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	<title>Jurakopf &#187; grundrisse des rechts</title>
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		<title>Wittig: Wirtschaftsstrafrecht</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 22:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsstrafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Wirtschaftsstrafrecht ist wohl eines von nur sehr wenigen Rechtsgebieten, zu dem man als Student faktisch nur ein Buch findet, das aber später in der Praxis (hier speziell im Rahmen der Strafverteidigung) sehr bedeutend sein kann. Unangefochten war hier bisher das Werk von Tiedemann (oder genauer: Die Werke, AT und BT ist in getrennte Bücher aufgeteilt) &#8211; doch nun schickt... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/wittig-wirtschaftsstrafrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wirtschaftsstrafrecht ist wohl eines von nur sehr wenigen Rechtsgebieten, zu dem man als Student faktisch nur ein Buch findet, das aber später in der Praxis (hier speziell im Rahmen der Strafverteidigung) sehr bedeutend sein kann. Unangefochten war hier bisher <a href="http://www.jurakopf.de/tiedemann-wirtschaftsstrafrecht-at-und-bt/" target="_blank">das Werk von Tiedemann</a> (oder genauer: Die Werke, AT und BT ist in getrennte Bücher aufgeteilt) &#8211; doch nun schickt der Beck-Verlag mit dem Werk von Wittig einen Neuling ins Rennen.</p>
<p>Das Augenfälligste ist, dass in diesem kompakten Werk (Reihe Grundrisse des Rechts) sowohl der AT als auch BT des Wirtschaftsstrafrechts enthalten sind. Das ist nicht nur mit Blick auf den Umfang und die Handlichkeit von Bedeutung, sondern auch wenn man den Preis betrachtet, der im Ergebnis deutlich unter dem der beiden Werke von Tiedemann liegt.</p>
<p>Das Buch folgt der klassischen Systematisierung</p>
<ol>
<li>Grundlagen (Einleitung)</li>
<li>Allgemeiner Teil</li>
<li>Sanktionen</li>
<li>Besonderer Teil (StGB)</li>
<li>Besonderer Teil (Nebenstrafrecht)</li>
</ol>
<p>Die Autorin hält sich dabei an ihr Versprechen im Vorwort: Es wird sich auf prüfungsrelevante Fragen und Probleme konzentriert. Das Buch bietet dabei eine zugängliche Sprache, aber leider das bekannte durchwachsene Schriftbild der &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221;-Reihe, das zumindest bei den Überschriften aufgelockert wird. Hinzu kommen die Schemata, die Abwechslung im Schriftbild bieten. Fälle und Beispiele werden, wenn auch eher rar, geboten &#8211; auf Kontrollfragen wurde leider verzichtet.</p>
<p>Inhaltlich gibt es für mich ansonsten nichts anzumerken, das Buch ist umfassend und Wittig beschränkt die allgemeinen Ausführungen so gut es geht (etwa zur Geschichte des Wirtschaftsstrafrechts), so dass im Ergebnis der Schwerpunkt des Buches bei den relevanten Themen liegt.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Ein grundsolides Buch, das alles mitbringt, was man für diesen Schwerpunkt braucht. Ein &#8220;Wow-Effekt&#8221; fehlt leider, der ist aber auch nicht nötig oder gewollt. Im Vergleich mit der Konkurrenz, dem Werk von Tiedemann, überzeugt Wittig durchgehend: Wo der Tiedemann teilweise schwer zu lesen ist, bietet sich bei Wittig ein rundum flüssiges Lesen. Dazu kommt dann noch der attraktive Faktor, dass das hier umfassende Buch letztlich so viel kostet, wie eines (der beiden) von Tiedemann. Mit diesem Werk haben Studenten endlich eine gute Alternative zum bisherigen Klassiker im Wirtschaftsprivatrecht &#8211; und sollten diese durchaus auch vorziehen.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Petra Wittig<br />
Wirtschaftsstrafrecht<br />
Verlag C.H.Beck, Reihe Grundrisse des Rechts<br />
ISBN 9783406586590<br />
Preis: 27,90 Euro</p>
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		<item>
		<title>Frotscher/Pieroth: Verfassungsgeschichte</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/frotscherpieroth-verfassungsgeschichte/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/frotscherpieroth-verfassungsgeschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 15:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[bodo pieroth]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[verfassungsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[werner frotscher]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hin und wieder Rezensionen von mir liest weiß, wie viel Wert ich auf Grundlagenfächer lege und vor allem, wie viel Spass es mir bereitet hat, hier unzählige Stunden zu investieren. Dass das Buch Verfassungsgeschichte bei mir dennoch erstmal einen schlechten Stand hatte, lag am Umschlagstext. Dort steht nämlich ein Satz, den ich nicht mehr sehen kann: Sie [die Verfassungsgeschichte]... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/frotscherpieroth-verfassungsgeschichte/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hin und wieder Rezensionen von mir liest weiß, wie viel Wert ich auf Grundlagenfächer lege und vor allem, wie viel Spass es mir bereitet hat, hier unzählige Stunden zu investieren. Dass das Buch Verfassungsgeschichte bei mir dennoch erstmal einen schlechten Stand hatte, lag am Umschlagstext. Dort steht nämlich ein Satz, den ich nicht mehr sehen kann:</p>
<blockquote><p>Sie [die Verfassungsgeschichte] gehört daher zum Pflichtprogramm des Jura-Studiums.</p></blockquote>
<p>Ich denke, ich bin nicht der Einzige, der diesen Satz nicht mehr lesen kann. Gefühlt jeder zweite Aufsatz in juristischen Ausbildungszeitschriften wird damit garniert, wobei die Regel zu gelten scheint: Je abstruser das Thema, je wichtiger für das Examen. Dieses herbeireden der eigenen Existenzberechtigung ist dabei vergleichbar mit dem &#8220;offensichtlich&#8221;, das Studenten so gerne nutzen: Wäre etwas wirklich offensichtlich, müsste man es nicht in Klausuren betonen. Und wenn etwas wirklich wichtig ist im Examen, dann weiß das der Student auch.</p>
<p><span id="more-1402"></span>Das Buch selbst gibt einen gelungenen Einstieg in die Verfassungsgeschichte. Dabei ist das Thema kein nationales, sondern ein globales &#8211; insofern fangen die Autoren auch mit der Nordamerikanischen und französischen Revolution an. Der Rest des Buches widmet sich dann der deutschen Geschichte:</p>
<ul>
<li>Das Ende des HRRDN und die Reformen in Preußen</li>
<li>Der deutsche Bund und die Anfänge des Konstitutionalismus</li>
<li>Die Revolution von 1848 und die Paulskirchenverfassung</li>
<li>Die Restauration nach 1848 und die Gründung des deutschen Reiches</li>
<li>Der Spätkonstitutionalismus</li>
<li>Die Weimarer Republik</li>
<li>Der nationalsozialistische Staat</li>
<li>Demokratischer Neubeginn 1945 bis 1949</li>
</ul>
<p>Schon der erste Blick zeigt die Schwäche dieses Buches, die zugleich aber die Schwäche der weitaus meisten deutschen Geschichtsbücher ist: Es endet 1949. Dabei sind vor allem zwei neuzeitliche Entwicklungen zumindest ein kleines Kapitel wert: Die Änderungen im Grundgesetz im Zuge des G10-Gesetzes von 1968 sowie die aktuellen Beeinflussungen durch den (internationalen) Terrorismus. Hier wird eine Chance verpasst, die man in Zukunft wahrnehmen sollte, denn Verfassungsgeschichte ist weder Selbstzweck noch reines Auslegungskriterium bei dem Verständnis der Verfassung &#8211; es ist auch rechtspolitisches Hilfsmittel bei der ständigen Fortschreibung und Weiterentwicklung unserer Verfassung. Erst bei diesem Thema zeigt sich, ob ein Jurist nicht nur sein Handwerk versteht, sondern sich auch seiner Verantwortung bewusst ist.</p>
<p>Das sind große Worte, keine Frage &#8211; und bis hierhin klingt es auch recht negativ. Ist aber nicht so gemeint, ich habe einfach die Kritikpunkte an den Anfang gestellt. Im Ergebnis ist es ein gutes Buch, dass ein wichtiges Thema gelungen aufbereitet. Einzig beim durch die Bank anstrengenden Schriftbild möchte man sich fragen, ob die Autoren ihr Skript auch mal in dieser Buchform selber gelesen haben. Da wird der gute Inhalt unnötig schwer zugänglich gemacht.</p>
<p>Wer das aber ignorieren kann wird belohnt: Mit einer Essenz der wichtigsten Informationen, die man überraschend schnell durchgelesen hat. Das dünne Büchlein täuscht übrigens, hier verbergen sich immerhin 400 Seiten Text hinter einem sehr griffigen Buch. Wer es zum ersten Mal in der Hand hat, wird sich da wundern.</p>
<p>Fußnoten kommen nicht vor, was sicherlich klug ist, andernfalls wäre es wohl noch schwieriger im Schriftbild. Schön ist die Idee, immer an den Anfang eines Kapitels eine tabellarische Zeittafel zu stellen. Die Autoren sind dabei zum Glück nicht dem Fehler verfallen und haben  eine ellenlange Liste mit Daten eingestellt. Stattdessen findet man zwischen 5und 10 Eckdaten vor jedem Kapitel, die einem durchaus nicht nur einen guten Überblick verschaffen, sondern beim Lernen (etwa für die Grundlagenklausur) sicherlich einen Anreiz darstellen, zumindest diese wenigen Daten auswendig zu beherrschen. Auszüge aus den originalen Verfassungen erleichtern zudem das Begreifen und Nachvollziehen der Entwicklungen.</p>
<p>Hierbei darf das Buch nicht als reine Darstellung der Verfassungen mißverstanden werden: Vielmehr werden die rechtsgeschichtlichen Entwicklungen erklärt, die zu den Normen geführt haben, wie sie am Ende existierten. Man lernt die Umstände der Zeiten kennen, die gesellschaftspolitischen Entwicklungen und die Gründe für Entscheidungen des Normgebers. Das hilft die Motivation nicht nur zu verstehen, sondern im nachhinein auch zu erkennen, wo vielleicht Fehler lagen. Ganz nebenbei bekommt man so auch nochmal einen sehr groben Grundkurs in Rechtsgeschichte.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Ärgerlich ist das Schriftbild, das sich als unnötige Hürde erweist, den gelungenen Text zu lesen.  Inhaltlich ist es wirklich überzeugend, sehr schön und zugänglich geschrieben. Das Buch selbst ist dabei sicherich kein Pflichtstoff, auch wenn ein grundlegendes Verständnis des Grundgesetzes unabdingbar ist. Die Verfassungsgeschichte kann dabei hilfreich sein, ein gesunder Menschenverstand und juristische Logik aber auch. Dieses Buch ist kein Zwang, wer es nicht liest, der fällt nicht automatisch irgendwo durch. Wer es aber nicht liest, der verpasst etwas &#8211; nämlich die Chance, sich als Juristen weiterzubilden. Juristerei ist, und das predige ich hier oft genug, mehr als nur Schemata anzuwenden und Verträge rückabzuwickeln. Ein guter Jurist versteht das System, kann Normen begreifen und dem Laien erklären warum eine Norm existiert (auch wenn der moderne Gesetzgeber sich alle Mühe gibt, dieses Erklären ad absurdum zu führen).</p>
<p>Mit der Verfassungsgeschichte von Frotscher/Pieroth schult man diese Fähigkeiten. Man erwirbt ein ebenso unbezahlbares Wissen, wie auch in Klausuren im Regelfall unnützes Wissen (von der speziellen Klausur im Grundlagenfach natürlich abgesehen). Ich möchte dieses Buch empfehlen &#8211; aber nicht für den Juristen in der Uni, sondern für den Juristen, der an sich selbst arbeiten möchte.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Werner Frotscher / Bodo Pieroth<br />
Verfassungsgeschichte<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Reihe: Grundrisse des Rechts<br />
8. Auflage<br />
ISBN 9783406595325<br />
Preis: 22 Euro</p>
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		<title>Rengier: Strafrecht AT</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/rengier-strafrecht-at/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht AT]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[rudolf rengier]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht at]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat er es also getan: Während die Bücher zum Strafrecht BT von Rudolf Rengier längst ein Begriff ein sollten, hat er nunmehr mit einem Werk zum Strafrecht AT nachgelegt. Dabei bleibt Rengier seinem bisherigen Stil treu, soll heißen: Viel neues gibt es nicht. Muss ja, angesichts der überzeugenden Leistung bei den Strafrecht BT Büchern, nicht unbedingt schlecht sein. Doch... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/rengier-strafrecht-at/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat er es also getan: Während die <a href="http://www.jurakopf.de/rengier-strafrecht-bt/" target="_blank">Bücher zum Strafrecht BT von Rudolf Rengier</a> längst ein Begriff ein sollten, hat er nunmehr mit einem Werk zum Strafrecht AT nachgelegt. Dabei bleibt Rengier seinem bisherigen Stil treu, soll heißen: Viel neues gibt es nicht. Muss ja, angesichts der überzeugenden Leistung bei den Strafrecht BT Büchern, nicht unbedingt schlecht sein. Doch ich denke, Rengier hat zwar ein gutes Buch vorgelegt, aber dabei die Eigenheiten des Strafrecht-AT lernens außen vor gelassen.</p>
<p><span id="more-1359"></span>Also vorab: Es ist, wie schon die Bücher zum Strafrecht BT, gelungen kompakt gehalten, übersichtlich und jedenfalls für Examenskandidaten eine sehr gute (weil kompakte) Darstellung in der alles steht, was man braucht.</p>
<p>Ich frage mich nur, ob ein Anfänger damit soweit zurecht kommen kann: Rengier arbeitet ganz systematisch alle Punkte ab, angefangen von der Einleitung (die in der Tat eine solide Basis des Grundwissens vermittelt, das man braucht &#8211; etwa die Strafzwecktheorien) über das vollendete Begehungsdelikt (typisch nach Tatbestand, Rechtswidrigkeit, Schuld), um zur Irrtumslehre zu kommen usw. Man kennt den Aufbau der Bücher zum Strafrecht AT ja im Wesentlichen.</p>
<p>Hier fehlt mir direkt am Anfang eine kurze Einleitung in das Thema der strafrechtlichen Delikte: Wie kommt es zur Unterscheidung eines vorsätzlichen und fahrlässigen Deliktes etwa? Und darauf aufbauend: Wie kommt man dazu, einen Versuch zu bestrafen? Das Ganze, untermalt mit einer gelungenen Grafik wäre eine Art Orientierungshilfe für Anfänger, die mit einem Blick verstehen könnten, wie das Thema systematisch zu erschließen ist und wo sie sich gerade im Lernprozess befinden. Natürlich bietet Rengier eine Darstellung der Delikte, keine Frage &#8211; aber er verpasst die Möglichkeit, direkt am Anfang das System zu erklären. Hin und wieder fehlte mir dieses Darstellen des Systems auch in der weiteren Lektüre &#8211; etwa wenn man zum Vorsatz kommt: Da wird direkt am Anfang erklärt, dass man einen Vorsatz benötigt, was man geläufig darunter versteht und es wird auch gut erklärt, wie man den Vorsatz von der (bewussten) Fahrlässigkeit abgrenzt. Doch warum ist der Vorsatz wichtig und welche Weichen stellt der Täter, der in bewusster Unachtsamkeit jemanden verletzt oder in voller Absicht? Bei solchen Detail-Fragen erkennt man schnell, mit Blick auf den Anfänger, dass die angenehm kompakte Form an ihre Grenzen stößt.</p>
<p>Nun wird das den Examenskandidaten nicht stören, ganz im Gegenteil: Vor seiner Prüfung ist man froh, nicht wieder mit den Basics konfrontiert zu werden. Hier möchte man schlicht schnell und kompakt wiederholen, was mit dem Buch in bekannter Rengier-Manier auch zügig geht. Von den gut 570 Seiten sollte man sich nicht abschrecken lassen: Dank großzügigen Rändern ist das gefühlt zumindest die Hälfte in Seiten als DinA5. Allerdings fand ich es unverzeihlich, dass Rengier es verpasst hat, am Ende des Buches bei den Konkurrenzen mit einem grafischen Schaubild zu arbeiten. Das bei Studenten ohnehin ungeliebte Thema wird dadurch nicht gerade zugänglicher, dabei kann man es durchaus verständlich aufbereiten. Zwar fand ich es als reinen Text durchaus schön geschrieben, aber ein Schaubild wäre wirklich angemessen gewesen.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Im Ergebnis ist es mir für Anfänger &#8220;zu schnell&#8221; geschrieben, der Inhalt überrumpelt den ganz unbedarften Leser einfach. Examenskandidaten dagegen sollten &#8211; so wie bei den Büchern zum Strafrecht BT &#8211; mal einen Blick hier rein werfen, man kann durchaus dankbar sein, zügig das Wichtigste zu wiederholen. Ganz besonders, da in vielen Bundesländern das Strafrecht nur einen kleinen Teil der Prüfung ausmacht und man hier nur wenig Ressourcen investiert &#8211; mit Rengiers Büchern kann man das Wichtigste ebenso schnell wie vernünftig nacharbeiten.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Rudolf Rengier<br />
Strafrecht AT<br />
Reihe Grundrisse des Rechts<br />
Verlag C.H. Beck<br />
ISBN 9783406577963<br />
Preis: 19,90 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lettl: Urheberrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/lettl-urheberrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/lettl-urheberrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 19:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[GRUR & Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Lettl]]></category>
		<category><![CDATA[urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reihe Grundrisse des Rechts ist ja immer wieder verwirrend: Auf den ersten Blick erwartet man ein schnell zu konsumierendes Buch, auf den zweiten Blick sieht man die Seitenzahlen und denkt sich “das wird nix”, auf den dritten Blick, beim Erblicken des Schriftbild, merkt man dann, dass es doch schnell gehen wird. So auch bei diesem Buch, wobei der Umschlagstext... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/lettl-urheberrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihe Grundrisse des Rechts ist ja immer wieder verwirrend: Auf den ersten Blick erwartet man ein schnell zu konsumierendes Buch, auf den zweiten Blick sieht man die Seitenzahlen und denkt sich “das wird nix”, auf den dritten Blick, beim Erblicken des Schriftbild, merkt man dann, dass es doch schnell gehen wird. So auch bei diesem Buch, wobei der Umschlagstext schon klar machte, was einen erwartet:</p>
<blockquote style="MARGIN-RIGHT: 0px" dir="ltr"><p>Er orientiert sich an der Struktur des Gesetzes […]</p></blockquote>
<p dir="ltr">Sprich: Das Werk ist dem Aufbau des UrhG angepasst. Was ich gar nicht schlecht fand.</p>
<p><span id="more-1316"></span></p>
<p dir="ltr">Also im Ergebnis ist es eine Art leserlicher (Kurz-)Kommentar des UrhG. Für Einsteiger ist das zum Erlernen des neuen Rechtsgebietes wirklich brauchbar und ein zugänglicher Ansatz. Der Autor arbeitet sich im Buch strikt vom §<a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/1.html" title="&sect; 1 UrhG: Allgemeines">1</a> UrhG bis zum §<a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/119.html" title="&sect; 119 UrhG: Zwangsvollstreckung in bestimmte Vorrichtungen">119</a> UrhG (es folgen noch die §§22–24KUrhG) und bietet jeweils Erläuterungen, die sich im Aufbau immer am Wortlaut des gesetzes orientieren.</p>
<p dir="ltr">Das Buch ist auf dem Stand der letzten UrhG-Reform, was auch der Grund der Anschaffung für mich war. Was mich überrascht hat war, dass es sich um die 1. Auflage handelt – bisher gab es also noch kein Buch zum Thema aus dieser Reihe.</p>
<p dir="ltr">Insgesamt profitiert man von den typischen Vorzügen der GdR-Reihe: Es geht sehr schnell, auf Grund der kleinen Seiten kann man auch beim Schriftbild nicht viel falsch machen. Dort wo es sinnvoll ist – was nicht allzu oft der Fall ist – bietet der Autor Schaubilder und Aufbau-Schemata. Wichtiger aber sind die regelmäßig gebotenen Beispiele, die durchaus auch mal nötig sind.</p>
<p dir="ltr">Trotz der 373 Seiten ist es nicht allzu viel Text (zur Erinnerung: Kleine Seiten!), somit geht es einerseits sehr schnell – andererseits ist natürlich auch nicht der Tiefgang eines (Kurz-)Lehrbuches zu erwarten. Allerdings ist zu betonen, dass der Autor sehr wohl darauf achtet, jedes Mal Bezüge zum Gemeinschaftsrecht herzustellen und (wenn auch sehr kurz, im Schnitt 1–2 Seiten) darzulegen, welche gemeinschaftsrechtliche Norm hier Basis des nationalen Rechts ist.</p>
<p dir="ltr"><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p dir="ltr">Ein Buch, das solide und grundlegende Informationen zum Urheberrecht bietet – allerdings zu einem recht deftigen Preis, der Problemlos von anderen Kurz-Lehrbüchern gehalten wird. Der schnelle Einstieg wird hier auf jeden Fall geboten, für einen Preis 5 Euro günstiger gäbe es eine uneingeschränkte Empfehlung. So aber ist es vom Preis her im gleichen Segment platziert wie Kurz-Lehrbücher zum Thema und man muss sich ohne helfenden preis entscheiden, ob man den schnellen Einstieg oder das umfassende Lernbuch sucht.</p>
<p dir="ltr"><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p dir="ltr">Tobias Lettl<br />
Urheberrecht<br />
Verlag C.H.Beck; Reihe: Grundrisse des Rechts<br />
ISBN 9783406567773<br />
Preis: 24,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herdegen: Europarecht und Völkerrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/herdegen-europarecht-und-volkerrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/herdegen-europarecht-und-volkerrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 17:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa- und Völkerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[europäisches recht]]></category>
		<category><![CDATA[europarecht]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Herdegen]]></category>
		<category><![CDATA[völkerrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Matthias Herdegen gibt es in der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; jeweils zum Völkerrecht und Europarecht ein doch recht dickes Buch, mit dem ich &#8211; er lehrt in Bonn &#8211; seine Vorlesungen schon begleitet hatte. In diesem Jahr gibt es Neuauflagen davon: Da ich mit den Vorgängern schon gearbeitet hatte, schreibe ich gerne ein paar Zeilen dazu. Ich denke, die... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/herdegen-europarecht-und-volkerrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Matthias Herdegen gibt es in der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; jeweils zum Völkerrecht und Europarecht ein doch recht dickes Buch, mit dem ich &#8211; er lehrt in Bonn &#8211; seine Vorlesungen schon begleitet hatte. In diesem Jahr gibt es Neuauflagen davon: Da ich mit den Vorgängern schon gearbeitet hatte, schreibe ich gerne ein paar Zeilen dazu.</p>
<p><span id="more-1180"></span></p>
<p>Ich denke, die Selbstdarstellung des Werkes &#8220;Europarecht&#8221; bringt es auf den Punkt: Von einer &#8220;soliden Grundlage&#8221; ist da auf dem Umschlagstext die Rede und ich denke, das ist eine sehr treffende Beschreibung.</p>
<p>Selber habe ich Herdegen mit einem sehr nüchternen, klaren &#8211; also jedenfalls nicht verspielten &#8211; Stil im Vortrag in Erinnerung. Ebenso sind auch die Bücher in Sprache und Darstellung gehalten: Auf keinen Fall ermüdend, aber auch nicht besonders abwechslungsreich. Er nutzt hin und wieder einmal eine grafische Darstellung, verzichtet auf Fußnoten, geizt nicht mit Beispielen und präsentiert in sehr flüssiger Sprache genau das, was man auch braucht. Mitunter sehr tiefgehend, so dass man auch mal hin und wieder etwas schneller lesen kann.</p>
<p>Wie in dieser Reihe üblich, ist der Text leider sehr gedrängt auf die Seiten verteilt, ein wirklich entspanntes Lesen will sich daher nicht einstellen; Gerade die ohnehin eher kleine Schrift, die dann mitunter von noch kleinerer Schrift unterbrochen wird, wirkt sich schnell sehr anstrengend aus. Zum Glück wird in beiden Büchern doch regelmässig ein Absatz eingefügt und die regelmäßigen Tabellen bzw. Grafiken lockern ein wenig auf. Durcharbeiten kann man beide Bücher auf jeden Fall sehr gut, Lese-Pausen sind aber einzuplanen.</p>
<p><strong><em>Zum Buch: Europarecht</em></strong></p>
<p>Mit inzwischen fast Seiten sicherlich kein kleines Buch, selbst wenn man berücksichtigt, dass die Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; im kleinen Taschenbuchformat daher kommt. Der Inhalt ist in insgesamt 30 Kapitel eingeteilt, die wiederum in 3 Teile gegliedert sind:</p>
<ol>
<li>
<div>Darstellung der Grundlagen mit den wichtigsten Kernbegriffen, Rechtssätzen, einem (netterweise) kurzen geschichtlichen Überblick und zur Rechtsnatur der EG und EU</div>
</li>
<li>
<div>Im sehr ausführlichen zweiten Teil (der den Kern des Buches ausmacht) geht es um das Recht der Europäischen Union. Der Leser wird ausführlich auf ca. 400 Seiten in die Institutionen, Rechtssätze &amp; Rechtsquellen, System, Grundfreiheiten im Detail und die politische Ordnung eingeführt.</div>
</li>
<li>
<div>Kurz ist der dritte Teil zur WEU und OSZE</div>
</li>
</ol>
<p>Herdegen hat die inzwischen aktuelle 12. Auflage des Buches genutzt, um es &#8211; im Vergleich zur 11. Auflage &#8211; umzustrukturieren und vollständig auf den Vertrag von Lissabon anzupassen.</p>
<p><strong><em>Zum Buch: Völkerrecht</em></strong></p>
<p>Das Buch zum Völkerrecht kommt mit 417 Seiten, eingeteilt in 63 Kapitel, aufgeteilt auf 15 Teile. Damit kann man den Inhalt jedenfalls sehr gut in kleine &#8220;Häppchen&#8221; aufteilen, die man schrittweise durcharbeitet. Dabei bietet Herdegen u.a. folgende Inhalte:</p>
<ol>
<li>
<div>Einführung in Grundbegriffe, grobe Geschichte und Aufgaben des Völkerrechts</div>
</li>
<li>
<div>Darstellung der Rechtssubjekte und Rechtsquellen</div>
</li>
<li>
<div>Einzelne Rechtsthemen (Weltraum- und Seerecht; Umweltrecht; Wirtschaftsrecht)</div>
</li>
<li>
<div>Konflikte: Von der Verantwortlichkeit über bewaffnete Konflikte bis zur friedlichen Streitbeilegung und Friedenssicherung</div>
</li>
<li>
<div>Darstellung von Menschenrechten und den Vereinten Nationen</div>
</li>
</ol>
<p>Hier war ich allerdings ein wenig enttäuscht: Das Völkerrecht ist für Jura-Studenten (die keinen entsprechenden Schwerpunkt belegt haben) nur in Grundzügen Pflichtprogramm &#8211; vieles bei diesem Thema mag zwar interessant sein, muss aber eben nicht umfassend beherrscht werden. Hier wäre eine Aufteilung angebracht, die systematisch darstellt, was man braucht und Hinweise gibt, wo man vertiefen kann, aber nicht muss.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Wie Anfangs angemerkt: Zwei solide Bücher, klar geschrieben ohne Schnörkel. Inhaltlich auf jeden Fall umfassend, nicht nur für den &#8220;normalen Studenten&#8221;, sondern auch für den, der entsprechende Schwerpunkte belegt hat &#8211; jedenfalls was umfassendes Grundwissen angeht, wird hier keine Frage offen bleiben.</p>
<p>Gerade beim Völkerrecht aber ist dies dann auch ein Makel, denn hier wird man wohl in erster Linie einen eher kurzen und kompakten Einstieg suchen; Das eben auch nicht günstige Buch ist hier vielleicht den meisten schlicht zu viel &#8211; anders als das Buch zum Europarecht, dass inhaltlich ohnehin vollständig durchgearbeitet werden muss, mehr Seiten bietet und zudem auch noch günstiger ist.</p>
<p>Das Buch zum Europarecht kann ich daher problemlos empfehlen, das zum Völkerrecht auf jeden Fall für denjenigen, der den entsprechenden Schwerpunkt belegt hat.</p>
<p><strong><em>Daten zu den Büchern</em></strong></p>
<p>Matthias Herdegen<br />
Völkerrecht<br />
8. Auflage<br />
Reihe Grundrisse des Rechts<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 9783406584961<br />
Preis: 24,80 Euro</p>
<p>Matthias Herdegen<br />
Europarecht<br />
12. Auflage<br />
Reihe Grundrisse des Rechts<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 9783406601248<br />
Preis: 22 Euro</p>
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		<title>Dütz: Arbeitsrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/dutz-arbeitsrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/dutz-arbeitsrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 20:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[wolfgang dütz]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; gibt es von Wolfgang Dütz ebenfalls ein Buch zum Arbeitsrecht. Es glänzt auf jeden Fall mit umfassenden Informationen &#8211; aber gerade wenn man es nur als Pflichtfach belegt hat, fehlen ein paar Infos und Hilfen. Das Buch ist defintiv gut geschrieben, kurz gehalten und auch in akzeptabken Maße durchzuarbeiten. Aber es war mir zu wenig auf... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/dutz-arbeitsrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; gibt es von  Wolfgang Dütz ebenfalls ein Buch zum Arbeitsrecht. Es glänzt auf jeden Fall mit  umfassenden Informationen &#8211; aber gerade wenn man es nur als Pflichtfach belegt  hat, fehlen ein paar Infos und Hilfen.</p>
<p><span id="more-824"></span></p>
<p>Das Buch ist defintiv gut geschrieben, kurz gehalten und  auch in akzeptabken Maße durchzuarbeiten. Aber es war mir zu wenig auf die  Klausur ausgerichtet: Wie sieht eine arbeitsrechtliche Fallgestaltung zum  Beispiel aus? Welche der Inhalte sind für Pflichtfach-Studenten relevant?</p>
<p>Sicherlich gut sind die zahlreichen Aufbauschemata und  Beispiele und durch den konsequenten Verzicht auf Fußnoten kann man das Werk  wirklich in einem durchlesen. Doch auch trotz der Schemata bleibt die Frage, wie  eine Klausur aussieht: Rein arbeitsrechtliche Klausuren begegnen einem nunmal im  Examen nicht. In NRW etwa braucht man nur die Grundlagen &#8211; so dass man damit  rechnen muss, es als Randerscheinung in einer Zivilrechtsklausur zu erhalten.</p>
<p>Inhaltlich scheint der Autor nichts aussen vor gelassen  zu haben: Das gesamte Arbeitsrecht ist hier grundrissartig erfasst. Mitunter  geht es dann auch etwas schnell, was der Autor selber bemerkt, wenn er  im Vorwort darauf hinweist, dass man sehr wahrscheinlich manche Kapitel mehrmals  durcharbeiten muss.</p>
<p>Letztlich aber ist es also doch recht anstrengend  durchzuarbeiten und man fragt sich, wie man das präsentierte Wissen  transportieren soll. Vor allem weil der Autor das Thema eben sehr umfassend  präsentiert und man daher inhaltlich schnell überfordert wird.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Im Fazit kann ich festhalten: Ein gutes Buch, um einen  umfassenden Einstieg zu finden. Zu denken ist an Schwerpunkt-Studenten, die sich  hierüber einarbeiten und das Wissen danach vertiefen. Pflichtfach-Studenten aber  werden sich etwas verloren, wenn nicht gar überfordert fühlen &#8211; hier fehlt ein  wenig die Konzentration auf das Wesentliche.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Wolfgang Dütz<br />
Arbeitsecht<br />
13. Auflage<br />
Reihe  Grundrisse des Rechts<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Preis: 19,90 Euro<br />
ISBN  9783406577949</p>
<p><em>Hinweis: Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar  übersandt</em></p>
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		<title>Brox/Walker: Schuldrecht BT (Update)</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/broxwalker-schuldrecht-bt/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 16:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schuldrecht BT]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[bgb]]></category>
		<category><![CDATA[brox]]></category>
		<category><![CDATA[geis]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[jura]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[schuldrecht]]></category>
		<category><![CDATA[schuldrecht bt]]></category>
		<category><![CDATA[skript]]></category>
		<category><![CDATA[Skripte]]></category>
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		<description><![CDATA[Schuldrecht BT ist wichtig. Nicht nur fürs Examen, das merkt der Student im zweiten Semester spätestens, wenn der Kumpel nur &#8220;mal kurz was&#8221; zum Mietvertrag seines Zimmers wissen will und man feststellt, dass man da ja nun wirklich gar keine Ahnung hat. Das Werk von Brox/Walker aus der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; will da helfen. Update: Anlässlich des Erscheinens der... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/broxwalker-schuldrecht-bt/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schuldrecht BT ist wichtig. Nicht nur fürs Examen, das merkt der Student im zweiten Semester spätestens, wenn der Kumpel nur &#8220;mal kurz was&#8221; zum Mietvertrag seines Zimmers wissen will und man feststellt, dass man da ja nun wirklich gar keine Ahnung hat. Das Werk von Brox/Walker aus der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; will da helfen.</p>
<p><em><strong>Update:</strong></em> Anlässlich des Erscheinens der 33. Auflage habe ich die Rezension aktualisiert</p>
<p><span id="more-85"></span></p>
<p>Ich lese ja unendlich gerne, und wenn ich ein Buch finde wie dieses hier, mit über 600 Seiten für 15,90 Euro, dann muss ich einfach zuschlagen. Sowas wird gelesen und ich muss sagen: Das lässt sich auch lesen. Und zwar richtig ordentlich.</p>
<p>Man kann sich tatsächlich mit einem BGB hinsetzen und dieses Buch lesen. Hin und wieder ärgert man sich, wenn in typischer Beck-Manier manchmal Abschnitte in kleinerer Schriftgröße gedruckt sind, aber ansonsten geht es flüssig durch &#8211; und das Gelesene bleibt kleben. Keine Fußnoten-Masse die einen erschlägt, einfach nur Text zum lesen, verstehen und behalten. In Punkte Übersicht ist dieses Buch unschlagbar: In kürzester Zeit kann man die wesentlichen Punkte zum Schuldrecht BT wiederholen bzw. sich einarbeiten.</p>
<p>Ich wage zu behaupten, dieses Buch deckt das gesamte Schuldrecht BT ab, insofern ist es ein sehr gutes Basis-Werk zum Lernen und Erfassen dieser Wahnsinnigen Fülle von Stoff. Dabei werden nicht nur die vertraglichen, sondern es werden auch die gesetzlichen Schuldverhältnisse dargestellt.</p>
<p>Bei der optischen Aufbereitung könnten es ein paar Aufbauschemata mehr sein, dafür aber werden sehr viele Beispielfälle geboten, die verständlich formuliert und dargestellt sind, so dass sie eine echte Hilfe beim Lesen und Lernen sind. Verweise mittels Fußnoten kommen glücklicherweise nur dann zum Tragen, wenn es auch wirklich nötig ist &#8211; so erhält man wichtige Urteile, wird aber nicht durch zu viele Verweise vom Lesen abgehalten.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Ich habe hier mehrere Skripte von meinem Repetitor stehen, die mir alles vermitteln sollen und in besserem Schriftbild gehalten sind. Dieses Buch aber habe ich nicht nur schneller sondern begeisterter gelesen &#8211; von vorne bis hinten. Wer ein umfassendes Werk sucht um den besonderen Teil des Schuldrechts vollständig nach zu arbeiten, ist hier genau richtig.</p>
<p>Fazit: Ein kompakter Kurs auf hohem Niveau. Bei dem Preis kann man auch nicht wirklich was falsch machen, für so wenig Geld so viel Stoff gibt es selten.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>33., aktualisierte und überarbeitete Auflage 2008<br />
Reihe Grundrisse des Rechts<br />
Verlag C. H. Beck<br />
ISBN 978-3-406-57952-3<br />
Preis: ca. 15,90 Euro</p>
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		<title>Foerste: Insolvenzrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/foerste-insolvenzrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/foerste-insolvenzrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 09:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insolvenzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[ulrich foerste]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; ist das Werk zum Insolvenzrecht von Ulrich Foerste erschienen. Soviel schon vor ab: Das Buch ist gut, aber jeder muss wissen, was er eigentlich selbst erwartet. Zuerst mal muss man sich im Klaren sein, ob man selbst das Insolvenzrecht überhaupt benötigt: In NRW ist es nicht in den Prüfungsgebieten aufgezählt. Gleichwohl aber kann man... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/foerste-insolvenzrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; ist das Werk zum Insolvenzrecht von Ulrich Foerste erschienen. Soviel schon vor ab: Das Buch ist gut, aber jeder muss wissen, was er eigentlich selbst erwartet.</p>
<p><span id="more-633"></span></p>
<p>Zuerst mal muss man sich im Klaren sein, ob man selbst das Insolvenzrecht überhaupt benötigt: In NRW ist es nicht in den Prüfungsgebieten aufgezählt. Gleichwohl aber kann man einerseits einen Schwerpunkt mit dem Thema belegt haben (es kann u.a. im Wirtschaftsrecht begegnen) andererseits sind Gebiete wie das Wirtschaftsstrafrecht ohne ein &#8211; zumindest rudimentäres &#8211; Verständnis des Insolvenzrechts nicht wirklich zu erschließen.</p>
<p>Das Buch von Foerste ist kein umfassendes Lehrbuch, so wie alle Bücher der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221;, daher war es meine bevorzugte Wahl als ich mich einarbeiten wollte. Auf der Rückseite des Buches findet sich zudem der Hinweis &#8220;&#8221;&#8230;zahlreiche Beispiele und Übungsfragen erleichtern das Lernen&#8230;&#8221;. Das Problem ist nur: Die suche ich noch immer.</p>
<p>Gerade ich mag ja inzwischen dieses Konzept der Übungsfragen, weil es dazu dienen kann, alleine beim Lesen nochmals Schwerpunkte zu setzen und zu wiederholen. Vielleicht ist mein Anspruch auch einfach falsch gewesen: Ich dachte, es gäbe nun am Ende eines Kapitels immer ein Paket Fragen mit zugehörigen Antworten. Stattdessen sind hin und wieder (für meinen Geschmack jedenfalls nicht &#8220;zahlreich&#8221;) Fragen eingebaut &#8211; Beispiele dafür findet man auf Seite 64 oder 80/81. Hier war ich als Leser einfach etwas enttäuscht, weil ich mehr erwarten würde.</p>
<p>Das Buch selbst arbeitet nicht &#8220;am Fall&#8221;, bietet also nicht regelmässig Fälle, die dann im Laufe des Kapitels gelöst werden &#8211; was aber auch nicht tragisch ist, da man im Regelfall in diesem speziellen Gebiet auch nicht für den Fall, sondern wirklich für das allgemeine Verständnis arbeitet um sich den Zugang zu anderen Fragestellungen zu eröffnen (wie etwa im Wirtschaftsstrafrecht oder im Schuldrecht).</p>
<p>Insgesamt arbeitet das Buch, wie auf dem Umschlag versprochen und von der Reihe auch gewohnt, in einer klaren und verständlichen Sprache. Mitunter kam es mir etwas zu gedrungen vor, in dem Sinne, dass einfach auf zu wenig Platz zu viele Informationen gepresst wurde &#8211; das ein oder andere Füllwort mehr hätte hier und da nicht geschadet. Die genutzten Übersichten sind sehr einprägsam und hilfreich, gerade wegen der sehr guten Übersicht frage ich mich aber, warum dann Aufzählungen z.B. ohne Einschub, mitten im Text (Beispiel auf Seite 170) daherkommen &#8211; das kostet ein wenig Übersichtlichkeit.</p>
<p>Das Schriftbild könnte sicherlich etwas aufgelockerter sein, es ist aber kein Problem so wie es ist, da der Autor sehr klar strukturiert und jedes Kapitel nicht allzu lang wird &#8211; so kann man problemlos im Lesefluss bleiben und profitiert trotz des nicht immer optimalen Schriftbildes von der klaren Sprache.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Im Gesamteindruck war es mir, als ein Leser der nur einen Einstieg und guten Überblick suchte, schon fast ein bisschen &#8220;zu viel&#8221;. Wer das Insolvenzrecht sogar mit einer Klausur belegt &#8211; etwa im Schwerpunktbereich &#8211; wird hier aber einen ausgezeichneten Einstieg in das Thema finden und mit dem Buch problemlos die Klausurvorbereitung begehen können.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Ulrich Foerste<br />
Insolvenzrecht<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Reihe Grundrisse des Rechts<br />
Preis: 19,90 Euro<br />
ISBN: 9783406564420</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rezensionen: Kriminologie und Jugendstrafrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/rezensionen-kriminologie-und-jugendstrafrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/rezensionen-kriminologie-und-jugendstrafrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 07:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendstrafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[bernd-dieter meier]]></category>
		<category><![CDATA[dieter rössner]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe vor kurzem eine Verbundklausur zu den Themen Kriminologie und Jugendstrafrecht geschrieben. Die Literatur zu beidem ist recht umfänglich &#8211; wenn man aber parallel noch weitere Klausuren schreibt, braucht man Wege, sich das notwendigste schnell anzueignen und einfach zu wiederholen. Ich denke, ich habe da was gefunden. Grundrisse des Rechts In der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; gibt es zu... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/rezensionen-kriminologie-und-jugendstrafrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor kurzem eine Verbundklausur zu den Themen Kriminologie und Jugendstrafrecht geschrieben. Die Literatur zu beidem ist recht umfänglich &#8211; wenn man aber parallel noch weitere Klausuren schreibt, braucht man Wege, sich das notwendigste schnell anzueignen und einfach zu wiederholen. Ich denke, ich habe da was gefunden.</p>
<p><span id="more-305"></span></p>
<p><strong><em>Grundrisse des Rechts</em></strong></p>
<p>In der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; gibt es zu beiden Themen Bücher, die angenehm handlich sind und auch auf der Literaturliste des Profs zu finden sein werden:</p>
<ul>
<li>Kriminologie von Bernd-Dieter Meier</li>
<li>Jugendstrafrecht von Meier/Rössner/Schöch</li>
</ul>
<p>Sehr angenehm war wirklich die Handlichkeit: Schnell hat man die Bücher durchgearbeitet, dabei erleichtert das angenehme Schriftbild (mit den typischen viel zu kleinen 8-Punkt-Aussetzern) das Lesen enorm. Wenn man sich ernsthaft dran setzt und aufmerksam liest kann ich mir nicht vorstellen, dass man mehr als eine Woche braucht, um jedes Buch einmal durchzulesen.</p>
<p>Natürlich bleibt es nicht beim einmaligen Lesen, doch wenn man beides einmal in RUhe durchgearbeitet hat, wird das Verfolgen der Vorlesung sehr viel leichter fallen und man fühlt sich auch nicht mehr so unsicher auf dem jeweiligen Gebiet.</p>
<p>Ich habe parallel noch ein &#8220;richtiges&#8221; Lehrbuch beackert: Es lohnt sich nicht. Zu Schwerfällig, viel zu umfangreich und letztlich &#8211; im Nachblick &#8211; für Vorlesung und Klausur auch übertrieben.</p>
<p>Insgesamt waren beide Bücher sehr angenehm und auch empfehlenswert, was mir aber fehlte waren praktische Klausurauszüge. Es bringt nichts, sich theoretisches Wissen anzulesen, wenn man das in der Klausur nicht transportieren kann &#8211; und gerade bei wirklich neuen (Teil-)Rechtsgebieten ist man sehr unsicher, wie denn eine Klausur nun aussieht. Zwar gab es die üblichen kurzen Fälle im &#8220;Jugendstrafrecht&#8221;, die auch ein wenig helfen, dafür fehlt bei Kriminologie etwas ähnliches ganz: Es gibt weder Fragen am Anfang des Kapitels, noch (wirkilch zu empfehlende!) Wiederholungsfragen am Ende des Kapitels.</p>
<p>Speziell bei Kriminologie fehlten mir &#8220;praxisnahe&#8221; Ausführungen in dem Sinne, dass man Dinge lernt, die man direkt auf Lebenssachverhalte transponieren kann. Wenn ich das Buch gelesen habe will ich z.B. auf den Satz &#8220;Die Jugendkriminalität steigt stetig&#8221; sofort antworten können. Dazu gehört gerade nicht, dass man Statistiken auswendig lernt &#8211; das ist nicht unser Job. Aber man muss als Student schon gewisse Tendenzen kennen, wie z.B. dass es 1998/1999 eine Spitze bei der Jugendkriminalität gegeben hat &#8211; und sollte hier auch Erklärungsmodelle anbieten können. Mit der mir vorliegenden Literatur ist das nur schwer bis gar nicht möglich. Wer nicht entsprechende Vorbildung mitbringt, steht erstmal im Regen. Anregen kann ich daher nur ein eigenes Kapitel, in dem wesentliche Tendenzen samt Erklärungsmodellen angeboten werden.</p>
<p><strong><em>Alpmann-Schmidt</em></strong></p>
<p>Von Alpmann-Schmidt gibt es ein Sammel-Skript Kriminologie/Jugendstrafrecht/Strafvollzug und dazu gehörige Karteikarten. Das Skript war sehr gut aufbereitet &#8211; die Tatsache, dass man trotz grosszügigem Schriftbild auf gerade mal ca. 100 Seiten pro Thema kommt, muss aber nicht abschrecken: Die Seiten sind dafür in jeder Zeile mit Informationen und Wissen vollgestopft. Das aber erschwert natürlich das lernen, da man sehr konzentriert und aufmerksam lernen muss &#8211; andererseits fällt es nicht mehr schwer, Schwerpunkte zu setzen.</p>
<p>Die dazu gehörigen Karteikarten haben das Skript sehr gut ergänzt &#8211; mit einer extrem störenden Ausnahme: Die kriminalitätstheorien. DIe sind nämlich je nach Medium (Skript oder Karteikarten) ein wenig unterschiedlich &#8211; so liest man im Skript noch vom psychoanalytischen Modell, das man auf den Karteikarten vergebens sucht. Dafür sind die auf den Karteikarten enthaltenen (und nur dürftig erklärten) Lebenslauftheorien im Skript nicht zu finden.<br />
Der Vorteil letztlich war, dass ich beim Zusammenstellen einer eigenen Übersicht, basierend auf beiden Medien sowie dem Meier (s.o.) letztlich einen ganzen Tag gebraucht habe und sie danach wenigstens umfänglich konnte.</p>
<p>Sehr schön finde ich die ständige Einarbeitung von Fällen in das Alpmann-Skript: Man hat durchgehend irgendeine Fragestellung im Hinterkopf, die quasi im Rahmen des Skriptes dann beantwortet und erarbeitet wird. Das macht das sehr abstrakte Thema immer wieder greifbar. Und wenigstens in Ansätzen bietet das Skript eben diese Tendenzen, die ich immer wieder anspreche &#8211; nur leider nicht ausdrücklich. Man muss eben sehr genau und konzentriert lesen.</p>
<p><strong><em>Fallsammlung</em></strong></p>
<p>Im Springer-Verlag ist eine Fallsammlung Kriminologie/Jugendstrafrecht/Strafvollzug von Klaus Laubenthal erschienen. Ich war ja schon begeistert, als ich merkte, dass im Inhaltsverzeichnis nicht vermerkt ist, welche Fälle welchen Themenschwerpunkte haben. Ich musste also (Strafvollzug stand nicht auf meinem Programm) als erstes selber die Fälle samt Fragen lesen, gewichten und sortieren. Die Arbeit hätte man durchaus abnehmen können.</p>
<p>Insgesamt fand ich das Buch ganz brauchbar, die Fälle sind gut ausgewählt und man kann gut damit üben.</p>
<p>Kritik übe ich aber bei der Aufbereitung: Wer etwa die Lösung zu Fall 11 (Jugendgerichtshilfe) erarbeitet, wird in der Lösung im Buch direkt am Anfang mit SGB VIII-Normen erschlagen. Sowas verunsichert selbst mich noch teilweise (die waren beim Lernen nirgendwo Bestandteil) und in der Uni musste ich feststellen, dass andere Studenten sich sorgten, um sie das alles so ebenfalls runterleihern können müssen. Nö, muss man nicht. Und ein Lösungsbuch sollte nicht den Eindruck vermitteln.</p>
<p>Ebenfalls störend war in der Aufbereitung, dass man bei manchen Fragen und Antworten eine Tabelle fand, die Hinweise zur Entwicklung von bestimmten Delikten bzw. Täterprofilen gegeben haben. Dadurch dass diese Tabellen aber nicht im Rahmen des Sachverhalts sondern erst bei der Lösung präsentiert wurden, gewann man den Eindruck, man müsste solche Tabellen auswendig können, was bei manchen Studenten ebenfalls zu akuten Panikschüben führte. Ich kann beruhigen: Auch Blödsinn, man muss Tendenzen kennen, aber keine umfänglichen statistischen Daten.</p>
<p>Auch wenn das zwei negative Absätze waren, soll das das Buch nicht abwerten: Insgesamt ist es gut und zum Üben geeignet. Man darf sich halt nicht von einzelnen Passagen einschüchtern lassen.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Die beiden Bücher aus der Reihe Grundrisse des Rechts empfehle ich als erstes, vor allem vorlesungsbegleitend. Sie bieten einen perfekten Einstieg, der auch insgesamt sehr abgerundet ist.</p>
<p>Das Skript sowie die Karteikarten von Alpmann-Schmidt sind dazu eine perfekte Ergänzung, man kann sogar nur damit für die Klausuren lernen. Ich empfehle aber dennoch, nicht auf den &#8220;letzten Drücker&#8221; anzufangen, sondern anfangs Vorlesungsbegleitend die obigen beien Werke einzusetzen &#8211; um dann zum Ende hin gezielt mit dem Alpmann für die Klausuren zu lernen. Gerade die praktische Ausrichtung ist beim vertiefen sehr hilfreich.</p>
<p>Wer mag, kann sich noch das Fallbuch zulegen, ich würde es im Nachhinein nicht mehr machen, sondern einfach 2-3 Fälle daraus kopieren um einfach die Form von Klausuren insgesamt zu üben. Auf jeden Fall sollte man nicht verzweifeln, wenn man mal die Fragen nicht so detailliert beantwortet hat wie der Autor das vorgibt.</p>
<p><strong><em>Daten zu den Büchern</em></strong></p>
<p>Bernd Dieter Meier<br />
Kriminologie<br />
ISBN 3-406-53861-4<br />
Preis: 18,00 Euro</p>
<p>Meier/Rössner/Schöch<br />
Jugendstrafrecht<br />
ISBN 3-406-49913-9<br />
Preis: 19,50 Euro</p>
<p>Klaus Laubenthal<br />
Fallsammlung zu Kriminologie/Jugendstrafrecht/Strafvollzug<br />
Springer Verlag<br />
ISBN 3-540-31992-1</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rengier: Strafrecht BT</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/rengier-strafrecht-bt/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 05:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[jura]]></category>
		<category><![CDATA[kommentar]]></category>
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		<category><![CDATA[stgb]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht bt]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>
		<category><![CDATA[studienkommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; existieren zwei unscheinbare Bücher des strafrechtlers Rudolf Rengier, die durchaus Beachtung verdient haben: Seine beiden Kurzlernbücher zum Strafrecht BT sind nicht nur günstig und kompakt, sie sind ein sehr guter Tipp zum Thema Strafrecht für jeden. Jedenfalls was das Strafrecht AT angeht bin ich mir noch nicht sicher, was ich empfehlen soll &#8211; hier... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/rengier-strafrecht-bt/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; existieren zwei unscheinbare Bücher des strafrechtlers Rudolf Rengier, die durchaus Beachtung verdient haben: Seine beiden Kurzlernbücher zum Strafrecht BT sind nicht nur günstig und kompakt, sie sind ein sehr guter Tipp zum Thema Strafrecht für jeden.</p>
<p><span id="more-123"></span></p>
<p>Jedenfalls was das Strafrecht AT angeht bin ich mir noch nicht sicher, was ich empfehlen soll &#8211; hier gibt es auch Neuerungen auf dem Markt, die ich interessant finde und erst noch testen muss bevor ich etwas schreibe. Beim Strafrecht BT aber sind die Kurzlernbücher von Rengier ungeschlagen.</p>
<p>Für jeweils 16,50 Euro und 19,50 Euro erhält man zwei sehr kompakte Bücher, die gut in der Hand liegen und bei denen man zuerst befürchtet, sie beinhalten nicht alles, was benötigt wird. Ein Blick auf die Seitenzahlen verrät dann schon, dass einen einmal 400 und dann noch 500 Seiten zum Lesen erwartet &#8211; so wenig wie das aussieht, ist es also nicht.</p>
<p>Dennoch lesen sich die Bücher schnell und flüssig, das Papier ist nicht dieses fiese dünne Papier, sondern liegt fest in der Hand. Inhaltlich schafft Rengier es in der Tat, im Bereich des BT alles anzusprechen und zu vermitteln von dem ich denke, dass es wichtig ist. Dankenswerterweise verzichtet er auf Fußnoten und gibt nur sehr gezielte Hinweise auf weiterführende Quellen. Das macht es leichter, auch wirklich einmal zu einem Thema etwas nachzuschlagen.</p>
<p>Vermisst habe ich in diesen Büchern nichts an Inhalt, die Werke orientieren sich an der üblichen Einteilung: Ein Band für Vermögensdelikte, einer für die anderen Deliktstypen. Meinungsstreits werden aufgegriffen, hin und wieder aber erfolgt nur eine kurze Wertung und es gibt (zum Überblick über die mitunter sehr zahlreichen Meinungen) einen fundierten Quellenhinweis in dem man alle Meinungen detailliert findet. Wichtige Meinungsstreits, die man kennen muss, werden soweit ersichtlich alle dargestellt &#8211; in der gebotenen Kürze, wofür ich als Leser durchaus dankbar war.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Jedenfalls wer den Bereich Strafrecht BT wiederholen will/muss, für den sind diese Werke ein echter Tipp. Hier bekommt man ein umfassendes Werk zur Wiederholung und auch stellenweise Vertiefung der wesentlichen Aspekte des Strafrecht BT. Zusammen mit dem Studienkommentar zum StGB aus dem Hause Beck ist man bestens gerüstet.</p>
<p>Wer gerade erst mit dem BT anfängt oder speziell eine wissenschaftliche Arbeit schreiben möchte/muss, der braucht mehr &#8211; der Rengier ist aber auch für Anfänger geeignet, um schnell die Struktur zu verstehen und wichtigstes Wissen anzueignen.</p>
<p><em><strong>Externe Rezension:</strong></em></p>
<ul>
<li><a href="http://www.zjs-online.com/dat/artikel/2008_5_115.pdf" target="_blank">Rezension bei der ZJS</a></li>
</ul>
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		<title>Seelmann: Rechtsphilosophie</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 09:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[seelmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Buchhandlung gegenüber vom Juridicum war wiedermal Ausverkauf: Viele Bücher aus der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; gab es mit teilweise mehr als 50% nachlass. Eines davon stelle ich hier kurz vor &#8211; leider eine nur geteilte Empfehlung. Kurt Seelmann hat das Buch &#8220;Rechtsphilosophie&#8221; verfasst &#8211; oder besser: Büchlein. Selbst für die Grundrisse-Reihe ist es recht kurz ausgefallen. Das aber... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/seelmann-rechtsphilosophie/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Buchhandlung gegenüber vom Juridicum war wiedermal Ausverkauf: Viele Bücher aus der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; gab es mit teilweise mehr als 50% nachlass. Eines davon stelle ich hier kurz vor &#8211; leider eine nur geteilte Empfehlung.</p>
<p><span id="more-87"></span></p>
<p>Kurt Seelmann hat das Buch &#8220;Rechtsphilosophie&#8221; verfasst &#8211; oder besser: Büchlein. Selbst für die Grundrisse-Reihe ist es recht kurz ausgefallen. Das aber muss ihm nicht zum Nachteil gereichen: Wer das Thema nur anreissen will, möchte ja eventuell nur das nötigste und fertig.</p>
<p>Nach einem ersten Lesen, was wirkilch schnell geht beigerademal 240 Seiten, ist mir jedenfalls nichts aufgefallen was fehlt, das ich als zwingend bezeichnen würde. In der Tat scheint Seelmann hier ein Buch geschaffen zu haben, dass die absoluten Basics auf komprimiertem Platz vermittelt. Wer einfach nur einen Überblick haben will zum (wichtigen!) Grundlagenfach, findet hier ein gutes Buch. Also eine Empfehlung &#8211; erstmal.</p>
<p>Nun der Haken: Ich habe für das Werk 8 Euro bezahlt, da reduziert. Laut Aufdruck würde es aber sonst 18,50 Euro kosten &#8211; und das ist einfach zu viel, jedenfalls mir. Den preis empfinde ich nicht mehr als angemessen.</p>
<p>Daher am Ende eine Zwiegespaltene Meinung: Inhaltlich finde ich es Top, speziell auch zum Wiederholen dessen, was einfach sitzen muss. Preislich wäre es mir für fast 20 Euro aber nicht genug gewesen.</p>
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