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	<title>Jurakopf &#187; ingeborg puppe</title>
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		<title>Materialien von Puppe</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 12:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[ingeborg puppe]]></category>
		<category><![CDATA[methodenlehre]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht at]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich konnte in diesem Semester leider nur sporadisch teilnehmen, doch die Arbeitsmaterialien von Prof. Puppe stehen zum freien Download und sind auch so sehr nützlich: Strafrecht AT Vertiefung bietet eine dogmatische Vertiefung des allgemeinen Teils des StGB. Beispiel: Die 8-Seitige Ausarbeitung zum Dolus-Eventualis mit zahlreichen Literaturverweisen wird in jeder Hausarbeit zum Thema sicherlich 2-3 Punkte ausmachen. Einfach mal reinsehen, selten... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/materialien-von-puppe/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich konnte in diesem Semester leider nur sporadisch teilnehmen, doch die Arbeitsmaterialien von Prof. Puppe stehen zum freien Download und sind auch so sehr nützlich:</p>
<ol>
<li><a href="http://jura.uni-bonn.de/index.php?id=1537" target="_blank">Strafrecht AT Vertiefung</a> bietet eine dogmatische Vertiefung des allgemeinen Teils des StGB. Beispiel: Die 8-Seitige Ausarbeitung zum Dolus-Eventualis mit zahlreichen Literaturverweisen wird in jeder Hausarbeit zum Thema sicherlich 2-3 Punkte ausmachen. Einfach mal reinsehen, selten ist die Chance gegeben, auf derart professionelles Material kostenlos zuzugreifen.</li>
<li>Die Materialien zur <a href="http://jura.uni-bonn.de/index.php?id=1406" target="_blank">juristischen Methodenlehre</a> sind für diejenigen praktisch, die das Buch &#8220;<a href="http://www.jurakopf.de/lesetipp-kleine-schule-des-juristischen-denkens/" target="_blank">Kleine Schule&#8230;</a>&#8221; von Puppe gelesen habe und etwas vertiefen möchten.</li>
</ol>
<p><em>Dank</em> <a href="http://www.skriptorama.de/strafrecht-allgemeiner-teil-prof-puppe/" target="_blank"><em>an Skriptorama</em></a> <em>- obwohl ich selber an den Kursen teilnehme bin ich nicht auf die Idee gekommen, den Hinweis zu den Materialien zu platzieren.</em></p>
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		<title>Puppe: Strafrecht AT im Spiegel der Rechtsprechung</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 17:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht AT]]></category>
		<category><![CDATA[ingeborg puppe]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht at]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe &#8220;Strafrecht AT im Spiegel der Rechtsprechung&#8221; (Band 1 + 2) von Ingeborg Puppe durchgearbeitet und möchte es hier empfehlen. Das Ganze hat aber zwei Haken: Der erste Band ist schon nicht mehr erhältlich Es ist nichts für das Studium Den ersten band musste ich mir gebraucht kaufen, was recht lange dauerte, es ist aber möglich. Ausschlag gebender ist,... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/puppe-strafrecht-at-im-spiegel-der-rechtsprechung/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe &#8220;Strafrecht AT im Spiegel der Rechtsprechung&#8221; (Band 1 + 2) von Ingeborg Puppe durchgearbeitet und möchte es hier empfehlen. Das Ganze hat aber zwei Haken:</p>
<ol>
<li>Der erste Band ist schon nicht mehr erhältlich</li>
<li>Es ist nichts für das Studium</li>
</ol>
<p>Den ersten band musste ich mir gebraucht kaufen, was recht lange dauerte, es ist aber möglich. Ausschlag gebender ist, und das möchte ich nicht verschweigen, dass man diese Bücher nicht für das Studium &#8211; gemeint ist für die Klausuren &#8211; braucht. Man lernt hier nicht &#8220;Strafrecht AT&#8221;, man muss Vorwissen mitbringen. Und man lernt hier auch, wirklich durchgehend, nichts von dem, was die h.M. transportiert. Man lernt aber sehr wohl, wie man die h.M. hinterfragen kann, wo sich Probleme auftun und wie man die angehen kann.</p>
<p>Puppe geht dazu hin und teil das Buch in verschiedene Kapitel ein (z.B. Versuch), die dann wieder ein einzelne Themen unterteilt werden (z.B. Tatbestand des Versuchs, strafbefreiender Rücktritt). In den einzelnen Unterthemen werden dann Probleme aufgegriffen (z.b. &#8220;umgekehrter Tatbestandsirrtum&#8221;), die anhand eines höchstrichterlichen Urteils, im Regelfall BGH, manchmal ein OLG, besprochen werden. Dabei geht Puppe auf die h.M. ein, und zerlegt diese regelmässig um ihre eigene Sicht darzustellen.</p>
<p>Das Ergebnis ist eine durchgehend kritische Analyse des allgemeinen Strafrechts, orientiert an höchstrichterlicher Rechtsprechung mit vielen interessanten Verweisen. Die kleinen Bände mit ca. 350 Seiten sind gar nicht so dünn wie sie scheinen, aber: Man kann sie wirklich lesen; Anders als befürchtet war der Schreibstil nicht &#8220;zu abgehoben&#8221;, es macht mitunter Spass und man muss auch wirklich selber mitdenken. .</p>
<p>Jeweils in den Kapiteln, am Ende der behandlung aller Unterthemen, gibt es eine Zusammenfassung in Thesen, die das jeweils gesagte anschaulich zusammen fasst. Ich möchte hier anraten, zuerst die Zusammenfassung zu lesen und dann schrittweise die Probleme durchzugehen &#8211; das macht es noch verständlicher.</p>
<p>Dieses Buch ist nur für die Studenten, die am Strafrecht wirklich Spaß haben und sich auf einer ganz anderen Ebene mit bekannten Fragen auseinandersetzen möchten. Es lohnt sich nicht, wenn man mit Strafrecht kaum was zu tun hat oder auch sonst dem etwas abgehobenen wissenschaftlichen Stil nichts abgewinnen kann. Wer &#8220;einfach nur Fälle lösen will&#8221;, also nach Schema-F, der wird hier nach wenigen Seiten angenervt sein. Es ist eines dieser Bücher, das man für sich liest &#8211; und für keinen anderen. Vor allem vür keine Klausur.</p>
<p>Hinweis: Wer begreifen möchte, wie Puppe argumentiert und wie man wirklich kritisch arbeitet, der muss auch nicht zu diesem Buch greifen. Dann ist die &#8220;<a href="http://www.jurakopf.de/lesetipp-kleine-schule-des-juristischen-denkens/" target="_blank">Kleine Schule juristischen Denkens</a>&#8221; besser geeignet.</p>
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		<title>Puppe in der JuS: Ein seltener Gast</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 16:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rausgepickt: Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[ingeborg puppe]]></category>
		<category><![CDATA[juristische schulung]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfach aus Interesse habe ich die JuS durchgeblickt, um Aufsätze von Ingeborg Puppe zu finden und nachzulesen. Generell ist es für mich interessant, Aufsätze oder Anmerkungen bestimmter Strafrechtler zu lesen, ich überlege das in Zukunft auch mit anderen zu machen (man kann sich wundern, wie viel z.B. Papier in der JuS verfasst hat). Puppe hat in der JuS eher selten... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/puppe-in-der-jus-ein-seltener-gast/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach aus Interesse habe ich die JuS durchgeblickt, um Aufsätze von Ingeborg Puppe zu finden und nachzulesen. Generell ist es für mich interessant, Aufsätze oder Anmerkungen bestimmter Strafrechtler zu lesen, ich überlege das in Zukunft auch mit anderen zu machen (man kann sich wundern, wie viel z.B. Papier in der JuS verfasst hat).</p>
<p>Puppe hat in der JuS eher selten publiziert, ihre für Studenten interessantesten und verständlichsten Ausführungen zur objektiven Zurechnung findet man hier leider gar nicht, dazu muss man zur JURA oder ZJS greifen.</p>
<p>Dafür gab es vier Beiträge, die ich hier einfach kurz als Fundstelle verlinke:</p>
<ul>
<li>Grundzüge der actio libera in cause (alic) in JuS 1980, Seite 346ff.</li>
<li>Kausalität der Sorgfaltspflichtverletzung in JuS 1982, Seite 660ff.(Ausführungen anhand BGH in <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW 1982, 292" title="BGH, 15.10.1981 - 4 StR 398/81: Massen-Karambolage">NJW 1982, 292</a>) &#8211; dieser Beitrag ist insofern hervorzuheben, weil sie hier unter dem Punkt VI das Unbestimmtheitsverfahren von Jakobs erläutert und analysiert</li>
<li>Namenstäuschung und Identitätstäuschung in JuS 1987 ab Seite 275 behandelt ein Standardproblem in Hausarbeiten. Für Klausuren zu viel an Wissen, wer in seiner Hausarbeit Urkundsdelikte als Schwerpunkt zu bearbeiten hat, sollte hier reinsehen</li>
<li>Urkundenechtheit bei handeln unter fremden Namen in JuS 1989, Seite 361ff. ist ebenfalls für Hausarbeiten mit Schwerpunkt Urkundsdelikte ein kleiner Tipp.</li>
</ul>
<p>Neben diesen vier Hinweisen, die nur aus wissenschaftlichem Interresse heraus interessant sein dürften, möchte ich eine Arbeit von Koriath aus der JuS 1997 gesondert hervorheben: Ab Seite 901 schreibt er zur &#8220;aberratio ictus&#8221; und behandelt hier auch (das ist quasi Pflicht in dem Bereich) Puppe, zu finden ab Seite 904. Er stellt zuerst Puppes Ansicht dar, um sie so dann zu widerlegen. Oder besser: Um es zu versuchen.</p>
<p>Auch wenn der Aufsatz gelungen ist, findet sich erst im Jahr 1998 ein Beitrag, der ihn wirklich abrundet &#8211; verfasst von Ingeborg Puppe. Auf Seite 287 a.E. ist eine Erwiderung von Puppe unter dem vielversprechenden Titel &#8220;Umgang mit Mindermeinungen&#8221;, in dem sie Koriath &#8211; man verzeihe mir den Ausdruck &#8211; sprichwörtlich zerlegt.</p>
<p>Ich selbst lese gerne Arbeiten zum Strafrecht, dabei besonders von Puppe, Jakobs aber auch Roxin und Rudolphi. Daher lege ich gerne mal Listen wie diese an. Selbst wer das nicht tut, dem sei empfohlen, sich die Koriath/Puppe-Beiträge anzusehen &#8211; es ist aber recht anstrengend zu lesen, wenn auch lohnend.</p>
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		<title>Lesetipp: Kleine Schule des juristischen Denkens</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/lesetipp-kleine-schule-des-juristischen-denkens/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 07:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[ingeborg puppe]]></category>
		<category><![CDATA[methodenlehre]]></category>
		<category><![CDATA[utb]]></category>

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		<description><![CDATA[In der aktuellen JuS 12/2008 findet man unter dem Titel &#8220;Die juristischen Ausbildungsbücher des Jahres 2008 &#8211; Eine Leseempfehlung von JuS-Autoren für JuS-Leser&#8221; findet man auf Seite 1136 diesen Absatz: Darum gilt sie [Puppe] manchem im Studium als schwer verständlich. Mit diesem Klischee sollte jetzt Schluss sein. Denn die kleine Denkschule ist beides: theoretisch ansprechend und doch verständlich (manchmal gar... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/lesetipp-kleine-schule-des-juristischen-denkens/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen JuS 12/2008 findet man unter dem Titel &#8220;Die juristischen Ausbildungsbücher des Jahres 2008 &#8211; Eine Leseempfehlung von JuS-Autoren für JuS-Leser&#8221; findet man auf Seite 1136 diesen Absatz:</p>
<blockquote><p>Darum gilt sie [Puppe] manchem im Studium als schwer verständlich. Mit diesem Klischee sollte jetzt Schluss sein. Denn die kleine Denkschule ist beides: theoretisch ansprechend und doch verständlich (manchmal gar unterhaltsam) geschrieben.</p></blockquote>
<p>Also ich stimme den Autoren in der JuS in zwei Punkten zu:</p>
<ol dir="ltr">
<li>
<div>Puppe gilt als schwer verständlich</div>
</li>
<li>
<div>Dieses Buch gehört definitiv auf jede Empfehlungsliste für juristische Literatur &#8211; es dürfte eine <em>der</em> Neuerscheinungen dieses Jahres sein.</div>
</li>
</ol>
<p>Aber: Bzgl. Puppe ist der schwierige Zugang zu &#8220;ihrer Welt&#8221; kein Klischee sondern Fakt. Und auch wenn die kleine Schule juristischen Denkens in der Tat verständlich ist, so ist es keinesfalls einfach, wie es in dem Artikel ein wenig suggeriert wird.</p>
<p><span id="more-954"></span></p>
<p>Da ich versuche, hier immer fair zu schreiben und Hintergründe offen zu legen (darum ja auch der Hinweis, wenn mir etwas als Rezensionsexemplar vorliegt), vorab ein Hinweis: Ich habe sehr oft, lange und gerne bei Puppe Strafrecht AT gehört. Die meisten ihrer Schriften sagen mir sehr zu und es war klar, dass ich dieses Buch sehr schnell gekauft habe. Ich bin letztlich, was Puppe angeht, alles andere als objektiv.</p>
<p>Bei dem neuen Buch (Büchlein) von Puppe handelt es sich um eine Methodenlehre &#8211; man lernt also nicht das &#8220;was&#8221; (Was ist Strafrecht AT etc.), sondern das &#8220;wie&#8221;. Also z.b. das Schwergewicht bei Puppe: Wie funktioniert die Logik; sowohl für sich als auch im rechtswissenschaftlichen Kontext. Das Buch holt man sich also nicht, um unmittelbar für die Klausur zu lernen, gleichwohl aber profitiert man von dem Inhalt.</p>
<p>Inhaltlich ist es mit ca. 190 Seiten recht kurz gefasst und bietet die folgende Einteilung:</p>
<blockquote><p>A. Die Begriffe im Recht<br />
B. Die klassischen Methoden der Gesetzesinterpretation<br />
C. Die Argumentationsformen der Rechtsfortbildung<br />
D. Recht und Logik<br />
E. Juristische Problemdiskussion<br />
F. Die systematische Methode</p></blockquote>
<p>Doch man darf sich nicht täuschen lassen: Ein wenig sieht es aus, wie das, was man ohnehin aus anderen Büchern zur juristischen Methodik kennt. Ist es aber nicht &#8211; das geht speziell an diejenigen, die Puppe nicht kennen. Ich bringe es auf den Punkt: Puppe ist nicht wie die anderen. Und ihre Bücher auch nicht.</p>
<p>Das heißt vor allem, das die dargestellten Gedanken, speziell zur Logik im Recht, so mitunter einmalig sind. Puppe gibt hier einen sehr tiefgehenden Einblick, einen lohnenden den man als intelligenter Jurist auf keinen Fall verpassen sollte. Aber: Es ist auch die Grundlage ihres Denkens (natürlich nur ein Auszug davon &#8211; bei 190 Seiten). Und wenn man weiß, dass Puppe im Strafrecht AT bei fast jeder Streitfrage die &#8220;A.A./M.M.&#8221; ist, muss man sich denken können, dass hier der Grundstein zu dieser Einstellung liegt. Sich auf die hier dargestellten Gedanken einzulassen heisst &#8211; für mich &#8211; vor allem eines, nämlich den Weg der h.M. regelmäßig zu verlassen. Wer das, was Puppe (hier) schreibt wirklich im juristischen Alltag anwendet, der kann letztlich gar nicht ernsthaft der h.M. so oft folgen, wie es die h.M. nunmal tut.</p>
<p>Ich sehe mich in dieser Deutung durch die Autoren in der JuS bestätigt, die es aber etwas dezenter, etwa wohlgeformter, ausdrücken:</p>
<blockquote><p>Wer die Denkschule gelesen hat, begreift, dass es sich lohnt, einen wachen Widerspruchsgeist auch und gerade gegenüber dem juristischen Mainstream zu bewahren.</p></blockquote>
<p>Gerade in Klausuren oder wissenschaftlichen Arbeiten, von den Examensklausuren ganz zu schweigen, kann die überzeugte stringente Anwendung dessen, was man hier liest, daher mitunter schädlich sein.</p>
<p>Dies aber auch, weil man erstmal verstehen, also begreifen, muss was Puppe da eigentlich schreibt. Und wer nun glaubt, bei 190 Seiten, dass man das schon schnell durch hat: Richtig. Und hier kommt der &#8220;Puppe-Effekt&#8221;: Ich prognostiziere jedem, der bei ihr in der Vorlesung sitzt oder ihre Schriften liest, dass er durchgehend das Gefühl haben wird, alles zu verstehen. Man liest Seite um Seite, auch in diesem Buch, und hat keinerlei Probleme. Bis zum Ende. Wenn Puppe dann aufgrund des vorher gesagten ihre bekannten logischen Schlüsse zieht und man dann merkt, dass man nicht mehr folgen kann.</p>
<p>Es ist gerade die sehr verständliche Sprache, der schon fast unterhaltsame Schreibstil, der das Buch einfacher wirken lässt, als es ist. Der grösste Vorteil &#8211; die unheimlich gelungene Darstellung der Methodenlehre &#8211; ist zugleich der grösste Nachteil, denn Puppe hat in diesem Buch nicht gekürzt und kommt deswegen mit nicht mal 200 Seiten aus, wo andere bis zu 400 brauchen. Puppe schreibt einfach sehr komprimiert, konzentriert sich auf das wesentliche, was vom Leser verlangt, auch wirklich jede Zeile umfassend nicht nur zu begreifen, sondern auch zu verinnerlichen.</p>
<p>Das Buch selbst setzt vor dem Hintergrund des StGB AT an, etwa um logische Fehler der Lehre darzustellen. Man muss das Strafrecht AT nicht &#8220;perfekt&#8221; beherrschen um die kleine Schule zu lesen und zu verstehen, ein gewisses Grund-Fundament muss aber vorhanden sein. Daher ist das Buch wahrscheinlich eher für 2./3.-Semester geeignet.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Ganz klar: Kaufen und lesen. Danach dann nochmal lesen. Und wenn man einige Zeit über das dann zwei Mal gelesene nachgedacht hat, einzelne Probleme nochmals nachgeschlagen hat, ab dann darf man davon ausgehen, einen Teil des Inhalts verstanden zu haben. Dieses Buch ist faktische Pflichtlektüre von morgen &#8211; und wird viele junge Studenten zur Verzweiflung treiben.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Ingeborg Puppe<br />
Kleine Schule des juristischen Denkens<br />
1. Auflage 2008<br />
Preis: 12.90 €<br />
ISBN 9783825230531<br />
Verlag V&amp;R / UTB</p>
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		<title>ZJS 6/2008 ist erschienen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 09:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitschriften]]></category>
		<category><![CDATA[ingeborg puppe]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie immer der kurze Hinweis: Die ZJS 6/2008 ist erschienen, Download hier. Ein Schmankerl ist sicherlich der zweite Teil zu &#8220;Die Lehre von der objektiven Zurechnung und ihre Anwendung&#8221; von Puppe, ebenfalls schön und aktuell ist die (recht praxisnahe) Klausur zur öffentlichen Videoüberwachung durch eine Behörde von Greve ab Seite 624.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer der kurze Hinweis: Die ZJS 6/2008 ist erschienen, <a href="http://www.zjs-online.com/dat/ausgabe/2008_6.pdf" target="_blank">Download hier</a>. Ein Schmankerl ist sicherlich der zweite Teil zu &#8220;Die Lehre von der objektiven Zurechnung und ihre Anwendung&#8221; von Puppe, ebenfalls schön und aktuell ist die (recht praxisnahe) Klausur zur öffentlichen Videoüberwachung durch eine Behörde von Greve ab Seite 624.</p>
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		<title>ZJS 5/2008 erschienen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 06:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lead-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriften]]></category>
		<category><![CDATA[ingeborg puppe]]></category>
		<category><![CDATA[zjs]]></category>

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		<description><![CDATA[Die (kostenlose) ZJS 5/2008 ist erschienen und wie immer einen Blick wert &#8211; diesmal enthält sie als Schmankerl einen Aufsatz von Puppe zum Thema &#8220;Objektive Zurechnung&#8221; &#8211; der Klassiker von Puppe schlechthin. Auch wenn es der erste von zwei Teilen ist rate ich dringend dazu, rein zu sehen. Das Heft gibt es hier als PDF.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die (kostenlose) ZJS 5/2008 ist erschienen und wie immer einen Blick wert &#8211; diesmal enthält sie als Schmankerl einen Aufsatz von Puppe zum Thema &#8220;Objektive Zurechnung&#8221; &#8211; der Klassiker von Puppe schlechthin. Auch wenn es der erste von zwei Teilen ist rate ich dringend dazu, rein zu sehen. Das Heft <a href="http://www.zjs-online.com/dat/ausgabe/2008_5.pdf" target="_blank">gibt es hier als PDF</a>.</p>
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