Regelfall in Kommentaren bei der Kommentierung des §985 fündig (so im MüKo, Palandt und auch im Kropholler).</p>
<p>Nicht aber im Prütting, da findet man es in der Kommentierung zum §931 BGB (dort Rn.4). Auf jeden Fall vertretbar und kein Anlaß für Kritik, aber: Es ist eben anders. Und eben das ist mir hin und wieder beim Suchen von Inhalten aufgefallen.</p>
<p>Inhaltlich (ich bleibe beim Beispiel Abtretung des Herausgabeanspruchs aus §985) fällt mir dann auf, dass zwar – so wie im Kropholler – geschrieben wird dass und warum der Anspruch aus §985 nicht abtretbar ist, aber es gibt keinen Hinweis auf die a.A. dazu. Bei einem Praktiker-Kommentar ist das sicherlich nicht nötig, daher beim Palandt zu verzeihen, und deswegen möchte ich den Prütting auch nicht als Lehr-Kommentar bezeichnen. Ist natürlich schwierig, da der Kropholler das auch nicht erwähnt, aber der ist ja auch ein bisschen Schwächer auf der Brust, was den Umfang angeht.</p>
<p>Alles in allem ist es auf jeden Fall ein interessanter Kommentar, mit dem ich momentan beim Lernen gerne arbeite. Ich kann zurzeit schonmal weitergeben, dass sich ein Blick in jedem Fall lohnt. Unsicher bin ich noch, ob das, was mir “anders” erscheint und ich konkret noch nicht in Worte fassen kann, bei der täglichen Arbeit nicht störend ist – hier kommt es sicherlich darauf an, wie oft etwas an anderer Stelle gesucht werden muss.</p>
<p>Jedenfalls in Umfang und Aktualität steht der Prütting dem Palandt nicht nach, ich kann mir gut Vorstellen, dass er sowohl in Praxis als auch bei Studenten Anhänger finden wird. Vielleicht ist mein kurzer erster Eindruck hier ja Anlaß, damit der ein oder andere sich auch noch dazu äußert und seine Eindrücke teilt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurztest: MeineGesetze auf USB-Stick</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/kurztest-meinegesetze-auf-usb-stick/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 09:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[gesetzestext]]></category>
		<category><![CDATA[wolterskluwer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe den Dienst &#8220;MeineGesetze&#8221; bereits vor einiger Zeit besprochen, hier zu finden. Damals lag mir kein Exemplar zum Testen vor, ich möchte meine damalige Besprechung insofern also ergänzen da ich mir inzwischen einen solchen Stick gekauft habe. Meine bisherige Rezension erhalte ich also aufrecht. Im Folgenden nur Ergänzungen. Zuerst einmal zum Preis: Wenn man Student ist, bekommt man den... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kurztest-meinegesetze-auf-usb-stick/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Dienst &#8220;MeineGesetze&#8221; bereits vor einiger Zeit besprochen, <a href="http://www.jurakopf.de/dienst-meinegesetzede/" target="_blank">hier zu finden</a>. Damals lag mir kein Exemplar zum Testen vor, ich möchte meine damalige Besprechung insofern also ergänzen da ich mir inzwischen einen solchen Stick gekauft habe.</p>
<p><span id="more-1073"></span></p>
<p><em>Meine</em> <a href="http://www.jurakopf.de/dienst-meinegesetzede/" target="_blank"><em>bisherige Rezension</em></a> <em>erhalte ich also aufrecht. Im Folgenden nur Ergänzungen.</em></p>
<p>Zuerst einmal zum Preis: Wenn man Student ist, bekommt man den Gesetzes-Stick günstiger, für 9,90 Euro im Shop von WoltersKluwer. Insofern war es keine grosse Überlegung, das Teil zum testen mal zu bestellen, das Update muss extra erworben werden und kostet nochmal 9,90 Euro pro Jahr. Alles in allem keine großen Summen.</p>
<div id="attachment_1074" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2009/01/meinegesetze.png" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1074" title="meinegesetze" src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2009/01/meinegesetze-150x150.png" alt="Screenshot MeineGesetze" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot MeineGesetze</p></div>
<p>Die Bedienung ist zwar nett, begegnet allerdings mitunter praktischen Bedenken:</p>
<ol>
<li>
<div>Das direkte Aufrufen von Paragraphen klappt gut: Einfach oben eintippen was man sucht und schon ist es zu lesen.</div>
</li>
<li>
<div>Bei Lernen aber braucht man nicht einen einzelnen Paragraphen, sondern muss auch ein paar davor oder dahinter lesen. Der Stick kann leider nicht so eingestellt werden, dass man wie ín einem Gesetzestext mehrere Paragraphen auf einmal lesen kann. Unpraktisch.</div>
</li>
<li>
<div>Sehr schön und sinnvoll ist die Notiz-Funktion mit der man sich Notizen zu den §§ machen kann. Dabei wurde daran gedacht, die Notizen auch in einer gesammelten Liste anzuzeigen.</div>
</li>
<li>
<div>Nett ist die Funktion &#8220;Zitierungen&#8221; mit der angezeigt wird, in welchen Fundstellen der aktuelle § noch zu finden ist.</div>
</li>
<li>
<div>Vorsicht bei niedigen Auflösungen: Wer bei 1024&#215;768 die Schrift zu gross darstellt, sieht nicht alle Funktions-Buttons oben in der Leiste. So habe ich etwa 5 Minuten den &#8220;Notiz-Button&#8221; gesucht bis ich gemerkt habe, dass ich die Schrift verkleinern musste</div>
</li>
</ol>
<p>Punkt 2 stösst bei mir auf wenig Gegenliebe: Wenn ich etwa Sachenrecht lerne und nicht die nötigen §§ auf einmal sehe, ist das lästig. Da kann ich auch gleich im Internet die Fundstelle eintippen und lesen &#8211; kommt aufs Gleiche raus.</p>
<p><strong><em>Ansonsten gilt das alte Fazit:</em></strong></p>
<ul>
<li>
<div>Landesgesetze sind nicht dabei. Hier liegt aber für mich der Schwerpunkt des Interesses, die sind nämlich nicht nur umfangreich sondern man kennt nur selten alles Nötige und müsste hin und wieder mal suchen</div>
</li>
<li>
<div>Finanziell ist es für mich unsinnig, da ich parallel trotzdem gedruckte Gesetzes-Texte anschaffen muss (spätestens für die Klausur) und sowohl für die digitale wie die gedruckte Fassung Update-Kosten tragen muss, wobei aber festzuhalten ist, dass die Kosten des Sticks für Studenten überschaubar sind.</div>
</li>
</ul>
<p><em>Bei mir ist es daher momentan eine nette Spielerei, die ich weiter beobachte &#8211; aber nicht mehr.</em> <em>Ich werde später noch die Fassung von Beck testen (dort ist ein Landesgesetz nach Wahl dabei).</em></p>
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		<title>Shopping bei WoltersKluwer ein wenig freudlos</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 10:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Lead-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[wolterskluwer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss feststellen, das meine erste Analyse zum WoltersKluwer Shop sich erneut bestätigt: Die Lieferzeit ist fürchterlich. Ich habe in der letzten Zeit nochmal zwei Produkte bestellt &#8211; in beiden Fällen musste ich fast eine Woche warten bis das Produkt da war Schon bei eBay ist es unschön; ein Profi-Shop wie Wolterskluwer darf sich solche unschönen Schnitzer aber auf keinen... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/shopping-bei-wolterskluwer-ein-wenig-freudlos/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss feststellen, das meine <a href="http://www.jurakopf.de/shops-im-test-beck-vs-wolters-kluwer/" target="_blank">erste Analyse</a> zum WoltersKluwer Shop sich erneut bestätigt:</p>
<ol>
<li>Die Lieferzeit ist fürchterlich. Ich habe in der letzten Zeit nochmal zwei Produkte bestellt &#8211; in beiden Fällen musste ich fast eine Woche warten bis das Produkt da war</li>
<li>Schon bei eBay ist es unschön; ein Profi-Shop wie Wolterskluwer darf sich solche unschönen Schnitzer aber auf keinen Fall leisten: Zum Versand eines Buches wurden 3,96 Euro Versandkosten (inkl. Steuer) verlangt. Das Buch kam (natürlich) nur in einer &#8220;Brieftasche&#8221; bei Portokosten in Höhe von 1,40 Euro.</li>
</ol>
<p>Keine Ahnung wofür sich WK die anderen 2,50 Euro (inkl. Steuern) verlangt. Die Häme dafür müssen sie sich aber hier bieten lassen &#8211; und die Tatsache, dass es (wiedermal) für lange Zeit die letzte Bestellung dort war, immerhin hat man mit dem Aufschlag bei dem Buch über 25% des Buchpreises für Versandkosten bezahlt. Mit solchen Aktionen kann man jedenfalls Studenten, die solche Kosten nicht irgendwo &#8220;absetzen&#8221; können, und auf jeden Euro achten, nur vergraulen.</p>
<p><em>Zum Glück hat man die Wahl: Der Beck-Shop bietet zunehmend Werke aus dem Carl-Heymanns-Verlag und im Regelfall bekommt man das gewünschte Buch ohnehin beim Buchhändler innerhalb von 24h ophne Versandkosten &#8211; nur dieses Buch war leider nicht möglich <img src='http://www.jurakopf.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>JA für Erstsemester</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 14:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe das Heft &#8220;Juristische Ausbildung &#8211; für Erstsemester&#8221; nun ganz durchgelesen und kann den Erstsemestern guten Gewissens sagen: Kauft es euch. Und ich glaube, man macht nichts falsch, wenn man sich das an die gleiche Zielgruppe gerichtete Heft der JuS ebenfalls kauft &#8211; sie ergänzen sich beide sehr gut. Hinweis: Ein Studienanfänger hat auch was zur JA geschrieben, hier... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/ja-fur-erstsemester/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das Heft &#8220;Juristische Ausbildung &#8211; für Erstsemester&#8221; nun ganz durchgelesen und kann den Erstsemestern guten Gewissens sagen: Kauft es euch. Und ich glaube, man macht nichts falsch, wenn man sich das an die gleiche Zielgruppe gerichtete <a href="http://www.jurakopf.de/jus-start-das-erstsemesterheft/" target="_blank">Heft der JuS</a> ebenfalls kauft &#8211; sie ergänzen sich beide sehr gut.</p>
<p><em><strong>Hinweis:</strong></em> Ein Studienanfänger hat auch was zur JA geschrieben, <a href="http://viajura.blogspot.com/2008/10/als-erste-rezension-in-diesem-blog-habe.html" target="_blank">hier zu finden</a>.</p>
<p><span id="more-622"></span></p>
<p>Das Heft der JA ist nach meine Lesart jedenfalls (erstmal) besser für Erstsemester geeignet, bei manchen Inhalten bin ich sogar regelrecht begeistert: Jedenfalls diejenigen, die noch keinen Hörsaal von innen gesehen haben und mit dem Studium erst anfangen, finden hier schon vor dem Beginn des Studiums ausgezeichnete Informationen.</p>
<p>Die Beiträge sind allesamt auf einem sehr allgemeinen Niveau &#8211; es gibt (anders als im parallelen Heft der JuS) keine Fälle oder Falldarstellungen. Stattdessen gibt es grundlegende Informationen: Was ist Recht, was wird im Studium an Inhalten vermittelt und wie wendet man diese Inhalte an?</p>
<p>Der erste von insgesamt 3 Teilen des Heftes widmet sich der Frage, was man eigentlich im Jura-Studium lernt. Da in der Tat viele glauben, ein Jura-Studium beinhaltet das Auswendiglernen von Gesetzestexten, ist das nicht nur sinnvoll &#8211; sondern auch sehr interessant aufbereitet. Selbst wenn es schon um recht anspruchsvolle Themen, wie die Struktur des Studiums geht, wird dies im zweiten Aufsatz (ab Seite 16) sehr ansprechend und vor allem verständlich vermittelt: Was hat es mit dieser Dreiteilung &#8220;Ö-Recht, Strafrecht, Zivilrecht&#8221; auf sich, was sind Grundlagenfächer etc.</p>
<p>Im zweiten Teil geht es um die Arbeitstechnik: Wie lernt man, womit &#8211; was ist das methodische Rüstzeug des Juristen? Auch hier auf einem Level, der nicht flach ist, aber auch nicht zu schwierig. Hier ist auch der <a href="http://www.jurakopf.de/nikolaus-forgo-it-basiertes-juristisches-arbeiten/" target="_blank">schon besprochene Artikel von Forgó</a> zu finden. Sehr schön ist aber auch der sehr lesenswerte Artikel von Valerius zum Thema Gutachtenstil &#8211; und viele werden an den &#8220;Stilregeln für Juristen&#8221; ihre wahre Freude haben.</p>
<p>Der dritte und letzte Teil ist ein Sammelsurium nützlicher, interessanter aber auch trivialer Artikel &#8211; Das &#8220;Glossar&#8221; etwa wird vielen Erstsemestern tatsächlich eine Hilfe sein. Die &#8220;Tipps für den Mietvertrag&#8221; sind richtig und klasse ausgewählt, ich warne aber eindringlich davor, sich mit Halbwissen noch vor dem Studium mit einem Vermieter zu streiten. Auch der Artikel zur juristischen Literatur bringt eine Fülle an wesentlichen Informationen, die man sich sonst eher hart erarbeiten muss.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Kauft euch das Heft. Lest es schon vor dem Studienbeginn und sehr während dessen immer wieder rein, wenn Fragen auftauchen. Zum Ende des ersten Semesters wird es (erstmal) nicht mehr so viel bringen &#8211; kauft euch deswegen das Heft der JuS gleichzeitig. Wenn das Heft der JA nicht mehr so interessant (weil bekannt) erscheinen wird, dann wird die JuS umso interessanter sein.</p>
<p>Anfangs war ich etwas traurig, weil die JuS nicht so grundlegend war wie ich es mir gewünscht habe &#8211; durch die JA jetzt aber, hat man die Chance, sich beides zu kaufen und aus beidem gemeinsam einen Nutzen zu ziehen. Ich rate auf jeden Fall dazu.</p>
<p><em>Nachtrag:</em> Das inzwischen erschienene Heft für Erstsemester von der AdLegendum, ebenfalls auf dieser Seite besprochen &#8211; siehe unten, empfehle ich ebenfalls. Immer mit der Vorausgabe, dass man das auswählt, was zeitlich passt und einem gefällt.</p>
<p><strong>Weitere Besprechungen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.jurakopf.de/jus-start-das-erstsemesterheft/" target="_blank">Besprechung  des JuS-Erstsemesterheftes</a></li>
<li><a href="http://www.jurakopf.de/ad-legendum-erstsemesterheft/" target="_blank">Besprechung  des AdLegendum-Erstsemesterheftes</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Nikolaus Forgó: IT-basiertes juristisches Arbeiten</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/nikolaus-forgo-it-basiertes-juristisches-arbeiten/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/nikolaus-forgo-it-basiertes-juristisches-arbeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 10:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
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		<description><![CDATA[In der aktuellen JA für Erstsemester ist ein Artikel von Prof. Nikolaus Forgó zum Thema &#8220;Recht im Internet&#8221;. Nachdem ich bei einem ähnlichen Aufsatz in der letzten ZJS ein wenig geätzt habe, muss ich hierzu ebenfalls was schreiben. Und Glückwünsche an Jurabilis aussprechen. Hinweis: Das Erstsemesterheft der JA werde ich, so wie ich das bei der JuS schon getan habe,... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/nikolaus-forgo-it-basiertes-juristisches-arbeiten/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen JA für Erstsemester ist ein Artikel von Prof. Nikolaus Forgó zum Thema &#8220;Recht im Internet&#8221;. Nachdem ich bei einem ähnlichen Aufsatz in der letzten ZJS <a href="http://www.jurakopf.de/kurzhinweis-zjs-42008-ist-erschienen/" target="_blank">ein wenig geätzt</a> habe, muss ich hierzu ebenfalls was schreiben. Und Glückwünsche an Jurabilis aussprechen.</p>
<p><em>Hinweis: Das Erstsemesterheft der JA werde ich, so wie ich das bei der JuS</em> <a href="http://www.jurakopf.de/jus-start-das-erstsemesterheft/" target="_blank"><em>schon getan habe</em></a><em>, natürlich noch ausführlich besprechen. Vorab schon: In der Tat gefällt es mir inhaltlich etwas besser.</em></p>
<p><span id="more-614"></span>
<p>Eines muss am Anfang klar gestellt werden: Dass &#8220;Jurakopf&#8221; in der JA nicht erwähnt wird, selbst nach der Auszeichnung auf dem EDV-Gerichtstag, war mir klar. WK ist ja inzwischen auch der einzige Verlag zu dem ich gar keinen Kontakt habe &#8211; deswegen bin ich aber nicht kritischer als sonst. Also bitte keine infamen Unterstellungen <img src='http://www.jurakopf.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Zumal auch WoltersKluwer sich ärgern wird: Der Autor verweist etwa auf Gesetze-im-Internet.de und nicht das vergleichbare Angebot <a href="http://www.meinegesetze-online.de/">http://www.meinegesetze-online.de/</a> von WoltersKluwer, das ich sogar ansprechender finde.</p>
<p>Zuerst mal muss ich zu dem Aufsatz eines sagen: Schön gemacht. Er ist kurz und verständlich, bietet eine Fülle an interessanten Domains und tut, was bei dem Artikel zur ZJS hier auf Jurakopf heftig diskutiert wurde: Er verweist auch auf Blogs.</p>
<p>Im Abschnitt Blogs werden u.a. Jurabilis und Jurablogs genannt (gute Auswahl) aber auch &#8220;Handakte Weblawg&#8221;, was ich etwas kritisch sehe. Aber auch das Elbeblawg und Jurawiki finden sich wieder, man merkt: Eine schöne und bunte Auswahl. Zwar nicht unbedingt mit dem Blick auf Studenten getroffen, aber es ist ein sehr guter Einstieg.</p>
<p>Es folgt meine übliche Kritik: Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass in solchen Listen das Deutsche Fallrecht fehlt. Da wird auf die Publikationen des BGH hingewiesen, aber nicht auf das Projekt DFR &#8211; das zudem die Entscheidungen aus Österreich und der Schweiz bereit hält, bei denen der Autor unter II.2. nur auf die entsprechenden Übesichtsseiten der staatlichen Angebote verweist. Ich wiederhole hier für den Autor, bei allem notwendigen Respekt, das was ich <a href="http://www.jurakopf.de/jus-start-das-erstsemesterheft/" target="_blank">schon zur ZJS geschrieben</a> habe:</p>
<blockquote>
<p>Ich tendiere inzwischen dazu, jeden Aufsatz der dies vernachlässigt, in Zukunft als “unbrauchbar” zu titulieren. Die <a href="http://www.servat.unibe.ch/dfr/dfr_download.html" target="_blank">umfassendste deutschsprachige kostenlose Urteilsdatenbank höchstrichterlicher Rechtsprechung</a> (<a href="http://www.jurakopf.de/eigene-rechtsprechungsdatenbank-i/" target="_blank">hier von mir besprochen</a>) nicht zu erwähnen kann inzwischen nur noch ein Scherz sein.</p>
</blockquote>
<p>Was mir ein bisschen fehlt, gerade aus Studentischer Sicht, ist der Hinweis auf die Kostenfrage. Wer sich ein bisschen auskennt, weiss das Juris nicht kostenlos ist und kennt osgar halbwegs die Kosten. Ein Erstsemester aber sollte direkt lernen: Es gibt kostenlose Angebote und kostenpflichtige. Und sowas wie Juris ist im Regelfall für den Studenten unerschwinglich &#8211; was auch gleich ist, da man in der Uni darauf Zugriff haben wird.</p>
<p>Insgesamt ist es ein guter Artikel, der nicht zuletzt deswegen gewürdigt gehört, weil er (anders als viele andere) auch die Weblogs erwähnt. Ein Blick hinein kann nicht schaden, gerade für Anfänger ist es ein gelungener Einstieg in die digitale juristische Welt.</p>
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		<title>Neu: MeineGesetze-Online.de</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/neu-meinegesetze-onlinede/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 07:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[WoltersKluwer hat was neues im Angebot: Ein kostenloses Verzeichnis deutscher Gesetze. Das Ganze ist schön aufbereitet und bietet auch Notiz-Funktionen, auf mich wirkt es, als hätte man den USB-Stick (hier von mir besprochen) einfach kostenlos online gestellt. Zu finden ist es hier, unter http://www.meinegesetze-online.de. Anmerkung: Was das Marketing angeht bin ich bei WoltersKluwer immer nochnegativ beeindruckt &#8211; wieder habe ich... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/neu-meinegesetze-onlinede/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WoltersKluwer hat was neues im Angebot: Ein kostenloses Verzeichnis deutscher Gesetze. Das Ganze ist schön aufbereitet und bietet auch Notiz-Funktionen, auf mich wirkt es, als hätte man den USB-Stick (<a href="http://www.jurakopf.de/dienst-meinegesetzede/" target="_blank">hier von mir besprochen</a>) einfach kostenlos online gestellt. Zu finden ist es hier, unter <a href="http://www.meinegesetze-online.de/" target="_blank">http://www.meinegesetze-online.de</a>.</p>
<p><em>Anmerkung: Was das Marketing angeht bin ich bei WoltersKluwer immer nochnegativ beeindruckt &#8211; wieder habe ich das -durchaus interessante- Produkt nur durch Eigeninitiative entdeckt. Ich frage mich, wer Produkte entdecken soll, die man nicht bewirbt?</em></p>
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		<title>Vorsicht beim Kauf von Juristischer Literatur auf eBay (Update)</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/vorsicht-beim-kauf-von-juristischer-literatur-auf-ebay/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 05:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein aktueller Vorfall veranlasst mich zur Warnung: Kauft niemals blind auf eBay juristische Literatur oder Software. Aktueller Anlass ist eine (etwas ältere) originale BGHZ CDROM des Carl-Heymanns-Verlages, die scheinbar für 149 Euro verkauft wurde. Das Problem: Eine aktuelle BGH CD (inklusive BGHZ und BGHSt!) gibt es für 36 Euro, hier von mir vorgestellt. Update: Aufgrund des Feedbacks (schreibt ruhig eure... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/vorsicht-beim-kauf-von-juristischer-literatur-auf-ebay/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein aktueller Vorfall veranlasst mich zur Warnung: Kauft niemals blind auf eBay juristische Literatur oder Software. Aktueller Anlass ist eine (etwas ältere) originale BGHZ CDROM des Carl-Heymanns-Verlages, die scheinbar für 149 Euro verkauft wurde. Das Problem: Eine aktuelle BGH CD (inklusive BGHZ und BGHSt!) gibt es für 36 Euro, <a href="http://www.jurakopf.de/bgh-im-volltext-fur-36-euro/" target="_blank">hier von mir vorgestellt</a>.</p>
<p><em><strong>Update:</strong></em> Aufgrund des Feedbacks (schreibt ruhig eure Fragen in Kommentare, nicht nur Mails) wurden die Regeln aktualisiert und auf 9 aufgestockt.</p>
<p><span id="more-181"></span></p>
<p>Der Verkäufer muss das nichtmal wissen, eventuell dachte er selber, dass der Preis ein &#8220;guter Preis&#8221; ist. Daher gilt für beide Seiten: Informieren, sonst ist der Ärger hinterher gross. Und gerade junge Jura-StudentInnen sollten sich erstmal informieren, bevor sie sich etwas zulegen.</p>
<p>Von mir dazu ein paar ganz persönliche Tipps für Anfänger:</p>
<ol>
<li>Kauft keine juristische Software als Anfänger. Wenn es (wie letztens) eine LSK CD (darf maximal 5 Jahre alt sein) zum Preis von maximal 25 Euro gibt: Kauft sie. Lasst von allem anderen die Finger als Anfäger. Rigoros.</li>
<li>Wer juristische Software kauft, sollte vor dem Kauf 100%ig klar stellen, dass die entsprechende CD oder DVD auch wirklich läuft wenn man sie erhält. Wenn man einen Produktschlüssel zum installieren braucht der nicht mitgeliefert wird ist das zwar sicherlich ein Anfechtungsgrund der Willenserklärung, doch gezahlt hat man erstmal und den Ärger dann an der Backe. Und auf eine direkte Nachfrage bekommt man meistens (bei unklarer Formulierung in der Artikelbeschreibung) dann doch eine ehrliche Antwort oder merkt wenigstens, wo der Hase langläuft.<br />
Genauso ist es wichtig vorher klar zu stellen, ob die CD ab einem bestimmten Datum nicht mehr nutzbar ist.</li>
<li>Ihr müsst nie kaufen: Häufig denkt man, wenn man jetzt nicht zuschlägt, bekommt man so schnell nicht wieder die Chance &#8211; ud gibt mehr aus, als man überhaupt will. Das ist dumm und falsch.</li>
<li>Sucht Preise raus: Wenn ihr etwas seht: Sucht zuerst vor dem bieten, wie der Preis im Handel ist (beck und wolterskluwer haben gute Shops, dort einfach suchen), ausserdem bei ebay selber suchen &#8211; meistens endet wenige Tage später eine andere günstigere Auktion mit dem gleichen Produkt.</li>
<li>Wenn ihr juristische Zeitschriften kaufen wollt: Tut das. Aber beachtet meine Hinweise <a href="http://www.jurakopf.de/zeitschriften-sind-keine-wertanlage/" target="_blank">in diesem Artikel</a>. Fakt ist: Wer mehr als 10 Euro für Jahrgänge ausgibt, die älter als 2 Jahre sind, ist es selber schuld.</li>
<li>Bei Zeitschriften achtet weiterhin darauf: Die JuS gibt es ab 2000 (wenn man sie abonniert) kostenlos online auf beck-online.de im Volltext. Das ist meistens lohnender, jedenfalls sollte man wenn, dann nur noch wenig Geld für Jahresbände ausgeben. Ungebunden sowieso. Rechnet immer nach: Das JuS Abo kostet ca. 70 Euro im Jahr für Studenten. Wer für den letzten und vorletzten Jahresband jeweils über 30 Euro (zzgl. Versandkosten!) bezahlen würde kann sich genausogut ein Jahresabo samt Online-Volltext leisten. Und wer halbwegs realistisch ist, nimmt die Kosten für das Binden (min. 20 Euro) pro ungebundenen Jahresband mit dazu &#8211; da rechnet sich am Ende schnell nur noch ein Preis 10 Euro pro Jahresband maximal &#8211; wenn überhaupt.</li>
<li>Wenn ihr ältere Bücher kauft, gewöhnt euch folgende Grundregel an: Maximal 50% vom Neupreis. Es mag Bücher geben, die ausnahmsweise mehr wert sind, das sind aber keine Bücher für Anfänger und später werdet ihr die Ausnahmen schon kennen.</li>
<li>Bei älteren Büchern denkt zudem an meine Faustregel: Aus dem Zivilrecht nichts vor 2002, aus dem Strafrecht nichts vor 1998 &#8211; da waren die letzten beiden grossen Reformen, alles davor wird man kaum nutzen können.</li>
<li>Kauft bei Kommentaren sparsam: Anfänger brauchen erstmal keine. Ich <a href="http://www.jurakopf.de/die-reihe-studienkommentar/" target="_blank">empfehle ausdrücklich die Studienkommentare</a> von Beck, die man zur Zwischenprüfung sicherlich nützlich verwenden kann. Ergänzend dazu sind später jedenfalls der Palandt zum BGB (ruhig auch 1-2 Auflagen älter) und der Lackner-Kühl im StGB brauchbar.<br />
Alles weitere liegt dann am Schwerpunkt: Ein Verwaltungsrechtler braucht sicherlich noch einen zusätzlichen Kommentar, so wie ein Strafrechtler (wenn er das Geld hat) mit dem SK-StGB gut fährt. Muss aber alles nicht sein.</li>
</ol>
<p>Achtet bei eurer Fachbuchhandlung darauf: Im Regelfall zweimal im Jahr gibt es dort um etwa 50% reduzierte Altauflagen, das wird häufiger günstiger sein als das Bestellen im Netz.</p>
<p>Beachtet auch bei Auktionen, ob evt. nur ein einzelner mit euch bietet und euch damit hochtreibt. Falls ja: Einfach aufhören beim gesetzten Limit und beruhigt davon ausgehen, dass der dann bei der nächsten Auktion nicht mehr nervt. Es ist kein Zufall, dass man nach 2-3 fehlgeschlagenen Auktionen plötzlich den begehrten Artikel erheblich günstiger erhält: Nur selten wollen &#8220;alle&#8221; etwas haben, meistens streitn sich nur einige wenige darum. Wenn die Konkurrenten weg sind, wirkt sich das auf den Preis aus.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>KluwerCard oder ChaosCard?</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/kluwercard-oder-chaoscard/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/kluwercard-oder-chaoscard/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 15:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[WoltersKluwer hat was neues im Angebot was mich als Jura-Literatur-Junkie direkt heiss laufen liess: Die &#8220;KluwerCard&#8221;. Die bringt nicht nur bis zu 50% Nachlaß auf ausgewählte Produkte, sondern ist auch noch umsonst. Oder so. Nach den Problemen heute morgen im Shop dort glaube ich, muss man dort heute Nacht mal Überstunden leisten. Das fängt damit an, dass die &#8220;KluwerCard 50&#8243;... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kluwercard-oder-chaoscard/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WoltersKluwer hat was neues im Angebot was mich als Jura-Literatur-Junkie direkt heiss laufen liess: Die &#8220;KluwerCard&#8221;. Die bringt nicht nur bis zu 50% Nachlaß auf ausgewählte Produkte, sondern ist auch noch umsonst. Oder so. Nach den Problemen <a href="http://www.jurakopf.de/wolterskluwer-heute-besonders-ausfuhrlich/" target="_blank">heute morgen im Shop</a> dort glaube ich, muss man dort heute Nacht mal Überstunden leisten.</p>
<p><span id="more-190"></span></p>
<p>Das fängt damit an, dass die &#8220;KluwerCard 50&#8243; als kostenlos beworben wird. Das ist sie auch, wenn man sie in den Warenkorb legt. Aber wehe dem, der die &#8220;<a href="http://shop.wolterskluwer.de/kluwer-card/shop/shop,1/kluwercard-50-student,wolters-kluwer-deutschland,,1681/" target="_blank">KluwerCard 50 Student</a>&#8221; anklickt, der muss nicht nur 25 Euro bezahlen (während die normale ja kostenlos sein soll), sondern wird auch noch damit überrascht, dass die &#8220;KluwerCard 50 Student&#8221; nur 25% Preisnachlass beinhaltet, dazu aus dem Text (mit Screenshot, nur für alle Fälle):</p>
<blockquote><p><em><strong>Was ist die KluwerCard?</strong> Die Kluwer Card 25 ist eine Mehrwertkarte, die es Ihnen ermöglicht Fachliteratur, elektronische Produkte und Dienstleistungen, die nicht mehr der Buchpreisbindung unterliegen, mit einem Rabatt bis zu 25% zu kaufen.</em></p>
<p><a href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/05/kc1.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-191" title="kc1" src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/05/kc1-300x235.png" alt="" width="300" height="235" /></a></p></blockquote>
<p>Nun, wenn man dafür zahlen soll (oder auch nicht) um 50% Nachlass (oder 25%?) zu erhalten, dann sieht man besser mal in den <a href="http://shop.wolterskluwer.de/kluwer-card/shop/recht,7/" target="_blank">KluwerCard-Shop</a> &#8211; welche Produkte da so erhältlich sind mit dem Nachlass. Und da schluckt man momentan: Ganze 17 Bücher im Bereich Recht werden angeboten. Für Studenten wird da meines Erachtens nichts von Interessant sein. Insofern bin ich auch skeptisch ob der dortige Satz</p>
<blockquote><p><em>In Einzelfällen Amortisation der Kartengebühr bereits beim Kauf eines einzelnen Artikels</em></p></blockquote>
<p>wirklich viel bringt.</p>
<p><em><strong>Fazit: </strong></em>Da scheint noch einiges im Argen mit der &#8220;KluwerCard&#8221;, ich denke mal, dass die Einführung im Shop nicht ganz geklappt hat. Von meiner Seite her kann ich die Idee nur Begrüßen &#8211; gebt mir 50% Dauernachlass und ich kaufe euch den Shop leer. Und auch trotz Buchpreisbindung wird man immer attraktive Produkte haben, zu denken wäre nur an den Gesetzesstick von WoltersKluwer (<a href="http://www.jurakopf.de/dienst-meinegesetzede/" target="_blank">hier von mir besprochen</a>). Der aber ist leider nicht zu finden im KluwerCard-Shop.</p>
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		<title>Wolterskluwer heute besonders ausführlich</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/wolterskluwer-heute-besonders-ausfuhrlich/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/wolterskluwer-heute-besonders-ausfuhrlich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 06:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer heute den WoltersKluwer-Shop aufruft, braucht Geduld &#8211; wahrscheinlich aufgrund eines Fehlers im Shop bekommt man die Auswahlflächen im Shop gleich mehrfach angezeigt. Ein bisschen oft wie ich finde, hier der ellenlange Screenshot:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer heute den WoltersKluwer-Shop aufruft, braucht Geduld &#8211; wahrscheinlich aufgrund eines Fehlers im Shop bekommt man die Auswahlflächen im Shop gleich mehrfach angezeigt. Ein bisschen oft wie ich finde, hier der ellenlange Screenshot:</p>
<p><span id="more-186"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/05/wkaus2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-188" title="wkaus2" src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/05/wkaus2-33x300.jpg" alt="" width="33" height="300" /></a></p>
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		<item>
		<title>Gesamtschau: Aktuelle Werbung für Jura-Studenten (und Referendare)</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/gesamtschau-aktuelle-werbung-fur-jura-studenten-und-referendare/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 07:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soeben kam die aktuelle JuS (4/2008) und ich habe mich schon gefreut: War sie doch doppelt so dick wie sonst. Da winkte viel Stoff zum Lesen &#8211; vermeintlich. Ich habe vergessen, dass nun Semesterbeginn ist und entsprechend Werbung getrieben wird. Insgesamt 4 Werbemagazine (zzgl. dem JuS Magazin) habe ich aus der JuS gezogen. Ich gebe mal einen Überblick samt Wertung.... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/gesamtschau-aktuelle-werbung-fur-jura-studenten-und-referendare/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben kam die aktuelle JuS (4/2008) und ich habe mich schon gefreut: War sie doch doppelt so dick wie sonst. Da winkte viel Stoff zum Lesen &#8211; vermeintlich. Ich habe vergessen, dass nun Semesterbeginn ist und entsprechend Werbung getrieben wird. Insgesamt 4 Werbemagazine (zzgl. dem JuS Magazin) habe ich aus der JuS gezogen. Ich gebe mal einen Überblick samt Wertung.</p>
<p><span id="more-149"></span></p>
<p><strong>Beck</strong><br />
Zuerst das dickste: Die Werbebeilage vom Beck-Verlag. Und die ist nicht nur dick, sondern die kann sich auch sehen lassen. Wie bereits bei der letzten hat man sich die Mühe gemacht und es wirklich sauber thematisch sortiert, dabei hat jedes Thema einen farbigen Reiter an der Seite, wie bei einer Fernsehzeitschrift. Am Ende gibt es sogar ein Autoren- und Sachverzeichnis, bei etwa 70 Seiten Broschüre gar nicht mal unangebracht. Wer also was zum Strafrecht sucht, sieht vorne (oder hinten) nach, schlägt es auf und sieht das Verlagsprogramm zum Thema.</p>
<p>Ich finde die Beck-Broschüre klasse, auch wenn Sie die Angst des Studenten schüren wird: &#8220;Das alles muss ich wissen?&#8221;. Nunja, sicherlich nicht wirklich und vor allem muss man nicht all diese Bücher im Regal stehen haben. So gut ich den Beck-Prospekt auch finde, so sehr muss er auch als Kritikpunkt dienen: Wie soll ein Student in dieser Fülle von Bücherwerbung noch wissen, was er auf jeden Fall braucht, was nützlich und was Luxus ist? Zu laut sollte ich mich aber nicht beschweren, eben hier liegt ja die Daseinsberechtigung für Jurakopf.de &#8211; und wohl die Erklärung für die zunehmenden Besucherzahlen. Trotzdem möchte ich es nochmals ausführen, speziell für die Verlagsmitarbeiter, die hier mitlesen.</p>
<p>Beispiel: Der Student im 1. Semester sucht ein Buch zum StGB AT. Nun schlägt er im Beck-Prospekt die Seite 49 auf, wo er eine ganze Seite mit Büchern (8 an der Zahl!) zum Thema StGB AT findet. Wie soll der arme Student (oder die arme Studentin) denn hier entscheiden, was er/sie braucht? Für mich ist das nicht schwer, fortgeschrittene Semester können zwischen dem 2-Bändigen Roxin und dem Werk von Haft schnell und gut gewichten &#8211; aber Anfänger eben nicht. Mehr Hilfestellung, eine konkretere Zielgruppe, wäre angemessen.</p>
<p><strong>WoltersKluwer</strong><br />
Den Prospekt von WoltersKluwer finde ich zwar optisch recht ansprechend aufgemacht, die Struktur ist aber für mich nicht zugänglich. Zum einen ist das Inhaltsverzeichnis so bunt, wie schlecht gemachte eBay-Anzeigen: Mal Blau, dann Rot, dann Grün &#8211; dann wieder blau. Verschiedene Schriftgrössen und mal Fett- mal Normalschreibung runden das Bild ab.</p>
<p>Selbst wer sich durch den typographischen Dschungel schlägt, steht vor konzeptionellen Problemen: Wenn ich ein Buch zum Erbrecht suche, schlage ich Seite 6 auf, oder Seite 15? Bei beiden Angaben steht Erbrecht, Hintergrund ist die Strukturierung nach Schriftreihe (Academia Iuris, Basisstudium etc.). Die aber ist erst sinnvoll, wenn man die Schriftreihen einem Konzept unterwirft und dies auch dem Leser vermittelt. Wenn ich z.B. wüsste, dass für mich die Academia Iuris Reihe einschlägig ist, würde ich direkt Seite 6 aufschlagen können &#8211; die Mühe macht man sich aber nicht. Stattdessen schlage ich zuerst Seite 6 auf, lese den Text zum Brox/Walker, danach Seite 15 und lese den Text zum Löhnig. Ergebnis: Null. Ich bin immer noch nicht schlauer, laut Text scheint sogar in beidem das gleiche zu stehen. Ich glaube, da muss noch ein bisschen Basis-Arbeit im Marketing stattfinden damit das rund läuft.</p>
<p>Während ich den Prospekt konfus zur Seite lege bleibt die Frage, ob mein Eindruck stimmt, dass es bei WoltersKluwer zum Strafrecht nur Klausurenkurse gibt. Ein Lehrbuch habe ich jedenfalls nicht gefunden, vielleicht gibt es eines, der Prospekt konnte es mir aber nicht vermitteln.</p>
<p><strong><em>C.F. Müller</em></strong><br />
Der C.F. Müller-Verlag -der mit in letzter Zeit immer häufiger positiv auffällt- überrascht auch diesmal mit einem Prospekt, das nicht nur mit Darstellungen, sondern auch mit Inhalten wirbt. Da gibt es Beiträge die mehr oder minder interessant sind, lustig sind Ideen wie der Test &#8220;Welcher Lerntyp bist du&#8221;. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass einige Leser dieses Werk aufmerksamer konsumieren als die anderen. Und als jemand der einige Zeit im Bereich Marketing tätig war freue ich mich immer über abwechslungsreiche Ideen.</p>
<p>Der eigentliche Produktkatalog, der nur einen Teil des Prospektes ausmacht, ist sehr übersichtlich, wobei man auf ein Inhaltsverzeichnis oder Stichwortverzeichnis verzichtet hat. Ebenfalls sehr schön ist es, dass es für Erstsemester mit &#8220;Zum ersten Einstieg&#8221; eine eigene Kategorie gibt in der fächerübergreifend Bücher mit Basis-Wissen dargestellt werden. Auch wenn ich diese Bücher weniger empfehle, sondern (nach dem ersten Eindruck) vielmehr die Reihe &#8220;Schwerpunkte&#8221; aus dem Hause C.F. Müller, die als &#8220;Vorlesungsbegleitend&#8221; offeriert wird. Der Verlag zeigt hier sehr schön, wie man Bücher den Zielgruppen verständlich und schmackhaft machen kann, ein (kleines) Vorbild für die anderen Verlage, das es endlich auszubauen gilt.</p>
<p><strong><em>Boorberg</em></strong><br />
Ich habe fast 70 juristische Bücher gekauft, die hier auch stehen. Gerade habe ich nochmal rüber gesehen: Ein Buch aus dem Boorberg Verlag ist nicht darunter. Und wenn ich nur nach der Werbung gehe ist das kein Wunder: Den Prospekt hatte ich ungelesen weggeworfen und erst wieder aus dem Müll geholt als mir die Idee kam, diesen Artikel zu schreiben. Optisch ist die Broschüre einfach nur fürchterlich, die Aufmachung der Bücher spricht ebenfalls nicht an (sorry, das Auge kauft mit). Und selbst jetzt, wenn ich reinsehe ist das erste Werk für Anfänger, das mir ins Auge fällt, ein Buch zum BGB AT für satte 28,80 Euro. Das ist keine optimale Produktplatzierung, zumal das mit dem Brox mithalten muss der erheblich günstiger ist.</p>
<p>Die ausgewählten Bücher (es sind nur wenige, viel Platz ist nicht in der Werbung bei 4 doppelt bedruckten Seiten) erscheint mir sehr willkürlich und Zielgruppenübergreifend. Dabei macht man erhebliche Fehler, die gebildete Internetnutzer verwirren. So wird auf Seite 6 ein &#8220;W3 Support&#8221; angeboten. Blöd nur, dass es mit dem W3C etwas ähnliches im Netz gibt und ich zuerst dachte, dass die hier Hilfestellung bei W3C-Konformen Webseiten anbieten wollen. Zum Vergleich <a href="http://www.w3support.de/sixcms/media.php/279/head.gif" target="_blank">hier einfach mal das Boorberg-Logo</a> ansehen und jetzt mal eines der (weit verbreiteten!) <a href="http://www.w3.org/Icons/valid-xhtml10" target="_blank">W3C-Logos</a>.</p>
<p>Alles in allem kann ich hier leider nichts positives berichten, was ein schlimmes Ergebnis ist, denn ich lese gerne Prospekte und die anderen drei habe ich von hinten bis vorne durchgeblättert &#8211; während das von Boorberg wirklich ungelesen im Müll landete. Ich glaube, da muss man nochmal ganz von vorne die Strategie überdenken.</p>
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		<title>Kurz Betrachtet: Strafverteidiger auf CDROM</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 07:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute stelle ich ein Produkt vor, dass für Studenten weniger interessant ist &#8211; allerdings lesen hier überraschend viele Anwälte mit, die sich auch mit der Bitte um eine Produkt-Vorstellung an mich wenden: So wurde ich gebeten, doch mal den &#8220;Strafverteidiger auf CDROM&#8221; vorzustellen, was ich auch gerne mache. Nebenbei stelle ich fest, dass die juristischen Verlage zwar zunehmend elektronische Medien... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kurz-betrachtet-strafverteidiger-auf-cdrom/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute stelle ich ein Produkt vor, dass für Studenten weniger interessant ist &#8211; allerdings lesen hier überraschend viele Anwälte mit, die sich auch mit der Bitte um eine Produkt-Vorstellung an mich wenden: So wurde ich gebeten, doch mal den &#8220;Strafverteidiger auf CDROM&#8221; vorzustellen, was ich auch gerne mache. Nebenbei stelle ich fest, dass die juristischen Verlage zwar zunehmend elektronische Medien anbieten &#8211; aber die moderne Vertriebswege noch nicht ganz verinnerlicht haben.</p>
<p><span id="more-141"></span></p>
<p>Es ist kein Zufall, dass ich hier hin und wieder Mails von Anwälten erhalte, die fragen, ob ich zum Beispiel die StV-CD (oder die NJW DVD) vorstellen möchte, auch wenn ich anfangs verwundert war: Gerade kleinere/junge Anwälte sind sich bei einer Bestellung unsicher; sie möchten das Produkt erstmal testen, wie es sich im Alltag bewährt, und nicht gleich für viel Geld (zzgl. noch mehr Geld für Pflicht-Abos) ein Produkt bestellen. Mir steht es frei, als Verbraucher ein solches Produkt zu bestellen, zu testen, und zurück zu senden &#8211; vorrausgesetzt, die CDs sind nicht versiegelt, was aber leider ebenfalls in den Shops nicht angegeben wird. Unverständlich für mich ist, dass viele CDs scheinbar als Testversion installiert werden, die man erst mit einem Key freischalten muss &#8211; die Verlage könnten also problemlos kostenlose Test-CDs verteilen oder zum Bestellen anbieten. Es bleibt ihr Geheimnis, warum sie es nicht tun und sich den Absatz künstlich erschweren.</p>
<p>Mir liegen inzwischen mehrere Anfragen für solche Produkte vor, jedenfalls die STV-CD kann ich heute vorstellen, weil der Strafverteidiger P. mich auf seinem Rechner hat hineinsehen lassen, wofür ich nochmals danke.</p>
<p>Der Strafverteidiger ist neben der NStZ die Pflicht-Zeitschrift für Strafverteidiger. Der WoltersKLuwer-Verlag bietet für 299 Euro (209 Euro für Abonnenten) eine Volltext-CD aller Jahrgänge bis 1981.</p>
<p>Die Bedienung ist denkbar einfach, wie die meisten Produkte dieser Art wird auf den Browser gesetzt. Dieser lädt die gesamte Bedienoberfläche, die sehr übersichtlich und angenehm daher kommt:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/04/stv.png"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-142" style="vertical-align: middle;" title="stv" src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/04/stv-150x150.png" alt="StV - Gesamtanblick" width="150" height="150" /></a><br />
<em>Anblick des StV auf CD</em></p>
<p>Der Nutzer hat die zwei zentralen Möglichkeiten:</p>
<ol>
<li>Chronologisches Durchblättern aller Jahrgänge, wobei jeder Jahrgang in einer Baumstruktur geboten wird. Hier öffnet man z.B: das Jahr 2002, dann das Heft 1, danach sieht man die Inhalte (Rechtsprechung etc.) um diese einzeln aufzurufen</li>
<li>Sehr mächtige Suche (mit wahlweise einfacher Suchmaske), die gezielt nach Stichwörtern oder Fundstellen sucht.</li>
</ol>
<p>Die Suche kann sehr fein gegliedert werden und bietet jede auch nur erdenkliche Option:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/04/stv-suche.png"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-143" title="stv-suche" src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/04/stv-suche-150x150.png" alt="StV - Suche" width="150" height="150" /><br />
Die Suche der StV-CD</a></p>
<p>Die Ergebnisse der Suche werden in einer Liste ausgegeben, aus der Fundstelle, Autor, Dokumentenart und Titel hervorgehen. Eine Relevanzanzeige gibt es leider nicht. Die Treffer kann man auch durchblättern, das heisst man ruft einen auf und kann dann von dort aus direkt zum vorigen oder nächsten springen ohne die Liste erneut aufzurufen.</p>
<p>Selbstverständlich kann man gefundene Inhalte auch ausdrucken, das Druckbild überzeugt hier voll und ganz.</p>
<p>Die Volltext-CD überzeugt in Ihrer Bedienung, der Preis ist erstmal angemessen, fraglich ist, ob die Updates verpflichtend sind, das geht aus dem Shop nicht hervor. Andererseits dürfte die Ausgabe hier für einen Strafverteidiger durchaus zu verkraften sein. Leider gibt es kein spezielles Angebot für Jura-Studenten, ein Punkt den ich bei jeglicher Software dieser Art bemängele.</p>
<p>Für einen Strafverteidiger ist es auf jeden Fall eine gute Geldanlage, zumal die CD in ihrer Laufzeit nicht beschränkt zu sein scheint. Wer hier etwas investiert legt sich also eine Datenbank auf Dauer zu, was einen echten Mehrwert darstellt und den Preis auch rechtfertigt.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Jedenfalls bei dieser CDROM kann ich die Anschaffung für Strafverteidiger ernsthaft empfehlen, das Kosten/Nutzen-Verhältnis stimmt voll und ganz, die Bedienung ist sehr verständlich und man findet schnell Literatur und Rechtsprechung zu gewünschten Themen.</p>
<p><em>Einen (gewünschten) Vergleich zur NStZ-CD kann ich noch nicht ziehen, da mir hier nichts zum Testen vorliegt, sobald möglich werde ich dies ebenfalls nachholen, so wie eine Besprechung der NJW DVD, die angeblich ebenfalls eine Testmöglichkeit eingebaut hat. Ich habe diesbezüglich beim Beck-Verlag schon angefragt.</em></p>
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		<item>
		<title>BGH im Volltext &#8211; für 36 Euro? (Update)</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 06:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe gefunden, was ich gesucht habe: Im WoltersKluwer Shop, leicht versteckt: Eine Volltext-CD u.a. mit allen BGHZ und BGHSt Entscheidungen für ca. 36 Euro. Das ist sicherlich nicht geschenkt, aber auf jeden Fall einen Blick wert. Und der hat sich wirklich gelohnt. Hinweis/Update: Diese CD gibt es inzwischen nicht mehr im WoltersKluwer-Shop. War leider nicht anders zu erwarten, die... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/bgh-im-volltext-fur-36-euro/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gefunden, was ich gesucht habe: Im WoltersKluwer Shop, leicht versteckt: Eine Volltext-CD u.a. mit allen BGHZ und BGHSt Entscheidungen für ca. 36 Euro. Das ist sicherlich nicht geschenkt, aber auf jeden Fall einen Blick wert. Und der hat sich wirklich gelohnt.</p>
<p><em><strong>Hinweis/Update: </strong></em>Diese CD gibt es inzwischen nicht mehr im WoltersKluwer-Shop. War leider nicht anders zu erwarten, die folgende Besprechung ist aber nicht wertlos, sondern gilt für die jetzt verfügbare CD die ca. 130 Euro kostet.</p>
<p><span id="more-125"></span></p>
<p>Urteile des BGH muss man immer wieder mal nachlesen, eine gute Volltext-CD kann da viel Laufarbeit ersparen. Umso erstaunter war ich, dass ich neben den ganzen unbezahlbaren CDs/DVDS mit Abo-Pflicht im Wolters-Kluwer Shop eine CD für unter 40 Euro gefunden habe, die versprach, dass man hierrauf alle BGHZ und BGHSt Entscheidungen bis Ende 2007 findet. Ich habe sie zur Ansicht bestellt und bin begeistert: Die Software überzeugt rundum, einen Haken habe ich bisher nicht gefunden &#8211; und selbst wenn ich das Datum meines Rechners um 2 jahre nach vorne drehe kommt kein Hinweis, dass das Produkt abgelaufen ist. Ich muss also keine Angst haben, dass in 6 Monaten die Software nicht mehr läuft &#8211; ein problem dass man heute (bei teuer bezahlter Literatur-Software) immer häufiger hat.</p>
<p>Das von mir bestellte Produkt ist <a href="http://shop.wolterskluwer.de/wkd/shop/recht,51/bgh-edition-auf-cd-rom-42007-bghz-1-169,-bghst-1-50,carl-heymanns-verlag,,4175/" target="_blank">hier zu finden</a>,  ich empfehle die Bestellung per Telefon &#8211; meine Internetbestellung ist dort irgendwie verloren gegangen, was nicht wirklich begeisterte. Die Installation ist einfach: CD rein, Installationsroutine durchlaufen lassen, fertig. Technisch arbeitet es über den Browser: Es wird wohl ein lokaler  Server aufgesetzt, der dann angesprochen wird. Lief ebenfalls alles auf Anhieb, je nach Firewall-Konfiguration muss den Zugriff auf den entsprechenden lokalen Port (50000) erlauben.</p>
<p>Im Browser werden dann optisch ansprechende Webformulare genutzt, die Suche etwa ist leicht verständlich, viel zu erklären gibt es da nicht. Man wählt aus, in welchem Bereich man suchen möchte (Zivlrecht, Strafrecht etc.), eine mehrfachauswahl ist nicht möglich.</p>
<p align="center"><a title="Die Suche auf der BGH-CD (1)" href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/03/suche.png"><img src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/03/suche.thumbnail.png" alt="Die Suche auf der BGH-CD (1)" /></a><br />
<a title="Die Suche auf der BGH-CD (1)" href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/03/suche.png">Die Suchmaske</a></p>
<p>Bei der Eingabe von Suchworten schlägt die Software automatisch entsprechende Begriffe vor &#8211; das macht es in der Tat leichter, einen passenden Begriff auszuwählen:</p>
<p align="center"><a title="Die Suche auf der BGH-CD (2)" href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/03/suche2.png"><img src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/03/suche2.thumbnail.png" alt="Die Suche auf der BGH-CD (2)" /><br />
Schlagwortvorschläge bei der Suche<br />
</a></p>
<p>Die Suche selbst läuft innerhalb von Sekunden ab, man bemerkt keinen langatmigen Suchvorgang. Am Ende steht eine Ergebnisliste, die ebenfalls verständlich ist und neben relevanten Informationen zum gefundenen Urteil  auch eine Trefferrelevanz anzeigt:</p>
<p align="center"><a title="Die Ergebnisliste auf der BGH-CD" href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/03/ergebnisliste.png"><img src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/03/ergebnisliste.thumbnail.png" alt="Die Ergebnisliste auf der BGH-CD" /><br />
Die Ergebnisliste<br />
</a></p>
<p>Das einzelne Urteil wird gut aufbereitet dargestellt, das Lesen  am Monitor  ist problemlos möglich &#8211; dabei zeigt sich auch die grosse Stärke, wenn die Software auf den Browser setzt: Man kann es so lesen, wie man es sich am ehesten wünscht, mit dem eigenen Schriftbild. Wer dennoch ausdrucken möchte, kann den Artikel nicht nur problemlos in die Zwischenablage kopieren, sondern auch in eine, von allen Aufbereitungen befreiten, sehr gut leserlichen Form ausdrucken.</p>
<p align="center"><a title="Das einzelne Urteil auf der BGH-CD" href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/03/urteil.png"><img src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/03/urteil.thumbnail.png" alt="Das einzelne Urteil auf der BGH-CD" /></a><br />
<a title="Das einzelne Urteil auf der BGH-CD" href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2008/03/urteil.png">Ansicht des einzelnen Urteils</a></p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em><br />
Ganz klar: Kaufen. Als Student  sollte man die gut 40 Euro   (inkl. Versand dann) aufbringen können und erhält sein sehr gutes Arbeitsmittel zum Lernen und für wissenschaftliche Arbeiten. Auch für Anwälte wird es von Interesse sein denke ich. Der Preis ist weder zu niedrig, noch geschenkt, aber er kann sich sehen lassen. Ich hoffe, man wird ihn nach weiteren positiven Besprechungen nicht anheben, sondern mit diesem Produkt weiterhin ein Zeichen setzen, das die (gerade für Studenten unbezahlbaren) Angebote anderer Verlage in diesem Bereich erstmal in den Schatten stellt. Das Produkt ist technisch ausgereift, in der Bedienung einfach und effizient, einfach nur ein Tipp.</p>
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		<item>
		<title>Der SK-StGB</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/der-sk-stgb/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 06:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der systematische Kommentar zum Strafgesetzbuch von Rudolphi/Samson/Horn ist mein liebster Kommentar und ich möchte hier nochmals auf ihn aufmerksam machen, zumal im April/Mai 2008 eine neue Auflage erscheint. Speziell im Bereich strafrechtlicher wissenschaftlicher Arbeiten war er für mich immer eine Goldgrube. Nur sehr wenige werden ihn sich leisten können oder wollen &#8211; die neue Auflage soll 200 Euro kosten, vor... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/der-sk-stgb/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der systematische Kommentar zum Strafgesetzbuch von Rudolphi/Samson/Horn ist mein liebster Kommentar und ich möchte hier nochmals auf ihn aufmerksam machen, zumal im April/Mai 2008 eine neue Auflage erscheint. Speziell im Bereich strafrechtlicher wissenschaftlicher Arbeiten war er für mich immer eine Goldgrube.</p>
<p><span id="more-124"></span></p>
<p>Nur sehr wenige werden ihn sich leisten können oder wollen &#8211; die neue Auflage soll 200 Euro kosten, vor Erscheinen zahlt man ca. 150 Euro für eine Vorbestellung. Da mein Werk zu Hause fast 10 Jahre auf dem Buckel hatte, werde ich die nächste Auflage wieder erhalten.</p>
<p>In der Praxis scheint man sich uneins: Die meisten mir bekannten Strafrechtler halten n icht viel von ihm, einige (erfolgreiche) aber schwören auf ihn. Im Studium dagegen habe ich keine Probleme für mich festzustellen, dass es ein sehr guter Kommentar ist: Die einzelnen Themen werden verständlich aufgegriffen und äusserst zugänglich transportiert. Allerdings habe ich mit dem SK-StGB gearbeitet, als es den <a href="http://www.jurakopf.de/die-reihe-studienkommentar/" target="_blank">Studienkommentar von Beck</a> noch nicht gab. bzw. er mir unbekannt war. Zum lernen ist der günstigere und kürzere Studienkommentar sicherlich heute angebrachter, im Detail aber ist der SK-StGB unschlagbar.</p>
<p>Speziell in wissenschaftlichen Arbeiten, also Hausarbeiten und Seminar-Arbeiten, ist er einfach unverzichtbar &#8211; selten wurden die vielfältigen Meinungen und Ansichten derart transparent und dennoch ausführlich behandelt. Ich rate jedem Studenten, und scheinbar kennt/nutzt immer noch nicht jeder diesen kommentar, hier hinein zu blicken.</p>
<p>Ärgerlich am SK-StGB war für mich immer das fehlende Sachwortverzeichnis &#8211; ich hoffe, bei neueren Auflagen ist eines vorhanden. Andererseits habe ich das Gesuchte immer gefunden, da der Kommentar nicht umsonst &#8220;systematischer&#8221; genannt wird.</p>
<p>Mein Rat: Seht hinein, nutzt ihn bei Arbeiten und gerade wer den Schwerpunktbereich Strafrecht belegt hat, sollte sich hin und wieder die Zeit nehmen, das ein oder andere hier nachzulesen. Es lohnt sich wirklich.</p>
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		<title>Shops im Test: Beck vs. Wolters-Kluwer</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 07:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe in letzter Zeit sehr viel bestellt in juristischen Online-Shops, zum einen weil ich ein paar Werke selber brauchte, zum anderen habe ich für andere Anwälte was bestellt um zu sehen, wie die mit der Eingabemaske vorankamen. Ich wollte mir einen Eindruck verschaffen, wie gut die Online-Shops sind. Vorab das wichtigste: Bestellen kann man in beiden Shops recht flüssig... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/shops-im-test-beck-vs-wolters-kluwer/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe in letzter Zeit sehr viel bestellt in juristischen Online-Shops, zum einen weil ich ein paar Werke selber brauchte, zum anderen habe ich für andere Anwälte was bestellt um zu sehen, wie die mit der Eingabemaske vorankamen. Ich wollte mir einen Eindruck verschaffen, wie gut die Online-Shops sind.</p>
<p><span id="more-112"></span></p>
<p>Vorab das wichtigste: Bestellen kann man in beiden Shops recht flüssig und selbst ein 70jähriger Anwalt hat es geschafft zu ordern was er brauchte. Dennoch gibt es einiges an Kritik. Und Probleme die ich bis jetzt nicht lösen konnte.</p>
<p>Bei <a href="http://shopdev.wolterskluwer.de/wkd/shop/recht,7/" target="_blank">Wolterskluwer </a> finde ich die Übersicht sehr schön, da man hier sehr gezielt und übersichtlich nach Produkten und Produktkategorien suchen kann. Die Prdukte werden ordentlich vorgestellt, man kann in etwa abschätzen worauf man sich einlässt. Der Bestellprozeß ist auch noch einfach, was ich ja schön finde ist, dass man nicht gezwungen wird ein Login-Konto anzulegen &#8211; man kann auch ohne so ein Konto direkt und schnell bestellen.</p>
<p>In der Bestellabwicklung wird es dann aber haarig: Zum wiederholten Male habe ich was aus der Carl-Heymanns-Marke bestellt. Dauert schon wieder etwa eine Woche bis es da ist. Da ich sowas beim ersten Mal nicht kannte, habe ich nach ein paar Tagen angrufen und gefragt, ob alles OK ist mit meiner Bestellung. Es dauerte fast 10 Minuten, bis man dort meine Internet-Bestellung gefunden hatte, Hintergrund war scheinbar (wenn ich das richtig verstanden habe), dass meine Heymanns-Bestellung anders gespeichert wurde. Hätte ich darauf von Anfang an hingewiesen, wäre das wohl schneller herausgekommen. Da man aber durchweg im WoltrsKluwer Shop bestellt, ist das etwas seltsam für den Kunden. Wer dort bestellt, sollte sich einfach auf eine 1-Wöchige Lieferzeit einstellen und nicht verwirrt sein, wenn man z.B. Montags bestellt und Freitags ist noch nix da, auch wenn ein Werk als &#8220;lieferbar&#8221; markiert ist. Ist halt so.</p>
<p>Im <a href="http://beck-shop.de/" target="_blank">Beck-Shop</a> sieht es ähnlich aus, auch wenn ich den einfach &#8220;zu voll&#8221; finde. Wer den mal aufruft, entdeckt eine Startseite voller Anzeigen und Optionen &#8211; wenn man sich mal das neue Beck-Online ansieht, weiss man aber, dass der Beck-Verlag es auch sehr viel besser kann. Vielleicht wird es ja bald umgestellt, ich hoffe es jedenfalls. Die vielfältigen Optionen, so man sie denn dann verstanden hat, bieten komfortablen und umfassenden Zugriff wenn man z.B. unspezifisch nach Themen und Produktart sucht. Die Produkte werden umfassend beschrieben, die Bestellung geht ebenfalls einfach &#8211; auch wenn man hier ein Kundenkonto anlegen muss. Für mich als Datenschützer ein klares &#8220;PfuiPfui&#8221;.</p>
<p>Auch hier fängt der Spass erst in der Abwicklung an. Die Werke selbst kommen, wie gewohnt, in kürzester Zeit an, ich hatte schon nach 24 Stunden teilweise meine Lieferung zu hause. Hier wie bei WoltersKluwer übrigens immer ohne Versandkosten, was ich sehr gut finde, mich aber dann frage, warum ich als Zeitschriftenabonnent dann doch Versandkosten zahlen muss, aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Ein Problem beim Beck-Shop ist die Handhabung der Kundendaten. Ich bin, zugegeben, kein einfacher Kunde: Mal bestelle ich auf Rechnung, dann wieder Lastschrift, mal nach Hause, mal in die Kanzlei. Das führt dann jedesmal zu grosser Verwirrung. Beispiel: Ich bestelle ein Buch auf Rechnung, danach eine Zeitschrift auf Lastschrift, danach noch ein Buch auf Rechnung und einen Schönfelder samt Ergänzungslieferungen auf Lastschrift. Das Ergebnis: Das erste Buch (Rechnung) wurde abgebucht, die Zeitschrift nicht und irgendwann gab es eine Mahnung. Ich denke, das muss noch optimiert werden, zumal ich denke, dass ich nicht der einzige bin, der hin und herspringt, da er manchmal Rechnungen braucht, wenn er Bücher bestellt die Dritte für ihn bezahlen. Der arme Beck-verlag war letzten Endes so verzweifelt, dass ich neuerdings als &#8220;Rechtsanwalt Jens Ferner&#8221; angeschrieben werde, wo das nun herkommt ist mir wirklich ein Rätsel. Wie gesagt: Ich bin insofern auch kein einfacher Kunde, dennoch rate ich jedem, immer genau zu kontrollieren, ob man nun eine Rechnung mit Latschriftabbuchung erhalten hat oder per Überweisung.</p>
<p>Alles in allem finde ich aber beide Shops gut und möchte nicht zu hart ins Gericht gehen. Wer etwas braucht, kann sich hier direkt beim Verlag bestellen was nötig ist. Die Shops sind beide verständlich, allenfalls beim beck-Shop besteht meine Kritik, dass man den etwas vollgestopft hat und somit Übersichtlichkeit riskiert.</p>
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		<title>Kündigung der JA</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 07:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für mich ist es das Ende einer Ära und das deutlichste Zeichen, dass die JA den Anschluss verpasst hat: Ich habe soeben meine Abo-Kündigung gefaxt. Zu gross ist inzwischen der Unterschied zwischen dem Angebot der JuS und der JA, die Webseite der JA ist ja geradezu arachisch und bietet für mich faktisch keinerlei Mehrwert. In einem Anflug von Hoffnung hatte... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kundigung-der-ja/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich ist es das Ende einer Ära und das deutlichste Zeichen, dass die JA den Anschluss verpasst hat: Ich habe soeben meine Abo-Kündigung gefaxt. Zu gross ist inzwischen der Unterschied zwischen dem Angebot der JuS und der JA, die Webseite der JA ist ja geradezu arachisch und bietet für mich faktisch keinerlei Mehrwert. In einem Anflug von Hoffnung hatte ich dort übrigens angeboten, bei der Webseite mitzuhelfen &#8211; klar, wurde abgelehnt. Meine Hilfe hat man nicht nötig, wer die Webseite kennt und das z.B. mit dem Beck-Verlag vergleicht mag da streiten &#8211; ich nicht. Jedenfalls als Kunde bin ich dort nun weg &#8211; dann lieber JuS mit Online-Datenbank und täglich aktuellen Infos. Da ich seit 2000 die Zeitung bezogen und gelesen habe, kann man sich denken, dass der Entschluss nicht leichtfertig gefasst wurde.</p>
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		<title>Dienst: MeineGesetze.de</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 21:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern kam meine neue &#8220;JA&#8221;, darin fand ich eine Werbung für einen Dienst namens &#8220;MeineGesetze.de&#8221;. Die Idee fand ich gut &#8211; jedenfalls gut genug um mal reinzusehen. Update: Bei JurPC finde ich gerade eine (positive) Besprechung, die ich den Lesern nicht vorenthalten möchte. Allerdings stehen dort Bedienung und Technik im Vordergrund. Ausserdem habe ich gesehen, dass bei C.H.Beck eine CD... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/dienst-meinegesetzede/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Gestern kam meine neue &#8220;JA&#8221;, darin fand ich eine Werbung für einen Dienst namens &#8220;MeineGesetze.de&#8221;. Die Idee fand ich gut &#8211; jedenfalls gut genug um mal reinzusehen.</p>
<p><span id="more-11"></span><br />
<em><strong>Update:</strong></em> Bei <a href="http://www.jurpc.de/aufsatz/20070173.htm" target="_blank">JurPC finde ich gerade eine (positive) Besprechung</a>, die ich den Lesern nicht vorenthalten möchte. Allerdings stehen dort Bedienung und Technik im Vordergrund. Ausserdem habe ich gesehen, dass bei <a href="http://www.beck-shop.de/iis/produktview.html/catID/1/tocID/361/prodID/19109/SessionKey/429671AE89ABE6F24C7AFE354A7FD192/" target="_blank">C.H.Beck eine CD angeboten wird</a> (die man sich sicherlich auf einen Stick kopieren kann?), die für 57 Euro (ohne Updates) ein Landesrecht der eigenen Wahl umfasst, womit einer der von mir bemängelten Nachteile umgangen werden kann.</p>
<p>Die Idee fand ich toll: Man kauft ein Bundle bestehend aus einem USB-Stick, auf dem Gesetzestexte hinterlegt sind, die im Volltext durchsuchbar sein sollen. Laut Anzeige geht es um Texte aus dem &#8220;Strafrecht, Zivilrecht und ÖffRecht&#8221;. Nach einem Blick auf die Webseite wurde klar: &#8220;ÖffRecht&#8221; beinhaltet nicht das jeweilige Landesrecht. Und damit wird es dann doof.</p>
<p>Ohne auch nur reinzusehen weiss ich damit, dass es für mich schon uninteressant ist: Die Updates kosten schliesslich Geld. Die Anschaffung auch. Und benutzen in Klausuren kann man es ohnehin nicht. Das heisst, ich brauche so oder so parallel dazu gedruckte Texte. Für den Gesamtpreis kann ich mir einen Hippel-Rehborn und einen Schönfelder samt Updates schonmal leisten. Fehlt finanziell nur noch der Satorius.</p>
<p>Und jetzt zur Technik, da wird es dann haarig: Aufgrund der Screenshots (man sieht einen Browser) gehe ich davon aus, dass das HTML Dateien sind. Warum denn nicht PDF? Auf <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/index.html" target="_blank">Gesetze-Im-Internet.de</a> jedenfalls gibt es kostenlos zu sämtlichen Bundes-Gesetzen die Fassung als PDF zum Download. Und die Updates sind da fliessend, nicht nur im Quartal. Die paar Bundesgesetze die ich wirkich brauche, ziehe ich mir da direkt als PDF und kann sie dann insgesamt durchsuchen.</p>
<p>Eben hier liegt ja der Sinn: Die Suchfunktion macht digitale Inhalte nützlich. Und da habe ich inzwischen am liebsten PDFs mit meinem eigenen Suchtool. Und wirklich praktisch wäre es für mich nur bei Landestexten, die aber fehlen.</p>
<p><em><strong>Somit komme ich zum persönlichen Fazit, der Jurakopf-Einschätzung:</strong></em></p>
<ul>
<li>Landesgesetze sind nicht dabei. Hier liegt aber für mich der Schwerpunkt des Interesses, die sind nämlich nicht nur umfangreich sondern man kennt nur selten alles nötige und müsste hin und wieder mal suchen</li>
<li>Finanziell ist es für mich unsinnig, da ich parallel trotzdem gedruckte Gesetzes-Texte anschaffen muss und sowohl für die digitale wie die gedruckte Fassung Update-Kosten tragen muss</li>
</ul>
<p>Also bleibe ich bei Schönfelder, Sartorius und Hippel-Rehborn. Das ist aber eine persönliche Wertung, vor allem aus der Sicht eines Studenten. Ein Praktiker wird das sicherlich anders sehen, wobei es nunmal fakt ist: Ein Buch nimmt man immer mal &#8220;schnell zu Hand&#8221;. Den Laptop nicht.</p>
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		<title>Grundriß der deutschen Rechtsgeschichte</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 21:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich weiss nicht, ob es ein &#8220;Buch&#8221; gibt, das derartiger Standard ist. Es handelt sich um eine Sonderausgabe der JA, die kompakt, aber dennoch interessant die wesentlichen Elemente der deutschen Rechtsgeschichte vermittelt. Dieses Buch ist das definitve Muß für das Grundlagenfach &#8220;Deutsche Rechtsgeschichte&#8221; um die Basics zu lernen und zu erfassen. Es hält sich nicht mit langen Schwafeleien auf, vermittelt... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/grundris-der-deutschen-rechtsgeschichte/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiss nicht, ob es ein &#8220;Buch&#8221; gibt, das derartiger Standard ist. Es handelt sich um eine Sonderausgabe der JA, die kompakt, aber dennoch interessant die wesentlichen Elemente der deutschen Rechtsgeschichte vermittelt. Dieses Buch ist das definitve Muß für das Grundlagenfach &#8220;Deutsche Rechtsgeschichte&#8221; um die Basics zu lernen und zu erfassen.</p>
<p>Es hält sich nicht mit langen Schwafeleien auf, vermittelt kurz und knackig was man braucht:  Ist aber dennoch nicht nur Schematisch. Man kann es flüssig lesen, schafft es auch schnell, und vertieft somit das Nötige für die Klausur im woh lmeist gewählten Grundlagenfach des Jura-Studiums.</p>
<p><em><strong>Update:</strong></em> Die Reihe &#8220;JA-Sonderhefte&#8221; scheint es nicht mehr zu geben. Das erfolgreiche Buch gibt es aber weiterhin, inzwischen in der Reihe &#8220;Academia Iuris&#8221; (Carl-Heymanns-Verlag, ISBN 978-3-452-26859-4) für 21,50 Euro.</p>
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