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	<title>Jurakopf &#187; Strafrecht</title>
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		<title>Juristische Ausbildungs-Literatur zum Strafprozessrecht (Empfehlung)</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 19:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich unterscheide, je nachdem ob man Strafrecht als Schwerpunkt belegt hat oder nicht: Wer Strafrecht als Schwerpunkt belegt hat, sollte sich die StPO &#8211; gerade mit Blick auf die Klausur &#8211; mit dem Beulke im Detail erarbeiten. Mit dem Murmann können die für die Klausur wichtigen Aspekte (im Schwerpunkt und im Examen) wiederholt und vertieft werden. Ggfs. kann auch mit... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/literatur-empfehlungen-zum-strafprozessrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="announcement_post"><p>Ich unterscheide, je nachdem ob man Strafrecht als Schwerpunkt belegt hat oder nicht:</p>
<ul>
<li>Wer Strafrecht als Schwerpunkt belegt hat, sollte sich die StPO &#8211; gerade mit Blick auf die Klausur &#8211; <a href="http://www.jurakopf.de/beulke-strafprozessrecht/" target="_blank">mit dem Beulke</a> im Detail erarbeiten. Mit dem <a href="http://www.jurakopf.de/tipp-prufungswissen-strafprozessrecht/" target="_blank">Murmann</a> können die für die Klausur wichtigen Aspekte (im Schwerpunkt und im Examen) wiederholt und vertieft werden. Ggfs. kann auch mit dem Murmann alleine gelernt werden, hier fehlt aber die für den Schwerpunktbereich übliche Tiefe.</li>
<li>Diejenigen dagegen, für die die StPO nur &#8220;Pflichtprogramm&#8221; ist &#8211; vielleicht sogar unangenehmes Pflichtprogramm &#8211; werden mit dem Beulke/Murmann erst einmal nicht viel anfangen können. Hier empfehle ich entweder den <a href="http://www.jurakopf.de/putzkescheinfeld-strafprozessrecht/" target="_blank">Putzke/Scheinfeld</a> oder das Werk von Niederle. Wofür man sich entscheidet, sollte man in erster Linie davon abhängig machen, mit welchen Schreibstil und Schriftbild man individuell am besten klar kommt, reinsehen und testen ist also angesagt. Preislich liegen beide im unter 10 Euro Bereich, so dass dies keine Entscheidungshilfe ist.</li>
</ul>
<p><em>Tipp: Gleich für wen &#8211; vor dem Examen unbedingt die Beilage &#8220;Die strafprozessuale Zusatzfrage&#8221; von Uwe Murmann zur JuS mindestens zwei Mal durcharbeiten, eine Woche sollte man hierzu ansetzen. Murmann bereitet hier alle examenswichtigen Probleme strukturiert und konzentriert auf. Die beilage gibt es für JuS-Online Nutzer auch bei Beck-Online einzusehen.</em></p>
<p><em>Das Werk &#8220;<a href="http://www.jurakopf.de/roxinschunemann-strafverfahrensrecht/" target="_blank">Strafverfahrensrecht</a>&#8221; von Roxin/Schünemann ist ein herausragendes Buch, das nur aus einem Grund nicht oben in der Empfehlung für Studenten steht: Es ist zu umfangreich und tiefgehend, um es mit Blick auf eine Schwerpunktsklausur oder die Zusatzfrage im Examen zu empfehlen. Es ist vollkommen zu Recht der unangefochtene Klassiker und läuft außer Konkurrenz &#8211; zum Lernen der notwendigen Probleme wird es aber fast allen &#8220;zu viel&#8221; sein.<br />
</em></p>
<p>Der <a href="http://www.jurakopf.de/joecks-studienkommentar-stpo/" target="_blank">Studienkommentar zur StPO</a> ist ein gutes Buch, das aber wohl nur Schwerpunkt-Studenten brauchen werden. In einem Seminar zum Thema wird er unerlässlich sein, zum lernen ist er ein gutes Beiwerk &#8211; alleine für sich ist er aber zu riskant, da die Lern-Struktur ein wenig fehlt. Im Referendariat ist der Kommentar neben dem obligatorischen Meyer-Großner auf jeden Fall eine sehr zugängliche Lesehilfe.</p>
<blockquote><p><em><strong>Hinweis:</strong> Beeindruckt war ich von dem <a href="http://www.jurakopf.de/beeindruckend-strafprozessrecht-von-kuhne/" target="_blank">Lehrbuch von Kühne</a>, weil dieses einen internationalen Einblick in das Thema gibt, mit dem Fokus auf viele europäische Nachbarländer. </em></p></blockquote>
</div>
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		<title>Juristische Ausbildungs-Literatur zum Strafrecht AT (Empfehlung)</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/empfehlung-zum-strafrecht-at/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 14:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich treffe eine ausdrückliche Empfehlung, aber mit Einschränkung (bitte den Text unter der Liste lesen!): Wessels AT Kühl Bernd Heinrich Frister Der Wessels AT ist meine erste Wahl wegen der beiliegenden CDROM: Von der Aufbereitung her sind Kühl und Wessels gleich auf, bei Kühl finde ich zudem die &#8220;Übungs-Literatur&#8221; herausragend. Es kann sein, dass die Positionen hier sich mittelfristig sogar... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/empfehlung-zum-strafrecht-at/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="announcement_post"><p>Ich treffe eine ausdrückliche Empfehlung, aber mit Einschränkung (bitte den Text unter der Liste lesen!):</p>
<ol>
<li><a href="http://www.jurakopf.de/wesselsbeulke-strafrecht-at/" target="_blank">Wessels AT</a></li>
<li><a href="http://www.jurakopf.de/kuhl-strafrecht-at/" target="_blank">Kühl</a></li>
<li>Bernd Heinrich</li>
<li><a href="http://www.jurakopf.de/frister-strafrecht-at/" target="_blank">Frister</a></li>
</ol>
<p>Der Wessels AT ist meine erste Wahl wegen der beiliegenden CDROM: Von der Aufbereitung her sind Kühl und Wessels gleich auf, bei Kühl finde ich zudem die &#8220;Übungs-Literatur&#8221; herausragend. Es kann sein, dass die Positionen hier sich mittelfristig sogar ändern.<br />
Ebenfalls sehr gut ist das zweibändige Werk von <em>Bernd Heinrich</em> zum Strafrecht AT, das einfach sehr schön geschrieben ist. Die Zusammenfassung der Problemschwerpunkte im zweiten Band sollte man sich auf jeden Fall kopieren &#8211; in jeder Hausarbeit ist die Gold wert, ebenso zum Wiederholen.<br />
Der Frister war gut geschrieben, es fehlt aber einfach etwas Herausragendes um mit den anderen dreien mitzuhalten.</p>
<p>Nicht besprochen wurde bisher von mir das Buch zum <em>StGB AT von Haft</em> aus der JuS-Schriftenreihe. Wer einen möglichst schnellen Einstieg sucht, ohne dogmatischen Hintergrund mit vielen Schaubildern, der sei hierauf verwiesen. Als Einstieg ist es auch sehr gut geeignet, ich rate aber dringend (dann parallel) zum Wessels oder Kühl zur Nachbereitung.<br />
Ebenfalls nicht besprochen ist hier das Werk von <em>Volker Krey</em>, das mir durchweg nicht gefallen hat.</p>
<p>Mit Blick auf die <em>Prüfungen</em> kann ich zwei weitere Bücher nahelegen: Einmal &#8220;Die Anfängerübung im Strafrecht&#8221; von Tiedemann (für die kleine Übung), danach das sehr anspruchsvolle Buch zur Strafrechtsklausur von Gunther Arzt (zur großen Übung und zum Examen). Beide Bücher werden später noch ausführlich besprochen. Ebenfalls für die Zeit vor dem Examen ist &#8220;<a href="http://www.jurakopf.de/kurz-prufe-dein-wissen-strafrecht-at/" target="_blank">Prüfe dein Wissen &#8211; Strafrecht AT</a>&#8221; zu empfehlen.</p>
<p>Bei den Klausurenkursen zum Strafrecht ist der mehrteilige Klausurenkurs von Beulke zu Recht in der Literatur hoch gelobt. Ich verweise hier einfach darauf.</p>
<p>Wer das Strafrecht AT anspruchsvoll vertiefen möchte und dabei vor komplizierten Gedankengängen nicht zurückschreckt, dem sei <a href="http://www.jurakopf.de/puppe-strafrecht-at-im-spiegel-der-rechtsprechung/" target="_blank">Strafrecht AT von Puppe</a> dringend ans Herz gelegt. Selbiges gilt für Strafrecht AT von Jakobs, das aber faktisch nicht mehr zu kaufen ist und zu umfangreich, um es im Seminar zu lesen. Diese beiden Tipps sind aber nur für diejenigen, die sich auf das Strafrecht AT festlegen, dies ist keine Empfehlung für Pflichtfachler.</p>
<p><em>Kurz zu den richtigen Lehrbüchern:</em> Diese sind nur zum Erarbeiten dogmatischer Fragen im Detail nötig. Zugänglich ist auf jeden Fall die zweibändige Ausgabe von Roxin, die aber auch recht teuer ist. Gebraucht ist der Jescheck (5. Auflage, 1996) mitunter sehr günstig zu bekommen, der sich für zu Hause durchaus eignet und mit ausreichendem Tiefgang alle dogmatisch wichtigen Fragen beleuchtet. Der Maurach/Gössel/Zipf ist die wohl umfassendste Darstellung, leider aber inzwischen zu alt;Den Baumann/Weber/Mitsch mochte ich nie wirklich.</p>
</div>
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		<title>Beulke: Klausurenkurs im Strafrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/beulke-klausurenkurs-im-strafrecht/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 15:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[klausurenkurs]]></category>
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		<description><![CDATA[Werner Beulke hat einen Klausurenkurs im Strafrecht entworfen, der in drei Bänden hoffentlich den meisten Studenten längst ein Begriff ist. Die Reihe bietet dabei genau die Punkte, auf die es für mich ankommt: Für jede der drei Phasen des Studiums ein abgestimmtes Werk Ein einheitlicher Aufbau Sinnvolle inhaltliche Gestaltung: Weder fehlen essentialia, noch sind die Werke mit Ballast &#8220;aufgebläht&#8221; Vernünftige... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/beulke-klausurenkurs-im-strafrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werner Beulke hat einen Klausurenkurs im Strafrecht entworfen, der in drei Bänden hoffentlich den meisten Studenten längst ein Begriff ist. Die Reihe bietet dabei genau die Punkte, auf die es für mich ankommt:</p>
<ul>
<li>Für jede der drei Phasen des Studiums ein abgestimmtes Werk</li>
<li>Ein einheitlicher Aufbau</li>
<li>Sinnvolle inhaltliche Gestaltung: Weder fehlen essentialia, noch sind die Werke mit Ballast &#8220;aufgebläht&#8221;</li>
<li>Vernünftige Preise</li>
</ul>
<p><span id="more-1577"></span>Was mich bei der Reihe auf den ersten Blick angesprochen hat (den ersten Band habe ich mir 2003 zugelegt) war die <strong>Zielgruppenorientierung</strong>: Der erste Band wendet sich an Anfänger, der zweite an Fortgeschrittene, der Dritte an Examenskandidaten. Das merkt man dann auch daran, dass z.B. nur im ersten Buch sich ein Abschnitt zur &#8220;Methodik der Fallbearbeitung&#8221; findet, die übrigens sehr verständlich ist manchem Anfänger eine gute Hilfe sein wird.</p>
<p>Inhaltlich ändern sich die dargestellten Fälle mit jedem Buch einerseits im Schwierigkeitsgrad, andererseits in der Orientierung an dem, was auch in den Klausuren in der entsprechenden Phase üblicherweise kommt. Was der Autor nicht macht ist ein &#8220;Hochschrauben&#8221; im Schreibstil, ein Anfänger dürfte z.B. problemlos auch den Band 2 lesen und sogar verstehen können. Er kann nur nichts damit anfangen, weil die dargestellten Probleme in seinen Klausuren nicht vorkommen werden.</p>
<p>Weiterhin handelt es sich um echte Klausurenkurse, das heißt: Man findet Fallbesprechungen und in diesen Fallbesprechungen dann erläuternde Hinweise, die sich aber auf die Diskussion der ausgewählten (Schwerpunkt-)Probleme beschränken. Ein wenig ändert sich das dann im dritten Band, in dem es durchaus umfangreicher wird &#8211; aber immer noch vertretbar ist. Zum einen kommen die ersten beiden Bänden mit 9 bzw. 10 Fällen aus, während der dritte Band 14 Fälle bietet, aber auch die Ausführungen sind etwas umfangreicher geraten, was dazu führt, dass der dritte Band etwa 50% mehr Seiten hat als die ersten beiden jeweils.</p>
<p>Im <strong>Aufbau</strong> sind die Bücher gleich (abgesehen davon, das nur im ersten die Einführung in die Methodik zu finden ist): Es gibt zwei Kapitel. Im ersten finden sich die Fallbesprechungen, das zweite bietet Hilfen zur Wiederholung und Vertiefung. Hier finden sich dann auch didaktische Hilfsmittel:</p>
<ol>
<li>Auflistung der im Buch behandelten Problemschwerpunkte samt Fundstellen</li>
<li>Definitionen</li>
<li>Aufbau der Falllösung (gemeint sind Schemata)</li>
<li>Überblick über die wichtigsten Falllösungsbücher und Anleitungsaufsätze</li>
<li>Fundstellen zu Klausuren und Hausarbeiten aus juristischen zeitschriften, passend zum Schwierigkeitsgrad des jeweiligen Buches</li>
</ol>
<p>Es gibt dabei etwas, mit dem Beulke beweist, dass er die Klausur des Studenten im Auge hat &#8211; und nicht akademische Grundsatzfragen: In den wichtigsten Falllösungsbüchern findet man (übrigens schon im Werk von 2003) einen Hinweis auf die auch von mir dringend empfohlenen Falllösungsbücher von Niederle. Spätestens mit diesem Hinweis, den man von Professoren wohl eher nur unter der Hand (wenn überhaupt) bekommt, ist klar, dass Beulke nicht nur weiss, was in der Klausur zählt, sondern das auch unmittelbar weiter gibt.</p>
<p>Das merkt man auch bei Beulke selber inhaltlich: Bei ihm stehen nicht akademische Probleme im Vordergrund, sondern einmal die Vermittlung der in Klausuren gängigen/typischen Probleme, die auch einfach sitzen müssen. Andererseits die knappe Darstellung des &#8220;akademischen Fundaments&#8221;, das man zur Diskussion dieser Probleme mitbringen muss.</p>
<p>Die preisliche Gestaltung ist durchdacht: Mit jedem Level steigen auch die Preise, wobei das &#8220;teuerste&#8221; Buch mit 23 Euro immer noch höchst angemessen ist.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Kurz und bündig: Kaufen und machen. Jedenfalls die ersten beiden Bücher sind ideale Ergänzungen zu den laufenden Übungen und man kann locker eine Klausur pro Woche aus den Büchern durcharbeiten. Das hilft enorm und gepaart mit den Büchlein von Niederle muss man sich schon Mühe geben, um mit ernsthaftem Durcharbeiten noch Klausuren zu verhauen.</p>
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		<item>
		<title>Beeindruckend: Strafprozessrecht von Kühne</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/beeindruckend-strafprozessrecht-von-kuhne/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 14:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafprozeßrecht]]></category>
		<category><![CDATA[c.f.müller]]></category>
		<category><![CDATA[hans-heiner kühne]]></category>
		<category><![CDATA[stpo]]></category>
		<category><![CDATA[strafverfahrensrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch der C.F.Müller-Verlag bietet Lehrbücher in einer eigenen Reihe an, die &#8211; zumindest nach meinem Empfinden &#8211; ein gewisses Schattendasein fristen. Wenn dem so ist, dann ist das vollkommen unberechtigt &#8211; neben der &#8220;Schwäche&#8221; aller Lehrbücher, dem enormen Umfang, ist die C.F.Müller Reihe zur Zeit für mich sehr angenehm zu lesen. Das vorliegende Buch von Kühne ist dazu noch ein... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/beeindruckend-strafprozessrecht-von-kuhne/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch der C.F.Müller-Verlag bietet Lehrbücher in einer eigenen Reihe an, die &#8211; zumindest nach meinem Empfinden &#8211; ein gewisses Schattendasein fristen. Wenn dem so ist, dann ist das vollkommen unberechtigt &#8211; neben der &#8220;Schwäche&#8221; aller Lehrbücher, dem enormen Umfang, ist die C.F.Müller Reihe zur Zeit für mich sehr angenehm zu lesen. Das vorliegende Buch von Kühne ist dazu noch ein echter Fundus, wobei ich nicht das Strafprozessrecht schlechthin im Auge habe.</p>
<p><span id="more-1573"></span></p>
<p>Zu der Lehrbuchreihe muss ich feststellen, dass sie sehr angenehm zu lesen ist: Das Schriftbild ist entgegenkommend, zumal man sich den Luxus gönnt, einen etwas mehr als einfachen Zeilenabstand zu nutzen. Das Layout ist insgesamt optisch sehr ansprechend, insbesondere die klare Strukturierung mit eingängigen Formaten für Kapitel- und Subkapitelüberschriften bietet ein durchweg klares Schriftbild.</p>
<p>Inhaltlich gibt es erst einmal nicht viel anzumerken: Das Buch ist umfassend und bietet 800 Seiten ausformulierte Fakten rund um die Strafprozessordnung. Vermissen wird der Leser hier nichts, so dass ich mir weitere Ausführungen zu den Themen des Buches spare. Die sehr systematische Gliederung und die mehr als großzügig verwendeten Kapitel-Einteilungen ermöglichen zudem vollkommen problemlos, sich gezielt mit einem Griff den Abschnitt mit den Informationen rauszusuchen, den man gerade benötigt.</p>
<p>Überraschend und eine Bemerkung wert fand ich dabei, dass an wichtigen Punkten auch Muster-Vorlagen eingebaut sind, z.B. eine Klageschrift oder Vorlagen für verschiedene Verfügungen. Das ist aber nicht das einzige, was das Buch hervorhebt.</p>
<p>Bis hierhin ist es ein grundsolides Lehrbuch, mit dem netten Gimmick der Muster-Texte. Doch Kühne hat etwas gemacht, was das Buch zum Fundstück werden lässt, zu einer genialen Bereicherung des studentischen Alltags &#8211; jedenfalls für die Studenten, die sich international für das Thema Strafrecht/Strafverfahrensrecht begeistern.</p>
<p>Zum einen findet sich das &#8220;europäische Strafverfahrensrecht&#8221; (EMRK, Grundrechtecharta, EU-Haftbefehl), das das Buch schon insgesamt aufwertet. Leider leidet dieser Teil daran, dass das Werk im November/Dezember 2009 fertig gestellt wurde und der Autor nicht die Wirksamkeit des EUV/A-EUV bereits voraus gesetzt hat. So liest man dann z.B. bei Rn. 60 a.E.</p>
<blockquote><p>Mit Inkrafttreten der Europäischen Grundrechte Charta wird das in Art. 50 geregelte Verbot [...] für alle Mitgliedstaaten einheitlich bestimmt sein.</p></blockquote>
<p>Im Mai 2010 ist dieser Satz schwierig und suggeriert, dass das Buch (inhaltlich) älter zu sein scheint, als es eigentlich ist. An diesem kleinen Punkt hätte ich mir gewünscht, dass der Autor mit der entsprechenden Weitsicht (und dem Mut) schlicht beim Verfassen davon ausgeht, dass der Vertrag von Lissabon in Kraft getreten sein wird, wenn das Buch auf den Markt kommt.</p>
<p>Dass europäisches Recht Beachtung findet, ist aber sicherlich nicht der Teil, der mich so begeistert hat. Das, was das Buch so hervorhebt ist das 7.Kapitel mit dem Titel &#8220;Einführung in die Strafverfahrenssysteme europäischer Nachbarstaaten&#8221;. Hier werden auf etwas über 200 Seiten die Strafverfahrenssysteme der folgenden Länder vorgestellt:</p>
<ul>
<li>England und Wales</li>
<li>Frankreich</li>
<li>Italien</li>
<li>Österreich</li>
<li>Spanien</li>
<li>Niederlande</li>
<li>Entwurf des Corpus Iuris</li>
</ul>
<p>Für diejenigen, die sich mit dem ausländischen (materiellen) Strafrecht beschäftigen, bietet sich hier ein umfassendes Paket an, um das gelernte materielle Wissen durch das dazu passende prozessuale Wissen abzurunden. Natürlich nur als Einstieg, aber nirgendwo sonst bekommt man eine derart gebündelte und gepackte aktuelle Zusammenstellung des ausländischen Strafverfahrensrechts.</p>
<p>An dieser Stelle kann man Kritik üben, denn ein Teil fehlte mir dann, der hier schlicht dazu gehört: Der internationale Strafgerichtshof, der zwar thematisch angesprochen wird, aber prozessual zu kurz kommt. Hier hätte man durchaus ein eigenes Kapitel investieren können &#8211; und sollen. Das kann aber, angesichts dieser herausragenden Zusammenstellung, letztklich nur eine Anregung für zukünftige Auflagen und keine durchgreifende Kritik sein.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Ein sehr gut zu lesendes Lehrbuch &#8211; das auf Grund des Preises, aber auch der eher geringen Bedeutung des Strafprozessrechts im Jura-Studium, Studenten kaum zum Kauf animieren wird.Wer, aus welchen Gründen auch immer, ein Lehrbuch zum Strafprozessrecht sucht, muss das Werk einfach in die Hand nehmen &#8211; das absolute Highlight ist die internationale Ausrichtung, die für die Praxis zunehmend eine Rolle spielen wird. Am internationelen Straf(prozessrecht) interessierte Studenten werden an diesem Lehrbuch jedenfalls nicht vorbeikommen und hineinsehen müssen. Und: Es lohnt sich.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Hans-Heiner Kühne<em><strong><br />
</strong></em>Strafprozessrecht<br />
C.F.Müller, Lehr- und Handbuch<br />
ISBN 9783811496194<br />
Preis: 109,95 Euro</p>
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		<item>
		<title>Literatur zum Wirtschaftsstrafrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/literatur-zum-wirtschaftsstrafrecht/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 22:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsstrafrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer das Schwerpunktfach &#8220;Wirtschaftsstrafrecht&#8221; belegt hat, sieht sich ganz ungewohnt keiner Flut von Literatur ausgesetzt. Vielmehr gibt es zur Zeit nur zwei Werke mit Blick auf den Studenten &#8211; meine Empfehlung ist dabei das Werk von Wittig. Es ist nicht nur zugänglicher, sondern auch erheblich preiswerter als die Bücher von Tiedemann, der sicherlich der Klassiker in diesem Bereich ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sticky_post"><p>Wer das Schwerpunktfach &#8220;Wirtschaftsstrafrecht&#8221; belegt hat, sieht sich ganz ungewohnt keiner Flut von Literatur ausgesetzt. Vielmehr gibt es zur Zeit nur zwei Werke mit Blick auf den Studenten &#8211; meine Empfehlung ist dabei das <a href="http://www.jurakopf.de/wittig-wirtschaftsstrafrecht/" target="_blank">Werk von Wittig</a>. Es ist nicht nur zugänglicher, sondern auch erheblich preiswerter als die <a href="http://www.jurakopf.de/tiedemann-wirtschaftsstrafrecht-at-und-bt/" target="_blank">Bücher von Tiedemann</a>, der sicherlich der Klassiker in diesem Bereich ist.</p>
</div>
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		<title>Wittig: Wirtschaftsstrafrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/wittig-wirtschaftsstrafrecht/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 22:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsstrafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
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		<category><![CDATA[wirtschaftsstrafrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wirtschaftsstrafrecht ist wohl eines von nur sehr wenigen Rechtsgebieten, zu dem man als Student faktisch nur ein Buch findet, das aber später in der Praxis (hier speziell im Rahmen der Strafverteidigung) sehr bedeutend sein kann. Unangefochten war hier bisher das Werk von Tiedemann (oder genauer: Die Werke, AT und BT ist in getrennte Bücher aufgeteilt) &#8211; doch nun schickt... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/wittig-wirtschaftsstrafrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wirtschaftsstrafrecht ist wohl eines von nur sehr wenigen Rechtsgebieten, zu dem man als Student faktisch nur ein Buch findet, das aber später in der Praxis (hier speziell im Rahmen der Strafverteidigung) sehr bedeutend sein kann. Unangefochten war hier bisher <a href="http://www.jurakopf.de/tiedemann-wirtschaftsstrafrecht-at-und-bt/" target="_blank">das Werk von Tiedemann</a> (oder genauer: Die Werke, AT und BT ist in getrennte Bücher aufgeteilt) &#8211; doch nun schickt der Beck-Verlag mit dem Werk von Wittig einen Neuling ins Rennen.</p>
<p>Das Augenfälligste ist, dass in diesem kompakten Werk (Reihe Grundrisse des Rechts) sowohl der AT als auch BT des Wirtschaftsstrafrechts enthalten sind. Das ist nicht nur mit Blick auf den Umfang und die Handlichkeit von Bedeutung, sondern auch wenn man den Preis betrachtet, der im Ergebnis deutlich unter dem der beiden Werke von Tiedemann liegt.</p>
<p>Das Buch folgt der klassischen Systematisierung</p>
<ol>
<li>Grundlagen (Einleitung)</li>
<li>Allgemeiner Teil</li>
<li>Sanktionen</li>
<li>Besonderer Teil (StGB)</li>
<li>Besonderer Teil (Nebenstrafrecht)</li>
</ol>
<p>Die Autorin hält sich dabei an ihr Versprechen im Vorwort: Es wird sich auf prüfungsrelevante Fragen und Probleme konzentriert. Das Buch bietet dabei eine zugängliche Sprache, aber leider das bekannte durchwachsene Schriftbild der &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221;-Reihe, das zumindest bei den Überschriften aufgelockert wird. Hinzu kommen die Schemata, die Abwechslung im Schriftbild bieten. Fälle und Beispiele werden, wenn auch eher rar, geboten &#8211; auf Kontrollfragen wurde leider verzichtet.</p>
<p>Inhaltlich gibt es für mich ansonsten nichts anzumerken, das Buch ist umfassend und Wittig beschränkt die allgemeinen Ausführungen so gut es geht (etwa zur Geschichte des Wirtschaftsstrafrechts), so dass im Ergebnis der Schwerpunkt des Buches bei den relevanten Themen liegt.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Ein grundsolides Buch, das alles mitbringt, was man für diesen Schwerpunkt braucht. Ein &#8220;Wow-Effekt&#8221; fehlt leider, der ist aber auch nicht nötig oder gewollt. Im Vergleich mit der Konkurrenz, dem Werk von Tiedemann, überzeugt Wittig durchgehend: Wo der Tiedemann teilweise schwer zu lesen ist, bietet sich bei Wittig ein rundum flüssiges Lesen. Dazu kommt dann noch der attraktive Faktor, dass das hier umfassende Buch letztlich so viel kostet, wie eines (der beiden) von Tiedemann. Mit diesem Werk haben Studenten endlich eine gute Alternative zum bisherigen Klassiker im Wirtschaftsprivatrecht &#8211; und sollten diese durchaus auch vorziehen.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Petra Wittig<br />
Wirtschaftsstrafrecht<br />
Verlag C.H.Beck, Reihe Grundrisse des Rechts<br />
ISBN 9783406586590<br />
Preis: 27,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Putzke/Scheinfeld: Strafprozessrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/putzkescheinfeld-strafprozessrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/putzkescheinfeld-strafprozessrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 20:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafprozeßrecht]]></category>
		<category><![CDATA[holm putzke]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Scheinfeld]]></category>
		<category><![CDATA[stpo]]></category>
		<category><![CDATA[strafprozessordnung]]></category>
		<category><![CDATA[strafverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[strafverfahrensrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reihe &#8220;Jura Kompakt&#8221; bietet auch ein Werk zum Strafprozessrecht, wobei der Titel der Reihe wieder einmal Programm ist: Exterm klein und handlich ist das Mini-Büchlein, das examensrelevantes Wissen verspricht. Und um es kurz zu machen: Das Versprechen wird gehalten. Zuerst einmal: So kurz ist das Buch gar nicht gehalten, immerhin 188 Seiten bringt es mit, wenn auch im sehr... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/putzkescheinfeld-strafprozessrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihe &#8220;Jura Kompakt&#8221; bietet auch ein Werk zum Strafprozessrecht, wobei der Titel der Reihe wieder einmal Programm ist: Exterm klein und handlich ist das Mini-Büchlein, das examensrelevantes Wissen verspricht. Und um es kurz zu machen: Das Versprechen wird gehalten.</p>
<p>Zuerst einmal: So kurz ist das Buch gar nicht gehalten, immerhin 188 Seiten bringt es mit, wenn auch im sehr kleinen Format. Zu Recht verweisen die Autoren direkt am Anfang darauf, dass ein effektives Lernen nur möglich ist, wenn man die angeführten Normen jedes Mal im Gesetz nachliest &#8211; und genau das macht klar, was einen erwartet: Das nämlich jede Seite, mit steigender Seitenzahl auch in zunehmendem Umfang, nicht ohne weiteres &#8220;konsumiert&#8221; werden kann. Jedenfalls, wenn man wirklich etwas lernen will.</p>
<p>Das Büchlein ist nicht kurz, weil man gekürzt oder gar weggelassen hat; es ist kompakt &#8211; und das erfordert automatisch, dass man beim Lernen entsprechend Zeit mitbringt. Das mindert nicht den Wert des Buches: Schneller als mit einem Lehrbuch/normalen Lernbuch geht es allemal. Und man dürfte sich letztlich hier mit dem Stoff intensiver auseinandersetzen.</p>
<p>Insgesamt gibt es zu dem Werk nicht mehr zu sagen: Inhaltlich ist es umfassend und bietet alles das, was man als Pflichtwissen ins Examen mitnehmen muss. Dabei wurden sämtliche relevanten Inhalte in das Kapitel &#8220;Das Strafverfahren&#8221; gepackt, das sich gliedert in</p>
<ol>
<li>Vorverfahren</li>
<li>Zwischenverfahren</li>
<li>Hauptverfahren</li>
<li>Rechtsmittel</li>
</ol>
<p>Am Ende des Buches finden sich 200 Kontrollfragen (ohne Antworten, mit Verweisen zu den Antworten im Buch selbst) sowie nochmals eine Darstellung der Verfahrensgrundsätze.</p>
<p>Zum Schriftbild und zur Sprache gibt es keine Kritik: Zwar ist die Schrift recht klein, auch der Zeilenabstand sehr niedrig &#8211; aber insgesamt verbleibt eine brauchbare Lesbarkeit, nicht zuletzt wegen der angenehmen Sprache der man anmerkt, dass sie von wissenschaftlichen Mitarbeitern stammt. Die zahlreichen (kleinen) Fälle mit denen das Buch gespickt ist, tun das übrige um den Umgang mit dem Werk zu erleichtern.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Wer (erstmal) einen Einstieg in das Thema sucht oder gar damit zufrieden ist, liegt hier absolut richtig, und man muss ehrlich sein: Die meisten Studenten betrachten die StPO als unangenehmen Pflichtteil und neigen hier wohl besonders gerne zum &#8220;Mut zur Lücke&#8221;. Mit dem vorliegenden Büchlein ist &#8220;Mut zur Lücke&#8221; bei der StPO nicht nötig &#8211; man sollte in kürzester Zeit (3-5 Tage reichen völlig) das Pflichtwissen erarbeitet haben und idealerweise später nochmals kurz, etwa mit den Kontrollfragen, wiederholen.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Holm Putzke / Jörg Scheinfeld<br />
Strafprozessrecht<br />
2. Auflage<br />
Verlag C.H.Beck, Reihe &#8220;Jura Kompakt&#8221;<br />
ISBN 9783406594922<br />
Preis: 9,90 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Roxin/Schünemann &#8211; Strafverfahrensrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/roxinschunemann-strafverfahrensrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/roxinschunemann-strafverfahrensrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 12:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafprozeßrecht]]></category>
		<category><![CDATA[bernd schünemann]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[claus roxin]]></category>
		<category><![CDATA[juristische kurz-lehrbücher]]></category>
		<category><![CDATA[stpo]]></category>
		<category><![CDATA[strafprozessordnung]]></category>
		<category><![CDATA[strafverfahrensrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit ändert sich langsam die Welt der juristischen Literatur, viele große Namen verschwinden, manche plötzlich, andere langsam. Wir haben letztes Jahr erlebt, wie Brox, Jescheck und Rudolphi verstorben sind. Und Roxin macht sich langsam auf den Weg, seine Werke zu übergeben. Sein Buch zum Strafverfahrensrecht ist in der letzten 25. Auflage mit Stand 1998 (!) ziemlich in die Jahre... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/roxinschunemann-strafverfahrensrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit ändert sich langsam die Welt der juristischen Literatur, viele große Namen verschwinden, manche plötzlich, andere langsam. Wir haben letztes Jahr erlebt, wie Brox, Jescheck und Rudolphi verstorben sind. Und Roxin macht sich langsam auf den Weg, seine Werke zu übergeben.</p>
<p>Sein Buch zum Strafverfahrensrecht ist in der letzten 25. Auflage mit Stand 1998 (!) ziemlich in die Jahre gekommen &#8211; umso größer ist die Auszeichnung, die dieses Buch dadurch erfahren hat, dass es selbst 2009 noch in Aufsätzen und aktueller Literatur zitiert wurde. Entsprechend auch mein Eindruck aus Lehre und Praxis: Das Buch habe ich sowohl (hoch geschätzt) bei Studenten, Referendaren und Strafverteidigern gefunden.</p>
<p>Eine Besprechung dieses Buches ist eher Formalie: Das Urteil, dass es sich um ein herausragendes Werk handelt, steht längst fest.</p>
<p><span id="more-1444"></span></p>
<p>Zur Darstellung des Buches mache ich es kurz: Es ist in der Reihe &#8220;juristische Kurz-Lehrbücher&#8221; erschienen und in dem &#8211; von mir schon mehrfach kritisierten &#8211; Stil gehalten. Sprich: Viel Text, keine Grafiken und Literatur-Verzeichnisse die nahe an das gefährliche Werkzeug herankommen.</p>
<p>Aber: Das Buch lebte vom Schreibstil Roxins, der ebenso überzeugend wie zugänglich schreiben konnte und damit jede Textlawine durchaus lesbar werden lies.</p>
<p>Nunmehr gibt es einen Wandel: Auf dem Titel steht nicht mehr Roxin alleine, sondern nun auch &#8220;Schünemann&#8221;. Bernd Schünemann hat das Werk von Roxin übernommen und nach der Lektüre des Vorworts war ich äusserst kritisch, was mich erwartet, angesichts z.B. dieses Satzes:</p>
<blockquote><p>Hegels Wort von der Eule Minerva vergleichbar, die erst mit einbrechender Dämmerung ihren Flug beginnt, hat das Schrifttum zum Strafverfahren im letzten Jahrzehnt einen neuen Höhepunkt erreicht [...]</p></blockquote>
<p>Holla, da geht&#8217;s ab. Gleichsam weist der Autor darauf hin, dass einzelne Inhalte (Geschichte ab 1945, Zur Geschichte, Rechtsvergleichung) gestrichen wurden &#8211; wer das also z.B. für eine Seminararbeit braucht (was wohl eher selten der Fall sein wird), muss die 25. Auflage bemühen.</p>
<p>Inhaltlich bietet das Buch dennoch das umfassende deutsche Strafrecht:</p>
<ol>
<li>Strafgerichtsverfassungsrecht</li>
<li>Grundsätze des Strafverfahrensrecht</li>
<li>Die Rechtsstellung der Verfahrensbeteiligten</li>
<li>Gegenstand und Voraussetzungen des Strafverfahrens; Prozesshandlungen; richterliche Entscheidungen</li>
<li>Die Stoffsammlung, insbesondere das Beweisrecht</li>
<li>Zwangsmaßnahmen und Grundrechtseingriffe</li>
<li>Vorverfahren und Zwischenverfahren</li>
<li>Hauptverfahren in erster Instanz</li>
<li>Urteil, Sitzungsprotokoll und Rechtskraft</li>
<li>Die Rechtsbehelfe</li>
<li>Strafvollstreckung, Kosten, Entschädigung</li>
<li>Besonderheiten des ordentlichen Verfahrens</li>
<li>Beteiligung des Verletzten am Strafverfahren</li>
<li>Besondere Verfahrensarten</li>
<li>Epilog</li>
</ol>
<p>Inhaltlich gibt es dabei nichts anzumerken: Es ist eine umfassende Darstellung. Dabei muss betont werden, dass es nicht gemessen an einem &#8220;Kurz-Lehrbuch&#8221; umfassend ist, sondern dass es wirklich eine in sich geschlossene umfassende Darstellung bietet.</p>
<p>Was mir allerdings fehlte ist die notwendige Tiefe mit Blick auf die Europäisierung. Zu viele (neue) Fragen werden in Zukunft gestellt und das Buch bietet mir persönlich bei diesem Aspekt zu wenig Material: Zwar werden Lissabon und speziell das Verbot der Doppelbestrafung thematisiert, doch das komplizierte Nebeneinander von EMRK, Grundrechten und (neuer) Grundrechtecharta verdient speziell aus strafverfahrensrechtlicher Sicht sehr viel Analyse und Beachtung. Dies bitte ich nicht falsch zu verstehen: Zumindest EMRK und Grundrechte werden brauchbar &#8211; aber eben ohne Tiefgang &#8211; thematisiert, ich hoffe hier auf Nacharbeit in der nächsten Auflage.</p>
<p><em><strong>Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Insgesamt ist das Buch natürlich das herausragende Werk zum Strafverfahrensrecht. Für Studenten, die die Strafprozessordnung bisher nur aus dem Inhaltsverzeichnis ihres Gesetzestextes kennen, wird das Buch gleichsam zu anspruchsvoll und umfassend sein. Hinzu kommt, dass es didaktisch nicht so aufbereitet ist, dass man &#8211; wie man es als Student nun mal gewohnt ist &#8211; für den Fall lernt oder die einzelne (am Fall orientierte) Frage. Das wird das Buch für Studenten, die Strafverfahrensrecht als Pflichtfach belegen, am Ende unattraktiv machen. Wer aber zielgerichtet einzelne Fragestellungen nachschlägt, wird sich über das ausgezeichnete Werk freuen (dafür wird man es sich aber nicht kaufen müssen).</p>
<p>Alle anderen, die sich mit dem Strafverfahrensrecht beschäftigen (müssen) finden hier ein ausgezeichnetes umfassendes Handbuch, das sich seine Güte aber auch entsprechend entlohnen lässt.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Claus Roxin, Bernd Schünemann<br />
Strafverfahrensrecht<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Reihe Juristische Kurz-Lehrbücher<br />
ISBN 9783406552229<br />
Preis: 24,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rengier: Strafrecht AT</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/rengier-strafrecht-at/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/rengier-strafrecht-at/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht AT]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[rudolf rengier]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht at]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat er es also getan: Während die Bücher zum Strafrecht BT von Rudolf Rengier längst ein Begriff ein sollten, hat er nunmehr mit einem Werk zum Strafrecht AT nachgelegt. Dabei bleibt Rengier seinem bisherigen Stil treu, soll heißen: Viel neues gibt es nicht. Muss ja, angesichts der überzeugenden Leistung bei den Strafrecht BT Büchern, nicht unbedingt schlecht sein. Doch... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/rengier-strafrecht-at/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat er es also getan: Während die <a href="http://www.jurakopf.de/rengier-strafrecht-bt/" target="_blank">Bücher zum Strafrecht BT von Rudolf Rengier</a> längst ein Begriff ein sollten, hat er nunmehr mit einem Werk zum Strafrecht AT nachgelegt. Dabei bleibt Rengier seinem bisherigen Stil treu, soll heißen: Viel neues gibt es nicht. Muss ja, angesichts der überzeugenden Leistung bei den Strafrecht BT Büchern, nicht unbedingt schlecht sein. Doch ich denke, Rengier hat zwar ein gutes Buch vorgelegt, aber dabei die Eigenheiten des Strafrecht-AT lernens außen vor gelassen.</p>
<p><span id="more-1359"></span>Also vorab: Es ist, wie schon die Bücher zum Strafrecht BT, gelungen kompakt gehalten, übersichtlich und jedenfalls für Examenskandidaten eine sehr gute (weil kompakte) Darstellung in der alles steht, was man braucht.</p>
<p>Ich frage mich nur, ob ein Anfänger damit soweit zurecht kommen kann: Rengier arbeitet ganz systematisch alle Punkte ab, angefangen von der Einleitung (die in der Tat eine solide Basis des Grundwissens vermittelt, das man braucht &#8211; etwa die Strafzwecktheorien) über das vollendete Begehungsdelikt (typisch nach Tatbestand, Rechtswidrigkeit, Schuld), um zur Irrtumslehre zu kommen usw. Man kennt den Aufbau der Bücher zum Strafrecht AT ja im Wesentlichen.</p>
<p>Hier fehlt mir direkt am Anfang eine kurze Einleitung in das Thema der strafrechtlichen Delikte: Wie kommt es zur Unterscheidung eines vorsätzlichen und fahrlässigen Deliktes etwa? Und darauf aufbauend: Wie kommt man dazu, einen Versuch zu bestrafen? Das Ganze, untermalt mit einer gelungenen Grafik wäre eine Art Orientierungshilfe für Anfänger, die mit einem Blick verstehen könnten, wie das Thema systematisch zu erschließen ist und wo sie sich gerade im Lernprozess befinden. Natürlich bietet Rengier eine Darstellung der Delikte, keine Frage &#8211; aber er verpasst die Möglichkeit, direkt am Anfang das System zu erklären. Hin und wieder fehlte mir dieses Darstellen des Systems auch in der weiteren Lektüre &#8211; etwa wenn man zum Vorsatz kommt: Da wird direkt am Anfang erklärt, dass man einen Vorsatz benötigt, was man geläufig darunter versteht und es wird auch gut erklärt, wie man den Vorsatz von der (bewussten) Fahrlässigkeit abgrenzt. Doch warum ist der Vorsatz wichtig und welche Weichen stellt der Täter, der in bewusster Unachtsamkeit jemanden verletzt oder in voller Absicht? Bei solchen Detail-Fragen erkennt man schnell, mit Blick auf den Anfänger, dass die angenehm kompakte Form an ihre Grenzen stößt.</p>
<p>Nun wird das den Examenskandidaten nicht stören, ganz im Gegenteil: Vor seiner Prüfung ist man froh, nicht wieder mit den Basics konfrontiert zu werden. Hier möchte man schlicht schnell und kompakt wiederholen, was mit dem Buch in bekannter Rengier-Manier auch zügig geht. Von den gut 570 Seiten sollte man sich nicht abschrecken lassen: Dank großzügigen Rändern ist das gefühlt zumindest die Hälfte in Seiten als DinA5. Allerdings fand ich es unverzeihlich, dass Rengier es verpasst hat, am Ende des Buches bei den Konkurrenzen mit einem grafischen Schaubild zu arbeiten. Das bei Studenten ohnehin ungeliebte Thema wird dadurch nicht gerade zugänglicher, dabei kann man es durchaus verständlich aufbereiten. Zwar fand ich es als reinen Text durchaus schön geschrieben, aber ein Schaubild wäre wirklich angemessen gewesen.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Im Ergebnis ist es mir für Anfänger &#8220;zu schnell&#8221; geschrieben, der Inhalt überrumpelt den ganz unbedarften Leser einfach. Examenskandidaten dagegen sollten &#8211; so wie bei den Büchern zum Strafrecht BT &#8211; mal einen Blick hier rein werfen, man kann durchaus dankbar sein, zügig das Wichtigste zu wiederholen. Ganz besonders, da in vielen Bundesländern das Strafrecht nur einen kleinen Teil der Prüfung ausmacht und man hier nur wenig Ressourcen investiert &#8211; mit Rengiers Büchern kann man das Wichtigste ebenso schnell wie vernünftig nacharbeiten.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Rudolf Rengier<br />
Strafrecht AT<br />
Reihe Grundrisse des Rechts<br />
Verlag C.H. Beck<br />
ISBN 9783406577963<br />
Preis: 19,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurz: Prüfe dein Wissen &#8211; Strafrecht AT</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/kurz-prufe-dein-wissen-strafrecht-at/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/kurz-prufe-dein-wissen-strafrecht-at/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 06:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht AT]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Kudlich]]></category>
		<category><![CDATA[prüfe dein wissen]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht at]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reihe “Prüfe dein Wissen” fällt mir zunehmend positiv auf – vor allem, weil ich meine Bücher, mit denen ich bisher gelernt habe, nicht mehr sehen kann und eine Abwechslung suche, um vorhandenes Wissen abzuklopfen und frisch zu halten. Nebenbei gab es viele Ausgaben aus der Reihe bei der Buchhandlung meines Vertrauens mit 70% Rabatt Wieder einmal gibt es ein... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kurz-prufe-dein-wissen-strafrecht-at/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihe “Prüfe dein Wissen” fällt mir zunehmend positiv auf – vor allem, weil ich meine Bücher, mit denen ich bisher gelernt habe, nicht mehr sehen kann und eine Abwechslung suche, um vorhandenes Wissen abzuklopfen und frisch zu halten. Nebenbei gab es viele Ausgaben aus der Reihe bei der Buchhandlung meines Vertrauens mit 70% Rabatt <img src="http://www.jurakopf.de/smile3.gif" alt="" /></p>
<p>Wieder einmal gibt es ein kompaktes Büchlein, das zweispaltig geschrieben ist: Links stehen die Fragen, rechts die dazu gehörenden (und knapp formulierten) Antworten. Dabei gibt es eine Mischung als thematischen Fragen (“Welches sind die wesentlichen Prüfungsschritte beim Versuch?”) und fallbezogenen Fragen (“O hat … mit dem T …. war er Teilnehmer?”), wobei die fallbezogenen Fragen eindeutig dominieren. Vom Schwierigkeitsgrad her würde ich sagen durchzogen: Einige wenige leichte Fragen, viele anspruchsvolle, einige sehr schwierige. Spass macht das Durcharbeiten in jedem Fall.</p>
<p>Das Buch bietet folgenden Inhalt:</p>
<ol>
<li>Grundlagen</li>
<li>Vorsätzliches vollendetes Begehungsdelikt</li>
<li>Besondere Verbrechensformen (Fahrlässigkeit, Unterlassen, Versuch)</li>
<li>Täterschaft und Teilnahme</li>
<li>Konkurrenzen &amp; Rechtsfolge</li>
</ol>
<p>Die gut 300 Seiten hat man zügig durch, problemlos kann man immer wieder “Häppchen” abarbeiten, etwa während Zug-Fahrten.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Der Autor schafft es sogar, die relevanten Meinungsstreitigkeiten in dem kompakten Werk unterzubringen; Die Reihe überzeugt mich zunehmend, ich werde noch zivilrechtliche Werke durchgehen, glaube aber nicht, dass meine Meinung umschwenken wird. Jedenfalls vor dem Examen eine sehr lohnende Geschichte, wobei der Preis leider sehr hoch ist.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Hans Kudlich<br />
Prüfe dein Wissen – Strafrecht AT<br />
ISBN 9783406587528<br />
Preis: 19,90 Euro<br />
Verlag C.H.Beck</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurzhinweis: Kurzlehrbuch zur EMRK von Grabenwarter</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/kurzhinweis-kurzlehrbuch-zur-emrk-von-grabenwarter/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/kurzhinweis-kurzlehrbuch-zur-emrk-von-grabenwarter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 11:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa- und Völkerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Grabenwarter]]></category>
		<category><![CDATA[emrk]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Menschenrechtskonvention]]></category>
		<category><![CDATA[juristische kurz-lehrbücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor längerer Zeit habe ich mir (als Mängelexemplar) das Kurz-Lehrbuch &#8220;Europäische Menschenrechtskonvention&#8221; von Grabenwarter gekauft. Inzwischen habe ich zwei Klausuren zum Thema hinter mir und muss feststellen, dass es sich um ein gutes Buch handelt, auf das ich hier einfach hinweisen möchte. Das Kurz-Lehrbuch ist sehr griffig aufgebaut, eine Mischung als Lernbuch und Kurz-Kommentar. Es besteht aus drei Teilen: EMRK... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kurzhinweis-kurzlehrbuch-zur-emrk-von-grabenwarter/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor längerer Zeit habe ich mir (als Mängelexemplar) das Kurz-Lehrbuch &#8220;Europäische Menschenrechtskonvention&#8221; von Grabenwarter gekauft. Inzwischen habe ich zwei Klausuren zum Thema hinter mir und  muss feststellen, dass es sich um ein gutes Buch handelt, auf das ich hier einfach hinweisen möchte.</p>
<p><span id="more-1200"></span></p>
<p>Das Kurz-Lehrbuch ist sehr griffig aufgebaut, eine Mischung als Lernbuch und Kurz-Kommentar. Es besteht aus drei Teilen:</p>
<ol>
<li>EMRK als Vertrag</li>
<li>Verfahrensrecht (EGMR)</li>
<li>Die Garantien der EMRK</li>
</ol>
<p>Der 3.Teil ist dann quasi eine lehrbuchartige Kommentierung der EMRK. Insgesamt ist es wirklich sehr zugänglich geschrieben, wobei der Autor die richtigen Prioritäten setzt: Den ersten Teil (ca. 40 Seiten) und den zweiten Teil (nochmals ca. 60 Seiten) hat man schnell durchgearbeitet und damit die Basics für Klausuren auch schon eingearbeitet.</p>
<p>Im dritten Teil dann kann man selber Schwerpunkte setzen, bei mir etwa warenin der Ausbildung die Art.<a href="http://dejure.org/gesetze/MRK/6.html" title="Art. 6 MRK: Recht auf ein faires Verfahren">6</a> und <a href="http://dejure.org/gesetze/MRK/8.html" title="Art. 8 MRK: Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens">8</a> EMRK besonders gefragt, die ich dann auch entsprechend gelernt habe. Wenn man also zielgerichtet arbeitet und in der Übung aufpasst, ist es kein Problem, die etwa 380 Seiten Text auf das zu komprimieren, was man am Ende braucht &#8211; und dann auch entsprechend schnell zu arbeiten.</p>
<p>Sehr sinnvoll ist die sehr umfassende alphabetisch sortierte Sammlung der EGMR-Entscheidungen am Ende, die jeweils auf die entsprechenden Zitierungen im Text verweist.</p>
<p>Fußnoten kommen umfassend zum Einsatz, dafür aber leider keine grafischen Darstellungen (was man bei dem Thema gar nicht wirklich vermisst) oder didaktische Hilfsmittel wie Wiederholungsfragen. &#8220;Am Fall&#8221; wird auch nicht gearbeitet, dafür gibt es aber die zahlreichen Hinweise auf EGMR-Fälle; Zudem wird man in einer Schwerpunktsklausur selten eine Klage im Einzelfall durchgehen müssen, so dass auch dies nur ein kleiner Abstrich ist.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Das Buch ist nicht gerade günstig mit 26 Euro, aber preislich angemessen &#8211; ich hatte es für 10 Euro als Mängelexemplar erstanden und dafür war es perfekt, jedenfalls sollte man bei einem ähnlichen Angebot zugreifen. Wer eine Klausur zum Thema EMRK schreibt, hat hier ein gutes Buch zum einarbeiten, das beim Lernen auch wirklich entgegenkommt und durch die umfassende &#8220;kommentierung&#8221; der EMRK auch im Nachhinein noch sinnvoll sein kann.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Christoph Grabenwarter<br />
Europäische Menschenrechtskonvention<br />
2. Auflage<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Reihe Juristische Kurz-Lehrbücher<br />
ISBN 340653337-X<br />
Preis: 26 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Studienkommentar StGB: 8. Auflage erschienen</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/studienkommentar-stgb-8-auflage-erschienen/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 15:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[studienkommentar]]></category>
		<category><![CDATA[wolfgang joecks]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Studienkommentar zum Strafgesetzbuch (von mir hier vorgestellt), ist kürzlich in der 8. Auflage erschienen. Inhaltlich bleiben die bisherigen Ausführungen bestehen, der Kommentar ist auf jeden Fall der ultimative Tipp für jeden fortgeschrittenen Studenten, auch mit Blick auf die Examensvorbereitung. Hier soll es nun alleine um die erfolgten Änderungen gehen. Laut Autor wurde insbesondere Folgendes bearbeitet: Aufnahme und Überarbeitung der... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/studienkommentar-stgb-8-auflage-erschienen/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Studienkommentar zum Strafgesetzbuch (<a href="http://www.jurakopf.de/die-reihe-studienkommentar/">von mir hier vorgestellt</a>), ist kürzlich in der 8. Auflage erschienen. Inhaltlich bleiben die bisherigen Ausführungen bestehen, der Kommentar ist auf jeden Fall der ultimative Tipp für jeden fortgeschrittenen Studenten, auch mit Blick auf die Examensvorbereitung. Hier soll es nun alleine um die erfolgten Änderungen gehen.</p>
<p><span id="more-1126"></span></p>
<p>Laut Autor wurde insbesondere Folgendes bearbeitet:</p>
<ol>
<li>Aufnahme und Überarbeitung der Delikte zum Daten-Strafrecht (§§<a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/202a.html" title="&sect; 202a StGB: Aussp&auml;hen von Daten">202a</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/202b.html" title="&sect; 202b StGB: Abfangen von Daten">202b</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/202c.html" title="&sect; 202c StGB: Vorbereiten des Aussp&auml;hens und Abfangens von Daten">202c</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/303a.html" title="&sect; 303a StGB: Datenver&auml;nderung">303a</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/303b.html" title="&sect; 303b StGB: Computersabotage">303b</a> StGB</li>
<li>Aufnahme des &#8220;Stalking&#8221;-Paragraphen (§<a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/238.html" title="&sect; 238 StGB: Nachstellung">238</a> StGB)</li>
<li>Aufnahme bzw. Überarbeitung der &#8220;hypothetischen Einwilligung&#8221;</li>
</ol>
<p><strong><em>(1) Daten-Strafrecht<br />
</em></strong></p>
<p><em>Hinweis:</em> Das Daten-Strafrecht ist im Examen in Grundlagen zu beherrschen, aber sicher nicht im Tiefgang. Nachdem in der jüngeren Vergangenheit aber mehrere &#8220;Hacks&#8221; bekannter Webseiten erfolgten, so das Bundesinnenministers und mit großem medialen Echo bei einem Fußballverein, ist davon auszugehen, dass die Thematik für die Fallersteller einen gewissen Reiz nach sich ziehen wird.</p>
<p>Die §§<a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/303a.html" title="&sect; 303a StGB: Datenver&auml;nderung">303a</a> und <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/303b.html" title="&sect; 303b StGB: Computersabotage">303b</a> StGB wurden um jeweils einen kurzen Absatz ergänzt, wobei die vorhandenen Absätze ein wenig überarbeitet wurden. Im Wesentlichen geht es hier um die Berücksichtigung von erfolgten Gesetzesänderungen.</p>
<p>Der §<a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/202a.html" title="&sect; 202a StGB: Aussp&auml;hen von Daten">202a</a> StGB wurde erheblich ausgebaut und beachtet nun auch die Problematik des &#8220;Phishings&#8221;; die neu hinzu gekommenen §§<a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/202b.html" title="&sect; 202b StGB: Abfangen von Daten">202b</a>, c StGB sind endlich kommentiert. Angesichts der nach Joecks-Einschätzung nicht allzu hohen Relevanz (zwei Sterne bei maximal vier Sternen) aber nicht sehr umfangreich, wobei gerade beim §<a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/202c.html" title="&sect; 202c StGB: Vorbereiten des Aussp&auml;hens und Abfangens von Daten">202c</a> StGB ein wenig Kritik angebracht ist, weil er hier die Problematik des &#8220;verkappten abstrakten Gefährdungsdelikts&#8221; außen vor lässt und die umstrittene Rolle des Vorsatzes nur andeutet. Dies ist aber die einzige Kritik, insgesamt ist der Schwerpunkt richtig gesetzt.</p>
<p><strong><em>(2) Stalking<br />
</em></strong></p>
<p>Bei dem neu geschaffenen §<a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/238.html" title="&sect; 238 StGB: Nachstellung">238</a> StGB hat Joecks mit 1,5 Seiten eine sehr umfangreiche Kommentierung erstellt, die die jüngsten und wichtigen Aufsätze zum Thema berücksichtigt.</p>
<p><strong><em>(3) hypothetische Einwilligung<br />
</em></strong></p>
<p>Nachdem seit Jahren die hypothetische Einwilligung immer stärker diskutiert wurde, hat sie Joecks nun aufgenommen (jedenfalls in der 6. Auflage war sie noch gar nicht enthalten). Dabei investiert er fast eine Seite, um die verschiedenen Meinungen darzustellen.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung<br />
</em></strong></p>
<p>Es gibt zwei Zielgruppen: Diejenigen, die den Joecks noch gar nicht haben, und die, die eine ältere Auflage haben. Wer den Joecks nicht hat, kann sich auf meine bisherigen Ausführungen besinnen und sollte ihn sich zu den großen Übungen (spätestens) zulegen. Es lohnt sich wirklich.</p>
<p>Wer eine ältere Auflage hat, muss sich überlegen, ob ihm die Änderungen oben (die ja den Kern ausmachen) wichtig genug sind. Im Regelfall, wenn man eine der letzten beiden Auflagen hat, kann man sicherlich bei diesen bleiben.</p>
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		<title>Tipp: Betäubungsmittelrecht von Patzak/Bohnen</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/tipp-betaubungsmittelrecht-von-patzakbohnen/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 10:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[betäubungsmittelrecht]]></category>
		<category><![CDATA[btm-recht]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Jörn Patzak]]></category>
		<category><![CDATA[schwerpunkt strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Bohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit langem schon hat mir ein juristisches Buch nicht mehr so viel Spass bereitet beim Lesen: Das &#8220;Betäubungsmittelrecht&#8221; von Patzak/Bohnen. Der Satz auf der Umschlagsrückseite kündigt es schon an: Es soll nicht nur der Profi angesprochen werden, sondern auch der Interessierte ohne juristische Vorkenntnisse. Genannt werden ausdrücklich Erzieher und Eltern. Doch nicht nur die profitieren von diesem wirklich verständlichen Buch,... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/tipp-betaubungsmittelrecht-von-patzakbohnen/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit langem schon hat mir ein juristisches Buch nicht mehr so viel Spass bereitet beim Lesen: Das &#8220;Betäubungsmittelrecht&#8221; von Patzak/Bohnen. Der Satz auf der Umschlagsrückseite kündigt es schon an:</p>
<blockquote>
<p>Es soll nicht nur der Profi angesprochen werden, sondern auch der Interessierte ohne juristische Vorkenntnisse.</p>
</blockquote>
<p>Genannt werden ausdrücklich Erzieher und Eltern. Doch nicht nur die profitieren von diesem wirklich verständlichen Buch, sondern vor allem auch der Student, der das Betäubungsmittelrecht im Schwerpunktbereich Strafrecht vorfindet.</p>
<p><span id="more-1076"></span>
<p>Das geht schon im 1. Kapitel los: Da findet man keine abstrakten Ausführungen, sondern es werden die gängigen Betäubungsmittel mit (brauchbarem) Foto und strukturellen Informationen erst einmal vorgestellt. Für die unbedarften gibt es dabei wirklich wesentliche Informationen, z.B. zur Höhe der Konsumeinheit. Wer etwa wieder zu viele Dokus gesehen hat und ständig von &#8220;2g Gras&#8221; spricht, wird hier mit dem Hinweis &#8220;Konsumeinheit = ca.15mg&#8221; vielleicht ein wenig in die Realität geholt.</p>
<p>Der restliche Teil des Buches ist dann wieder juristisch und wie folgt gegliedert:</p>
<ol>
<li>
<div>Die gängigsten Betäubungsmittel</div>
</li>
<li>
<div>Materielles Betäubungsmittelrecht</div>
</li>
<li>
<div>Rechtsfolgen der Tat</div>
</li>
<li>
<div>Therapie statt Strafvollstreckung</div>
</li>
<li>
<div>Prozessuale Fragen</div>
</li>
<li>
<div>Anhang inkl. &#8220;Drogen-Jargon&#8221;</div>
</li>
</ol>
<p>Das Buch ist insgesamt sehr flüssig und in &#8220;normalem Deutsch&#8221; geschrieben, so dass wirklich auch Laien ihre Freude hieran haben werden. Jura-Studenten müssen sich nicht abschrecken lassen: Für den Schwerpunktbereich ist es ausreichend, sogar sehr gut geeignet. Auch Themen wie Konkurrenzen (die Laien sicherlich nicht ganz nachvollziehen können) werden abgehandelt, es ist also letztlich juristische Fachliteratur und für die Klausur kann man damit auf jeden Fall lernen. Die doch lebensnähere Darstellung ist auf jeden Fall ein Grund, hiermit zu lernen.</p>
<p>Im Buch enthalten sind zahlreiche kleinere Beispielfälle, die das Durcharbeiten und Lernen stark erleichtern; Man merkt auch hier, dass die beiden Autoren aus der Praxis stammen (beides Staatsanwälte).</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Ein durchweg gelungenes Buch, dass den Einstieg in das Betäubungsmittelrecht problemlos ermöglicht. Studenten haben hier die Gelegenheit, entspannt und fundiert das BTM-Recht zu erarbeiten und sich auf die Klausur vorzubereiten. Wer den Schwerpunkt Strafrecht gewählt hat, ist hier genau richtig bzgl. der passenden Klausur.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Jörn Patzak, Wolfgang Bohnen<br />
Betäubungsmittelrecht<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 9783406586392<br />
Preis: 19,90 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurz vorgestellt: Definitionen Strafrecht &#8211; Jura Kompakt</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/kurz-vorgestellt-definitionen-strafrecht-jura-kompakt/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/kurz-vorgestellt-definitionen-strafrecht-jura-kompakt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 08:32:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[definitionen]]></category>
		<category><![CDATA[examen]]></category>
		<category><![CDATA[jura kompakt]]></category>
		<category><![CDATA[kurzvortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reihe Jura-Kompakt hatte ich schon kurz angesprochen: Einer der beiden Autoren des Buches &#8220;Definitionen Strafrecht&#8221; hat mir das Buch nun zugeschickt, damit ich es bespreche. Nachdem ich es nun ein paar Tage vorliegen (und genutzt) habe, muss ich feststellen, dass der Titel dem Buch nicht gerecht wird. Wer an ein Definitions-Handbuch denkt, greift hier definitiv zu kurz &#8211; das... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kurz-vorgestellt-definitionen-strafrecht-jura-kompakt/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihe Jura-Kompakt <a href="http://www.jurakopf.de/neu-bei-beck-jurakompakt-der-kurzvortrag/" target="_blank">hatte ich schon kurz</a> angesprochen: Einer der beiden Autoren des Buches &#8220;Definitionen Strafrecht&#8221; hat mir das Buch nun zugeschickt, damit ich es bespreche.</p>
<p>Nachdem ich es nun ein paar Tage vorliegen (und genutzt) habe, muss ich feststellen, dass der Titel dem Buch nicht gerecht wird. Wer an ein Definitions-Handbuch denkt, greift hier definitiv zu kurz &#8211; das Buch ist mehr.</p>
<p><span id="more-1070"></span>
<p>Als ich (es ist die 2. Auflage) beim ersten Mal auf das Cover gesehen habe und dort fand &#8220;Neu: Jetzt auch mit Schemata&#8221;, hatte ich &#8211; wie wohl viele Leser &#8211; ein klares Bild vor Augen: Zuerst eine Aneinanderreihung von Definitionen (kennt man ja) und dann hinten eine Sammlung ausgesuchter Schemata.</p>
<p>Doch die Autoren machen genau das nicht &#8211; und das ist das Glück der Leser: Dieses Büchlein bietet eine sehr interessante Aufarbeitung. Die mir bisher bekannten Definitionssammlungen (inkl. Karteikarten) sind alphabetisch sortiert, die Autoren hier haben aber eine thematische Sortierung gewählt. Das sieht dann so aus, dass das Buch in die versciedenen §§ des StGB eingeteilt ist. Man schlägt also z.B. gezielt den §<a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/239.html" title="&sect; 239 StGB: Freiheitsberaubung">239</a> StGB auf.</p>
<p>Beim §239 erwartet den Leser dann als erstes ein kurzes Aufbauschema, ggfs. mit Hinweisen (Beachte auch: Erfolgsqualisfikationen, §239 III). Im Anschluss ist eine Tabelle angeschlossen, in der sich links die relevanten Begrifflichkeiten des §239 finden (Einsperren, Tod etc.) und rechts die Definitionen. Dabei wird kein doppelter Inhalt produziert, sondern ggfs. auf andere Definitionen verwiesen, so z.B. bei &#8220;Tod&#8221; mit kurzem Text auf den §212.</p>
<p>Das Ergebnis ist eine zielgerichtete, komprimierte Kommentierung des StGB. Wenn man so will ist es eine Art &#8220;Klausur-Kommentar&#8221;, also das Wissen, das man für Klausuren braucht &#8211; sprich: Ohne Literaturverweise. Dabei ist es wegen der tabellarischen Aufteilung gut zu nutzen: Man kann die Definitionen rechts abdecken und dann schrittweise die Begriffe durchgehen.</p>
<p><strong><em>Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Gerade Anfänger können zu den Klausuren von dem Werk profitieren, auch die kleine Hausarbeit wird damit (in der Strukturierungsphase) einfacher sein. Der Preis von 9,90 Euro macht es ohnehin problemlos möglich, sich das Büchlein zu kaufen. Ich denke, auch zur Zwischenprüfung sowie zu den Klausuren in der grossen Übung wird es hilfreich sein &#8211; in der Examensphase ist es praktisch, ob nochmal schnell zu prüfen, ob alles sitzt.<br />
Dabei überzeugt die thematische Aufteilung voll und ganz &#8211; die Strukturierung nach §§ zusammen mit den Aufbauschemata gibt dem Buch einen speziellen Reiz und Nutzen der mir gefällt.</p>
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		<item>
		<title>Puppe: Strafrecht AT im Spiegel der Rechtsprechung</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/puppe-strafrecht-at-im-spiegel-der-rechtsprechung/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/puppe-strafrecht-at-im-spiegel-der-rechtsprechung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 17:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht AT]]></category>
		<category><![CDATA[ingeborg puppe]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht at]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe &#8220;Strafrecht AT im Spiegel der Rechtsprechung&#8221; (Band 1 + 2) von Ingeborg Puppe durchgearbeitet und möchte es hier empfehlen. Das Ganze hat aber zwei Haken: Der erste Band ist schon nicht mehr erhältlich Es ist nichts für das Studium Den ersten band musste ich mir gebraucht kaufen, was recht lange dauerte, es ist aber möglich. Ausschlag gebender ist,... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/puppe-strafrecht-at-im-spiegel-der-rechtsprechung/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe &#8220;Strafrecht AT im Spiegel der Rechtsprechung&#8221; (Band 1 + 2) von Ingeborg Puppe durchgearbeitet und möchte es hier empfehlen. Das Ganze hat aber zwei Haken:</p>
<ol>
<li>Der erste Band ist schon nicht mehr erhältlich</li>
<li>Es ist nichts für das Studium</li>
</ol>
<p>Den ersten band musste ich mir gebraucht kaufen, was recht lange dauerte, es ist aber möglich. Ausschlag gebender ist, und das möchte ich nicht verschweigen, dass man diese Bücher nicht für das Studium &#8211; gemeint ist für die Klausuren &#8211; braucht. Man lernt hier nicht &#8220;Strafrecht AT&#8221;, man muss Vorwissen mitbringen. Und man lernt hier auch, wirklich durchgehend, nichts von dem, was die h.M. transportiert. Man lernt aber sehr wohl, wie man die h.M. hinterfragen kann, wo sich Probleme auftun und wie man die angehen kann.</p>
<p>Puppe geht dazu hin und teil das Buch in verschiedene Kapitel ein (z.B. Versuch), die dann wieder ein einzelne Themen unterteilt werden (z.B. Tatbestand des Versuchs, strafbefreiender Rücktritt). In den einzelnen Unterthemen werden dann Probleme aufgegriffen (z.b. &#8220;umgekehrter Tatbestandsirrtum&#8221;), die anhand eines höchstrichterlichen Urteils, im Regelfall BGH, manchmal ein OLG, besprochen werden. Dabei geht Puppe auf die h.M. ein, und zerlegt diese regelmässig um ihre eigene Sicht darzustellen.</p>
<p>Das Ergebnis ist eine durchgehend kritische Analyse des allgemeinen Strafrechts, orientiert an höchstrichterlicher Rechtsprechung mit vielen interessanten Verweisen. Die kleinen Bände mit ca. 350 Seiten sind gar nicht so dünn wie sie scheinen, aber: Man kann sie wirklich lesen; Anders als befürchtet war der Schreibstil nicht &#8220;zu abgehoben&#8221;, es macht mitunter Spass und man muss auch wirklich selber mitdenken. .</p>
<p>Jeweils in den Kapiteln, am Ende der behandlung aller Unterthemen, gibt es eine Zusammenfassung in Thesen, die das jeweils gesagte anschaulich zusammen fasst. Ich möchte hier anraten, zuerst die Zusammenfassung zu lesen und dann schrittweise die Probleme durchzugehen &#8211; das macht es noch verständlicher.</p>
<p>Dieses Buch ist nur für die Studenten, die am Strafrecht wirklich Spaß haben und sich auf einer ganz anderen Ebene mit bekannten Fragen auseinandersetzen möchten. Es lohnt sich nicht, wenn man mit Strafrecht kaum was zu tun hat oder auch sonst dem etwas abgehobenen wissenschaftlichen Stil nichts abgewinnen kann. Wer &#8220;einfach nur Fälle lösen will&#8221;, also nach Schema-F, der wird hier nach wenigen Seiten angenervt sein. Es ist eines dieser Bücher, das man für sich liest &#8211; und für keinen anderen. Vor allem vür keine Klausur.</p>
<p>Hinweis: Wer begreifen möchte, wie Puppe argumentiert und wie man wirklich kritisch arbeitet, der muss auch nicht zu diesem Buch greifen. Dann ist die &#8220;<a href="http://www.jurakopf.de/lesetipp-kleine-schule-des-juristischen-denkens/" target="_blank">Kleine Schule juristischen Denkens</a>&#8221; besser geeignet.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurz: Strafrechtliche Sanktionen von Meier</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/kurz-strafrechtliche-sanktionen-von-meier/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/kurz-strafrechtliche-sanktionen-von-meier/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 15:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[bernd-dieter meier]]></category>
		<category><![CDATA[strafrechtliche sanktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur ein Kurzer Hinweis auf das Buch &#8220;Strafrechtliche Sanktionen&#8221; von Bernd-Dieter Meier. Ich hatte es mir passend zur Klausurvorbereitung gekauft (Hinweis: Sowas werden nur Studenten mit dem Schwerpunkt Strafrecht schreiben) und bin mit dem Buch rundum zufrieden. Mitunter war es mal etwas langatmig, aber insgesamt eine sehr schöne Mischung aus Dogmatik und Ausblick auf die Praxis. Es wirkt mit seinen... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kurz-strafrechtliche-sanktionen-von-meier/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur ein Kurzer Hinweis auf das Buch &#8220;Strafrechtliche Sanktionen&#8221; von Bernd-Dieter Meier. Ich hatte es mir passend zur Klausurvorbereitung gekauft (Hinweis: Sowas werden nur Studenten mit dem Schwerpunkt Strafrecht schreiben) und bin mit dem Buch rundum zufrieden.</p>
<p>Mitunter war es mal etwas langatmig, aber insgesamt eine sehr schöne Mischung aus Dogmatik und Ausblick auf die Praxis. Es wirkt mit seinen fast 400 Seiten sehr dick, ist aber überraschend schnell durchgearbeitet. Dankbar war ich für die Wiederholungsfragen, die mitunter sehr zahlreich sind und immer den Hinweis auf die Stelle haben, an der man das Thema nochmals aufbereiten kann.</p>
<p>Alles in allem gibt es nicht viel zu sagen, ich kann es für diejenigen, die eine Klausur in diesem Fachgebiet schreiben, mit gutem Gewissen empfehlen. Ich selbst war jedenfalls sehr zufrieden und bereue den (teuren) Kauf nicht.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Bernd-Dieter Meier<br />
Strafrechtliche Sanktionen<br />
2. Auflage<br />
Springer<br />
ISBN 9783540299820<br />
Preis: 29,95 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tipp: Prüfungswissen Strafprozessrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/tipp-prufungswissen-strafprozessrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/tipp-prufungswissen-strafprozessrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 18:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafprozeßrecht]]></category>
		<category><![CDATA[jus-schriftenreihe]]></category>
		<category><![CDATA[Strafprozess]]></category>
		<category><![CDATA[strafprozessordnung]]></category>
		<category><![CDATA[uwe murmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kurzer Tipp: Das Buch von Murmann &#8220;Prüfungswissen Strafprozessrecht&#8221; lohnt sich wirklich: Für alle. Ich hatte es mir in erster Linie geholt, weil es sehr dünn und günstig war. Das sind sicherlich zwei echte Stärken, es darauf zu reduzieren wird dem Buch aber nicht gerecht. Es hat sage und schreibe 121 Seiten Text &#8211; das ist alles andere als üppig.... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/tipp-prufungswissen-strafprozessrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Tipp: Das Buch von Murmann &#8220;Prüfungswissen Strafprozessrecht&#8221; lohnt sich wirklich: Für alle. Ich hatte es mir in erster Linie geholt, weil es sehr dünn und günstig war. Das sind sicherlich zwei echte Stärken, es darauf zu reduzieren wird dem Buch aber nicht gerecht.</p>
<p><span id="more-917"></span>
<p>Es hat sage und schreibe 121 Seiten Text &#8211; das ist alles andere als üppig. Aber: Der Autor hat ein unheimlich kompaktes Buch, schon fast ein Skript, zu Stande gebracht, dass alle wesentlichen Informationen rund um die StPO (das man für die Klausur braucht) zusammen fasst.</p>
<p>Speziell mit dem Blick auf die Examensklausur, in der in jüngerer Zeit gerne mal StPO-Themen im Kleinen eingestreut werden, ist man für ein kurzes Skript zum Nacharbeiten der wirklich relevanten Sachen dankbar.</p>
<p>Dazu wird man belohnt mit griffigen Darstellungen, verständlichen Ausführungen und einem wirklich leicht zu lesenden Text.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Gleich ob Strafrecht-Schwerpunkt-Student oder nicht: Das Buch ist absolut zu empfehlen. Für den Schwerpunkt-Studenten ist es das ideale Hilfsmittel, um vor dem Examen das wichtige nochmals zu wiederholen. Für alle anderen Studenten ist es ein sehr gutes Buch, um sich das Thema StPO insgesamt zu erarbeiten.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Uwe Murmann<br />
Prüfungswissen Strafprozessrecht<br />
JuS-Schriftenreihe<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 9783406562334<br />
Preis: 14,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jurakopf.de/tipp-prufungswissen-strafprozessrecht/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Arzt: Die Strafrechtsklausur (Update)</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/die-strafrechtsklausur/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/die-strafrechtsklausur/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 18:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[gunther arzt]]></category>
		<category><![CDATA[jus-schriftenreihe]]></category>
		<category><![CDATA[klausur]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für die meisten der Schwerdtfeger für das Öffentliche Recht, ist bei mir Gunther Arzt für das Strafrecht. &#8220;Die Strafrechtsklausur&#8221; ist ein Klassiker, speziell für Fortgeschrittene, um zwingende Basics und Strukturen zu festigen. Das Buch ist Ideal, enthält nicht nur das Grundlagenwissen, sondern auch wesentliche Tipps für den Ernstfall: Die Klausur als solche. Insbesondere im Bereich Strafrecht BT ist die... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/die-strafrechtsklausur/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für die meisten der Schwerdtfeger für das Öffentliche Recht, ist bei mir Gunther Arzt für das Strafrecht. &#8220;Die Strafrechtsklausur&#8221; ist ein Klassiker, speziell für Fortgeschrittene, um zwingende Basics und Strukturen zu festigen.</p>
<p>Das Buch ist Ideal, enthält nicht nur das Grundlagenwissen, sondern auch wesentliche Tipps für den Ernstfall: Die Klausur als solche. Insbesondere im Bereich Strafrecht BT ist die Konzentration auf wesentliche Probleme -wie die Unterscheidung in Rand- und Kernprobleme- ein hilfreicher Faktor beim Arbeiten.</p>
<p>Dabei ist es kein Strafrecht-AT oder BT Buch in dem Sinne, dass es umfänglich in die jeweiligen Themen einführt: Vielmehr setzt es Basis-Wissen voraus, strukturiert dieses und hilft, es in einer Klausur anzuwenden. Arzt weist auf Fallen in Klausuren hin und versucht Techniken zu vermitteln, um selbst Schwerpunkte in Strafrechts-Klausuren zu erkennen und richtig zu setzen.</p>
<p>Das Buch ist mit gut 230 Seiten schnell und ordentlich durchzuarbeiten &#8211; man merkt, dass Arzt nicht dem Fehler anderer Autoren von guten Büchern verfallen ist, mit jeder Auflage das Werk anschwellen zu lassen. Somit ist es über die Auslagen hinweg ein stets aktuelles, schlankes und zielgerichtetes Buch geblieben.</p>
<p><em><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></em></p>
<p>Insgesamt ein Werk, das man schon zur großen Übung durchgearbeitet haben sollten. Für mich war es Pflicht &#8211; und eine gute Basis zum Erwerb von Grundlagenwissen von der großen Übung an, über den Schwerpunktbereich bis hin zum Examen. Ich war derart überzeugt, dass ich mir zum Examen noch mal die aktuelle Auflage zugelegt habe.</p>
<p><em><strong>Daten zum Buch</strong></em></p>
<p>Gunther Arzt<br />
Die Strafrechtsklausur<br />
7. Auflage<br />
JuS-Schriftenreihe<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 3406548970<br />
Preis: 19,90 Euro</p>
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		</item>
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		<title>Wessels/Beulke: Strafrecht AT</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/wesselsbeulke-strafrecht-at/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 14:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht AT]]></category>
		<category><![CDATA[johannes wessels]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht at]]></category>
		<category><![CDATA[werner beulke]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wessels (heute Wessels/Beulke) ist bei mir die Empfehlung zum Strafrecht AT &#8211; und wird es auch bleiben. Zusammen mit der Entscheidungs-CDROM ist es &#8211; gerade aber nicht nur für Anfänger &#8211; eine ideale Kombination von der man langfristig profitieren kann. Ich mache es bei diesem Buch kurz, nur der VOllständigkeit halber habe ich ein paar Zeilen dazu geschrieben: Die... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/wesselsbeulke-strafrecht-at/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wessels (heute Wessels/Beulke) ist bei mir die Empfehlung zum Strafrecht AT &#8211; und wird es auch bleiben. Zusammen mit der Entscheidungs-CDROM ist es &#8211; gerade aber nicht nur für Anfänger &#8211; eine ideale Kombination von der man langfristig profitieren kann.</p>
<p><span id="more-813"></span>
<p>Ich mache es bei diesem Buch kurz, nur der VOllständigkeit halber habe ich ein paar Zeilen dazu geschrieben: Die Autoren schreiben sehr griffig und verständlich, da Schriftbild ist angenehm (nicht zuletzt wegen der vielen Absätze) und es werden einige dogmatische Probleme aufgegriffen, die man in anderen Werken vermisst: So ist der Wessels bis heute eines der wenigen Kurz-Lehrbücher, das etwas zur Schuldbegriffsdiskussion schreibt.</p>
<p>Im Wessels wird sehr stark mit Fußnoten gearbeitet, in der Hausarbeit der kleinen Übung taugt er durchaus als erster Einstieg in die notwendige Recherche.</p>
<p>Es gibt, wie in solchen Kurz-Lehrbüchern üblich, keine eigene Systematik, sehr wohl aber umfassende Darstellungen der wichtigsten Meinungsstreits.</p>
<p>Sehr lohnend und einige Zeilen zusätzlich Wert ist die beiligende CDROM mit ausgesuchten und zitierten Entscheidungen: Hierauf sind nicht nur BGH-Urteile zu finden, sondern auch OLG Entscheidungen. Die komfortable Software ermöglicht digitale Notizen, eine Volltextsuche und auch das systematische Suchen, also z.B. nach Fundstelle im Buch. In einer Hausarbeit wird die CD sehr wertvoll sein, doch auch beim Lernen ist man so leichter gewillt, mal schnell ein Urteil nachzulesen, das man sich im Seminar vielleicht nicht mal flott rausgesucht hätte.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Verständlich, souverän und mit Entscheidungssammlung: Was soll ich dazu noch sagen, ausser dass es meine Empfehlung ist. Kaufen.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Wessels/Beulke<br />
Strafrecht AT mit CDROM<br />
Verlag C.F.Müller<br />
37. Auflage<br />
ISBN 9783811492219<br />
Preis: 27 Euro</p>
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		</item>
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		<title>Frister: Strafrecht AT</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/frister-strafrecht-at/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/frister-strafrecht-at/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 14:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht AT]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[helmut frister]]></category>
		<category><![CDATA[juristische kurz-lehrbücher]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht at]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir liegt schon etwas länger der Frister zur Rezension vor &#8211; ich habe die Gelegenheit genutzt, nochmal ein Buch zum Strafrecht AT ausführlich und ganz zu lesen. Das Ergebnis: Schön geschrieben &#8211; aber es gibt einige Kritik. Hinweis: Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zugestellt Inhaltlich gibt es kaum was anzumerken: Der Autor schreibt zum StGB AT und behandelt dabei,... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/frister-strafrecht-at/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir liegt schon etwas länger der Frister zur Rezension vor &#8211; ich habe die Gelegenheit genutzt, nochmal ein Buch zum Strafrecht AT ausführlich und ganz zu lesen. Das Ergebnis: Schön geschrieben &#8211; aber es gibt einige Kritik.</p>
<p><em>Hinweis: Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zugestellt</em></p>
<p><span id="more-811"></span>
<p>Inhaltlich gibt es kaum was anzumerken: Der Autor schreibt zum StGB AT und behandelt dabei, nach eigenem Ziel, nur die relevanten Inhalte. Dagegen ist nichts einzuwenden und es stärkt ein Buch zum Lernen ja auch ungemein. Allerdings gibt es inzwischen derart viele Bücher zum Strafrecht AT, dass ein weiteres Buch sich schlichtweg hervorheben muss.</p>
<p>Echte Besonderheiten aber vermisse ich hier: Es gibt zwar Aufbauschemata, die aber gibt es in den meisten Büchern, daher kann das alleine nicht ausreichen. Fälle werden im Buch nicht besprochen, auch gibt es keine regelmässigen Hinweise auf externe Musterfälle, die man zur Vertiefung erarbeiten kann.<br />
Eine nette Idee ist die Sammlung von Lektüreempfehlungen, die auf wichtige Urteile verweist, die man nachlesen soll. Der Autor beweist hier auch viel Empfinden für die Studienpraxis, wenn er nicht einfach (bewusst wenige) Urteile erwähnt, sondern dabei auch eingrenzt, welche Seiten man dort lesen soll.</p>
<p>Sicherlich positiv sind die regelmässig genutzten Schaubilder (als Beispiel auf Seite 237 und Seite 348 nachsehen), die durchaus hilfreich sind &#8211; fraglich nur, warum man z.B. bei den Konkurrenzen darauf verzichtet hat.<br />
Die Sprache ist gut und souverän, der Autor weiss verständlich zu schreiben, wobei das Schriftbild (kaum Absätze, man wird mitunter vom Text &#8220;erschlagen&#8221; beim Lesen) doch sehr anstrengend ist.</p>
<p>Das Buch ist ein &#8220;Kurz-Lehrbuch&#8221;, es wird sehr aktiv mit Fußnoten und Verweisen gearbeitet, die Dogmatik insgesamt aber aus dem Buch dann doch rausgehalten. So sind die Vorsatztheorien nur kurz dargestellt, Abstrusitäten wie die Schuldbegriffs-Definition finden sich gar nicht. Die Schwerpunkte sind soweit gut gesetzt und an den Prüfungen orientiert.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Das Buch für sich gesehen weiss zu überzeugen. Mit Blick auf die Fülle an Literatur zum Thema aber fehlt ein gewisses Plus ein &#8220;Gimmick&#8221;, um hervorzustechen. Bei vielen schwierigen Themen wie etwa der objektiven Zurechnung kann man als Leser durchaus von den klaren Ausführungen von Frister profitieren; Schade ist das sehr anstrengende Schriftbild.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Helmut Frister<br />
Strafrecht AT<br />
3. Auflage<br />
Verlag C.H.Beck<br />
ISBN 9783406577888<br />
Preis: 22,90 Euro</p>
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		<item>
		<title>Kühl: Strafrecht AT</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/kuhl-strafrecht-at/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/kuhl-strafrecht-at/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 10:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht AT]]></category>
		<category><![CDATA[kristian kühl]]></category>
		<category><![CDATA[lehrbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht at]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Nicht noch ein Lehrbuch zum StGB AT&#8221; war das erste was mir durch den Kopf ging, als ich den Kühl in der aktuellen Auflage in der Hand hielt. Ich war auch etwas überrascht, dass er mir zugestellt wurde, ist meine Einstellung zu reinen Lehrbüchern doch hinlänglich bekannt. Aber: Der Schein trügt mitunter und es ist gut, sich über seine Vorurteile... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kuhl-strafrecht-at/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nicht noch ein Lehrbuch zum StGB AT&#8221; war das erste was mir durch den Kopf ging, als ich den Kühl in der aktuellen Auflage in der Hand hielt. Ich war auch etwas überrascht, dass er mir zugestellt wurde, ist meine Einstellung zu reinen Lehrbüchern doch hinlänglich bekannt. Aber: Der Schein trügt mitunter und es ist gut, sich über seine Vorurteile hinweg zu setzen.</p>
<p><em>Hinweis: Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zugestellt</em></p>
<p><span id="more-750"></span>
<p>Neugierig wurde ich, als ich das Literaturverzeichnis überflogen habe: Da steht gleich auf der ersten Seite eine Quelle, die mich verwirrt hat in einem Lehrbuch eines Uni-Professors:</p>
<blockquote>
<p>Alpmann/Schmidt AT1 und AT2</p>
</blockquote>
<p>Findet man so nicht oft. Um nicht zu sagen so gut wie gar nicht. Im Zuge dessen habe ich mir das Vorwort angesehen und fand dort folgendes:</p>
<blockquote>
<p><em>&#8220;[...] es geht nicht um einen weiteren, originellen AT mit eigenem System [...] sondern um die Darstellung des Stoffes auf dem Boden des [...] herrschenden Systems [...] Man könnte das Lehrbuch deshalb auch ebenso gut als Lernbuch bezeichnen.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p>Wer &#8211; wie ich &#8211; einige Lehrbücher bekannter Autoren (Roxin, Jescheck, Baumann, Jakobs) ernsthaft durchgearbeitet hat, der weiss dass dieser letzte Satz der grösste Anspruch ist, den man wohl haben kann bei einem solchen Autor. Auch wenn die vorgenannten Werke allesamt gute Bücher sind (Jakobs sogar ausgezeichnet, Roxin sehr gut), so sind sie keine Lernbücher. Und so sehr sich einer dieser Autoren auch bemüht hat: Auf der Ebene des Lernbuchs, also des zugänglichen Lernens und Begreifens, konnte mich keiner überzeugen.</p>
<p>Beim Kühl nun muss man erstmal relativieren: Die Seitenzahl nämlich. Das Buch ist sehr dick, direkt mal doppelt so dick wie der Wessels &#8211; das heisst aber nichts. Wie in jedem guten Lehrbuch wird der LEser hier mit vielen Fundstellen in Fußnoten versorgt, die mitunter mal die halbe Seite in Beschlag nehmen. Ganz grob geschätzt würde ich sagen, von den 800 Seiten sind es letztlich ca. 400 reiner Lern-Text ohne Fundstellen. Das ist Wessels-Niveau im positiven Sinn.</p>
<p>Wenn man das verstanden hat, nimmt man dem Buch seine etwas erschreckende Wirkung &#8211; was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass der Autor an wichtigen Stellen auf optische Hilfsmittel verzichtet.<br />
Einerseits beweist er, dass er seinem eigenen Anspruch gerecht wird (Im §1 sagt Kühl, er will auf die Klausur vorbereiten), indem er vernünftige Aufbauschemata präsentiert. Andererseits aber nutzt er die heute gängigen Untermalungen nicht, etwa eine Hervorhebung, eine Rahmensetzung &#8211; irgendwas halt. Die Aufbauschemata sind im Fließtext als normaler Text ohne besondere Hervorhebung enthalten, als Beispiele auf Seie 7 und 432 sehen.<br />
Das bringt inhaltlich keine Abstriche, ja sogar Pluspunkte weil zu viele Lehrbuchautoren bis heute auf Schemata verzichten die für die Klausur aber unerlässlich sind, es ist beim Lesen (und vor allem beim späteren Suchen) aber dennoch störend.<br />
Als weiteres Beispiel für den (potentiellen) Leser kann auch der Rücktritt vom erfolgsqualifizierten Delikt dienen: Einfach im Wessels Rn. 654a aufschlagen. Die grafisch aufbereitete schematische Darstellung hat man in 5 Minuten verstanden. Im Kühl findet man das ab Seite 568ff. &#8211; hier braucht man etwas länger, wobei da schwierige Thema von Kühl dennoch in herausragend verständlicher Sprache transportiert wird.</p>
<p>Es ist die einzige Kritik, die ich ihm wirklich vorhalten möchte, denn das Buch ist gut. Ein wesentlicher Pluspunkt, der das Werk aus der Masse der Bücher zum Thema hervorhebt, ist das Konzept der &#8220;Übungsfall-Literatur&#8221;. Kühl bringt regelmässig Beispiele, bespricht aber keine Fälle &#8211; und es ist wohl das erste Mal, dass es dafür keine Negativ-, sondern Positiv-Punkte von mir gibt. Denn Kühl meint, ein Lehrbuch (in §1 Rn.1 spricht er selber vom Lehrbuch, auch wenn er im Vorwort den Vergleich zum Lernbuch sucht, dazu später mehr) müsse nunmal kennenden Stoff vermitteln &#8211; daneben noch Fälle zu lösen wäre ein &#8220;zu viel&#8221;. Für das Lehrbuch stimmt das in der Tat &#8211; was ja eben eines der grossen Probleme dieser Bücher ist.</p>
<p>Kühl hat nun einen Ausweg aus diesem Dilemma gefunden, indem er die &#8220;Übungsfall-Literatur&#8221; aufgenommen hat. Aus den bekannten und sehr guten Fallsammlungen zum Strafrecht, über die Sammlungen von Rudolphi, Beulke bis hin zu den Fällen in den Ausbildungszeitschriften, hat er ja nach Themengebiet alle relevanten herausgesucht und in einer Liste zusammengestellt. So kann man dann z.B. zur Notwehr die Fälle raussuchen und lösen, wobei er für die Unterpunkte der Kapitel (etwa &#8220;Folter als Notwehr&#8221;) jeweils eigene Fallsammlungen hat. Er weist richtigerweise darauf hin, dass man eben nicht alle Fälle lösen soll, sondern dass die umfassende Sammlung dazu dient, jedem zu helfen, gleich welche Literatur er nun hat oder nicht &#8211; man muss also dank Kühl gerade keine umfassende Bibliothek haben.</p>
<p>Wie weit das geht liest man im §1 Rn.2, wo der Autor (vorsätzlich oder fahrlässig, er spricht jedenfalls von &#8220;unbeabsichtigt&#8221;) durch dieses Konzept der Übungsfall-Literatur seinem Buch eine ganz besondere Klausurausrichtung gibt, wenn er schreibt:</p>
<blockquote>
<p><em>&#8220;Ein nicht beabsichtigtes Nebenprodukt dieses Einbezugs der Übungsfall-Literatur ist die von sonstigen AT-Lehrbüchern zum Teil abweichende Intensität der Stoffvermittlung: Gebiete, in denen viele Übungsfälle vorhanden waren, sind breiter als üblich dargestellt [...], Gebiete in denen sich kaum Übungsfälle finden, sind eher kurzgehalten [...].&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p>Was heisst das im Umkehrschluss: Das Buch weist aufgrund dieser Orientierung eine gewisse Orientierung an Klausurschwerpunkten auf, die aufgrund des Zusammenhangs zwischen Fallsammlung und Inhaltsdarstellung nicht treffender sein könnte.</p>
<p>Diese insgesamt gelungene Ausrichtung auf die Klausur, der klare Schreibstil, das richtige Setzen von Schwerpunkten weg von rechtsdogmatischen Fragen die selbst in Übungen keine Rolle spielen: All das prägt in der Tat den Charakter eines &#8220;Lernbuches&#8221; und eignet das Buch herausragend zum Lernen des Stoffes. Dass dieses Lehrbuch defintiv &#8220;für die Klausur&#8221; verfasst ist, merkt man z.B. wenn man die Ausführungen zur Schuld liest: Erklärungen zu den Schuldbegriffen (derer es viele gibt, die für die Klausur herzlich unbedeutend sind) sucht man vergeblich &#8211; selbst der Wessels führt hierzu einiges aus. Wer es aber wissen will, der findet problemlos genügend Fundstellen bei Kühl um es nachzuschlagen &#8211; in dem festen Wissen, es &#8220;für sich&#8221;, aber nicht &#8220;für die Klausur&#8221; zu tun.</p>
<p>Aber: Abstriche gibt es bei der optischen Aufbereitung. Und auch bei der Darstellung von Fundstellen wird der Lehrbuchcharakter deutlich &#8211; nicht nur bei den Fußnoten, die man während des Lesens außen vor lassen kann.<br />
Als Beispiel wieder eine Gegenüberstellung: Zunehmend auch in der Uni schlägt das Thema Folterverbot bei den Rechtfertigungsgründen auf. Der Wessels stellt dies in einem Absatz (Rn.289a) kurz mit guten Fundstellen dar. Beim Kühl (Rn.156a) ist alleine die Fundstellensammlung zur so genannten &#8220;Rettungsfolter&#8221; fast so lang wie die Darstellung beim Wessels insgesamt. Kleine Kritik gibt es auch beim Sachwortverzeichnis, das erst einmal hervorragend ist, da sehr umfangreich und detailliert.<br />
Allerdings hat die Sammlung von Übungsfällen es verdient, besonders hervorgehoben zu werden, wünschenswert wäre ein Sachwortverzeichnis nur für Übungsfälle &#8211; so findet man im Sachwortverzeichnis weder die &#8220;Selbstschußanlage&#8221; noch die &#8220;Zeitschaltuhr&#8221;, die aber im §7 unter Rn.43 (mit Fällen) erwähnt werden und gerade in Anfänbgerübungen beliebt sind. Hier wird das Potential der Übungsfall-Literatur noch nicht ganz ausgeschöpft, wer die Systematik aber verstanden hat, findet über das Inhltsverzeichnis problemlos die passenden Fälle.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Eine Empfehlung war für mich anfangs schwierig, denn der Kühl ist definitiv sehr gut &#8211; seine Gratwanderung, der versuchte Spagat, zwischen Lernbuch und Lehrbuch macht es aber nicht einfach, sich festzulegen. Ist er für Anfänger geeignet? Auf jeden Fall. Besteht die Gefahr, dass sich Anfänger &#8211; wie in jedem Lehrbuch &#8211; von Fundstellen und Fallsammlungen &#8220;erschlagen&#8221; fühlen? Leider ja. Andererseits aber bietet dieses Buch eben jene Ausrichtung auf universitäre Klausuren, die andere Bücher vermissen lassen. Und als Student muss man nunmal auch lernen, Literatur zu sichten, zu filtern und sich zu entscheiden.</p>
<p>Am Ende steht die Erkenntnis, dass das Buch von Kühl ein herausragendes Buch ist, dass sich sicherlich an die anspruchsvolleren Studenten wendet. Es ist in seinem Konzept durchdacht und ein überzeugender Ansatz, ganz besonders hinsichtlich der Orientierung an der &#8220;Übungsfall-Literatur&#8221;. Ich möchte es für die (vertiefende) Wiederholung des StGB AT auf jeden Fall empfehlen. Mit Blick auf die Übung kann ich nur dringend anraten, darauf zu achten welche Schwerpunkte der Prof in der Übung setzt und jedenfalls diese Schwerpunkte mit dem Kühl und dessen Übungsfällen zu wiederholen.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Kristian Kühl<br />
Strafrecht AT<br />
6. Auflage<br />
Verlag Vahlen<br />
ISBN 9783800635726<br />
Preis: 29,90 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorstellung: Kühl &#8211; Höchstrichterliche Rechtsprechung zum StGB BT</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/vorstellung-kuhl-hochstrichterliche-rechtsprechung-zum-stgb-bt/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/vorstellung-kuhl-hochstrichterliche-rechtsprechung-zum-stgb-bt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 08:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[kristian kühl]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[strafrecht bt]]></category>
		<category><![CDATA[urteilssammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wiedermal einer dieser unverhofften Glücksfälle beim &#8220;Blindkauf&#8221;: Ich habe für 3 Euro ein etwas älteres Bücherpaket bei eBay erstanden in dem sich unter anderem dieses Buch von Kristian Kühl befunden hat. Viel zu schreiben gibt es dazu nicht &#8211; dafür umso mehr zu loben. Ich dachte anfangs, dass es hier &#8220;nur&#8221; darum geht, wichtige Entscheidungen des BGH zu speziellen StGB-BT... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/vorstellung-kuhl-hochstrichterliche-rechtsprechung-zum-stgb-bt/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wiedermal einer dieser unverhofften Glücksfälle beim &#8220;Blindkauf&#8221;: Ich habe für 3 Euro ein etwas älteres Bücherpaket bei eBay erstanden in dem sich unter anderem dieses Buch von Kristian Kühl befunden hat. Viel zu schreiben gibt es dazu nicht &#8211; dafür umso mehr zu loben.</p>
<p><span id="more-632"></span>
<p>Ich dachte anfangs, dass es hier &#8220;nur&#8221; darum geht, wichtige Entscheidungen des BGH zu speziellen StGB-BT Problemen gesammelt darzustellen. Aber: Weit gefehlt.</p>
<p>Das Buch stellt (in der mir vorliegenden Auflage aus dem Jahr 2002) 90 höchstrichterliche Entscheidungen dar. Dazu gehört natürlich grossteils der BGH, manchmal aber auch das BVerfG oder BayOLG. Dabei werden die Urteile nicht einfach gesammelt dargestellt sondern immer nach folgendem Schema:</p>
<ol>
<li>Titel des Urteils mit konkretem Bezug zum betroffenen Paragraphen</li>
<li>Fundstelle</li>
<li>Kurzer verständlicher Leitsatz</li>
<li>Kurzer, schnell erfassbarer Sachverhalt</li>
<li>Gekürztes Urteil, reduziert auf ide wesentlichen Aspekte</li>
<li>Fragen zum Verständnis und zur Wiederholung</li>
<li>(Sehr ausführliche) Antworten zu den Fragen</li>
</ol>
<p>Gerade (6) und (7) haben das Buch sehr abwechslungsreich gestaltet, ich habe tatsächlich fast alle Urteile durchgeackert und die Fragen dazu bearbeitet &#8211; es war wirklich nutzbringend und gar nicht so trocken wie anfangs gedacht. Speziell dieser Teil mit Fragen/Antworten zum jeweiligen Urteil macht es kinderleicht, die wesentlichen Aspekte zu verinnerlichen.</p>
<p>Der Autor hat nicht nur im Titel (1) den konkret betroffenen Paragraphen benannt, sondern die Urteile auch entsprechend dieser Paragraphen sortiert. Damit kann man vorne im Index schnell wichtige Urteile zu speziellen Tatbeständen heraussuchen und kurz wiederholen &#8211; gerade in Hausarbeiten sicherlich sehr sinnvoll, so dass man sich dieses Buch als Nachschlagehilfe im Seminar merken sollte.</p>
<p>Das Buch ist Teil einer Reihe &#8220;JuS-Entscheidungen&#8221;. Ich habe im Beck-Shop gesehen, dass es die Reihe immer noch gibt und dass es viele verschiedene Bücher in dieser Reihe gibt, so zum Zivilrecht und zum Öffentlichen Recht.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Alles in allem bin ich von dem Werk begeistert &#8211; wohl muss ich aber einschränken: Es dürfte nur Sinn machen, &#8220;seinen&#8221; Bereich damit zu vertiefen. Also sich nur das Werk zu dem Gebiet (Strafrecht, Ö-Recht, Zivilrecht) anzuschaffen und zu lesen, das man auch schwerpunktmässig bearbeitet. Alles andere wäre wahrscheinlich zu viel. Ich überlege, mir später noch das zum StGB AT zu kaufen &#8211; die zivilrechtlichen und öffentlich-rechtlichen aber lasse ich weg &#8211; nicht zuletzt auch wegen des doch recht hohen Preises, der aber auf jeden Fall angemessen ist. Jedenfalls zur Vertiefung ist es, für fortgeschrittene Studenten, ein tolles Lern-Werkzeug.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Kritian Kühl<br />
Höchstrichterliche Rechtsprechung zum Besonderen Teil des Strafrechts<br />
Reihe &#8220;JuS-Entscheidungen&#8221;<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Preis: 22 Euro<br />
ISBN 9783406495953</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Streng: Jugendstrafrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/streng-jugendstrafrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/streng-jugendstrafrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 16:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendstrafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[jugendstrafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[streng]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jurakopf.de/streng-jugendstrafrecht/</guid>
		<description><![CDATA[Mir liegt druckfrisch eines der Bücher aus der &#8211; neu gestalteten &#8211; Reihe des C.F.Müller Verlages vor. Positiv: Die Änderung ist rein optischer Natur, man hat beim Verlag tatsächlich &#8220;nur&#8221; die Reihen aufgeräumt und in ein einheitliches Konzept gepackt (dazu folgt noch ein eigener Artikel). Im Schriftbild selbst hat sich aber nichts geändert &#8211; auch das ist positiv. Insgesamt kann... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/streng-jugendstrafrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir liegt druckfrisch eines der Bücher aus der &#8211; neu gestalteten &#8211; Reihe des C.F.Müller Verlages vor. Positiv: Die Änderung ist rein optischer Natur, man hat beim Verlag tatsächlich &#8220;nur&#8221; die Reihen aufgeräumt und in ein einheitliches Konzept gepackt (dazu folgt noch ein eigener Artikel).<br />
Im Schriftbild selbst hat sich aber nichts geändert &#8211; auch das ist positiv. Insgesamt kann ich mich ein bisschen ärgern, das Buch hätte ich gerne schon früher gehabt.</p>
<p><em>Hinweis: Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar überlassen.</em></p>
<p><span id="more-629"></span>
<p>Das, was ich bei <a href="http://www.jurakopf.de/rezensionen-kriminologie-und-jugendstrafrecht/" target="_blank">Meier/Rössner/Schöch</a> und beim <a href="http://www.jurakopf.de/bohmfeuerhelm-einfuhrung-in-das-jugendstrafrecht/" target="_blank">Böhm/Feuerhelm</a> kritisiere, ist hier umgesetzt:</p>
<ul>
<li>Es gibt Fälle, anhand derer der Stoff dargestellt wird</li>
<li>Es gibt Prüfungsfragen, mit denen der Stoff wiederholt werden kann</li>
</ul>
<p>Inhaltlich gibt es nichts anzumerken: Es ist ein sehr umfassendes Buch, das mit einer klaren Struktur überzeugt. Vermisst habe ich beim Lesen nichts, insoweit muss ich mich nicht wiederholen was den Inhalt zum Thema angeht.</p>
<p>Das Schriftbild ist sehr klar, der Autor nutzt (wofür ich ihm dankbar bin) regelmässig Absätze und Überschriften. Das macht das Lesen sehr leicht und von kleineren Ausrutschern abgesehen (wie in Rn. 142) wird auch durchweg die gleiche Schriftgrösse genutzt. Ich finde es immer noch störend, wenn mit verschiedenen Schriftgrössen hantiert wird &#8211; angenehmer sind dann doch Einschübe, Textkästen oder Schattierungen zum Abheben besonderer Exkurse.</p>
<p>Der Autor bespricht natürlich alles, aber die nicht so ganz relevanten Themen (wie z.B. die geschichtliche Entwicklung des JGG) werden dann doch kürzer gefasst als besonders Klausurrelevante Themen. Das Stichwortverzeichnis überzeugt ebenfalls, speziell der moderne Ärgerfaktor, dass man zu einem Stichwort sehr viele beliebige Fundstellen (statt wenigen treffenden) findet, ist hier kein Problem.</p>
<p>Die Fußnoten sind recht zahlreich und laden nicht gerade zum Recherchieren ein &#8211; vielleicht ein kleiner Kritikpunkt, der aber keine Besonderheit bei diesem Buch ist.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Ein durchweg gelungenes Buch zum Thema, das die Ansprüche zum Lernen voll erfüllt. Preislich liegt es in der Mitteklasse und ist meine uneingeschränkte Empfehlung für die Studenten, die eine Klausur zum Jugendstrafrecht schreiben.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Franz Streng<br />
Jugendstrafrecht<br />
2. Auflage<br />
Verlag C.F. Müller<br />
ISBN 9783811434332<br />
Preis: 20,00 Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Böhm/Feuerhelm: Einführung in das Jugendstrafrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/bohmfeuerhelm-einfuhrung-in-das-jugendstrafrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/bohmfeuerhelm-einfuhrung-in-das-jugendstrafrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 16:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendstrafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[böhm]]></category>
		<category><![CDATA[feuerhelm]]></category>
		<category><![CDATA[jugendstrafrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Reihe &#8220;JuS-Schriftenreihe&#8221; liegt mir die &#8220;Einführung in das Jugendstrafrecht&#8221; vor. Insgesamt ein überzeugendes Werk, doch zum Lernen fehlt dann doch das ein oder andere. Das Werk von Böhm und Feuerhelm ist schön zu lesen &#8211; inhaltlich umfassend und im Schreibstil auch ganz flüssig. Leider aber verhagelt das Schriftbild schon ein wenig die Lesefreude, man hat mitunter das Gefühl... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/bohmfeuerhelm-einfuhrung-in-das-jugendstrafrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Reihe &#8220;JuS-Schriftenreihe&#8221; liegt mir die &#8220;Einführung in das Jugendstrafrecht&#8221; vor. Insgesamt ein überzeugendes Werk, doch zum Lernen fehlt dann doch das ein oder andere.</p>
<p><span id="more-628"></span></p>
<p>Das Werk von Böhm und Feuerhelm ist schön zu lesen &#8211; inhaltlich umfassend und im Schreibstil auch ganz flüssig. Leider aber verhagelt das Schriftbild schon ein wenig die Lesefreude, man hat mitunter das Gefühl vom Text &#8220;erschlagen&#8221; zu werden. Die durchgehende Arbeit mit dem Text war mitunter dann doch etwas zähfliessend.</p>
<p>Gegenüber dem Werk aus der Reihe &#8220;Grundrisse des Rechts&#8221; (<a href="http://www.jurakopf.de/rezensionen-kriminologie-und-jugendstrafrecht/" target="_blank">hier besprochen</a>) merkt man schon, dass dieses Buch doch etwas mehr Tiefgang hat. Beispiel: Die Untersuchungshaft. Im Meier/Rössner/Schöch in nur einer Randnnummer (§13 Rn.36) besprochen, hat es im Böhm/Feuerhelm dann doch einen ganzen Abschnitt (§21).</p>
<p>Letztlich muss ich aber feststellen, dass hier &#8211; genauso wie im Meier/Rössner/Schöch &#8211; das Lernen für die Klausur viel zu kurz kommt. Es gibt keine Beispielfälle, keine Schemata, nichts was hilft, das dargestellte Wissen auf den konkreten Fall zu projezieren. Auch Hilfen, wie z.B. Fragen am Ende des Kapitels, sucht man vergeblich &#8211; somit hat man zwar ein sicherlich gelungenes Buch, ist aber mit der Anwendung des Wissens recht alleine gelassen.</p>
<p>Sehr schön ist wieder die &#8211; für diese Reihe typische &#8211; Zusammenfassung von Literaturhinweisen am Anfang eines jeden Kapitels. So kann man sich zum gewünschten Thema schnell eine Literaturübersicht verschaffen und passende Quellen heraus suchen.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Ein schönes Buch, das gut zu lesen ist. Letztlich aber steht es auf einer Stufe wie der Meier/Rössner/Schöch. Hauptkritikpunkt sind die fehlenden Hilfen beim Üben und Anwenden des Inhalts. Positiv festzuhalten ist, dass das Lesen recht leicht fällt &#8211; sofern man nicht über die Seiten stolpert, die einen mit Text erschlagen. Ein schönes Beispiel ist z.B: das Seitenpaar 76/77 oder 84/85. Hier wünscht man sich dann doch, dass der Autor etwas grosszügiger mit dem Absatz umgeht. Zusammen mit dem recht hohen Preis ist das natürlich keine schöne Kombination, so dass das Gesamtbild überzeugender sein könnte.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Alexander Böhm / Wolfgang Feuerhelm<br />
Einführung in das Jugendstrafrecht<br />
4. Auflage<br />
ISBN 3406513190<br />
Preis: 21,80 EURO</p>
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		</item>
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		<title>Joecks: Studienkommentar StPO</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/joecks-studienkommentar-stpo/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 07:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafprozeßrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[stpo]]></category>
		<category><![CDATA[strafprozessordnung]]></category>
		<category><![CDATA[studienkommentar]]></category>
		<category><![CDATA[wolfgang joecks]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reihe &#8220;Studienkommentar&#8221; habe ich bereits vorgestellt und besprochen &#8211; eines fehlte aber damals: Der Studienkommentar zur StPO. Das hole ich hier nun nach. Nachdem ich im letzten Semester die StPO lernen musste, ist es wieder eine Besprechung aus dem Alltag des Lernens heraus. Joecks ist auch der Autor des Studienkommentars zum StGB undbeide Werke sind Vergleichbar: Optisches Erscheinungsbild, Umfang,... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/joecks-studienkommentar-stpo/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihe &#8220;Studienkommentar&#8221; <a href="http://www.jurakopf.de/die-reihe-studienkommentar/" target="_blank">habe ich bereits vorgestellt und besprochen</a> &#8211; eines fehlte aber damals: Der Studienkommentar zur StPO. Das hole ich hier nun nach. Nachdem ich im letzten Semester die StPO lernen musste, ist es wieder eine Besprechung aus dem Alltag des Lernens heraus.</p>
<p><span id="more-617"></span></p>
<p>Joecks ist auch der Autor des Studienkommentars zum StGB undbeide Werke sind Vergleichbar: Optisches Erscheinungsbild, Umfang, Schreibstil &#8211; wurde alles schon von mir gelobt und es gibt keinen Grund, beim Kommentar zur StPO Abstriche zu machen. Ein grundsolides Werk, mit einem kleinen Kritikpunkt.</p>
<p>Es verbleibt eine Frage: Warum hat er das getan? Im Studienkommentar StGB und VwVfG/VwGO sind manche Abschnitt mit &#8220;Sternchen&#8221; versehen. Sie markieren, wie wichtig besondere Paragraphen und deren Kommentierung sind. Wie ich schon geschrieben habe, kann man mit den Studienkommentaren ausgezeichnet lernen, sie sind eben keine reinen Nachschlagewerke. Dieses &#8220;Sternchen-System&#8221; ist da eine ganz gute Hilfe.</p>
<p>Die StPO ist grundsätzlich nur im Überblick für das Examen zu beherrschen, man muss also die gesetzlichen Grundlagen kennen und Anwenden können. Joecks bietet am Anfang des Buches auf 55 Seiten eine äusserst gelungene Einleitung in das Thema StPO und bietet schon erstes Grundwissen in gelungener Kompakter Form. Durch den flüssigen Schreibstiel bei durchweg studienrelevanten Inhalten im Bereich der Kommentierung, ist es nun kein Problem, aufbauend auf der Einleitung die wichtigen Teile der StPO zu erlernen und zu verstehen &#8211; wenn man weiss, was man lesen muss.</p>
<p>Und da kommen die &#8220;Sternchen&#8221; ins Spiel: Man könnte mit Ihnen einen guten Wegweiser geben, was man lesen muss, was man lesen sollte und wo man mal grosszügig &#8220;durchblättern&#8221; darf. Der Studienkommentar wäre damit das perfekte Lernwerkzeug. Wer sich bereits (ein wenig) auskennt, kann selber filtern und weiss was man lesen muss &#8211; in dem Fall ist es ebenfall ideal. Wer aber wirklich bei Null anfängt, der hat keine Hilfsmittel und hat somit nur die Wahl alles zu lesen oder zu einem Lehrbuch zu greifen. Damit geht leider ein Stückchen Komfort verloren, was letztlich nicht so tragisch ist, da im Regelfall ohnehin jeder irgendein Lehrbuch zum Thema haben wird.</p>
<p>Der Lesefluss ist ansonsten ungestört: Keine komplizierten ständigen Abkürzungen, keine Fussnoten und insgesamt nur sehr wenige ausgewählte Verweise zu durchgängig aktueller Literatur. Auch wenn das Werk als &#8220;Kommentar&#8221; betitelt ist, so kann man es doch problemlos lesen &#8211; es ist ein wenig wie ein Lernbuch in Kommentarform. Insgesamt sehr angenehm, aber dennoch als Nachschlagewerk geeignet. Und natürlich wichtig: Die Studienkommentarreihe ist meines Wissens durchgehend zitierfähig.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Der Studienkommentar zur StPO überzeugt mit der gewohnten Leistung der gesamten Reihe auf hohem Niveau. Es ist nicht nur eine geeignete, sondern auch eine sehr günstige Möglichkeit, sich mit einer verständlichen und für Studenten sinnvollen Kommentierung der StPO zu versorgen. Der Studienkommentar wäre sogar in der Lage, als alleiniges Werkzeug zur Examensvorbereitung auf das Thema StPO zu taugen, wenn noch eine kleine Hilfe zur Strukturierung beim Lesen der Kommentierung geboten wird.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Wolfgang Joecks<br />
Studienkommentar StPO<br />
Verlag C.H.Beck<br />
2. Auflage<br />
ISBN 9783406580239<br />
Preis: 32 Euro</p>
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