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	<title>Jurakopf &#187; c.h.beck</title>
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		<title>Götting: Gewerblicher Rechtsschutz</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 15:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[GRUR & Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[gewerblicher rechtsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[horst-peter götting]]></category>
		<category><![CDATA[juristische kurz-lehrbücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorab eine Warnung: Das Buch ist ein Fake, denn es gaukelt etwas vor &#8211; man nimmt es in die Hand und glaubt, ein kurzes/dünnes Buch zu halten. Tatsächlich aber umfasst es 400 Seiten. Da ich schon an meinem Gesprü gezweifelt habe, habe ich es neben andere Bücher der gleichen Reihe mit ähnlicher Seitenzahl gelegt: In der Tat ist es dünner... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/gotting-gewerblicher-rechtsschutz/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab eine Warnung: Das Buch ist ein Fake, denn es gaukelt etwas vor &#8211; man nimmt es in die Hand und glaubt, ein kurzes/dünnes Buch zu halten. Tatsächlich aber umfasst es 400 Seiten. Da ich schon an meinem Gesprü gezweifelt habe, habe ich es neben andere Bücher der gleichen Reihe mit ähnlicher Seitenzahl gelegt: In der Tat ist es dünner als vergleichbare Werke, gefühlt hat es etwa den Umfang von 350 Seiten, was ich mir letztlich mit einem dünneren Papier erkläre (was mir aber ansonsten nicht aufgefallen ist).</p>
<p><span id="more-1652"></span>Auch sonst fällt das Buch in der Gestaltung auf, denn die Typografie ist anders, man wählte eine kleinere Schrift sowie im Satz einen kleineren Zeilenabstand als ich es gewohnt bin in der Reihe der &#8220;juristischen Kurzlehrbücher&#8221;. Und während mich die vermeintliche &#8220;Dünne&#8221; einfach nur irritierte, war die kleine Schrift (ich schätze, 1 Punkt kleiner als üblich) doch durchaus anstrengend beim Lesen des Buches. Das ist kein wirkliches Hindernis beim Lesen des Buches, aber durchaus etwas schwieriger beim Lesen als nötig. Ich vermute, dass hier vielleicht preisliches Kalkül eine Rolle spielt, denn vergleichbare Werke kosten um die 29,50 Euro, während das Buch hier 28 Euro kostet.</p>
<blockquote><p>Ich erinnere mich an einen Prof bei mir früher &#8211; ich glaube es war Knütel &#8211; der immer stolz darauf war, mit seinem Verlag einen niedrigeren Preis vereinbart zu haben, als der Verlag eigentlich wollte, weil er meinte, Bücher für seine Studenten sollten &#8220;höchstens &#8230; DM kosten&#8221;.</p></blockquote>
<p>Inhaltlich ist das Buch auf dem Stand vom 31.1.2010, also sehr aktuell. Der Autor hat sich in der Tat auf den gewerblichen Rechtsschutz konztriert, und auch wenn hin und wieder ein paar Zeilen zum Urheberrecht geschrieben sind, geht es hier nicht um &#8220;GRUR&#8221;, sondern nur um den gewerblichen Rechtsschutz an sich, also Patent-, Gebrauchsmuster-, und Markenrecht. Entsprechend dieser Gebiete ist dann auch das Buch aufgebaut, es bietet 4 Abschnitte:</p>
<ol>
<li>Grundlagen</li>
<li>Patent- und Gebrauchsmusterrecht</li>
<li>Geschmacksmusterrecht</li>
<li>Markenrecht</li>
</ol>
<p>Die <em>Grundlagen</em> waren dabei ein durchaus zweischneidiges Schwert: Zum einen gibt es eine sehr gute Einführung in wesentliche Basics die man schlechthin braucht (Rechtsquellen, Systematik, internationale Bezüge, Behörden und Gerichte) &#8211; zum anderen aber eine doch recht langatmige historische Einführung, die bereits in der Antike ansetzt.</p>
<p>Bei den weiteren Abschnitten (das Buch ist übrigens in insgesamt 68 Kapitel strukturiert) legt der Autor augenscheinlich sehr viel Wert nicht nur auf die akademische Betrachtung, sondern auch auf den eigentlichen Alltag. So wird nicht nur das jeweilige materielle Recht dargestellt, sondern auch das Verfahrensrecht und die jeweils praktisch wichtigen Besonderheiten, wie etwa das Eintragungsverfahren.</p>
<p>Insgesamt bietet das Buch von Götting eine umfassende Darstellung des gewerblichen Rechtsschutzes, die überzeugt. Angst haben muss man dabei nicht vor langatmigen komplizierten Ausführungen: Auch wenn das Schriftbild die ein oder andere Auflockerung verdient hätte, findet man eine klare und zugängliche Sprache.</p>
<p><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></p>
<p>Götting bereitet den gewerblichen Rechtsschutz zugänglich und verständlich von &#8220;A bis Z&#8221; auf, auch wenn das &#8220;A&#8221; mitunter etwas langatmig erscheint. Zu begrüßen ist die Fähigkeit des Autors, sowohl den internationalen wie den &#8220;praktischen&#8221; Aspekt nicht zu kurz kommen zu lassen ohne dass das Buch unverständlich wird. Es ist letztlich kein Skript, somit sehr umfangreich &#8211; aber derjenige, der den passenden Schwerpunkt hat, wird es dankbar annehmen. Die klare und sehr detaillierte Strukturierung wirkt dabei in doppelter Hinsicht als Vorteil:</p>
<ol>
<li>Als Nachschlagewerk kann man sich die &#8220;Idiotenwiese&#8221; (Sachverzeichnis) sparen und zielgerichtet über das Inhaltsverzeichnis den Abschnitt finden, den man benötigt</li>
<li>Im Schwerpunktstudium wird mitunter &#8220;gesplittet&#8221;, also nicht &#8220;der gewerbliche Rechtsschutz&#8221; behandelt, sondern mal das Geschmacksmusterrecht, mal das Patentrecht etc. Das Buch ist so aufgebaut, dass man zwar einmal die Grundlagen durcharbeiten muss, sich dann aber auf den jeweils passenden Abschnitt konzentrieren kann.</li>
</ol>
<p>Im Ergebnis eine Empfehlung, trotz des stattlichen Preises: Das Buch deckt derart viel ab, dass man ein lohnendes Gesamtkompendium hat, das in diesem Gebiet auch langfristig von Wert sein wird.</p>
<p><strong>Daten zum Buch</strong></p>
<p>Horst-Peter Götting<br />
Gewerblicher Rechtsschutz<br />
9. Auflage<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Reihe Juristische Kurz-Lehrbücher<br />
ISBN 9783406594144<br />
Preis: 28 Euro</p>
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		<title>Wittig: Wirtschaftsstrafrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/wittig-wirtschaftsstrafrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/wittig-wirtschaftsstrafrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 22:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsstrafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[klaus tiedemann]]></category>
		<category><![CDATA[petra wittig]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftsstrafrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wirtschaftsstrafrecht ist wohl eines von nur sehr wenigen Rechtsgebieten, zu dem man als Student faktisch nur ein Buch findet, das aber später in der Praxis (hier speziell im Rahmen der Strafverteidigung) sehr bedeutend sein kann. Unangefochten war hier bisher das Werk von Tiedemann (oder genauer: Die Werke, AT und BT ist in getrennte Bücher aufgeteilt) &#8211; doch nun schickt... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/wittig-wirtschaftsstrafrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wirtschaftsstrafrecht ist wohl eines von nur sehr wenigen Rechtsgebieten, zu dem man als Student faktisch nur ein Buch findet, das aber später in der Praxis (hier speziell im Rahmen der Strafverteidigung) sehr bedeutend sein kann. Unangefochten war hier bisher <a href="http://www.jurakopf.de/tiedemann-wirtschaftsstrafrecht-at-und-bt/" target="_blank">das Werk von Tiedemann</a> (oder genauer: Die Werke, AT und BT ist in getrennte Bücher aufgeteilt) &#8211; doch nun schickt der Beck-Verlag mit dem Werk von Wittig einen Neuling ins Rennen.</p>
<p>Das Augenfälligste ist, dass in diesem kompakten Werk (Reihe Grundrisse des Rechts) sowohl der AT als auch BT des Wirtschaftsstrafrechts enthalten sind. Das ist nicht nur mit Blick auf den Umfang und die Handlichkeit von Bedeutung, sondern auch wenn man den Preis betrachtet, der im Ergebnis deutlich unter dem der beiden Werke von Tiedemann liegt.</p>
<p>Das Buch folgt der klassischen Systematisierung</p>
<ol>
<li>Grundlagen (Einleitung)</li>
<li>Allgemeiner Teil</li>
<li>Sanktionen</li>
<li>Besonderer Teil (StGB)</li>
<li>Besonderer Teil (Nebenstrafrecht)</li>
</ol>
<p>Die Autorin hält sich dabei an ihr Versprechen im Vorwort: Es wird sich auf prüfungsrelevante Fragen und Probleme konzentriert. Das Buch bietet dabei eine zugängliche Sprache, aber leider das bekannte durchwachsene Schriftbild der &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221;-Reihe, das zumindest bei den Überschriften aufgelockert wird. Hinzu kommen die Schemata, die Abwechslung im Schriftbild bieten. Fälle und Beispiele werden, wenn auch eher rar, geboten &#8211; auf Kontrollfragen wurde leider verzichtet.</p>
<p>Inhaltlich gibt es für mich ansonsten nichts anzumerken, das Buch ist umfassend und Wittig beschränkt die allgemeinen Ausführungen so gut es geht (etwa zur Geschichte des Wirtschaftsstrafrechts), so dass im Ergebnis der Schwerpunkt des Buches bei den relevanten Themen liegt.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Ein grundsolides Buch, das alles mitbringt, was man für diesen Schwerpunkt braucht. Ein &#8220;Wow-Effekt&#8221; fehlt leider, der ist aber auch nicht nötig oder gewollt. Im Vergleich mit der Konkurrenz, dem Werk von Tiedemann, überzeugt Wittig durchgehend: Wo der Tiedemann teilweise schwer zu lesen ist, bietet sich bei Wittig ein rundum flüssiges Lesen. Dazu kommt dann noch der attraktive Faktor, dass das hier umfassende Buch letztlich so viel kostet, wie eines (der beiden) von Tiedemann. Mit diesem Werk haben Studenten endlich eine gute Alternative zum bisherigen Klassiker im Wirtschaftsprivatrecht &#8211; und sollten diese durchaus auch vorziehen.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Petra Wittig<br />
Wirtschaftsstrafrecht<br />
Verlag C.H.Beck, Reihe Grundrisse des Rechts<br />
ISBN 9783406586590<br />
Preis: 27,90 Euro</p>
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		<title>Rosenberg/Schwab/Gottwald: Zivilprozessrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/rosenbergschwabgottwald-zivilprozessrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/rosenbergschwabgottwald-zivilprozessrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zivilprozessordnung]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grosse lehrbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Heinz Schwab]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Rosenberg]]></category>
		<category><![CDATA[peter gottwald]]></category>
		<category><![CDATA[zivilprozessrecht]]></category>
		<category><![CDATA[zpo]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuell in der 17. Auflage erschienen ist die Neu-Auflage des &#8220;Großen Lehrbuchs&#8221; zum Zivilprozessrecht. Nachdem die 16. Auflage im Jahr 2004 erschienen ist, ging ich fest davon aus, dass die 17. Auflage mehr ein &#8220;Update&#8221; als eine Rundum-Überarbeitung sein würde. Gottwald möchte diesem Eindruck aber wohl entgegentreten und schreibt schon in seinem Vorwort deutlich: &#8230;keine Seite dieses Buches ist unverändert... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/rosenbergschwabgottwald-zivilprozessrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell in der 17. Auflage erschienen ist die Neu-Auflage des &#8220;Großen Lehrbuchs&#8221; zum Zivilprozessrecht. Nachdem die 16. Auflage im Jahr 2004 erschienen ist, ging ich fest davon aus, dass die 17. Auflage mehr ein &#8220;Update&#8221; als eine Rundum-Überarbeitung sein würde. Gottwald möchte diesem Eindruck aber wohl entgegentreten und schreibt schon in seinem Vorwort deutlich:</p>
<blockquote><p>&#8230;keine Seite dieses Buches ist unverändert geblieben.</p></blockquote>
<p>Bei über 1000 Seiten ist das mal eine klare Ansage. Die neue Auflage berücksichtigt die Änderungungen bis September 2009, insbesondere die Änderungen im (europäischen) Mahnverfahren, internationale Zustellung, Verfolgung von Unterhalt sowie die Wechsel bei der Frage der Parteifähigkeit von GbR, WEG und nichtrechtsfähigem Verein.</p>
<p><span id="more-1453"></span></p>
<p>Laut Programminformation wurden darüber hinaus sämtliche Änderungen siet 2004 eingearbeitet, speziell:</p>
<ul>
<li>FamFG (FGG-Reformgesetz)</li>
<li>Kostenmodernisierungsgesetze</li>
<li>Justizmodernisierungsgesetze</li>
<li>Justizkommunikationsgesetz</li>
<li>Rechtsdienstleistungsgesetz</li>
<li>Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts (MoMiG)</li>
<li>alle europäischen Prozessverordnungen</li>
</ul>
<p>Das umfangreiche Werk gliedert sich (der Verlag nennt das &#8220;klassische Systematik&#8221;) in der folgenden Art: Es wird eine recht umfassende Einleitung geboten, gefolgt von einer zweiteilung des des Lehrbuches, die sich an der Systematik des Gesetzestextes orientiert: Es werden die allgemeinen Lehren präsentiert (Erstes Buch), sodann wird das Urteils-(Entscheidungs)verfahren (Zweites Buch) dargestellt. Das zweite Buch ist der Schwerpunkt des lehrbuchs und gliedert sich wiederum in Darstellungen zum ordentlichen Urteilsverfahren (1. Teil) und eine Darstellung der besonderen Prozessarten und des schiedsgerichtlichen Verfahrens (2. Teil).</p>
<p>Im Ergebnis ist das Lehrbuch zuerst einmal eines: Umfassend. Diese Masse an Inhalt gilt es zu strukturieren, wobei sich dem Leser hier eine überraschend hilfreiche Struktur bietet: In 184 Paragraphen ist das Buch aufgeteilt, das macht rechnerisch unter 10 Seiten pro Paragraph. Dabei wurde sehr sinnvoll strukturiert, jeder einzelne Paragraph ist ein eigenes Thema, die Themenwahl erscheint mir weder gekünstelt noch konstruiert.</p>
<p>Die Sprache im Buch ist sehr zugänglich, ich habe an keinem Punkt Probleme gehabt, z.B. ein bestimmtes Thema aufzuschlagen und nachzulesen &#8211; Einstiegsprobleme gab es nicht, speziell das Problem mancher Lehrbücher (Gekünstelter Schreibstil, Drang Fremdworte jenseits der juristischen Fachsprache zu nutzen) existiert hier nicht.</p>
<p>Die Frage ist natürlich, vor allem angesichts des beeindruckenden Umfangs: Lernt man wirklich mit diesem Buch das Zivilprozessrecht? Ich glaube, man könnte es durchaus. Auch wenn didaktische Hilfsmittel gar nicht zum Einsatz kommen (eine einfache Grafik beim Instanzenzug könnte 4 Seiten Text ersetzen), sehe ich kein Problem, mit diesem Buch das Zivilprozessrecht zu erarbeiten. Aber die Konkurrenz ist zu mächtig, auch gilt es nach Bedürfnissen zu unterscheiden: Ein Student wird in der Regel nur Oberflächlich mit der ZPO konfrontiert, muss einzelne (typische) Fragen beherrschen und ansonsten den Überblick gut drauf haben. Gemessen an diesem Anspruch ist dieses Buch schon inhaltlich schlicht zu viel, vom Preis mal ganz abgesehen. Anders mag es dann schon für Referendare sein, die sich entscheiden müssen, ob sie lieber in einem Kommentar lesen oder in einem Buch &#8211; gefragt ist hier schlicht die persönliche Vorliebe.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Eine inhaltliche Bewertung verbietet sich für mich: Es ist ein, wenn nicht gar das, umfassende Buch zum Zivilprozessrecht. Ich denke, als Student braucht man es wenn, dann nur um einzelne Punkte zu vertiefen oder als Quelle für Belege in einer Arbeit (die man freilich nur mit dem passenden Schwerpunkt schreiben dürfte). Gerade der hohe (aber angemessene) Preis und der Umfang machen es für Studenten, gemessen am Bedarf den man im Studium nun mal hat, nicht konkurrenzfähig im Vergleich zu Lernbüchern und Skripten. Wer das Zivilprozessrecht aber im Referendariat beackern muss, und dabei nicht alleine mit einem Kommentar arbeiten möchte, findet hier ein gelungenes Buch zum arbeiten. Gerade die sehr differenzierte und detaillierte Struktur macht es möglich, schnell und gezielt Fragen zu beantworten und Bereiche zu lernen bzw. nachzuschlagen. Das Buch insgesamt überzeugt. Gerade Struktur und Schreibstil schaffen es, das Buch nicht nur als reines Lehrbuch sondern als Hilfsmittel für den Alltag zu etablieren.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Zivilprozessrecht, 17. Auflage<br />
Leo Rosenberg, Karl Heinz Schwab, Peter Gottwald<br />
Verlag C.H.Beck, Reihe &#8220;Grosse Lehrbücher&#8221;<br />
ISBN 9783406595141<br />
Preis: 128 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Roxin/Schünemann &#8211; Strafverfahrensrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/roxinschunemann-strafverfahrensrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/roxinschunemann-strafverfahrensrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 12:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafprozeßrecht]]></category>
		<category><![CDATA[bernd schünemann]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[claus roxin]]></category>
		<category><![CDATA[juristische kurz-lehrbücher]]></category>
		<category><![CDATA[stpo]]></category>
		<category><![CDATA[strafprozessordnung]]></category>
		<category><![CDATA[strafverfahrensrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit ändert sich langsam die Welt der juristischen Literatur, viele große Namen verschwinden, manche plötzlich, andere langsam. Wir haben letztes Jahr erlebt, wie Brox, Jescheck und Rudolphi verstorben sind. Und Roxin macht sich langsam auf den Weg, seine Werke zu übergeben. Sein Buch zum Strafverfahrensrecht ist in der letzten 25. Auflage mit Stand 1998 (!) ziemlich in die Jahre... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/roxinschunemann-strafverfahrensrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit ändert sich langsam die Welt der juristischen Literatur, viele große Namen verschwinden, manche plötzlich, andere langsam. Wir haben letztes Jahr erlebt, wie Brox, Jescheck und Rudolphi verstorben sind. Und Roxin macht sich langsam auf den Weg, seine Werke zu übergeben.</p>
<p>Sein Buch zum Strafverfahrensrecht ist in der letzten 25. Auflage mit Stand 1998 (!) ziemlich in die Jahre gekommen &#8211; umso größer ist die Auszeichnung, die dieses Buch dadurch erfahren hat, dass es selbst 2009 noch in Aufsätzen und aktueller Literatur zitiert wurde. Entsprechend auch mein Eindruck aus Lehre und Praxis: Das Buch habe ich sowohl (hoch geschätzt) bei Studenten, Referendaren und Strafverteidigern gefunden.</p>
<p>Eine Besprechung dieses Buches ist eher Formalie: Das Urteil, dass es sich um ein herausragendes Werk handelt, steht längst fest.</p>
<p><span id="more-1444"></span></p>
<p>Zur Darstellung des Buches mache ich es kurz: Es ist in der Reihe &#8220;juristische Kurz-Lehrbücher&#8221; erschienen und in dem &#8211; von mir schon mehrfach kritisierten &#8211; Stil gehalten. Sprich: Viel Text, keine Grafiken und Literatur-Verzeichnisse die nahe an das gefährliche Werkzeug herankommen.</p>
<p>Aber: Das Buch lebte vom Schreibstil Roxins, der ebenso überzeugend wie zugänglich schreiben konnte und damit jede Textlawine durchaus lesbar werden lies.</p>
<p>Nunmehr gibt es einen Wandel: Auf dem Titel steht nicht mehr Roxin alleine, sondern nun auch &#8220;Schünemann&#8221;. Bernd Schünemann hat das Werk von Roxin übernommen und nach der Lektüre des Vorworts war ich äusserst kritisch, was mich erwartet, angesichts z.B. dieses Satzes:</p>
<blockquote><p>Hegels Wort von der Eule Minerva vergleichbar, die erst mit einbrechender Dämmerung ihren Flug beginnt, hat das Schrifttum zum Strafverfahren im letzten Jahrzehnt einen neuen Höhepunkt erreicht [...]</p></blockquote>
<p>Holla, da geht&#8217;s ab. Gleichsam weist der Autor darauf hin, dass einzelne Inhalte (Geschichte ab 1945, Zur Geschichte, Rechtsvergleichung) gestrichen wurden &#8211; wer das also z.B. für eine Seminararbeit braucht (was wohl eher selten der Fall sein wird), muss die 25. Auflage bemühen.</p>
<p>Inhaltlich bietet das Buch dennoch das umfassende deutsche Strafrecht:</p>
<ol>
<li>Strafgerichtsverfassungsrecht</li>
<li>Grundsätze des Strafverfahrensrecht</li>
<li>Die Rechtsstellung der Verfahrensbeteiligten</li>
<li>Gegenstand und Voraussetzungen des Strafverfahrens; Prozesshandlungen; richterliche Entscheidungen</li>
<li>Die Stoffsammlung, insbesondere das Beweisrecht</li>
<li>Zwangsmaßnahmen und Grundrechtseingriffe</li>
<li>Vorverfahren und Zwischenverfahren</li>
<li>Hauptverfahren in erster Instanz</li>
<li>Urteil, Sitzungsprotokoll und Rechtskraft</li>
<li>Die Rechtsbehelfe</li>
<li>Strafvollstreckung, Kosten, Entschädigung</li>
<li>Besonderheiten des ordentlichen Verfahrens</li>
<li>Beteiligung des Verletzten am Strafverfahren</li>
<li>Besondere Verfahrensarten</li>
<li>Epilog</li>
</ol>
<p>Inhaltlich gibt es dabei nichts anzumerken: Es ist eine umfassende Darstellung. Dabei muss betont werden, dass es nicht gemessen an einem &#8220;Kurz-Lehrbuch&#8221; umfassend ist, sondern dass es wirklich eine in sich geschlossene umfassende Darstellung bietet.</p>
<p>Was mir allerdings fehlte ist die notwendige Tiefe mit Blick auf die Europäisierung. Zu viele (neue) Fragen werden in Zukunft gestellt und das Buch bietet mir persönlich bei diesem Aspekt zu wenig Material: Zwar werden Lissabon und speziell das Verbot der Doppelbestrafung thematisiert, doch das komplizierte Nebeneinander von EMRK, Grundrechten und (neuer) Grundrechtecharta verdient speziell aus strafverfahrensrechtlicher Sicht sehr viel Analyse und Beachtung. Dies bitte ich nicht falsch zu verstehen: Zumindest EMRK und Grundrechte werden brauchbar &#8211; aber eben ohne Tiefgang &#8211; thematisiert, ich hoffe hier auf Nacharbeit in der nächsten Auflage.</p>
<p><em><strong>Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Insgesamt ist das Buch natürlich das herausragende Werk zum Strafverfahrensrecht. Für Studenten, die die Strafprozessordnung bisher nur aus dem Inhaltsverzeichnis ihres Gesetzestextes kennen, wird das Buch gleichsam zu anspruchsvoll und umfassend sein. Hinzu kommt, dass es didaktisch nicht so aufbereitet ist, dass man &#8211; wie man es als Student nun mal gewohnt ist &#8211; für den Fall lernt oder die einzelne (am Fall orientierte) Frage. Das wird das Buch für Studenten, die Strafverfahrensrecht als Pflichtfach belegen, am Ende unattraktiv machen. Wer aber zielgerichtet einzelne Fragestellungen nachschlägt, wird sich über das ausgezeichnete Werk freuen (dafür wird man es sich aber nicht kaufen müssen).</p>
<p>Alle anderen, die sich mit dem Strafverfahrensrecht beschäftigen (müssen) finden hier ein ausgezeichnetes umfassendes Handbuch, das sich seine Güte aber auch entsprechend entlohnen lässt.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Claus Roxin, Bernd Schünemann<br />
Strafverfahrensrecht<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Reihe Juristische Kurz-Lehrbücher<br />
ISBN 9783406552229<br />
Preis: 24,90 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewagt: Handels- und Gesellschaftsrecht von Maties/Wank</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/gewagt-handels-und-gesellschaftsrecht-von-matieswank/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 18:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handels- & Gesellschaftsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaftsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[handelsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[jura kompakt]]></category>
		<category><![CDATA[martin maties]]></category>
		<category><![CDATA[rolf wank]]></category>

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		<description><![CDATA[Das nenne ich mal Mut zur Kürze: Martin Maties und Rolf Wank stellen in der Reihe &#8220;Jurakompakt&#8221; ihr Büchlein zum Handels- und Gesellschaftsrecht vor. Und ich muss sagen: Die wissen, was &#8220;kompakt&#8221; ist. Im bekannten Jurakompakt-Format (etwas kleiner als Din-A5) bringen die Autoren beide Themen, also Handels- und Gesellschaftsrecht ernsthaft auf 135 Seiten unter. Was das heisst, drücke ich mal... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/gewagt-handels-und-gesellschaftsrecht-von-matieswank/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das nenne ich mal Mut zur Kürze: Martin Maties und Rolf Wank stellen in der Reihe &#8220;Jurakompakt&#8221; ihr Büchlein zum Handels- und Gesellschaftsrecht vor. Und ich muss sagen: Die wissen, was &#8220;kompakt&#8221; ist. Im bekannten Jurakompakt-Format (etwas kleiner als Din-A5) bringen die Autoren beide Themen, also Handels- und Gesellschaftsrecht ernsthaft auf 135 Seiten unter. Was das heisst, drücke ich mal so aus: Heute morgen habe ich das Büchlein erhalten, um 16h war es durchgelesen. Und ich musste sicherlich nicht an einem Stück lesen.</p>
<p><span id="more-1431"></span>Bevor ich zum Inhalt komme, muss ich erwähnen, dass das Buch noch weiter geht: Es sind zudem noch Mini-Fälle und Zeichnungen enthalten, wie viel Text das also am Ende wirklich ist, kann man sich ganz dunkel vorstellen. Die Sorge muss sich geradezu aufdrängen: Kann das wirklich so genug sein?</p>
<p>Ich sage klipp und klarr: Ja. Allerdings muss man das Buch (wenn man damit lernen will) schon konzentriert lesen und dabei wirklich jeden erwähnten Paragraphen einzeln und sorgfältig mitlesen. Wer das so betreibt, muss schon mal keine Angst haben, ob das Büchlein reicht.</p>
<p>Aber: Wer wirklich mit dem Gesetzestext den Text Zeile für Zeile durcharbeitet, der wird hier gar nicht so wenig Zeit verbringen, wie man meint &#8211; das Büchlein wird da schon einige Stunden an Arbeitszeit verlangen. Die aber vergehen dafür recht zügig, denn der Text ist äusserst zugänglich geschrieben und die Grafiken vernünftig erstellt &#8211; rein didaktisch ein gelungenes Buch. Übrigens ist der Text auch nicht gedrungen oder schlecht formatiert, wie man vielleicht annehmen müsste, da ja kaum Platz da sein dürfte. Keineswegs: Die Autoren schreiben vielmehr äusserst grosszügig, mit vielen Absätzen, weswegen das Lesen nur noch leichter fällt.</p>
<p>Also, Fazit bis hier: Beide Rechtsgebiete sind enthalten. Man muss nicht viel Zeit mitbringen, hat es schnell durch, günstig ist es auch noch und ansprechend geschrieben. Also wo ist der Haken? Das kommt auf den Anspruch an. Dass das hier kein Lehrbuch sein kann, liegt auf der Hand. Die Autoren schreiben es auch deutlich im Vorwort:</p>
<blockquote><p>&#8220;Diesem Bedürfnis soll hier Rechenschaft getragen werden; sei es, dass diese Schrift zur komprimierten Wiederholung der Sachmaterie kurz vor den Klausuren oder der mündlichen Prüfung herangezogen wird, sei es, dass sie als rascher Einstieg in eine unbekannte Materie dient.</p>
<p>Für eine vertiefte Beschäftigung [...] sind die Lehrbücher und Fallsammlungen [...] hinzuzuziehen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Damit ist zum Anspruch an dieses Buch alles gesagt &#8211; und die Autoren haben sich an diese Vorgabe auch perfekt gehalten.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Jedenfalls wer keinen Schwerpunkt in diesem Bereich hat darf beherzt dieses Büchlein nutzen, um genau das zu lernen, was man auf jeden Fall braucht. Es ist wirklich genau das an Grundwissen vorhanden, was ich vor dem Examen erwartet habe und was als Grundstock vollkommen ausreichend ist. Wer nach dem Durcharbeiten mit diesem Buch eine Fallsammlung hinzuzieht und noch ein paar Fälle löst, kann das Thema Handels-/Gesellschaftsrecht beherzt abhaken. Das Büchlein ist in seiner Kürze gewagt, aber im Ergebnis ein Segen für die, die hier einfach nur ein Pflichtfach (oder genauer: zwei Pflichtfächer) erledigen wollen.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Martin Maties, Rolf Wank<br />
Handels- und Gesellschaftsrecht<br />
Reihe JuraKompakt<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Preis: 9,90 Euro<br />
ISBN 9783406604362</p>
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		<item>
		<title>Frotscher/Pieroth: Verfassungsgeschichte</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/frotscherpieroth-verfassungsgeschichte/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/frotscherpieroth-verfassungsgeschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 15:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[bodo pieroth]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[verfassungsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[werner frotscher]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hin und wieder Rezensionen von mir liest weiß, wie viel Wert ich auf Grundlagenfächer lege und vor allem, wie viel Spass es mir bereitet hat, hier unzählige Stunden zu investieren. Dass das Buch Verfassungsgeschichte bei mir dennoch erstmal einen schlechten Stand hatte, lag am Umschlagstext. Dort steht nämlich ein Satz, den ich nicht mehr sehen kann: Sie [die Verfassungsgeschichte]... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/frotscherpieroth-verfassungsgeschichte/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hin und wieder Rezensionen von mir liest weiß, wie viel Wert ich auf Grundlagenfächer lege und vor allem, wie viel Spass es mir bereitet hat, hier unzählige Stunden zu investieren. Dass das Buch Verfassungsgeschichte bei mir dennoch erstmal einen schlechten Stand hatte, lag am Umschlagstext. Dort steht nämlich ein Satz, den ich nicht mehr sehen kann:</p>
<blockquote><p>Sie [die Verfassungsgeschichte] gehört daher zum Pflichtprogramm des Jura-Studiums.</p></blockquote>
<p>Ich denke, ich bin nicht der Einzige, der diesen Satz nicht mehr lesen kann. Gefühlt jeder zweite Aufsatz in juristischen Ausbildungszeitschriften wird damit garniert, wobei die Regel zu gelten scheint: Je abstruser das Thema, je wichtiger für das Examen. Dieses herbeireden der eigenen Existenzberechtigung ist dabei vergleichbar mit dem &#8220;offensichtlich&#8221;, das Studenten so gerne nutzen: Wäre etwas wirklich offensichtlich, müsste man es nicht in Klausuren betonen. Und wenn etwas wirklich wichtig ist im Examen, dann weiß das der Student auch.</p>
<p><span id="more-1402"></span>Das Buch selbst gibt einen gelungenen Einstieg in die Verfassungsgeschichte. Dabei ist das Thema kein nationales, sondern ein globales &#8211; insofern fangen die Autoren auch mit der Nordamerikanischen und französischen Revolution an. Der Rest des Buches widmet sich dann der deutschen Geschichte:</p>
<ul>
<li>Das Ende des HRRDN und die Reformen in Preußen</li>
<li>Der deutsche Bund und die Anfänge des Konstitutionalismus</li>
<li>Die Revolution von 1848 und die Paulskirchenverfassung</li>
<li>Die Restauration nach 1848 und die Gründung des deutschen Reiches</li>
<li>Der Spätkonstitutionalismus</li>
<li>Die Weimarer Republik</li>
<li>Der nationalsozialistische Staat</li>
<li>Demokratischer Neubeginn 1945 bis 1949</li>
</ul>
<p>Schon der erste Blick zeigt die Schwäche dieses Buches, die zugleich aber die Schwäche der weitaus meisten deutschen Geschichtsbücher ist: Es endet 1949. Dabei sind vor allem zwei neuzeitliche Entwicklungen zumindest ein kleines Kapitel wert: Die Änderungen im Grundgesetz im Zuge des G10-Gesetzes von 1968 sowie die aktuellen Beeinflussungen durch den (internationalen) Terrorismus. Hier wird eine Chance verpasst, die man in Zukunft wahrnehmen sollte, denn Verfassungsgeschichte ist weder Selbstzweck noch reines Auslegungskriterium bei dem Verständnis der Verfassung &#8211; es ist auch rechtspolitisches Hilfsmittel bei der ständigen Fortschreibung und Weiterentwicklung unserer Verfassung. Erst bei diesem Thema zeigt sich, ob ein Jurist nicht nur sein Handwerk versteht, sondern sich auch seiner Verantwortung bewusst ist.</p>
<p>Das sind große Worte, keine Frage &#8211; und bis hierhin klingt es auch recht negativ. Ist aber nicht so gemeint, ich habe einfach die Kritikpunkte an den Anfang gestellt. Im Ergebnis ist es ein gutes Buch, dass ein wichtiges Thema gelungen aufbereitet. Einzig beim durch die Bank anstrengenden Schriftbild möchte man sich fragen, ob die Autoren ihr Skript auch mal in dieser Buchform selber gelesen haben. Da wird der gute Inhalt unnötig schwer zugänglich gemacht.</p>
<p>Wer das aber ignorieren kann wird belohnt: Mit einer Essenz der wichtigsten Informationen, die man überraschend schnell durchgelesen hat. Das dünne Büchlein täuscht übrigens, hier verbergen sich immerhin 400 Seiten Text hinter einem sehr griffigen Buch. Wer es zum ersten Mal in der Hand hat, wird sich da wundern.</p>
<p>Fußnoten kommen nicht vor, was sicherlich klug ist, andernfalls wäre es wohl noch schwieriger im Schriftbild. Schön ist die Idee, immer an den Anfang eines Kapitels eine tabellarische Zeittafel zu stellen. Die Autoren sind dabei zum Glück nicht dem Fehler verfallen und haben  eine ellenlange Liste mit Daten eingestellt. Stattdessen findet man zwischen 5und 10 Eckdaten vor jedem Kapitel, die einem durchaus nicht nur einen guten Überblick verschaffen, sondern beim Lernen (etwa für die Grundlagenklausur) sicherlich einen Anreiz darstellen, zumindest diese wenigen Daten auswendig zu beherrschen. Auszüge aus den originalen Verfassungen erleichtern zudem das Begreifen und Nachvollziehen der Entwicklungen.</p>
<p>Hierbei darf das Buch nicht als reine Darstellung der Verfassungen mißverstanden werden: Vielmehr werden die rechtsgeschichtlichen Entwicklungen erklärt, die zu den Normen geführt haben, wie sie am Ende existierten. Man lernt die Umstände der Zeiten kennen, die gesellschaftspolitischen Entwicklungen und die Gründe für Entscheidungen des Normgebers. Das hilft die Motivation nicht nur zu verstehen, sondern im nachhinein auch zu erkennen, wo vielleicht Fehler lagen. Ganz nebenbei bekommt man so auch nochmal einen sehr groben Grundkurs in Rechtsgeschichte.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Ärgerlich ist das Schriftbild, das sich als unnötige Hürde erweist, den gelungenen Text zu lesen.  Inhaltlich ist es wirklich überzeugend, sehr schön und zugänglich geschrieben. Das Buch selbst ist dabei sicherich kein Pflichtstoff, auch wenn ein grundlegendes Verständnis des Grundgesetzes unabdingbar ist. Die Verfassungsgeschichte kann dabei hilfreich sein, ein gesunder Menschenverstand und juristische Logik aber auch. Dieses Buch ist kein Zwang, wer es nicht liest, der fällt nicht automatisch irgendwo durch. Wer es aber nicht liest, der verpasst etwas &#8211; nämlich die Chance, sich als Juristen weiterzubilden. Juristerei ist, und das predige ich hier oft genug, mehr als nur Schemata anzuwenden und Verträge rückabzuwickeln. Ein guter Jurist versteht das System, kann Normen begreifen und dem Laien erklären warum eine Norm existiert (auch wenn der moderne Gesetzgeber sich alle Mühe gibt, dieses Erklären ad absurdum zu führen).</p>
<p>Mit der Verfassungsgeschichte von Frotscher/Pieroth schult man diese Fähigkeiten. Man erwirbt ein ebenso unbezahlbares Wissen, wie auch in Klausuren im Regelfall unnützes Wissen (von der speziellen Klausur im Grundlagenfach natürlich abgesehen). Ich möchte dieses Buch empfehlen &#8211; aber nicht für den Juristen in der Uni, sondern für den Juristen, der an sich selbst arbeiten möchte.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Werner Frotscher / Bodo Pieroth<br />
Verfassungsgeschichte<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Reihe: Grundrisse des Rechts<br />
8. Auflage<br />
ISBN 9783406595325<br />
Preis: 22 Euro</p>
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		<title>Rengier: Strafrecht AT</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/rengier-strafrecht-at/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht AT]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[rudolf rengier]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht at]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat er es also getan: Während die Bücher zum Strafrecht BT von Rudolf Rengier längst ein Begriff ein sollten, hat er nunmehr mit einem Werk zum Strafrecht AT nachgelegt. Dabei bleibt Rengier seinem bisherigen Stil treu, soll heißen: Viel neues gibt es nicht. Muss ja, angesichts der überzeugenden Leistung bei den Strafrecht BT Büchern, nicht unbedingt schlecht sein. Doch... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/rengier-strafrecht-at/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat er es also getan: Während die <a href="http://www.jurakopf.de/rengier-strafrecht-bt/" target="_blank">Bücher zum Strafrecht BT von Rudolf Rengier</a> längst ein Begriff ein sollten, hat er nunmehr mit einem Werk zum Strafrecht AT nachgelegt. Dabei bleibt Rengier seinem bisherigen Stil treu, soll heißen: Viel neues gibt es nicht. Muss ja, angesichts der überzeugenden Leistung bei den Strafrecht BT Büchern, nicht unbedingt schlecht sein. Doch ich denke, Rengier hat zwar ein gutes Buch vorgelegt, aber dabei die Eigenheiten des Strafrecht-AT lernens außen vor gelassen.</p>
<p><span id="more-1359"></span>Also vorab: Es ist, wie schon die Bücher zum Strafrecht BT, gelungen kompakt gehalten, übersichtlich und jedenfalls für Examenskandidaten eine sehr gute (weil kompakte) Darstellung in der alles steht, was man braucht.</p>
<p>Ich frage mich nur, ob ein Anfänger damit soweit zurecht kommen kann: Rengier arbeitet ganz systematisch alle Punkte ab, angefangen von der Einleitung (die in der Tat eine solide Basis des Grundwissens vermittelt, das man braucht &#8211; etwa die Strafzwecktheorien) über das vollendete Begehungsdelikt (typisch nach Tatbestand, Rechtswidrigkeit, Schuld), um zur Irrtumslehre zu kommen usw. Man kennt den Aufbau der Bücher zum Strafrecht AT ja im Wesentlichen.</p>
<p>Hier fehlt mir direkt am Anfang eine kurze Einleitung in das Thema der strafrechtlichen Delikte: Wie kommt es zur Unterscheidung eines vorsätzlichen und fahrlässigen Deliktes etwa? Und darauf aufbauend: Wie kommt man dazu, einen Versuch zu bestrafen? Das Ganze, untermalt mit einer gelungenen Grafik wäre eine Art Orientierungshilfe für Anfänger, die mit einem Blick verstehen könnten, wie das Thema systematisch zu erschließen ist und wo sie sich gerade im Lernprozess befinden. Natürlich bietet Rengier eine Darstellung der Delikte, keine Frage &#8211; aber er verpasst die Möglichkeit, direkt am Anfang das System zu erklären. Hin und wieder fehlte mir dieses Darstellen des Systems auch in der weiteren Lektüre &#8211; etwa wenn man zum Vorsatz kommt: Da wird direkt am Anfang erklärt, dass man einen Vorsatz benötigt, was man geläufig darunter versteht und es wird auch gut erklärt, wie man den Vorsatz von der (bewussten) Fahrlässigkeit abgrenzt. Doch warum ist der Vorsatz wichtig und welche Weichen stellt der Täter, der in bewusster Unachtsamkeit jemanden verletzt oder in voller Absicht? Bei solchen Detail-Fragen erkennt man schnell, mit Blick auf den Anfänger, dass die angenehm kompakte Form an ihre Grenzen stößt.</p>
<p>Nun wird das den Examenskandidaten nicht stören, ganz im Gegenteil: Vor seiner Prüfung ist man froh, nicht wieder mit den Basics konfrontiert zu werden. Hier möchte man schlicht schnell und kompakt wiederholen, was mit dem Buch in bekannter Rengier-Manier auch zügig geht. Von den gut 570 Seiten sollte man sich nicht abschrecken lassen: Dank großzügigen Rändern ist das gefühlt zumindest die Hälfte in Seiten als DinA5. Allerdings fand ich es unverzeihlich, dass Rengier es verpasst hat, am Ende des Buches bei den Konkurrenzen mit einem grafischen Schaubild zu arbeiten. Das bei Studenten ohnehin ungeliebte Thema wird dadurch nicht gerade zugänglicher, dabei kann man es durchaus verständlich aufbereiten. Zwar fand ich es als reinen Text durchaus schön geschrieben, aber ein Schaubild wäre wirklich angemessen gewesen.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Im Ergebnis ist es mir für Anfänger &#8220;zu schnell&#8221; geschrieben, der Inhalt überrumpelt den ganz unbedarften Leser einfach. Examenskandidaten dagegen sollten &#8211; so wie bei den Büchern zum Strafrecht BT &#8211; mal einen Blick hier rein werfen, man kann durchaus dankbar sein, zügig das Wichtigste zu wiederholen. Ganz besonders, da in vielen Bundesländern das Strafrecht nur einen kleinen Teil der Prüfung ausmacht und man hier nur wenig Ressourcen investiert &#8211; mit Rengiers Büchern kann man das Wichtigste ebenso schnell wie vernünftig nacharbeiten.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Rudolf Rengier<br />
Strafrecht AT<br />
Reihe Grundrisse des Rechts<br />
Verlag C.H. Beck<br />
ISBN 9783406577963<br />
Preis: 19,90 Euro</p>
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		<item>
		<title>Rehbinder: Rechtssoziologie</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/rehbinder-rechtssoziologie/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 10:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[juristische kurz-lehrbücher]]></category>
		<category><![CDATA[manfred rehbinder]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt sind wir mal alle ehrlich: Wer weiß, was Rechtssoziologie ist? Jedenfalls mir ist dieses Thema &#8211; und ich habe über viele Semester hinweg nur in (zahlreichen) Grundlagen-Vorlesungen rumgelungert &#8211; nie begegnet. Vielleicht mal als Randbemerkung, ich wusste natürlich, dass es sowas gibt, aber eben nicht als eigenständiger Inhalt. Um es kurz zu machen und den Klick zu Wikipedia zu... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/rehbinder-rechtssoziologie/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt sind wir mal alle ehrlich: Wer weiß, was Rechtssoziologie ist? Jedenfalls mir ist dieses Thema &#8211; und ich habe über viele Semester hinweg nur in (zahlreichen) Grundlagen-Vorlesungen rumgelungert &#8211; nie begegnet. Vielleicht mal als Randbemerkung, ich wusste natürlich, dass es sowas gibt, aber eben nicht als eigenständiger Inhalt. Um es kurz zu machen und den Klick zu Wikipedia zu ersparen: Es geht darum, wie sich Recht und Gesellschaft gegenseitig beeinflussen bzw. voneinander abhängig sind.</p>
<p><span id="more-1355"></span>Also rein inhaltlich fand ich das Thema hochinteressant, eigentlich eine ideale Ergänzung der Kriminologie-Vorlesung, die meine bisherigen Eindrücke im Bereich Gesellschaft &amp; Kriminalität sehr abgerundet hat. Insgesamt ein Thema, das anspruchsvoller ist,als es auf den ersten Blick wirkt und wertvoller, als man meint.</p>
<p>Der Autor schafft es auch durchaus, das Thema interessant zu vermitteln &#8211; doch die Sprache ist mitunter sehr anstrengend. Recht lange Sätze hat man da durchaus mal vor sich, auch ist die Wahl der Wörter manchmal etwas komplizierter als es sein muss. Sicherlich kein zu hohes Niveau für einen Studenten, aber es ist halt doch ein wenig anstrengend, zumindest streckenweise. Das bekannt anstrengende Schriftbild der juristischen Kurzlehrbücher macht es da nicht einfacher &#8211; der durchaus zu konsumierende Text wirkt auf einen Blick schnell wie eine Wand mangels Einschübe. Von auflockernden Grafiken ganz zu schweigen.</p>
<p>Die weniger als 200 Seiten hat man trotz der Kritik wirklich schnell durch, dabei sind diese in 10 Kapitel eingeteilt. Die ersten vier dienen der Einführung in das Thema: Forschungsbereich, Aufgaben, Literaturhinweise und Arbeitsinstrumente werden hier vorgestellt. Ich muss zugeben, dass ich diese 60 Seiten eher überflogen als ernsthaft gelesen habe &#8211; der Stoff ist eher für die Vorlesung als für das eigene Interesse geeignet.</p>
<p>Die folgenden Kapitel dann bieten den Inhalt, der das Thema wohl ausmacht und hochinteressant ist:</p>
<ul>
<li>Rechtsstruktur und Gesellschaftsstruktur</li>
<li>Gesellschaftliche Funktionen des Rechts</li>
<li>Effektivität des Rechts</li>
<li>Soziologie der Justiz</li>
<li>Soziologie der Verwaltung</li>
<li>Soziologie der Gesetzgebung</li>
</ul>
<p>Im Ergebnis ist es ein tolles Thema, anspruchsvoll aufbereitet, dass durchaus dabei hilft, laufende Prozesse sowie &#8220;das Recht insgesamt&#8221; mal aus einem vollkommen neuen Blickwinkel zu sehen. Der Nutzen für die Klausur &#8211; sofern man nicht ein entsprechendes Grundlagenfach belegt &#8211; ist sehr begrenzt, eine Ausnahme kann ich für den Bereich Kriminologie (Schwerpunktbereich Strafrecht) sowie &#8220;Strafrechtliche Sanktionen&#8221; machen, hier ist es im Bereich notwendiger Argumentationen durchaus als Ergänzende Lektüre hilfreich.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Jedenfalls wer eine Klausur in diesem Bereich schreibt, hat hier ein gutes Buch: Es ist angenehm dünn, sprachlich problemlos aufbereitet. Das Schriftbild ist wieder einmal grauselig, aber das kennt man sowohl von der Buchreihe an sich, wie von juristischer Literatur insgesamt leider zu oft. Entsprechend oft ist es auch ein Kritikpunkt von mir. Der allgemeine Nutzen hält sich in Grenzen, wer sich selbst damit fortbilden möchte &#8211; etwa in der langen Phase nach den Examensklausuren bis zu den Ergebnissen oder nach dem Examen (beim Warten auf einen Referendarsplatz), der hat hier ein interessantes Werk. Einziger Wehrmutstropfen: Der &#8211; auch angesichts der gerade mal 188 Seiten Text &#8211; hohe Preis.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Manfred Rehbinder<br />
Rechtssoziologie<br />
7. Auflage, Verlag C.H. Beck<br />
Reihe Juristische Kurz-Lehrbücher<br />
Preis: 24,90 Euro<br />
ISBN 9783406595332</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lettl: Urheberrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/lettl-urheberrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/lettl-urheberrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 19:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[GRUR & Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Lettl]]></category>
		<category><![CDATA[urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reihe Grundrisse des Rechts ist ja immer wieder verwirrend: Auf den ersten Blick erwartet man ein schnell zu konsumierendes Buch, auf den zweiten Blick sieht man die Seitenzahlen und denkt sich “das wird nix”, auf den dritten Blick, beim Erblicken des Schriftbild, merkt man dann, dass es doch schnell gehen wird. So auch bei diesem Buch, wobei der Umschlagstext... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/lettl-urheberrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihe Grundrisse des Rechts ist ja immer wieder verwirrend: Auf den ersten Blick erwartet man ein schnell zu konsumierendes Buch, auf den zweiten Blick sieht man die Seitenzahlen und denkt sich “das wird nix”, auf den dritten Blick, beim Erblicken des Schriftbild, merkt man dann, dass es doch schnell gehen wird. So auch bei diesem Buch, wobei der Umschlagstext schon klar machte, was einen erwartet:</p>
<blockquote style="MARGIN-RIGHT: 0px" dir="ltr"><p>Er orientiert sich an der Struktur des Gesetzes […]</p></blockquote>
<p dir="ltr">Sprich: Das Werk ist dem Aufbau des UrhG angepasst. Was ich gar nicht schlecht fand.</p>
<p><span id="more-1316"></span></p>
<p dir="ltr">Also im Ergebnis ist es eine Art leserlicher (Kurz-)Kommentar des UrhG. Für Einsteiger ist das zum Erlernen des neuen Rechtsgebietes wirklich brauchbar und ein zugänglicher Ansatz. Der Autor arbeitet sich im Buch strikt vom §<a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/1.html" title="&sect; 1 UrhG: Allgemeines">1</a> UrhG bis zum §<a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/119.html" title="&sect; 119 UrhG: Zwangsvollstreckung in bestimmte Vorrichtungen">119</a> UrhG (es folgen noch die §§22–24KUrhG) und bietet jeweils Erläuterungen, die sich im Aufbau immer am Wortlaut des gesetzes orientieren.</p>
<p dir="ltr">Das Buch ist auf dem Stand der letzten UrhG-Reform, was auch der Grund der Anschaffung für mich war. Was mich überrascht hat war, dass es sich um die 1. Auflage handelt – bisher gab es also noch kein Buch zum Thema aus dieser Reihe.</p>
<p dir="ltr">Insgesamt profitiert man von den typischen Vorzügen der GdR-Reihe: Es geht sehr schnell, auf Grund der kleinen Seiten kann man auch beim Schriftbild nicht viel falsch machen. Dort wo es sinnvoll ist – was nicht allzu oft der Fall ist – bietet der Autor Schaubilder und Aufbau-Schemata. Wichtiger aber sind die regelmäßig gebotenen Beispiele, die durchaus auch mal nötig sind.</p>
<p dir="ltr">Trotz der 373 Seiten ist es nicht allzu viel Text (zur Erinnerung: Kleine Seiten!), somit geht es einerseits sehr schnell – andererseits ist natürlich auch nicht der Tiefgang eines (Kurz-)Lehrbuches zu erwarten. Allerdings ist zu betonen, dass der Autor sehr wohl darauf achtet, jedes Mal Bezüge zum Gemeinschaftsrecht herzustellen und (wenn auch sehr kurz, im Schnitt 1–2 Seiten) darzulegen, welche gemeinschaftsrechtliche Norm hier Basis des nationalen Rechts ist.</p>
<p dir="ltr"><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p dir="ltr">Ein Buch, das solide und grundlegende Informationen zum Urheberrecht bietet – allerdings zu einem recht deftigen Preis, der Problemlos von anderen Kurz-Lehrbüchern gehalten wird. Der schnelle Einstieg wird hier auf jeden Fall geboten, für einen Preis 5 Euro günstiger gäbe es eine uneingeschränkte Empfehlung. So aber ist es vom Preis her im gleichen Segment platziert wie Kurz-Lehrbücher zum Thema und man muss sich ohne helfenden preis entscheiden, ob man den schnellen Einstieg oder das umfassende Lernbuch sucht.</p>
<p dir="ltr"><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p dir="ltr">Tobias Lettl<br />
Urheberrecht<br />
Verlag C.H.Beck; Reihe: Grundrisse des Rechts<br />
ISBN 9783406567773<br />
Preis: 24,90 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Grunewald: Bürgerliches Recht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/grunewald-burgerliches-recht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/grunewald-burgerliches-recht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 18:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Grunewald]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[bgb]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Buch war für mich ein lohnender Notkauf. Mein Problem: Nach den Examensklausuren wollte ich im Zivilrecht brav weiter lernen, bis die Ergebnisse da sind. Mein Gedanke: Sollte ich die Klausuren nicht geschafft haben, habe ich die Zeit bis zum zweiten Anlauf nicht verschwendet – wenn ich die Klausuren geschafft habe, muss ich das Wissen beihalten für die mündliche Prüfung.... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/grunewald-burgerliches-recht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Buch war für mich ein lohnender Notkauf. Mein Problem: Nach den Examensklausuren wollte ich im Zivilrecht brav weiter lernen, bis die Ergebnisse da sind. Mein Gedanke: Sollte ich die Klausuren nicht geschafft haben, habe ich die Zeit bis zum zweiten Anlauf nicht verschwendet – wenn ich die Klausuren geschafft habe, muss ich das Wissen beihalten für die mündliche Prüfung. Ursprünglich hatte ich vor, den Plate ganz gemütlich nochmals durch zu arbeiten. Aber: Ich habe einfach keinen Nerv mehr dazu. Ich suchte ein kurzes Buch, das ich noch nicht gelesen hatte und das wesentliche zum Zivilrecht zusammenfasst. Eher zufällig bin ich über das Buch von Grunewald gestolpert, das ich zuerst in der alten 6.Auflage hatte und dann in der 8. Auflage neu gekauft habe.</p>
<p><span id="more-1288"></span></p>
<p>Nun, das Buch habe ich noch nicht ganz durchgelesen, kann aber schon jetzt feststellen, dass es meine Bedürfnisse voll und ganz befriedigt. Bevor ich aber zum Inhalt kommt, muss ich direkt fragen: Warum nur, Beck-Verlag? Warum musstet ihr unbedingt das Format der Buchreihe ändern? Bisher war die JuS-Schriftenreihe im handlichen kleinen Format verfügbar, die 6. Auflage von Grunewald auch noch. Die aktuelle 8. Auflage ist jetzt aber größer, in etwa DinA5. Damit geht für mich einer der attraktiven Vorteile dieser Buchreihe schlicht flöten – ich habe die Bücher gerne im Zug gelesen , was jetzt natürlich immer noch geht, vorher war es aber wirklich handlicher. Die Formatfrage ist für mich definitiv eine Fehlentscheidung.</p>
<p>Glücklicherweise leidet das Buch in seiner Güte nicht darunter: Es ist ein ebenso kompaktes wie umfassendes Werk, das alle wichtigen Gebiete der zivilrechtlichen Examensklausur behandelt. Eingeteilt ist es in 10 Teile, angefangen bei der Rechtsgeschäftslehre über Schuldrecht AT inkl. einzelner Vertragstypen, Einzelfragen, Schadensersatzrecht, Sachenrecht und Erbrecht.</p>
<p>Da das Ganze auf gut 260 Seiten gepackt ist, liegt auf der Hand, dass es nicht zu umfassend sein kann. Viele Beispielfälle gibt es nicht, allerdings wird auf wesentliche Urteile eingegangen. Eine besondere Didaktik oder spezielle Hilfsmittel sind mir nicht aufgefallen, dafür ist es aber ein sehr leicht zu konsumierendes Werk.</p>
<p><strong><em>Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Wer bereits über gefestigtes Wissen verfügt (sprich: Wer schon gelernt hat), der findet hier ein abwechslungsreiches Werk, mit dem man in aller Schnelle die Wichtigen Sachen nochmals wiederholen kann. Bei mir in der Phase zwischen Klausuren und Notenbekanntgabe ist es schlicht der Hit, ich glaube aber, nur damit hätte ich mich auf keinen Fall auf die Klausuren vorbereitet &#8211; das wäre mir definitiv zu dünn gewesen.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Barbara Grunewald<br />
Bürgerliches Recht<br />
8. Auflage<br />
JuS-Schriftenreihe, Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 9783406595189<br />
Preis: 22,90 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Haft: Aus der Waagschale der Justitia</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/haft-aus-der-waagschale-der-justitia/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 08:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[fritjof haft]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsphilosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Über fast 2 Monate hinweg habe ich das Buch “Aus der Waagschale der Justitia” von Fritjof Haft gelesen. Sicherlich nicht, weil man diese Zeit wirklich braucht, vielmehr, weil ich in der Examensphase einfach keine Zeit hatte. Am Ende bin ich in überrascht: Was ich als triviale Unterhaltung erwartet habe entpuppte sich als solide Grundlagen-Lektüre. Der Autor verspricht eine Abhandlung, eine... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/haft-aus-der-waagschale-der-justitia/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über fast 2 Monate hinweg habe ich das Buch “Aus der Waagschale der Justitia” von Fritjof Haft gelesen. Sicherlich nicht, weil man diese Zeit wirklich braucht, vielmehr, weil ich in der Examensphase einfach keine Zeit hatte. Am Ende bin ich in überrascht: Was ich als triviale Unterhaltung erwartet habe entpuppte sich als solide Grundlagen-Lektüre.</p>
<p><span id="more-1286"></span><br />
Der Autor verspricht eine Abhandlung, eine Reise, über 4000 Jahre Rechtsgeschichte – gepackt auf gut 300 Seiten. Ich ging davon aus, dass es sich hier um ein Buch handelt, das anhand obskurer Einzelthemen eine ebenso nette wie oberflächliche Darstellung der Entwicklung des Rechts bietet. Unterhaltung eben.</p>
<p>Damit aber lag ich bestenfalls dezent neben der Realität. Kurz ist das Buch auf jeden Fall, doch keineswegs oberflächlich oder gar trivial: Der Leser findet hier die wichtigsten Dinge rund um Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie kompakt dargestellt. Mit ein wenig Schrecken muss ich feststellen, dass das, was ich mir über Jahre hinweg durch einen sehr umfassenden Mix an Literatur angeeignet habe, hier sehr anschaulich zusammengefasst und zugänglich aufbereitet wird.</p>
<p>Natürlich &#8211; das ist klar – geht Haft nicht ins Detail. So stellt er 12 ausgewählte “große” Rechtswissenschaftler vor und jeder Leser wird mindestens einen “Liebling” haben, der hier nicht erwähnt wird. Doch die Auswahl ist gut getroffen, die erwähnten 12 sind auf jeden Fall Namen, die man schlicht kennen muss – und zu viele Studenten bieten in diesem Bereich zu wenig Wissen. Im Schnitt um die 3–5 Seiten bietet Haft pro dargestellten Juristen, verzichtet also auf eine ausführliche Vita und verliert sich nicht in Einzelheiten.</p>
<p>Nach dieser Struktur ist das gesamte Buch aufgebaut, orientiert an den 6 Überschriften:</p>
<ol>
<li>Die Ideen</li>
<li>Die Klassiker des Rechtsdenkens</li>
<li>Die Rechtswissenschaftler</li>
<li>Die Gesetze</li>
<li>Die Gerichte</li>
<li>Die Prozesse</li>
</ol>
<p>Jeder Abschnitt bietet eine sehr gute Essenz wichtigster Grundlagen. Nochmals ein Beispiel, diesmal zu den Gesetzen: Dort liest man etwas über Pentateuch, Corpus Juris Civilis, Sachsenspiegel über Commn Law bis zu BGB und GG. Wieder jeweils 3–5 Seiten pro Thema.</p>
<p>Das Ergebnis, nachdem man das Buch ernsthaft gelesen hat, ist ein umfassender Überblick über die wichtigsten juristischen Themen. Sicherlich ist es auch für Laien interessant, aber als Student bietet das Buch (vollkommen unerwartet) eine ausgezeichnete Auswahl um die wichtigsten Themen abzuklopfen, die zwar in keiner Klausur, aber in vielen Unterhaltungen (auch im Rahmen von Seminaren!) immer wieder mal am Rande auftauchen. Ausnahme: Klausuren im Bereich Rechtsgeschichte, hier kann das Buch hilfreich sein, kann aber kein Lernbuch ersetzen.</p>
<p>Ich möchte das Buch Jura-Studenten nahe legen. Aber bitte nicht als “Pflichtprogramm”, sondern nur, wenn man wirklich Lust hat, etwas über die Grundlagen des Faches zu lernen, das man da studiert. Es ist lohnend und beispielsweise mit Blick auf Ferien oder Urlaub ein wirklich zu empfehlener Zeitvertreib. Wieder einmal beweist Haft ein echtes Händchen bei der Besetzung von Randthemen und der Aufarbeitung von Wissen, das interessant, aber eben nicht Studienalltag ist.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Fritjof Haft<br />
Aus der Waagschale der Justitia<br />
4. Auflage<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 9783423056908<br />
Preis: 18,90 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Digitale Gesetze: Meine Gesetze vs. Beck&#8217;sche Gesetze Digital (Update)</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/digitale-gesetze-meine-gesetze-vs-becksche-gesetze-digital/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 13:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lead-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[Beck'sche Gesetze Digital]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[gesetzestext]]></category>
		<category><![CDATA[MeineGesetze]]></category>
		<category><![CDATA[wolterskluwer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe testweise seit einiger Zeit beide im Einsatz: Den Gesetzesstick von Wolterskluwer und die digitale Ausgabe von Beck. Den Gesetzesstick von Wolters-Kluwer hatte ich schon besprochen, daran ändert sich auch nichts – ich nehme es der Vollständigkeit halber hier einfach noch einmal im Artikel auf. Hinzu kommt eine kurze Vorstellung der digitalen Schönfelder-Ausgabe und ein direkter Vergleich beider Produkte.... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/digitale-gesetze-meine-gesetze-vs-becksche-gesetze-digital/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe testweise seit einiger Zeit beide im Einsatz: Den Gesetzesstick von Wolterskluwer und die digitale Ausgabe von Beck. Den Gesetzesstick von Wolters-Kluwer hatte ich schon besprochen, daran ändert sich auch nichts – ich nehme es der Vollständigkeit halber hier einfach noch einmal im Artikel auf. Hinzu kommt eine kurze Vorstellung der digitalen Schönfelder-Ausgabe und ein direkter Vergleich beider Produkte.</p>
<p><em>Dabei gehe ich auf beide Produkte kurz einzeln ein, bespreche dann die Gemeinsamkeiten und gebe eine persönliche Wertung ab.</em></p>
<p><span id="more-1280"></span></p>
<p>Die Übersicht von <strong><em>“Meine-Gesetze”</em></strong> ist optisch ansprechend aufbereitet, das Suchformular ist direkt oben links eingebaut, darunter befindet sich ein Menü in dem sämtliche Gesetzestexte angeklickt werden können:</p>
<div id="attachment_1281" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2009/09/wk.png"><img class="size-thumbnail wp-image-1281" title="wk" src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2009/09/wk-150x150.png" alt="wk" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ansicht von Wolters-Kluwer</p></div>
<p style="text-align: left;">Die Gesetzestexte sind wahlweise alphabetisch sortiert oder nach Thema – man kann dies selbst auswählen.</p>
<p>Insgesamt ist die Bedienung intuitiv, man braucht nur wenige Minuten und kommt damit schnell klar. Sinnvoll ist die Notizfunktion, mit der man zu einzelnen Paragraphen eigene Notizen hinterlegen kann. Die Notizen können auch in einer Notizliste komplett angezeigt werden, so dass man z.B. über verschiedene Gesetze hinweg wichtige Texte markieren kann und die Übersicht behält. Leider aber vermisst man schnell Funktionen, mit denen die Liste umfassend bearbeitet werden kann. Einfachstes Beispiel: Wenn man 20 Notizen angelegt hat, kann man nicht mehrere auf einmal in der Übrsicht auswählen und dann löschen. Das geht nur durch einzelne Klicks, jeweils auf “Notiz bearbeiten” und dann “Notiz löschen”. Somit ist die Idee der Notizen zwar sehr schön, aber bei ernsthafter Nutzung schnell nervig Arbeitsintensiv, da man sich in Einzelheiten verliert.</p>
<p>Besonders nützlich ist die Funktion “Zitierungen”, mit der automatisch alle anderen Paragraphen angezeigt werden, in denen die aktuell aufgerufene Norm erwähnt wird.</p>
<p>Ärgerlich dagegen: Es gibt keine Inhaltsübersicht, also z.B. die Möglichkeit, auf einer Seite erst einmal alle vorhandenen Paragraphen mit Überschrift darstellen zu lassen. Zwar erscheint eine solche Übersicht – nach dem Aufruf des Gesetzes – in der linken Laufleiste, ist aber nicht sehr intuitiv. Gerade wenn man etwas bestimmtes in einem Gesetz aber sucht und dabei z.B. thematisch vorgeht, ist eine solche Übersicht nötig. Ein wenig wird dies dadurch ausgeglichen, dass man mit der erweiterten Suche nach Stichwörtern auch in einzelnen Gesetzen suchen kann.</p>
<p>Inhaltlich bietet “Meine-Gesetze” ein großes Paket: Bundesgesetze sowie EG-Normen inkl. Richtlinien sind enthalten.</p>
<p>Bei der digitalen Ausgabe der <strong><em>“Beck’schen Gesetze”</em></strong> ist der optische Aufbau erst einmal sehr ähnlich:</p>
<div id="attachment_1282" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2009/09/beck.png"><img class="size-thumbnail wp-image-1282" title="beck" src="http://www.jurakopf.de/wp-content/uploads/2009/09/beck-150x150.png" alt="beck" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ansicht von Beck-Digital</p></div>
<p style="text-align: left;">Oben links das Suchformular, darunter kann man die aufgerufenen Gesetze durchblättern. Eine direkte Übersicht über alle Gesetze gibt es aber nur über den Menüpunkt “Inhalt”, wo man dann die Gebiete (EU-Recht, Bundesrecht, Landesrecht) anklicken und dann schrittweise durchgehen kann. Eine Funktion wie Notizen oder Zitierungen habe ich hier nicht gefunden, aber es gibt – anders als bei Meine-Gesetze – Inhaltsverzeichnisse, in denen ein Überblick ermöglicht wird und jede Norm einzeln anklickbar ist.</p>
<p>Hier geht der Inhalt allerdings etwas weiter: Neben Bundesgesetzen und europarechtlichen Vorschriften sind auch Landesgesetze enthalten, von denen zumindest eines auch im Preis enthalten ist.</p>
<p><em>Anmerkung: Auf der Beck-DVD ist vermerkt, dass diese auch in einem Netz auf einem zentralen Server genutzt werden kann. Wie das funktioniert und ob das in der Grund-Lizenz überhaupt enthalten ist, weiß ich nicht, daher thematisiere ich es hier nicht.</em></p>
<p><strong><em>Beiden Produkten gemeinsam ist</em></strong>, dass man immer nur einen Paragraphen auf einmal sieht. Es gibt keine Möglichkeit, immer die vorherigen 2 und nachfolgenden 2 automatisch mitanzeigen zu lassen, was schnell nervt und auch wenig Alltagstauglich ist. Man muss wenn, dann ständig blättern, aber insgesamt überzeugt diese Lösung wenig. Auch ist es ausgeschlossen, sich ein Gesetz im Volltext auf einer Seite anzeigen zu lassen. Dies ist mit der nervigste Faktor in der Bedienung, der auch seit Monaten dafür sorgt, dass ich diese Produkte im Alltag faktisch gar nicht nutze.</p>
<p>Interessant sind dann natürlich auch die typischen Software-Lizenz-Probleme, wobei Wolters-Kluwer mit seinem USB-Stick wenigstens realistisch ist: Natürlich (wie könnte es auch anders sein), steht auf der Hülle zu den Beck’schen Gesetzen dass man diese nur auf einem Arbeitsplatz installieren kann. Wenn ich nun zu Hause einen Laptop und einen Desktop habe, soll ich mir also zwei Mal die DVD kaufen. Dem steht natürlich gegenüber, dass ich gekaufte Bücher jederzeit und überall nutzen kann. Die digitale Ausgabe ist insofern in der Nutzungsbeschränkung einem Buch doch hinterher; WoltersKluwer dagegen hat einen USB-Stick, den man (wie ein Buch) mit sich herum tragen und an beliebig vielen Arbeitsplätzen verwenden kann.</p>
<p>Auch bei der Suche gibt es mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede: Beide haben das kleine Suchfenster, das man immer nutzen kann. Dazu kommt ein erweitertes Suchformular, bei dem Beck definitiv mehr Komfort bietet. Insgesamt war die Suche auch soweit bei beiden überzeugend, allerdings fand ich mitunter (bei beiden) die Darstellung der Ergebnisse nicht ganz glücklich. Beispiel: Ich habe alle Gesetze gesucht, die das Thema “Datenschutz” behandeln. Da finde ich dann bei Beck über 100 Ergebnisse, wobei ich eben nicht nur die einzelnen Gesetze dargestellt bekommen kann (was ja mein Ziel ist), sondern ich sehe sämtliche Überschriften. So sehe ich auf der ersten Seite der Ergebnisse dann 10 Mal die gleiche EG-Richtlinie (95/46/EG) und auf der zweiten Seite ebenfalls. Für meine Zwecke würde natürlich einmal reichen. Nicht selten, gerade auf Landesebene, habe ich den Fall, dass ich erst einmal eine Übersicht suche, welche Gesetze und Verordnungen zum Thema es überhaupt gibt, hierzu erscheinen mir beide Produkte nicht geeignet.</p>
<p>Preislich ergeben sich Unterschiede: Den USB-Stick von WK gibt es für ca. 35 Euro, die regelmäßigen Updates kosten ca. 25 Euro pro Jahr. Anders dagegen die Beck’schen Gesetze, die ca. 59 Euro (ohne Fortsetzungsbezug, 49 mit) kosten und bei denen Updates so funktionieren, dass man jeweils neue DVDs kauft. Hierbei gibt es Abo-Lösungen, bei denen man laut Shop-Eintrag vier mal jährlich nochmals ca. 50 Euro zahlt, wobei erst ab dem 3. Update gekündigt werden kann.</p>
<p>Der Blick auf die Preise zeigt schon: Da liegen durchaus “Welten” zwischen den Produkten, insbesondere wenn man die Updates mit buchen möchte. Insofern stellt sich die Frage, ob sich die Anschaffung lohnt.</p>
<p><strong><em>Meine Einschätzung</em></strong>, die ich auch schon früher so getroffen habe: Nein. Es ist ein interessantes Werkzeug (beide Produkte), keine Frage, vor allem die Suchfunktion macht es wirklich sehr sinnvoll. Auch erscheint es verlockend, sämtliche Gesetze immer digital dabei haben zu können. Doch für mich musste ich folgendes Feststellen:</p>
<ul>
<li>“Immer dabei” hat mir in den letzten Monaten eher selten was gebracht, genau genommen hatte ich nur eine Situation, wo es wirklich nützlich war. Mit Blick auf die Klausuren sollte klar sein, dass es nutzlos ist, da man keine Laptops in Klausuren nutzen darf. Als Student muss man also so oder so gedruckte Gesetzestexte haben.</li>
<li>Die Darstellung ist zwar auf den ersten Blick ganz nett, aber bei dauerhaftem Einsatz ist die erzwungene Einzel-Darstellung von Paragraphen schlicht unbrauchbar. Hier muss bei beiden Produkten gehörig nachgearbeitet werden, wenn man seine Kunden wirklich von dem Produkt überzeugen möchte.</li>
</ul>
<p>Wenn man sich eine digitale Fassung zulegt und sich entscheiden muss, welche Variante man wählt, gibt es auch hier wiederum für und wider:</p>
<ul>
<li>Nur bei Beck gibt es Landesgesetze im Paket – gerade die waren für mich in einem solchen Produkt immer besonders reizvoll. Dafür zahlt man bei Beck aber auch einen ordentlichen Preis, speziell wenn man Updates haben möchte.</li>
<li>Dem gegenüber verzichtet man bei WoltersKluwer zwar auf die Landesgesetze, zahlt aber auch einen bezahlbaren Preis und kommt in den Genuß der Zitier– und Notizfunktion.</li>
</ul>
<p>Bei dieser Abwägung sollte man auch noch bedenken, dass unter <a href="http://www.deutschegesetze-online.de/">http://www.deutschegesetze-online.de/</a> ebenfalls ein WoltersKluwer-Projekt existiert, bei dem (zumindest scheinbar) sämtliche Inhalte des USB-Sticks online kostenlos verfügbar sind.</p>
<p>Im Fazit komme ich also zu dem Ergebnis, dass es gute Ideen sind, die auch schon von beiden Anbietern solide umgesetzt wurden. In der Bedienung gibt es Details zu verbessern, auf jeden Fall muss es m.E. möglich sein, mehrere Paragraphen auf einmal einsehen zu können, sonst ist es schlicht zu umständlich. Die Suche alleine reicht jedenfalls nicht, den von mir stark vermissten Lesekomfort eines Buches aufzuwiegen. Insofern wünsche ich mir, dass die Entwickler sich stärker an der “Bedienung” der gedruckten Werke orientieren. Bis dahin sind die Produkte für mich eher ein Gimmick im Lern– und Arbeitsalltag als eine sinnvolle oder gar notwendige Ergänzung .</p>
<p><em>Der Vollständigkeit halber die Links zu meinen früheren Besprechungen des Angebotes von Wolters-Kluwer: <a href="http://www.jurakopf.de/dienst-meinegesetzede/" target="_blank">Die erste</a>, noch ohne USB-Stick, und <a href="http://www.jurakopf.de/kurztest-meinegesetze-auf-usb-stick/" target="_blank">die zweite</a> als mir der Stick erstmalig vorlag.</em></p>
<p><em><strong>Update:</strong></em><em> Mir ist ein weiterer Nachteil der Beck-Lösung aufgefallen; Den USB-Stick kann ich transportieren und Wahlweise mal auf dem Laptop oder dem Kanzleirechner einsetzen. Die Beck-Software aber muss man freischalten nach einer Testphase, so dass sie nur auf einem Rechner genutzt werden kann. Somit müsste ich &#8211; obowhl nur ich es alleine einsetze &#8211; für ein Produkt das ich kaum nutze auch noch 59 Euro pro Rechner zahlen. Insofern habe ich mich letztlich für den USB-Stick von WoltersKluwer entschieden, den ich jetzt hin und wieder einsetze. Dabei spielt sicherlich auch eine Rolle, dass ich Landesgesetze zur Zeit kaum brauche. Wäre ich darauf angewiesen, gäbe es wieder Probleme bei der Entscheidung &#8211; ideal wäre sicherlich eine Beck-Lösung für USB-Sticks. Wäre auch gerechter, da man heute nun mal mehrere Rechner als einzelner Nutzer hat (zumindest Desktop und Notebook).</em></p>
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		<title>Langenbucher: Aktien- und Kapitalmarktrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/langenbucher-aktien-und-kapitalmarktrecht/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 09:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[aktienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[juristische kurz-lehrbücher]]></category>
		<category><![CDATA[kapitalmarktrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Langenbucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch ,,Aktien- und Kapitalmarktrecht&#8221; von Frau Prof. Katja Langenbucher ist im Beck-Verlag in der Reihe ,,Juristische Kurz-Lehrbücher&#8221; erschienen. Es gibt bisher nur die erste Auflage, bei der Rechtsprechung und Literatur auf dem Stand von August 2008 sind. Hinweis: Diese Besprechung wurde verfasst von Tobias Pesch Zunächst möchte ich als ,,Disclaimer&#8221; vorausschicken, dass ich Aktienrecht/Gesellschaftsrecht im Allgemeinen sehr spannend finde... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/langenbucher-aktien-und-kapitalmarktrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Das Buch ,,Aktien- und Kapitalmarktrecht&#8221; von Frau Prof. Katja Langenbucher ist im Beck-Verlag in der Reihe ,,Juristische Kurz-Lehrbücher&#8221; erschienen. Es gibt bisher nur die erste Auflage, bei der Rechtsprechung und Literatur auf dem Stand von August 2008 sind.</div>
<div></div>
<div><em>Hinweis: Diese Besprechung wurde verfasst von Tobias Pesch</em></div>
<div><span id="more-1249"></span></div>
<div></div>
<div>Zunächst möchte ich als ,,Disclaimer&#8221; vorausschicken, dass ich Aktienrecht/Gesellschaftsrecht im Allgemeinen sehr spannend finde und daher ein Buch aus diesem Themenkreis vielleicht wohlwollender lese als ein qualitativ gleichwertiges Werk aus anderen Bereichen. Das Besondere am vorliegenden Werk ist, dass es sich zum Ziel gesetzt hat, die Verflechtung zwischen dem Gesellschaftsrecht börsennotierter Aktiengesellschaften und dem Kapitalmarktrecht darzustellen. Dieser<br />
Ansatz wird selten verfolgt, erscheint aber sehr sinnvoll, da ein tiefer gehendes Verständnis des Aktiengesellschaftsrechts ohne Grundkenntnisse im Kapitalmarktrecht kaum möglich ist.</div>
<div>Da jedoch der Pflichtstoff der ersten juristischen Staatsprüfung in diesem Bereich keine detaillierten Kenntnisse verlangt, ist das Buch folgerichtig in erster Linie für Studenten mit einem einschlägigen Schwerpunktbereich gedacht.</div>
<div></div>
<div>Der erste Teil des Buches (ca. 220 Seiten) enthält die wesentlichen Kernpunkte des Aktiengesellschaftsrechts (Gründung und Aktienerwerb, Organisationsverfassung, Rechtsstellung des Aktionärs, Finanzverfassung) während der zweite Teil das Kapitalmarktrecht (Markteintrittsrecht, Marktverhaltensrecht, Marktaustrittsrecht) detailliert auf ca. 170 Seiten darstellt.</div>
<div></div>
<div>Zunächst einmal ist das Werk jedem zu empfehlen, der eine Seminararbeit mit einem einschlägigen Thema im Schwerpunktbereich zu bearbeiten hat. Einerseits sind die Fußnoten zum Text sehr umfangreich und auch sinnvoll ausgewählt. Zudem erscheinen am Ende eines Unterkapitels stets ,,Lektüreempfehlungen&#8221;, die neben den relevantesten Urteilen auch eine Übersicht sinnvoll ausgewählter Aufsätze umfassen. Als Besonderheit wird auch stets auf relevante englischsprachige Literatur verwiesen, die größtenteils im Internet unter <a href="http://www.ssrn.com/">www.ssrn.com</a> abgerufen werden kann, was im eigenen Literaturverzeichnis sicher gut ankommt.<br />
Außerdem sind sowohl Inhaltsverzeichnis als auch Stichwortverzeichnis sehr stringent aufgebaut, sodass es leicht fällt, die wesentlichen Stellen ohne lange zu suchen aufzufinden.</div>
<div></div>
<div>Für eine mündliche Prüfung im Rahmen des Schwerpunktbereiches ist das Buch in meinen Augen besonders empfehlenswert. Die Systematik der Rechtsgebiete wird sehr schön aufgezeigt und die thematische Strukturierung ist gut gelungen. Die sprachliche Darstellung ist sehr präzise und gut verständlich, sodass man selbst die komplizierten wirtschaftlichen Hintergründe recht schnell verstehen kann. Des Weiteren sind die relevanten Schlagwörter meistens mit Fettdruck in Klammern hervorgehoben, deren Kenntnis ja gerade in einer mündlichen Prüfung ungemein wichtig ist.</div>
<div></div>
<div>Für das Lernen für eine schriftliche Klausur ist das Buch aufgrund der oben genannten Vorzüge natürlich ebenfalls empfehlenswert, muss dann aber noch mit einem Fallbuch ergänzt werden. Zwar finden sich im<br />
Text durchgängig sinnvolle Hinweise &#8220;Zur Fallbearbeitung&#8221;, aber es fehlen z.B. Aufbauschemata oder Lernhilfen wie Strukturdiagramme, weswegen es mir persönlich eher schwer fallen würde,<br />
das Gelernte bei der Falllösung optimal anzuwenden. Im Literaturverzeichnis des Buches findet sich jedoch eine umfangreiche Darstellung der einschlägigen Fallsammlungen, die man zu diesem Zweck heranziehen kann.</div>
<div><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></div>
<div>Mangels Kenntnis der übrigen Literatur im Aktien/Kapitalmarktrecht kann ich keine Einschätzung abgeben, wie sich das vorliegende Buch gegenüber anderen Werken in diesem Bereich schlägt.<br />
Es würde mich aber sehr wundern, wenn es für Studenten im Schwerpunktbereich Bücher gibt, die wirklich deutlich besser sind. Zumindest dieser Zielgruppe würde ich den Kauf in jedem Fall anraten, bei 24,90€ halten sich auch die Kosten noch in Grenzen. Selbst wenn man es nur zum Nachschlagen verwendet, hat man eine sinnvolle Investition getätigt.</div>
<div></div>
<div>Jeder, der einfach mal einen Einstieg in das Aktien- und Kapitalmarktrecht sucht, ist mit dem Buch auch sehr gut bedient, da die sprachliche Darstellung sehr flüssig zu lesen ist und komplizierte Effekte auch ohne Vorwissen verständlich gemacht werden. Ich habe beim Durcharbeiten viel über wichtige wirtschaftliche Zusammenhänge gelernt, die sonst im juristischen Studium nicht thematisiert werden.</div>
<div></div>
<div><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></div>
<div>Aktien- und Kapitalmarktrecht<br />
Katja Langenbucher<br />
1. Auflage<br />
Reihe Juristische Kurz-Lehrbücher<br />
Verlag CH Beck<br />
ISBN 978-3-406-54879-6<br />
Preis: 24,90 Euro</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wettstreit der Shorties: Niederle vs. Beck</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/wettstreit-der-shorties-niederle-vs-beck/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 09:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zivilrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[jura kompakt]]></category>
		<category><![CDATA[niederle]]></category>
		<category><![CDATA[niederle media]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag sie beide: Sowohl Niederle-Media-Skripte (die ich erst gestern gelobt habe) als auch die JuraKompakt-Reihe aus dem Hause Beck. Nun liegen vor mir aus beiden Reihen Skripte zum BGB AT. Man kann mir also nicht vorwerfen, wenn ich einen empfehle, dass ich den bevorzuge “weil ich ihn” mehr mag. Aber vielleicht muss ich ja auch nicht den einen oder... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/wettstreit-der-shorties-niederle-vs-beck/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag sie beide: Sowohl Niederle-Media-Skripte (<a href="http://www.jurakopf.de/rundumschlag-zu-den-niederle-skripten/" target="_blank">die ich erst gestern gelobt habe</a>) als auch die JuraKompakt-Reihe aus dem Hause Beck. Nun liegen vor mir aus beiden Reihen Skripte zum BGB AT. Man kann mir also nicht vorwerfen, wenn ich einen empfehle, dass ich den bevorzuge “weil ich ihn” mehr mag. Aber vielleicht muss ich ja auch nicht den einen oder den anderen empfehlen.</p>
<p><span id="more-1247"></span></p>
<p>Dank Jura-Kompakt sieht ein Niederle-Skript aus wie ein richtiges Lehrbuch: Die Reihe ist noch einmal ca. 30% kleiner als ein Niederle-Skript und hat etwas mehr als die hälfte der Seiten. Ganz klar: Die können gar nicht um die gleiche Zielgruppe werben und ich glaube, das wollen sie auch gar nicht.</p>
<p>Jedenfalls das Niederle-Skript ist sehr ausgereift und ein sehr schönes Lernbuch. Ohne Fußnoten aber relativ ausschweifend wird der Leser in den Allgemeinen Teil des BGB eingeführt. Zahlreiche Fälle und Beispiele helfen beim Verstehen, am Ende der Kapitel gibt es nach dem Motoo “Qualität statt Quantität” ausgewählte Literatur-Hinweise. Ich glaube, als Anfänger kann man mit dem Skript problemlos die Vorlesung nacharbeiten und sich das Aneignen, was man braucht. Ohne zu übertreiben sehe ich hier einen guten Alternativ-Text zum Brox BGB AT, den ich ja favorisiere.</p>
<blockquote style="MARGIN-RIGHT: 0px" dir="ltr"><p>Anmerkung: Schon wegen meiner Empfehlung des Brox zum BGB AT gibt es ständig Kritik. Auch bei mir im Studium gab es diese Spezis, die meinten, das ist bestenfalls ein Taschenbuch und wer was auf sich hält, der lernt mit dem Medicus oder gar Larenz. Die haben auch mit dem Roxin Strafrecht im 3. Semester gelernt – naja.</p>
<p>Nun hat jeder bei dem Thema seine Meinung, aber ich denke, für einen Erstsemester reicht ein gutes und verständliches Buch, bei dem die Konzentration auf das Wesentliche nicht nur den Einstieg in das BGB, sondern in das Studium überhaupt erst richtig ermöglicht.</p></blockquote>
<p dir="ltr">Ich selbst befinde mich momentan in der Phase, dass ich beim JPA gemeldet bin und auf die Ladung zu den Klausuren warte. Bis dahin wird täglich immer wieder gelernt, was aktuell übersetzt nur noch “Wiederholen” heisst. In meiner aktuellen Phase war mir der Niederle dann schon zu viel, da ich nicht mehr alles von A bis Z aufbereitet brauche, sondern nur noch das Wesentliche, das ich dann vertiefe, wenn mir Probleme auffallen.</p>
<p dir="ltr">Und hier kommt dann der “BGB AT kompakt” von Helmut Köhler – ein wahres Geschenk. Jedes Thema flott abgehandelt, wichtigste Aufbauschemata dazu gefügt und garniert mit kurzen Wiederholungsfragen. Keine langatmigen Ausführungen, nicht wieder zum X-Mal das Gleiche in epischer Breite. Mit Blick auf die Phase, in der man auf seine Klausuren wartet und nur noch “wiederholt” genial.</p>
<p dir="ltr">Ich glaube auch, Beck hat das selbst so gesehen: Das Buch erwähnt auf dem Umschlagstext, dass es geeignet ist für die Phase kurz vor der Prüfung. Aber irgendwie fehlte dann doch der Mut, das Wort “Examensvorbereitung” zu nutzen. Natürlich darf man nicht nur mit diesem kleinen Büchlein arbeiten, das wäre zu wenig – aber wenn man einmal komplett alles aufbereitet hat, ist es ein gutes Werkzeug um das Gedächtnis fit zu halten.</p>
<p dir="ltr">Den Hinweis, dass es als erste übersichtlicher Einstieg genutzt werden kann, teile ich aber nur ein wenig: Sicherlich ist es dazu geeignet. Aber wenn man das ernsthaft hiermit versucht und dann in eine Vorlesung geht, wird man schnell den Eindruck haben, zu wenig gelesen zu haben – genauso beim Nachbereiten des Vorlesungsstoffs. Hier kommt dann wieder der Niederle ins Rennen, der seine Trümpfe ausspielt.</p>
<p dir="ltr">Im Ergebnis: Zwei kompakte Darstellungen, die einer sehr viel kompakter als die andere. Beide haben für mich ganz unterschiedliche Zielgruppen, für die sie von Interesse sein sollten – und sind, nicht zuletzt auf Grund des Preises, ein echter Tipp.</p>
<p dir="ltr"><strong><em>Daten zu den Büchern</em></strong></p>
<p dir="ltr">Helmut Köhler<br />
BGB AT kompakt<br />
Reihe Jurakompakt<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 9783406581090<br />
Preis: 9,90 Euro</p>
<p dir="ltr">Jost Jung<br />
BGB AT<br />
Niederle Media<br />
ISBN 9783867240314<br />
Preis: 9,90 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurz: Prüfe dein Wissen &#8211; Strafrecht AT</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/kurz-prufe-dein-wissen-strafrecht-at/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 06:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht AT]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Kudlich]]></category>
		<category><![CDATA[prüfe dein wissen]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht at]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reihe “Prüfe dein Wissen” fällt mir zunehmend positiv auf – vor allem, weil ich meine Bücher, mit denen ich bisher gelernt habe, nicht mehr sehen kann und eine Abwechslung suche, um vorhandenes Wissen abzuklopfen und frisch zu halten. Nebenbei gab es viele Ausgaben aus der Reihe bei der Buchhandlung meines Vertrauens mit 70% Rabatt Wieder einmal gibt es ein... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kurz-prufe-dein-wissen-strafrecht-at/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihe “Prüfe dein Wissen” fällt mir zunehmend positiv auf – vor allem, weil ich meine Bücher, mit denen ich bisher gelernt habe, nicht mehr sehen kann und eine Abwechslung suche, um vorhandenes Wissen abzuklopfen und frisch zu halten. Nebenbei gab es viele Ausgaben aus der Reihe bei der Buchhandlung meines Vertrauens mit 70% Rabatt <img src="http://www.jurakopf.de/smile3.gif" alt="" /></p>
<p>Wieder einmal gibt es ein kompaktes Büchlein, das zweispaltig geschrieben ist: Links stehen die Fragen, rechts die dazu gehörenden (und knapp formulierten) Antworten. Dabei gibt es eine Mischung als thematischen Fragen (“Welches sind die wesentlichen Prüfungsschritte beim Versuch?”) und fallbezogenen Fragen (“O hat … mit dem T …. war er Teilnehmer?”), wobei die fallbezogenen Fragen eindeutig dominieren. Vom Schwierigkeitsgrad her würde ich sagen durchzogen: Einige wenige leichte Fragen, viele anspruchsvolle, einige sehr schwierige. Spass macht das Durcharbeiten in jedem Fall.</p>
<p>Das Buch bietet folgenden Inhalt:</p>
<ol>
<li>Grundlagen</li>
<li>Vorsätzliches vollendetes Begehungsdelikt</li>
<li>Besondere Verbrechensformen (Fahrlässigkeit, Unterlassen, Versuch)</li>
<li>Täterschaft und Teilnahme</li>
<li>Konkurrenzen &amp; Rechtsfolge</li>
</ol>
<p>Die gut 300 Seiten hat man zügig durch, problemlos kann man immer wieder “Häppchen” abarbeiten, etwa während Zug-Fahrten.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Der Autor schafft es sogar, die relevanten Meinungsstreitigkeiten in dem kompakten Werk unterzubringen; Die Reihe überzeugt mich zunehmend, ich werde noch zivilrechtliche Werke durchgehen, glaube aber nicht, dass meine Meinung umschwenken wird. Jedenfalls vor dem Examen eine sehr lohnende Geschichte, wobei der Preis leider sehr hoch ist.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Hans Kudlich<br />
Prüfe dein Wissen – Strafrecht AT<br />
ISBN 9783406587528<br />
Preis: 19,90 Euro<br />
Verlag C.H.Beck</p>
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		<title>Kurzhinweis: Kurzlehrbuch zur EMRK von Grabenwarter</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/kurzhinweis-kurzlehrbuch-zur-emrk-von-grabenwarter/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 11:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa- und Völkerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Grabenwarter]]></category>
		<category><![CDATA[emrk]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Menschenrechtskonvention]]></category>
		<category><![CDATA[juristische kurz-lehrbücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor längerer Zeit habe ich mir (als Mängelexemplar) das Kurz-Lehrbuch &#8220;Europäische Menschenrechtskonvention&#8221; von Grabenwarter gekauft. Inzwischen habe ich zwei Klausuren zum Thema hinter mir und muss feststellen, dass es sich um ein gutes Buch handelt, auf das ich hier einfach hinweisen möchte. Das Kurz-Lehrbuch ist sehr griffig aufgebaut, eine Mischung als Lernbuch und Kurz-Kommentar. Es besteht aus drei Teilen: EMRK... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kurzhinweis-kurzlehrbuch-zur-emrk-von-grabenwarter/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor längerer Zeit habe ich mir (als Mängelexemplar) das Kurz-Lehrbuch &#8220;Europäische Menschenrechtskonvention&#8221; von Grabenwarter gekauft. Inzwischen habe ich zwei Klausuren zum Thema hinter mir und  muss feststellen, dass es sich um ein gutes Buch handelt, auf das ich hier einfach hinweisen möchte.</p>
<p><span id="more-1200"></span></p>
<p>Das Kurz-Lehrbuch ist sehr griffig aufgebaut, eine Mischung als Lernbuch und Kurz-Kommentar. Es besteht aus drei Teilen:</p>
<ol>
<li>EMRK als Vertrag</li>
<li>Verfahrensrecht (EGMR)</li>
<li>Die Garantien der EMRK</li>
</ol>
<p>Der 3.Teil ist dann quasi eine lehrbuchartige Kommentierung der EMRK. Insgesamt ist es wirklich sehr zugänglich geschrieben, wobei der Autor die richtigen Prioritäten setzt: Den ersten Teil (ca. 40 Seiten) und den zweiten Teil (nochmals ca. 60 Seiten) hat man schnell durchgearbeitet und damit die Basics für Klausuren auch schon eingearbeitet.</p>
<p>Im dritten Teil dann kann man selber Schwerpunkte setzen, bei mir etwa warenin der Ausbildung die Art.<a href="http://dejure.org/gesetze/MRK/6.html" title="Art. 6 MRK: Recht auf ein faires Verfahren">6</a> und <a href="http://dejure.org/gesetze/MRK/8.html" title="Art. 8 MRK: Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens">8</a> EMRK besonders gefragt, die ich dann auch entsprechend gelernt habe. Wenn man also zielgerichtet arbeitet und in der Übung aufpasst, ist es kein Problem, die etwa 380 Seiten Text auf das zu komprimieren, was man am Ende braucht &#8211; und dann auch entsprechend schnell zu arbeiten.</p>
<p>Sehr sinnvoll ist die sehr umfassende alphabetisch sortierte Sammlung der EGMR-Entscheidungen am Ende, die jeweils auf die entsprechenden Zitierungen im Text verweist.</p>
<p>Fußnoten kommen umfassend zum Einsatz, dafür aber leider keine grafischen Darstellungen (was man bei dem Thema gar nicht wirklich vermisst) oder didaktische Hilfsmittel wie Wiederholungsfragen. &#8220;Am Fall&#8221; wird auch nicht gearbeitet, dafür gibt es aber die zahlreichen Hinweise auf EGMR-Fälle; Zudem wird man in einer Schwerpunktsklausur selten eine Klage im Einzelfall durchgehen müssen, so dass auch dies nur ein kleiner Abstrich ist.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Das Buch ist nicht gerade günstig mit 26 Euro, aber preislich angemessen &#8211; ich hatte es für 10 Euro als Mängelexemplar erstanden und dafür war es perfekt, jedenfalls sollte man bei einem ähnlichen Angebot zugreifen. Wer eine Klausur zum Thema EMRK schreibt, hat hier ein gutes Buch zum einarbeiten, das beim Lernen auch wirklich entgegenkommt und durch die umfassende &#8220;kommentierung&#8221; der EMRK auch im Nachhinein noch sinnvoll sein kann.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Christoph Grabenwarter<br />
Europäische Menschenrechtskonvention<br />
2. Auflage<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Reihe Juristische Kurz-Lehrbücher<br />
ISBN 340653337-X<br />
Preis: 26 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Herdegen: Europarecht und Völkerrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/herdegen-europarecht-und-volkerrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/herdegen-europarecht-und-volkerrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 17:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa- und Völkerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[europäisches recht]]></category>
		<category><![CDATA[europarecht]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Herdegen]]></category>
		<category><![CDATA[völkerrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Matthias Herdegen gibt es in der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; jeweils zum Völkerrecht und Europarecht ein doch recht dickes Buch, mit dem ich &#8211; er lehrt in Bonn &#8211; seine Vorlesungen schon begleitet hatte. In diesem Jahr gibt es Neuauflagen davon: Da ich mit den Vorgängern schon gearbeitet hatte, schreibe ich gerne ein paar Zeilen dazu. Ich denke, die... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/herdegen-europarecht-und-volkerrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Matthias Herdegen gibt es in der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; jeweils zum Völkerrecht und Europarecht ein doch recht dickes Buch, mit dem ich &#8211; er lehrt in Bonn &#8211; seine Vorlesungen schon begleitet hatte. In diesem Jahr gibt es Neuauflagen davon: Da ich mit den Vorgängern schon gearbeitet hatte, schreibe ich gerne ein paar Zeilen dazu.</p>
<p><span id="more-1180"></span></p>
<p>Ich denke, die Selbstdarstellung des Werkes &#8220;Europarecht&#8221; bringt es auf den Punkt: Von einer &#8220;soliden Grundlage&#8221; ist da auf dem Umschlagstext die Rede und ich denke, das ist eine sehr treffende Beschreibung.</p>
<p>Selber habe ich Herdegen mit einem sehr nüchternen, klaren &#8211; also jedenfalls nicht verspielten &#8211; Stil im Vortrag in Erinnerung. Ebenso sind auch die Bücher in Sprache und Darstellung gehalten: Auf keinen Fall ermüdend, aber auch nicht besonders abwechslungsreich. Er nutzt hin und wieder einmal eine grafische Darstellung, verzichtet auf Fußnoten, geizt nicht mit Beispielen und präsentiert in sehr flüssiger Sprache genau das, was man auch braucht. Mitunter sehr tiefgehend, so dass man auch mal hin und wieder etwas schneller lesen kann.</p>
<p>Wie in dieser Reihe üblich, ist der Text leider sehr gedrängt auf die Seiten verteilt, ein wirklich entspanntes Lesen will sich daher nicht einstellen; Gerade die ohnehin eher kleine Schrift, die dann mitunter von noch kleinerer Schrift unterbrochen wird, wirkt sich schnell sehr anstrengend aus. Zum Glück wird in beiden Büchern doch regelmässig ein Absatz eingefügt und die regelmäßigen Tabellen bzw. Grafiken lockern ein wenig auf. Durcharbeiten kann man beide Bücher auf jeden Fall sehr gut, Lese-Pausen sind aber einzuplanen.</p>
<p><strong><em>Zum Buch: Europarecht</em></strong></p>
<p>Mit inzwischen fast Seiten sicherlich kein kleines Buch, selbst wenn man berücksichtigt, dass die Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; im kleinen Taschenbuchformat daher kommt. Der Inhalt ist in insgesamt 30 Kapitel eingeteilt, die wiederum in 3 Teile gegliedert sind:</p>
<ol>
<li>
<div>Darstellung der Grundlagen mit den wichtigsten Kernbegriffen, Rechtssätzen, einem (netterweise) kurzen geschichtlichen Überblick und zur Rechtsnatur der EG und EU</div>
</li>
<li>
<div>Im sehr ausführlichen zweiten Teil (der den Kern des Buches ausmacht) geht es um das Recht der Europäischen Union. Der Leser wird ausführlich auf ca. 400 Seiten in die Institutionen, Rechtssätze &amp; Rechtsquellen, System, Grundfreiheiten im Detail und die politische Ordnung eingeführt.</div>
</li>
<li>
<div>Kurz ist der dritte Teil zur WEU und OSZE</div>
</li>
</ol>
<p>Herdegen hat die inzwischen aktuelle 12. Auflage des Buches genutzt, um es &#8211; im Vergleich zur 11. Auflage &#8211; umzustrukturieren und vollständig auf den Vertrag von Lissabon anzupassen.</p>
<p><strong><em>Zum Buch: Völkerrecht</em></strong></p>
<p>Das Buch zum Völkerrecht kommt mit 417 Seiten, eingeteilt in 63 Kapitel, aufgeteilt auf 15 Teile. Damit kann man den Inhalt jedenfalls sehr gut in kleine &#8220;Häppchen&#8221; aufteilen, die man schrittweise durcharbeitet. Dabei bietet Herdegen u.a. folgende Inhalte:</p>
<ol>
<li>
<div>Einführung in Grundbegriffe, grobe Geschichte und Aufgaben des Völkerrechts</div>
</li>
<li>
<div>Darstellung der Rechtssubjekte und Rechtsquellen</div>
</li>
<li>
<div>Einzelne Rechtsthemen (Weltraum- und Seerecht; Umweltrecht; Wirtschaftsrecht)</div>
</li>
<li>
<div>Konflikte: Von der Verantwortlichkeit über bewaffnete Konflikte bis zur friedlichen Streitbeilegung und Friedenssicherung</div>
</li>
<li>
<div>Darstellung von Menschenrechten und den Vereinten Nationen</div>
</li>
</ol>
<p>Hier war ich allerdings ein wenig enttäuscht: Das Völkerrecht ist für Jura-Studenten (die keinen entsprechenden Schwerpunkt belegt haben) nur in Grundzügen Pflichtprogramm &#8211; vieles bei diesem Thema mag zwar interessant sein, muss aber eben nicht umfassend beherrscht werden. Hier wäre eine Aufteilung angebracht, die systematisch darstellt, was man braucht und Hinweise gibt, wo man vertiefen kann, aber nicht muss.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Wie Anfangs angemerkt: Zwei solide Bücher, klar geschrieben ohne Schnörkel. Inhaltlich auf jeden Fall umfassend, nicht nur für den &#8220;normalen Studenten&#8221;, sondern auch für den, der entsprechende Schwerpunkte belegt hat &#8211; jedenfalls was umfassendes Grundwissen angeht, wird hier keine Frage offen bleiben.</p>
<p>Gerade beim Völkerrecht aber ist dies dann auch ein Makel, denn hier wird man wohl in erster Linie einen eher kurzen und kompakten Einstieg suchen; Das eben auch nicht günstige Buch ist hier vielleicht den meisten schlicht zu viel &#8211; anders als das Buch zum Europarecht, dass inhaltlich ohnehin vollständig durchgearbeitet werden muss, mehr Seiten bietet und zudem auch noch günstiger ist.</p>
<p>Das Buch zum Europarecht kann ich daher problemlos empfehlen, das zum Völkerrecht auf jeden Fall für denjenigen, der den entsprechenden Schwerpunkt belegt hat.</p>
<p><strong><em>Daten zu den Büchern</em></strong></p>
<p>Matthias Herdegen<br />
Völkerrecht<br />
8. Auflage<br />
Reihe Grundrisse des Rechts<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 9783406584961<br />
Preis: 24,80 Euro</p>
<p>Matthias Herdegen<br />
Europarecht<br />
12. Auflage<br />
Reihe Grundrisse des Rechts<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 9783406601248<br />
Preis: 22 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorstellung: Grundgesetz und Völkerrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/vorstellung-grundgesetz-und-volkerrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/vorstellung-grundgesetz-und-volkerrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 10:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa- und Völkerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[europäisches recht]]></category>
		<category><![CDATA[juristische kurz-lehrbücher]]></category>
		<category><![CDATA[rudolf geiger]]></category>
		<category><![CDATA[völkerrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Beck-Verlag hat mir ein wirklich interessantes Buch geschickt, das ich in den letzten Wochen immer wieder zwischendurch gelesen habe und sich insgesamt sehr gelohnt hat. Ich denke, mit Blick auf die einzelne Klausur ist dieses Buch nur bedingt nützlich, aber insgesamt ist es äusserst gewinnbringend &#8211; und wichtig. Wenigstens als Nachschlagewerk, gerade aber wer schon fortgeschritten ist, sollte vielleicht... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/vorstellung-grundgesetz-und-volkerrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beck-Verlag hat mir ein wirklich interessantes Buch geschickt, das ich in den letzten Wochen immer wieder zwischendurch gelesen habe und sich insgesamt sehr gelohnt hat. Ich denke, mit Blick auf die einzelne Klausur ist dieses Buch nur bedingt nützlich, aber insgesamt ist es äusserst gewinnbringend &#8211; und wichtig. Wenigstens als Nachschlagewerk, gerade aber wer schon fortgeschritten ist, sollte vielleicht die Chance nutzen, sich hier einen Überblick zu erarbeiten.</p>
<p><span id="more-1175"></span></p>
<p>Es handelt sich um das Buch &#8220;Grundgesetz und Völkerrecht mit Europarecht&#8221; von Rudolf Geiger. Inhaltlich kann ich es kurz auf den Punkt bringen: Der Leser bekommt hier auf über 350 Seiten genau erklärt, wie sich Europarecht, Völkerrecht und deutsches Grundgesetz ineinander fügen und wie die rechtlichen Zusammenhänge aussehen.</p>
<p>Natürlich liest man z.B. in jedem Europarechtsbuch über die &#8220;Rangordnung&#8221; der Normen, aber jedenfalls ich &#8211; ich habe Europa/Völkerrecht nicht als Schwerpunkt oder sonst besonders vertieft &#8211; hatte da letztlich doch immer wieder kleinere Schwierigkeiten, die ich bisher immer wieder nachlesen musste, wenn es &#8220;hart auf hart&#8221; kam.</p>
<p>Als mir nun das Buch von Geiger vorlag und ich verstanden hatte, dass es eben dieses Zusammenspiel in einer Gesamtschau vermitteln wollte, hatte ich nun die Hoffnung, dass man das hier schnell und vernünftig versteht &#8211; und ich wurde nur teilweise enttäuscht. Der einzige Makel, der mir aufgefallen ist, ist die Tatsache dass es nunmal ein recht dickes Buch ist, das man nicht &#8220;mal eben so&#8221; durcharbeiten kann. Sicherlich braucht man auch keine Ewigkeit für die gut 350 Seiten und man kann z.B. den geschichtsträchtigen 1. und 2. Teil aussen vor lassen. Aber es ist nunmal ein &#8220;Kurz-Lehrbuch&#8221; und muss dann natürlich auch dieser Einstufung gerecht werden. Das sollte man vorher wissen.</p>
<p>Ansonsten, inhaltlich, ist es absolut Top: Alle wichtigen Fragen werden verständlich und systematisch aufbereitet, dazu gehören vor allem:</p>
<ul>
<li>
<div>Einführung in die völkerrechtlichen Rechtsquellen und das Recht der völkerrechtlichen Verträge</div>
</li>
<li>
<div>Mitwirkung der BRD bei der Schaffung völkerrechtlicher Normen</div>
</li>
<li>
<div>Einbeziehung und Einfluss völkerrechtlicher Normen und deutsche Rechtsordnung</div>
</li>
<li>
<div>Zusammenhang zwischen europäischem Recht &#8211; mit Einführung in die europäische Rechtsetzung &#8211; und deutscher Rechtsordnung</div>
</li>
<li>
<div>Darstellung der Kompetenzbereiche der Staaten</div>
</li>
<li>
<div>&#8220;Grundprinzipien des Völkerrechts&#8221;, hier werden Themen wie völkerrechtliche Repressalien, Maßnahmen der Friedenssicherung und Rüstungskontrolle vorgestellt</div>
</li>
</ul>
<p>Das Ergebnis ist ein überzeugendes Kompendium, das dem Leser deutlich macht, welche Zusammenhänge heute international herrschen. Was mir dennoch fehlte, bei wirklich klarer und verständlicher Sprache, waren grafische Darstellungen, die bei einem derart komplexen Thema durchaus hilfreich wären. Ebenfalls hätte ich mir didaktische Hilfsmittel, etwa Wiederholungsfragen oder kurze Zusammenfassungen der wichtigsten Punkte am Ende gewünscht, einfach um die wirklich notwendigen Punkte (die Basics) fest zu verankern.</p>
<p>Doch dies ist nur eine kleine Kritik an einem Werk, das mich insgesamt sehr überzeugt hat und mir dabei geholfen hat, nicht wirklich sitzende Fragestellungen nochmals im Details zu verwirklichen.</p>
<p>Fußnoten nutzt das Buch übrigens kaum, insgesamt 40 sind darin zu finden &#8211; dennoch ist es übersichtlich zu lesen, man muss keine Angst haben, dass der Text ständig durch Klammern mit Fundstellen-Angaben zerrissen wird. Auch ist das Werk topaktuell, auf dem Stand von Ende 2008 und berücksichtigt die jüngsten Entscheidungen des BverfG sowie die aktuellen Entwicklungen.</p>
<p>Inhaltlich bietet das Buch sogar eine Einführung in Grundlagen von Europa- und Völkerrecht, ich finde sogar sehr gelungen. Jedenfalls theoretisch kann man mit diesem Werk also einen Einstieg in das Europa- und Völkerrecht erarbeiten und erhält zugleich einen Überblick über das Zusammenspiel mit dem nationalstaatlichen Recht. Ob das für eine europarechtliche Klausur reicht, wage ich nicht zu beurteilen, jedenfalls zum Wiederholen war es aber eine insgesamt sehr gelungene und wichtige Aufbereitung.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Das Buch ist nicht für Anfänger geeignet, man muss schon mindestens ein fortgeschrittener Student sein, der &#8211; trotz der guten Einführungen &#8211; schon über Vorwissen im Bereich Europa- und Völkerrecht verfügt. Die Gesamtschau der verschiedenen Hierarchien der Rechtsordnungen ist jedenfalls lohnend und ein echter Gewinn, zumal man hier heute als Student ein fundiertes Wissen mitbringen sollte, nicht zuletzt mit Blick auf die ständige Präsenz des Themas in der Tagespresse, die Prüfungen ja nicht selten beeinflusst.<br />
Fakt ist, dass das Zusammenspiel aus Europa-, Völker- und nationalstaatlichem Recht heute Pflichtwissen für jeden Studenten ist und teilweise als Randerscheinung sogar in grossen Übungen auftreten kann, auf jeden Fall aber in Klausuren im Schwerpunktbereich.</p>
<p>Wer den Bereich Europarecht oder Völkerrecht als Schwerpunkt belegt hat, wird hier sicherlich gar nicht umhin kommen, das Buch durchzuarbeiten &#8211; zu geschickt ist die kompakte Darstellung, mit der man die Basics (die sitzen müssen) insgesamt wiederholen und festigen kann.</p>
<p>Für alle anderen findet sich hier auf jeden Fall eine gelunge Gesamtdarstellung, wobei man sicherlich in der Lage sein muss, ein wenig zu filtern, welche Kapitel man sauber liest und welche nur oberflächlich. Als Nachschlagewerk für einzelne Fragen, etwa wenn man die Rangordnung doch nicht ganz verstanden hat und nun verstehen möchte, ist es auf jeden Fall ideal, ich denke aber, dass man bei einer Beschränkung auf diese Funktion sehr viel Potential verschenkt. Mein Tipp: Im Seminar die Teile 4 und 5 des Buches lesen und prüfen, wie viel man auf Anhieb versteht &#8211; danach entscheiden, ob man sich die Zeit nimmt, das Werk durchzuarbeiten.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Grundgesetz und Völkerrecht mit Europarecht<br />
Rudolf Geiger<br />
4. Auflage<br />
Reihe Juristische Kurz-Lehrbücher<br />
Verlag CH Beck<br />
ISBN 9783406570995<br />
Preis: 29,90 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tipp: Betäubungsmittelrecht von Patzak/Bohnen</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/tipp-betaubungsmittelrecht-von-patzakbohnen/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/tipp-betaubungsmittelrecht-von-patzakbohnen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 10:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[betäubungsmittelrecht]]></category>
		<category><![CDATA[btm-recht]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Jörn Patzak]]></category>
		<category><![CDATA[schwerpunkt strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Bohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit langem schon hat mir ein juristisches Buch nicht mehr so viel Spass bereitet beim Lesen: Das &#8220;Betäubungsmittelrecht&#8221; von Patzak/Bohnen. Der Satz auf der Umschlagsrückseite kündigt es schon an: Es soll nicht nur der Profi angesprochen werden, sondern auch der Interessierte ohne juristische Vorkenntnisse. Genannt werden ausdrücklich Erzieher und Eltern. Doch nicht nur die profitieren von diesem wirklich verständlichen Buch,... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/tipp-betaubungsmittelrecht-von-patzakbohnen/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit langem schon hat mir ein juristisches Buch nicht mehr so viel Spass bereitet beim Lesen: Das &#8220;Betäubungsmittelrecht&#8221; von Patzak/Bohnen. Der Satz auf der Umschlagsrückseite kündigt es schon an:</p>
<blockquote>
<p>Es soll nicht nur der Profi angesprochen werden, sondern auch der Interessierte ohne juristische Vorkenntnisse.</p>
</blockquote>
<p>Genannt werden ausdrücklich Erzieher und Eltern. Doch nicht nur die profitieren von diesem wirklich verständlichen Buch, sondern vor allem auch der Student, der das Betäubungsmittelrecht im Schwerpunktbereich Strafrecht vorfindet.</p>
<p><span id="more-1076"></span>
<p>Das geht schon im 1. Kapitel los: Da findet man keine abstrakten Ausführungen, sondern es werden die gängigen Betäubungsmittel mit (brauchbarem) Foto und strukturellen Informationen erst einmal vorgestellt. Für die unbedarften gibt es dabei wirklich wesentliche Informationen, z.B. zur Höhe der Konsumeinheit. Wer etwa wieder zu viele Dokus gesehen hat und ständig von &#8220;2g Gras&#8221; spricht, wird hier mit dem Hinweis &#8220;Konsumeinheit = ca.15mg&#8221; vielleicht ein wenig in die Realität geholt.</p>
<p>Der restliche Teil des Buches ist dann wieder juristisch und wie folgt gegliedert:</p>
<ol>
<li>
<div>Die gängigsten Betäubungsmittel</div>
</li>
<li>
<div>Materielles Betäubungsmittelrecht</div>
</li>
<li>
<div>Rechtsfolgen der Tat</div>
</li>
<li>
<div>Therapie statt Strafvollstreckung</div>
</li>
<li>
<div>Prozessuale Fragen</div>
</li>
<li>
<div>Anhang inkl. &#8220;Drogen-Jargon&#8221;</div>
</li>
</ol>
<p>Das Buch ist insgesamt sehr flüssig und in &#8220;normalem Deutsch&#8221; geschrieben, so dass wirklich auch Laien ihre Freude hieran haben werden. Jura-Studenten müssen sich nicht abschrecken lassen: Für den Schwerpunktbereich ist es ausreichend, sogar sehr gut geeignet. Auch Themen wie Konkurrenzen (die Laien sicherlich nicht ganz nachvollziehen können) werden abgehandelt, es ist also letztlich juristische Fachliteratur und für die Klausur kann man damit auf jeden Fall lernen. Die doch lebensnähere Darstellung ist auf jeden Fall ein Grund, hiermit zu lernen.</p>
<p>Im Buch enthalten sind zahlreiche kleinere Beispielfälle, die das Durcharbeiten und Lernen stark erleichtern; Man merkt auch hier, dass die beiden Autoren aus der Praxis stammen (beides Staatsanwälte).</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Ein durchweg gelungenes Buch, dass den Einstieg in das Betäubungsmittelrecht problemlos ermöglicht. Studenten haben hier die Gelegenheit, entspannt und fundiert das BTM-Recht zu erarbeiten und sich auf die Klausur vorzubereiten. Wer den Schwerpunkt Strafrecht gewählt hat, ist hier genau richtig bzgl. der passenden Klausur.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Jörn Patzak, Wolfgang Bohnen<br />
Betäubungsmittelrecht<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 9783406586392<br />
Preis: 19,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorstellung: Juristische Arbeiten erfolgreich schreiben</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/vorstellung-juristische-arbeiten-erfolgreich-schreiben/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/vorstellung-juristische-arbeiten-erfolgreich-schreiben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 10:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[holm putzke]]></category>
		<category><![CDATA[jura kompakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir liegt ebenfalls aus der Reihe &#8220;Jura Kompakt&#8221; das Buch &#8220;Juristische Arbeiten erfolgreich schreiben&#8221; von Holm Putzke vor. Ich kann es kurz machen, denn insgesamt ist es überzeugend, wenn man auch eine Kleinigkeit vergessen hat. Das ebenso günstige wie kleine Büchlein überrascht durchweg: Der Leser bekommt allgemeine Ausführungen, konkrete Tipps, Musterarbeiten und den richtigen Umgang mit Fundstellen vermittelt. Das Ganze... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/vorstellung-juristische-arbeiten-erfolgreich-schreiben/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir liegt ebenfalls aus der Reihe &#8220;Jura Kompakt&#8221; das Buch &#8220;Juristische Arbeiten erfolgreich schreiben&#8221; von Holm Putzke vor. Ich kann es kurz machen, denn insgesamt ist es überzeugend, wenn man auch eine Kleinigkeit vergessen hat.</p>
<p>Das ebenso günstige wie kleine Büchlein überrascht durchweg: Der Leser bekommt allgemeine Ausführungen, konkrete Tipps, Musterarbeiten und den richtigen Umgang mit Fundstellen vermittelt. Das Ganze im bekannten kompakten Design bei weniger als 200 Seiten.</p>
<p><span id="more-1072"></span>
<p>Insgesamt bietet das Buch erstmal die typischen Basics zum Aufbau inklusive einer sehr verständlichen Ausarbeitung, welche Formalien (wie) zu beachtren sind &#8211; dazu eine sehr kurz gefasste (aber brauchbare) Auflistung der wichtigsten Punkte zum Thema &#8220;Sprache&#8221;.</p>
<p>Die Musterarbeiten (Seite 83 bis 150) stellen sowohl eine Hausarbeit als auch eine Seminararbeit dar, sind sehr zugänglich und helfen auch ausformuliert bei der Anfertigung der eigenen Arbeit.</p>
<p>Das Buch bietet also das, was man erwartet und was hineingehört, in einer sehr kompakten und schnell zu konsumierenden Form. Was besonders hervorgehoben werden muss, sind aber zwei Punkte:</p>
<ol>
<li>
<div>Der Autor bietet in Kapitel 6 eine &#8220;Formatierungsanleitung&#8221;, das heisst, eine Hilfe wie man die bios dahin gegebenen Hinweise in der Praxis mit Microsoft Word umsetzt. Dazu gehören gar nicht so einfach und vielfach unbekannte Hinweise zur automatisierten Erstellung einer Gliederung. Kleine Kritik an der Stelle: Microsoft Office wird lobenswert in den gängigen Versionen 2003 und 2007 erklärt, Openoffice aber gar nicht. Der Autor erklärt das aber auch (Seite 151) und verweist darauf, dass es ggfs. in einer späteren Auflage noch nachgeholt wird.</div>
</li>
<li>
<div>Im Anhang finden sich diverse Deck- und Titelblätter für verschiedene Arbeiten. Das ist eine gute Idee, doch vermisse ich hier ein Download-Angebot, bei dem man sich diese Blätter als Vorlage herunterladen kann. In der jetzigen Form ist es zwar ein netter Aspekt, doch wird (unnötig) viel Potential verschenkt.</div>
</li>
</ol>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Der Nutzen für Studenten in der Examensphase, die Erfahrung im Anfertigen von Arbeiten haben sollten, hält sich in Grenzen. Für alle anderen, ganz besonders Anfänger, ist dieses Buch absolut empfehlenswert und ein Kauftipp: Der Preis von 9,90 Euro zusammen mit der Tatsache, dass man es schnell durchgearbeitet hat, macht es schon fast zum Pflichtkauf vor der ersten Hausarbeit.</p>
<p>Hinweis: Wer bisher mit dem PC &#8220;auf Kriegsfuss&#8221; stand und bis heute nicht weiss, wie man Gliederungen automatisiert erstellt, der sollte auf jeden Fall in das Kapitel 6 hineinsehen.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Holm Putzke<br />
Juristische Arbeiten erfolgreich schreiben<br />
2. Auflage<br />
Reihe: Jura Kompakt<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Preis: 9,90 Euro<br />
ISBN 9783406586286</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurz vorgestellt: Definitionen Strafrecht &#8211; Jura Kompakt</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/kurz-vorgestellt-definitionen-strafrecht-jura-kompakt/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/kurz-vorgestellt-definitionen-strafrecht-jura-kompakt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 08:32:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[examen]]></category>
		<category><![CDATA[jura kompakt]]></category>
		<category><![CDATA[kurzvortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reihe Jura-Kompakt hatte ich schon kurz angesprochen: Einer der beiden Autoren des Buches &#8220;Definitionen Strafrecht&#8221; hat mir das Buch nun zugeschickt, damit ich es bespreche. Nachdem ich es nun ein paar Tage vorliegen (und genutzt) habe, muss ich feststellen, dass der Titel dem Buch nicht gerecht wird. Wer an ein Definitions-Handbuch denkt, greift hier definitiv zu kurz &#8211; das... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kurz-vorgestellt-definitionen-strafrecht-jura-kompakt/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihe Jura-Kompakt <a href="http://www.jurakopf.de/neu-bei-beck-jurakompakt-der-kurzvortrag/" target="_blank">hatte ich schon kurz</a> angesprochen: Einer der beiden Autoren des Buches &#8220;Definitionen Strafrecht&#8221; hat mir das Buch nun zugeschickt, damit ich es bespreche.</p>
<p>Nachdem ich es nun ein paar Tage vorliegen (und genutzt) habe, muss ich feststellen, dass der Titel dem Buch nicht gerecht wird. Wer an ein Definitions-Handbuch denkt, greift hier definitiv zu kurz &#8211; das Buch ist mehr.</p>
<p><span id="more-1070"></span>
<p>Als ich (es ist die 2. Auflage) beim ersten Mal auf das Cover gesehen habe und dort fand &#8220;Neu: Jetzt auch mit Schemata&#8221;, hatte ich &#8211; wie wohl viele Leser &#8211; ein klares Bild vor Augen: Zuerst eine Aneinanderreihung von Definitionen (kennt man ja) und dann hinten eine Sammlung ausgesuchter Schemata.</p>
<p>Doch die Autoren machen genau das nicht &#8211; und das ist das Glück der Leser: Dieses Büchlein bietet eine sehr interessante Aufarbeitung. Die mir bisher bekannten Definitionssammlungen (inkl. Karteikarten) sind alphabetisch sortiert, die Autoren hier haben aber eine thematische Sortierung gewählt. Das sieht dann so aus, dass das Buch in die versciedenen §§ des StGB eingeteilt ist. Man schlägt also z.B. gezielt den §<a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/239.html" title="&sect; 239 StGB: Freiheitsberaubung">239</a> StGB auf.</p>
<p>Beim §239 erwartet den Leser dann als erstes ein kurzes Aufbauschema, ggfs. mit Hinweisen (Beachte auch: Erfolgsqualisfikationen, §239 III). Im Anschluss ist eine Tabelle angeschlossen, in der sich links die relevanten Begrifflichkeiten des §239 finden (Einsperren, Tod etc.) und rechts die Definitionen. Dabei wird kein doppelter Inhalt produziert, sondern ggfs. auf andere Definitionen verwiesen, so z.B. bei &#8220;Tod&#8221; mit kurzem Text auf den §212.</p>
<p>Das Ergebnis ist eine zielgerichtete, komprimierte Kommentierung des StGB. Wenn man so will ist es eine Art &#8220;Klausur-Kommentar&#8221;, also das Wissen, das man für Klausuren braucht &#8211; sprich: Ohne Literaturverweise. Dabei ist es wegen der tabellarischen Aufteilung gut zu nutzen: Man kann die Definitionen rechts abdecken und dann schrittweise die Begriffe durchgehen.</p>
<p><strong><em>Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Gerade Anfänger können zu den Klausuren von dem Werk profitieren, auch die kleine Hausarbeit wird damit (in der Strukturierungsphase) einfacher sein. Der Preis von 9,90 Euro macht es ohnehin problemlos möglich, sich das Büchlein zu kaufen. Ich denke, auch zur Zwischenprüfung sowie zu den Klausuren in der grossen Übung wird es hilfreich sein &#8211; in der Examensphase ist es praktisch, ob nochmal schnell zu prüfen, ob alles sitzt.<br />
Dabei überzeugt die thematische Aufteilung voll und ganz &#8211; die Strukturierung nach §§ zusammen mit den Aufbauschemata gibt dem Buch einen speziellen Reiz und Nutzen der mir gefällt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Arzt: Die Strafrechtsklausur (Update)</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/die-strafrechtsklausur/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/die-strafrechtsklausur/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 18:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[gunther arzt]]></category>
		<category><![CDATA[jus-schriftenreihe]]></category>
		<category><![CDATA[klausur]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für die meisten der Schwerdtfeger für das Öffentliche Recht, ist bei mir Gunther Arzt für das Strafrecht. &#8220;Die Strafrechtsklausur&#8221; ist ein Klassiker, speziell für Fortgeschrittene, um zwingende Basics und Strukturen zu festigen. Das Buch ist Ideal, enthält nicht nur das Grundlagenwissen, sondern auch wesentliche Tipps für den Ernstfall: Die Klausur als solche. Insbesondere im Bereich Strafrecht BT ist die... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/die-strafrechtsklausur/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für die meisten der Schwerdtfeger für das Öffentliche Recht, ist bei mir Gunther Arzt für das Strafrecht. &#8220;Die Strafrechtsklausur&#8221; ist ein Klassiker, speziell für Fortgeschrittene, um zwingende Basics und Strukturen zu festigen.</p>
<p>Das Buch ist Ideal, enthält nicht nur das Grundlagenwissen, sondern auch wesentliche Tipps für den Ernstfall: Die Klausur als solche. Insbesondere im Bereich Strafrecht BT ist die Konzentration auf wesentliche Probleme -wie die Unterscheidung in Rand- und Kernprobleme- ein hilfreicher Faktor beim Arbeiten.</p>
<p>Dabei ist es kein Strafrecht-AT oder BT Buch in dem Sinne, dass es umfänglich in die jeweiligen Themen einführt: Vielmehr setzt es Basis-Wissen voraus, strukturiert dieses und hilft, es in einer Klausur anzuwenden. Arzt weist auf Fallen in Klausuren hin und versucht Techniken zu vermitteln, um selbst Schwerpunkte in Strafrechts-Klausuren zu erkennen und richtig zu setzen.</p>
<p>Das Buch ist mit gut 230 Seiten schnell und ordentlich durchzuarbeiten &#8211; man merkt, dass Arzt nicht dem Fehler anderer Autoren von guten Büchern verfallen ist, mit jeder Auflage das Werk anschwellen zu lassen. Somit ist es über die Auslagen hinweg ein stets aktuelles, schlankes und zielgerichtetes Buch geblieben.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Insgesamt ein Werk, das man schon zur großen Übung durchgearbeitet haben sollten. Für mich war es Pflicht &#8211; und eine gute Basis zum Erwerb von Grundlagenwissen von der großen Übung an, über den Schwerpunktbereich bis hin zum Examen. Ich war derart überzeugt, dass ich mir zum Examen noch mal die aktuelle Auflage zugelegt habe.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Gunther Arzt<br />
Die Strafrechtsklausur<br />
7. Auflage<br />
JuS-Schriftenreihe<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 3406548970<br />
Preis: 19,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorstellung: US-Amerikanisches Recht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/vorstellung-us-amerikanisches-recht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/vorstellung-us-amerikanisches-recht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 18:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausländische Rechtsterminologien]]></category>
		<category><![CDATA[amerikanisches recht]]></category>
		<category><![CDATA[ausländische rechtsterminologie]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[juristische kurz-lehrbücher]]></category>
		<category><![CDATA[peter hay]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein beeindruckendes Buch, dessen grösste Stärke zugleich seine grösste Schwäche ist: Das Buch zum US-amerikanischen Strafrecht von Peter Hay. Gerade seitdem ein Schein in einer ausländischen Rechtsterminologie zwingende Voraussetzung zur Zulassung zu den staatlichen Prüfungen ist &#8211; interessanterweise aber immer noch nicht der Nachweis über Schlüsselqualifikationen wie Rhetorik, Verhandlungsgeschick etc. &#8211; sind Bücher zum Thema zunehmend auf dem Markt zu... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/vorstellung-us-amerikanisches-recht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein beeindruckendes Buch, dessen grösste Stärke zugleich seine grösste Schwäche ist: Das Buch zum US-amerikanischen Strafrecht von Peter Hay.</p>
<p>Gerade seitdem ein Schein in einer ausländischen Rechtsterminologie zwingende Voraussetzung zur Zulassung zu den staatlichen Prüfungen ist &#8211; interessanterweise aber immer noch nicht der Nachweis über Schlüsselqualifikationen wie Rhetorik, Verhandlungsgeschick etc. &#8211; sind Bücher zum Thema zunehmend auf dem Markt zu bemerken und verdienen eine besondere Aufmerksamkeit.</p>
<p>Der Autor versucht, den Leser umfassend in das Thema einzuführen &#8211; ein Unterfangen, das ihm zweifelsohne gelingt. Doch der Preis, den der Leser dafür zahlen muss, ist sehr hoch.</p>
<p><span id="more-909"></span></p>
<p>Ein kleiner (grober) Überblick über den Inhalt gibt einen ersten Vorgeschmack:</p>
<ol>
<li>
<div>Einführung (inkl. Darstellung der Systematik der Rechtsquellen)</div>
</li>
<li>
<div>Öffentliches Recht (inkl. Grundrechte, Ausländerrecht, Verwaltungsrecht)</div>
</li>
<li>
<div>Gerichtsorganisation und Zivilprozeß</div>
</li>
<li>
<div>Internationales Privatrecht</div>
</li>
<li>
<div>Zivilrecht (inkl. Vertragsrecht, unerlaubte Handlungen, Sachenrecht, Familienrecht, Erbrecht)</div>
</li>
<li>
<div>Wirtschaftsrecht (inkl. Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht und Insolvenzrecht)</div>
</li>
<li>
<div>Straf- und Strafprozeßrecht</div>
</li>
</ol>
<p>Der gesamte Inhalt verschlingt über 300 Seiten, die mitunter dicht bedruckt sind. Man merkt hier schnell: Das ist keine leichte Kost.</p>
<p>Hay selbst schreibt angenehm, mitunter mal recht komprimiert &#8211; aber immer zugänglich. Der Anspruch liegt hier letztlich beim Stoff: Es ist ein umfassendes Buch, das in sämtliche Aspekte des US-amerikanischen Rechts einführen will. Und sowas geht nun mal nicht &#8220;einfach so&#8221; oder &#8220;einfach schnell&#8221;. Der hier erhobene Anspruch und Begrifflichkeiten wie &#8220;einfach&#8221; vertragen sich nicht. Damit bringe ich es an dieser Stelle auch auf den Punkt: Wer ein kurzes Skript sucht, um das Minimum in kürzester Zeit zu erarbeiten, das man für eine 4-Punkte Klausur braucht, der ist hier falsch.</p>
<p>Andererseits, und das ist dann wieder eine Stärke des Buches, ist es sehr systematisch aufgebaut: Man kann problemlos nur einzelne Bereiche wiederholen bzw. erarbeiten und somit konsequent den in der Vorlesung behandelten Stoff gezielt aufbereiten. Dabei sind die einzelnen Themen durchaus schnell zu erarbeiten, Beispiele:</p>
<ul>
<li>
<div>Sachenrecht: 16 Seiten</div>
</li>
<li>
<div>Familienrecht: 20 Seiten</div>
</li>
<li>
<div>Strafrecht: 14 Seiten</div>
</li>
<li>
<div>Vertragsrecht: 22 Seiten</div>
</li>
</ul>
<p>Wer also nicht mit dem Vorsatz an das Buch herantritt, alles was darin enthalten ist, im Detail zu lesen und zu vertiefen, hat ein äußerst nützliches Handbuch das wahrscheinlich in jeder Vorlesung zum Thema &#8220;US-amerikanisches Recht&#8221; der ideale Begleiter sein wird.</p>
<p>Der Autor hat sich bei seinem Buch sehr viel Mühe gegeben und bietet neben sehr zahlreichen Querverweisen (denen man nicht immer folgt) auch eine immerhin 20-Seitige Übersicht über wichtige Entscheidungen, eine Darstellung der Juristenausbildung in den USA und ein fallrechtliches Beispiel.</p>
<p>Kritik bietet sich nur an wenigen Stellen: Der Text ist nicht optimal formatiert &#8211; das könnte man verbessern, wird aber wohl ausgelassen um Seiten zu sparen. Eine tabellarische Übersicht über die wichtigsten Fachtermini fehlt, man findet sie aber auch zum Nachschlagen im Sachwortverzeichnis.</p>
<p>Schade ist, dass es keine Lernhilfen (Kontrollfragen, Hinweise auf besonders wichtige Aspekte) gibt. Gerade da es heute üblich ist, dieses Thema mit Blick auf eine Klausur mit Examensrelevanz zu lernen, wäre hier Nacharbeit sehr sinnvoll.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Ein sehr schönes, wenn auch umfassendes Buch, das dem Leser prinzipiell viel Zeit abverlangt. Als Handbuch zur Vorlesungsbegleitung ist es ideal, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Buch zum Thema für Studenten thematisch noch umfangreicher sein könnte. Wenn selbst Themen wie das Prozessrecht oder Insolvenzrecht erfasst sind &#8211; die in Grundlagenvorlesungen nur selten ein Thema sein werden &#8211; merkt man, welch anspruchsvolles Werkzeug hier geboten wird.</p>
<p>Mein Fazit: Wenn man als ausländische Rechtsterminologie die US-Amerikanische an der Uni auswählt, ist dieses Buch quasi ein Muss. Zudem bietet sich die sehr schöne Möglichkeit, In der Vorlesung nicht behandelte Themen jederzeit selbst zu erarbeiten &#8211; etwa um den gewählten Schwerpunktbereich auch mit Blick &#8220;über den Teich&#8221; zu verstehen. Das Buch jedenfalls ist derart umfassend, das man wohl zu jedem Schwerpunktbereich die passenden Themen findet. Daher meine Einschätzung: Rundum gelungen und ideal &#8211; nicht nur mit Blick auf die einmalige Klausur, sondern auch darüber hinaus.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Peter Hay<br />
US-Amerikanisches Recht<br />
4. Auflage<br />
Reihe Juristische Kurz-Lehrbücher<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 9783406580598<br />
Preis: 24,50 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einführung in das US-amerikanische Strafrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/einfuhrung-in-das-us-amerikanische-strafrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/einfuhrung-in-das-us-amerikanische-strafrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 15:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausländische Rechtsterminologien]]></category>
		<category><![CDATA[amerikanisches recht]]></category>
		<category><![CDATA[ausländische rechtsterminologie]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[jus-schriftenreihe]]></category>
		<category><![CDATA[markus dubber]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[us-strafrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben meiner Examensvorbereitung habe ich nochmal ein paar Stunden investiert um mir ein paar Literatur-Kenntnisse zum Thema ausländisches Recht anzueignen. Gerade weil ich den Schwerpunktbereich &#8220;Strafrecht&#8221; gewählt habe, lag mir viel daran, ein Buch zum US-amerikanischen Strafrecht zu finden. Die sonstige Literatur zum Thema ausländisches Recht streift ja gerademal das Strafrecht &#8211; wenn überhaupt. Ich war also erfreut, als ich... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/einfuhrung-in-das-us-amerikanische-strafrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben meiner Examensvorbereitung habe ich nochmal ein paar Stunden investiert um mir ein paar Literatur-Kenntnisse zum Thema ausländisches Recht anzueignen. Gerade weil ich den Schwerpunktbereich &#8220;Strafrecht&#8221; gewählt habe, lag mir viel daran, ein Buch zum US-amerikanischen Strafrecht zu finden. Die sonstige Literatur zum Thema ausländisches Recht streift ja gerademal das Strafrecht &#8211; wenn überhaupt.</p>
<p>Ich war also erfreut, als ich das Buch zum Thema von Dubber gefunden habe, habe es sofort gekauft und auch verschlungen. Mein Fazit: Gelungen, lesenswert und eine Gelegenheit, die man nicht verstreichen lassen sollte als angehender Strafrechtler.</p>
<p><span id="more-906"></span></p>
<p>Das Buch selbst (aus der JuS-Schriftenreihe) hat etwa 200 Seiten umfang und ist insofern wirklich schnell zu lesen. Der flüssige Schreibstil tut sein übrigens &#8211; es ist kein Vergleich mit sonstigen Lernbüchern. Mir ist bisher nicht bekannt, dass dieses Thema ein Prüfungsthema ist, wenn man es liest, wird man es wohl so wie ich tun: Aus eigenem Interesse zur Weiterbildung.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund bin ich auch dankbar, dass der Autor keine Pseudo-Klausur-Ausrichtung versucht, sondern einfach und kurz versucht, das Thema darzustellen. Am Ende des Buches gibt es einen Anhang &#8220;Prüfung der Strafbarkeit&#8221;, ein recht lang gewordenes Prüfungsschema. Das ist durchaus sinnvoll, auch ohne Klausuren, verdeutlicht es doch in etwa den Weg, den man gedanklich gehen muss.</p>
<p>Im Aufbau orientiert sich Dubber an dem Model Penal Code (MPC) was wohl eine sehr weise Entscheidung ist, jedenfalls als deutscher Jurist der bisher herzlich wenig damit zu tun hatte, war es ein gelungener Weg um die Thematik zu begreifen. Schaubilder etc. gibt es derweil nicht ernsthaft, was man auch nicht vermisst.</p>
<p>Der inhaltliche Aufbau gliedert sich wie folgt:</p>
<ol>
<li>Einleitung</li>
<li>Handlung und Tatbestandsmäßigkeit</li>
<li>Rechtfertigung</li>
<li>Entschuldigung</li>
</ol>
<p>Der längste Teil des Buches ist der 2. Teil (in dem sich natürlich auch der Vorsatz findet) mit fast 100 Seiten umfang. Was natürlich und leider fehlt, ist ein kurzes Kapitel zum Prozessrecht, aber das wäre hier vielleicht sogar fehl am Platze  &#8211; dennoch wäre es interessant, ein paar Zeilen zum Thema &#8220;Geschworene&#8221; zu lesen.</p>
<p>Sollte man an einer Seminararbeit sitzen, wird man sich darüber freuen, dass das Buch sowohl ein Paragraphen als auch ein Entscheidungsregister anbietet &#8211; damit bekommt das relativ dünne Büchlein einen echten dauerhaften Mehrwehrt.</p>
<p>Das Vorwort selber ist ein bisschen kurz (der Autor dankt nur den Helfern etc.), etwas persönliches wäre nett gewesen &#8211; speziell zu dem Thema hätte ich mich über eine Webseite des Autors mit Nachträgen, Materialien etc. gefreut. Dafür bietet er aber hin und wieder Hilfen im Buch, wenn man etwas sucht.<br />
Das Geleitwort von Schünemann dagegen ist recht umfangreich und hilft auch ein wenig bei der Kaufentscheidung, wenn etwa richtig dargestellt wird, dass das amerikanische Strafrecht heute zunehmend in das europäische hineinspielt. Ob man dem nun viel Bedeutung bemisst, lasse ich dahin stehen, für mich ist es einfach relevant gewesen, einen tiefergehenden Einblick in das Thema zu bekommen. Nebenbei: In Strafrechts-Seminaren wird gerne mal &#8220;beiläufig&#8221; ein kleiner Schwenk in diese Richtung unternommen.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Lesenswert, auch wenn man den inneren Schweinuhund, einfach mal etwas mehr als wirklich nötig zu tun, überwinden muss. Ich empfehle jedem, der in seiner Ausbildung im Bereich Strafrecht (s)einen Schwerpunkt setzt, das Werk zu lesen und zu nutzen. DIe Wahrscheinlichkeit, dass man nicht nur einfach seinen Horizont erweitert, sondern in einem Strafrechts-Seminar plötzlich und überraschend mehr vesteht als die meisten anderen wenn überraschend &#8220;mal kurz&#8221; über das US-Strafrecht gesprochen wird, ist gar nicht so gering.<br />
Für diejenigen, die mit dem Strafrecht erstmal weniger zu tun haben im Studium, ist das Werk aber weniger geeignet &#8211; jedenfalls dient es nicht dazu, dass US-amerikanische Rechtssystem insgesamt zu verstehen.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Markus D. Dubber<br />
Einführung in das US-amerikanische Strafrecht<br />
JuS-Schriftenreihe<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 3406530427<br />
Preis: 19,80</p>
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		<title>Medicus/Lorenz: Schuldrecht AT</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 11:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zivilrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[juristische kurz-lehrbücher]]></category>
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		<description><![CDATA[Etwas verunsichernd, wenn man den Titel des Buches nur überfliegt: &#8220;Schuldrecht I&#8221;. Keinesfalls ist damit gemeint, dass es ein zweibändiges Werk zum Schuldrecht AT ist, sondern im ersten Band sind Ausführungen zum Schuldrecht AT zu finden, im zweiten zum Schuldrecht BT. Ich selbst &#8220;schulde&#8221; den Lesern hier ja nun schon länger eine Empfehlung zum Schuldrecht AT. Das liegt vor allem... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/medicuslorenz-schuldrecht-at/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas verunsichernd, wenn man den Titel des Buches nur überfliegt: &#8220;Schuldrecht I&#8221;. Keinesfalls ist damit gemeint, dass es ein zweibändiges Werk zum Schuldrecht AT ist, sondern im ersten Band sind Ausführungen zum Schuldrecht AT zu finden, im zweiten zum Schuldrecht BT.</p>
<p><em>Ich selbst &#8220;schulde&#8221; den Lesern hier ja nun schon länger eine Empfehlung zum Schuldrecht AT. Das liegt vor allem daran, dass ich eine Fülle von Büchern zum Thema vorliegen habe (einige dank ebay etwas älter), letztlich empfehle ich hier nun das Buch, mit dem ich selbst arbeite.</em></p>
<p><span id="more-880"></span></p>
<p>So viel in aller Kürze vorab: Das Buch ist inhaltlich ausgezeichnet, gerade weil hier nicht unnötig in die Tiefe gegangen wird. Es behandelt das gesamte Schuldrecht AT und setzt (natürlich) den Schwerpunkt bei den Leistungsstörungen. Mit Medicus und Lorenz haben sich zwei große Namen gefunden, speziell bei Lorenz schätze ich <a href="http://www.stephan-lorenz.de/" target="_blank">seine sehr gepflegte und umfangreiche Webseite</a>, die man kennen sollte (nicht nur wegen der großartigen Rechtsprechungssammlung).</p>
<p>Der Schreibstil ist zugänglich, die gewählte Systematik im Aufbau überzeugend. Aber: Das Schriftbild ist ein Graus. Es gibt keine Hervorhebungen (der gelegentliche Fettdruck im Fließtext ist keine Hervorhebung wie ich sie meine), ständig diese klein gedruckten Absätze deren Sinn sich mir bis heute nicht erschließen will und mitunter hat man das Gefühl vom Text &#8220;erschlagen&#8221; zu werden. Das Schriftbild ist das einzige Manko an diesem Buch und erschwert den Lesefluss &#8211; angesichts des sehr guten Schreibstils &#8211; vollkommen unnötig.</p>
<p>Was ebenfalls fehlt sind Beispielfälle, insbesondere ist das Buch nicht &#8220;am Fall&#8221; geschrieben. Ich glaube, es war das erste Mal, dass mir das so aber gar nicht aufgefallen ist bis ich darauf geachtet habe &#8211; beide Autoren beweisen mit ihrem Schreibstil, dass sie so zugänglich schreiben können, dass man es zuerst gar nicht bemerkt.</p>
<p>Sehr schön sind wieder die umfangreichen Literatur-Verweise am Beginn der Kapitel &#8211; wer vertiefen möchte kann das auf dem Weg professionell und zielgerichtet. Auf dem Weg bleiben dem Leser dann auch Fußnoten erspart, man bleibt also im Lesefluss.</p>
<p>Das Buch hat 9 Teile, die Teile 3-6 wurden laut Vorwort von Lorenz übernommen, darunter sind auch die Leistungsstörungen deren Darstellung ich sehr gelungen finde:</p>
<ol>
<li>
<div>Grundlagen</div>
</li>
<li>
<div>Die Entstehung von Schuldverhältnissen</div>
</li>
<li>
<div>Inhalt von Schuldverhältnissen und Forderungen</div>
</li>
<li>
<div>Erfüllung und Erfüllungssurrogate</div>
</li>
<li>
<div>Leistungsstörungen</div>
</li>
<li>
<div>Beendigung von Schuldverhältnissen</div>
</li>
<li>
<div>Inhalt von Schadensersatzansprüchen</div>
</li>
<li>
<div>Auswechslung eines Beteiligten</div>
</li>
<li>
<div>Beteiligung weiterer Personen</div>
</li>
</ol>
<p>Gerade der prüfungsträchtige Teil &#8220;Leistungsstörungen&#8221; profitiert von der klaren Sprache und Darstellung.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Mit beeindruckender Geschwindigkeit kann man hier die Basics zum Thema erarbeiten &#8211; sowohl Vorlesungsbegleitend als auch beim Nacharbeiten ein gelungenes Werk. Das Schriftbild ist ein grosses Manko, das aber durch den flüssigen und verständlichen Schreibstil ausgeglichen wird. Die Kombination Lorenz / Medicus jedenfalls macht sich in der 18. Auflage inhaltlich bezahlt. Ich bin gespannt, ob sich weitere Werke dieses Teams ankündigen.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Medicus / Lorenz<br />
Schuldrecht I (Allgemeiner Teil)<br />
18. Auflage<br />
ISBN 9783406577840<br />
Preis: 19,90 Euro</p>
<p><em>Hinweis: Das Buch lag mir in den Auflagen 14. und 16. bereits vor, aufgrund der aktuellen 18. Auflage, die mir der Beck-Verlag später zustellte, wurde meine bisherige Einschätzung aktualisiert.</em></p>
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