<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jurakopf &#187; GRUR &amp; Urheberrecht</title>
	<atom:link href="http://www.jurakopf.de/jura-studium-literatur-tipps-rezension/literatur/sonstiges/grur-urheberrecht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.jurakopf.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Sep 2011 19:13:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Wandtke: Urheberrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/wandtke-urheberrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/wandtke-urheberrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 20:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[GRUR & Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[artur-axel wandtke]]></category>
		<category><![CDATA[degruyter]]></category>
		<category><![CDATA[urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jurakopf.de/?p=1702</guid>
		<description><![CDATA[Artur-Axel Wandtke ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt im Bereich Urheberrecht &#8211; neben seiner Professur ist er mir vor allem ein Begriff als einer der beiden Herausgeber des Wandtke-Bullinger UrhG-Kommentares, mit dem ich sehr gerne arbeite. Die Chance, sein Lehrbuch zum Urheberrecht durchzulesen, habe ich gerne wahr genommen. Was mir direkt ins Auge gefallen ist, war die Struktur des... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/wandtke-urheberrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Artur-Axel Wandtke ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt im Bereich Urheberrecht &#8211; neben seiner Professur ist er mir vor allem ein Begriff als einer der beiden Herausgeber des Wandtke-Bullinger UrhG-Kommentares, mit dem ich sehr gerne arbeite. Die Chance, sein Lehrbuch zum Urheberrecht durchzulesen, habe ich gerne wahr genommen.</p>
<p><span id="more-1702"></span>Was mir direkt ins Auge gefallen ist, war die Struktur des Buches, die ich als sehr zugänglich empfunden habe:</p>
<ol>
<li>Einleitung</li>
<li>Das Werk</li>
<li>Rechte des Urhebers</li>
<li>Urhebervertragsrecht</li>
<li>Schrankenregelungen</li>
<li>Recht der Verwertungsgesellschaften</li>
<li>Verwandte Schutzrechte</li>
<li>Softwareschutz</li>
<li>Technische Schutzmaßnahmen</li>
<li>Durchsetzung des Urheberrechts</li>
<li>Urheberstrafrecht</li>
<li>Einigungsvertrag</li>
<li>Internationales Urheberrecht &amp; Kollisionsrecht</li>
<li>Anhang (u.a. mit ausgewählten Entscheidungen)</li>
</ol>
<p>Inhaltlich sprechen die gewählten Kapitelnamen für sich &#8211; wem die Begrifflichkeiten nicht auf Anhieb etwas sagen, dem sei hier versichert, dass zum Thema Urheberrecht alles drin ist, was man braucht.</p>
<p>Das Inhaltsverzeichnis verspricht sehr viel &#8211; und bei insgesamt fast 450 Seiten Text ist es das auch durchaus. Allerdings muss direkt gesehen werden, dass hier ein sinnvoller Aufbau gewählt wurde, fernab der einfach am Gesetzestext orientierten Struktur anderer Bücher, die sich schnell im Bereich eines &#8220;lesbaren Kommentars&#8221; bewegen.</p>
<p>Nun denke ich, muss deutlich gesehen werden, dass es sich hier bei wirklich um ein Lehrbuch handelt: Der Leser muss mit sehr vielen abstrakten und theoretischen Ausführungen rechnen, die weit über die rein praktische Sichtweise hinausgehen. Das ist nicht notwendig ein Kritikpunkt, aber bedeutet vor allem eines: Den schnellen Einstieg gibt es hier nicht. Zwar ist das erste Kapitel mit der Bezeichnung &#8220;Einleitung&#8221; sehr verlockend &#8211; letztlich handelt es sich aber um einen mitunter hochtheoretischen Teil (der sicherlich interessant ist).</p>
<p>Schritt für Schritt, mit viel Arbeit, muss man sich den Inhalt hier erarbeiten, wobei man keine Angst haben muss vor langatmigen Ausführungen oder Schachtelsätzen: Der Schreibstil ist Alltagstauglich und problemlos. Doch spätestens wenn der Autor den internationalen Rechtsvergleich sucht oder dezidiert Urteile &#8220;zerlegt&#8221; muss man erkennen, auf welchem Niveau das Buch sich bewegt, daher nochmals, das Wort &#8220;schnell&#8221; hat im Zusammenhang mit dem Durcharbeiten des Buches nichts zu suchen.</p>
<p>Wie sieht es nun mit der praktischen Seite aus: Schreibt der Autor aus dem Elfenbeinturm oder kann man das Buch im Alltag nutzen? Der Blick auf aktuelle Themen zeigt, dass der Herausgeber den Anschluss an den Alltag aktiv sucht. Filesharing-Abmahnungen sind ein fester und nicht gerade kurz abgehandelter Teil des Buches, ebenso die Abmahnung als Rechtsinstrument oder auch Themen wie die Störerhaftung im Internet. Dabei sollte schon auffallen, dass das 10. Kapitel sich der &#8220;Durchsetzung der Rechte&#8221; widmet &#8211; hier ist eindeutig der praktische Einschlag zu spüren (einige der Autoren sind Rechtsanwälte).</p>
<p>Alles in allem wurde ich nicht enttäuscht: Ein sehr umfassendes Werk, das dem Leser zwar Zeit und Arbeit abverlangt, dafür aber letztlich alles bietet, was man braucht. Der Einstieg in das Thema dürfte damit letztlich eher schwer fallen, wer aber die minimalen Basics erarbeitet hat, wird hiermit vertiefen und ausbauen können, ohne auf zusätzliche Werke setzen zu müssen.</p>
<p><strong>Jurakopf-Einschätzung</strong></p>
<p>Das Preis-Leistungsverhältnis ist hier natürlich unschlagbar: Man bekommt wirklich ein umfassendes Werk in dem man zu sämtlichen aktuellen Fragen des Urheberrechts Antworten und Analysen finden wird. Wer den entsprechenden Schwerpunkt gewählt hat, wird hier ein sehr gutes Werk vorfinden, das nicht nur im Umfang, sondern auch im sprachlichen Stil sehr überzeugt. Für mich ist das Buch von Wandtke als Konkurrenzprodukt neben dem Kurz-Lehrbuch von Rehbinder postiert &#8211; und kann im direkten Vergleich durch die erheblich verständlichere Sprache punkten. Verstecken muss sich Wandtke vor dem Rehbinder nicht, ganz im Gegenteil: Er setzt ihn erheblich unter Druck.</p>
<p><strong>Daten zum Buch</strong></p>
<p>Artur-Axel Wandtke<br />
Urheberrecht<br />
2. Auflage<br />
Verlag de Gruyter<br />
Preis. 34,95 Euro<br />
ISBN 9783110251043</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jurakopf.de/wandtke-urheberrecht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nirk: Geschmacksmusterrecht, Urheberrecht, Designlaw</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/nirk-geschmacksmusterrecht-urheberrecht-designlaw/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/nirk-geschmacksmusterrecht-urheberrecht-designlaw/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 19:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[GRUR & Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[c.f.müller]]></category>
		<category><![CDATA[rudolf a. nirk]]></category>
		<category><![CDATA[urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jurakopf.de/?p=1700</guid>
		<description><![CDATA[Das Buch von Nirk ist, so viel kann schon vorab festgestellt werden, einfach gut. Nicht zuletzt auch deswegen, weil das Büchlein &#8211; aus der Reihe &#8220;Start ins Rechtsgebiet&#8221; &#8211; alles in allem mit 128 Seiten auskommt, was den Einstieg wirklich erheblich erleichtert: Kein BlaBla, keinen tieftheoretischen Analysen; einfach das wirklich Wichtige möglichst kompakt und verständlich aufbereitet. Inhaltlich werden dabei drei... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/nirk-geschmacksmusterrecht-urheberrecht-designlaw/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch von Nirk ist, so viel kann schon vorab festgestellt werden, einfach gut. Nicht zuletzt auch deswegen, weil das Büchlein &#8211; aus der Reihe &#8220;Start ins Rechtsgebiet&#8221; &#8211; alles in allem mit 128 Seiten auskommt, was den Einstieg wirklich erheblich erleichtert: Kein BlaBla, keinen tieftheoretischen Analysen; einfach das wirklich Wichtige möglichst kompakt und verständlich aufbereitet.</p>
<p><span id="more-1700"></span>Inhaltlich werden dabei drei Teile abgedeckt:</p>
<ol>
<li>Geschmacksmusterrecht</li>
<li>Urheberrecht</li>
<li>Designlaw</li>
</ol>
<p>Ich fange mit (2) an: Der Leser bekommt hier auf ca. 60 Seiten nach meinem Empfinden die perfekte Kombination aus einer möglichst kurzen und zugleich möglichst umfassenden Darstellung des Urheberrechts. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zur Zeit möglich ist, anderswo derart schnell in einer derart umfassenden Form sich das Urheberrecht als Neuling zu erarbeiten. Dabei sind die 60 Seiten sogar noch zu hoch gegriffen, auf Grund des äusserst großzügigen Schriftbildes dürfte es in der Summe nochmals deutlich weniger sein. Ich denke, man kann sich hier die notwendigen Grundlagen allen Ernstes in 2-3h (hart) erarbeiten.</p>
<p>Nun geht der wenige Text natürlich auch mit Kosten einher: Aktuelle Themen fallen dann doch hinten über, speziell das Thema &#8220;Filesharing&#8221; &#8211; für viele heute ein Einstieg in den Themenkomplex &#8211; ist kein Thema in diesem Buch (aber auch nicht nötig für die Grundlagen). Auch wenn es um die Abmahnung als Rechtsmittel geht, wird der Leser sich mit sehr wenigen grundsätzlichen Informationen zufrieden geben müssen. Gleichwohl bekommt man aber eben diese Grundlagen, die man braucht, um überhaupt zu wissen, worum es hier geht.</p>
<p>Hier wird klar: Wer sich nur zu bestimmten urheberrechtlichen Themen kurz ein paar Zeilen durchlesen möchte, ist bei dem Buch falsch (und hat den Sinn des Buches nicht verstanden).</p>
<p>Schwieriger hatte ich es mit den Themen (1) und (3), die zugegeben dann doch in gewissem Maße &#8220;Nerd-Themen&#8221; sind. Im Aufbau sind beide, neben dem Urheberrecht, eher die kleinen Portionen: Das Geschmacksmusterrecht kommt mit weniger als 50 Seiten aus, das &#8220;Designlaw&#8221; mit weniger als 30 Seiten &#8211; hier wird deutlich, dass das Urheberrecht (m.E. berechtigt) den Schwerpunkt des Buches ausmacht. Verständnisprobleme hatte ich aber bei der Differenzierung der beiden Themenkreise: Zum einen schreibt der Autor selber im Buch (und auch auf dem Umschlagstext), dass durch das Geschmacksmusterrecht das &#8220;Design&#8221; mit geschützt wird. Somit schreibt er dann auch im ersten Teil des Buches zum Designschutz. Später im dritten Teil widmet er dem &#8220;Designlaw&#8221; wiederum ein eigenes Kapitel.</p>
<p>Das ist inhaltlich für mich weniger ein Problem, greift im &#8220;Designlaw&#8221; schliesslich eine Fülle von Rechtsgebieten ineinander &#8211; so auch das Wettbewerbsrecht und Urheberrecht. Im Aufbau fand ich es aber schade, dass nicht beim Thema Designschutz vorne kurz die Notwendigkeit der Begrifflichkeit &#8220;Designlaw&#8221; erklärt wurde, um dann im dritten Teil das Thema alleine und umfassend abzuhandeln.</p>
<p>Insgesamt überzeugt das Buch, die Kürze mit dem angenehmen Schriftbild tut ihr übriges. Negativ fällt beim Lesen ins Auge, wie oft mit dem Fettdruck gearbeitet wurde, man wird teilweise vom Fettdruck überrollt und verliert auch manchmal ein wenig den Fokus beim Lesen. Hier sollte gelten: Weniger ist mehr.</p>
<p><em>Ich finde übrigens, dieses Buch ergänzt sich perfekt mit dem Werk </em><a href="http://www.jurakopf.de/dorr-schwartmann-medienrecht/" target="_blank"><em>&#8220;Medienrecht&#8221; von Dörr/Schwartmann, das ich auch schon besprochen habe</em></a><em>. Wer beide Bücher durcharbeitet (ein Wochenende reicht dazu dicke), hat einen ausgezeichneten Einstieg in den in sich verzahnten Themenkomplex rund um Medienrecht &amp; Urheberrecht.</em></p>
<p><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></p>
<p>Wer in diesem Bereich später etwas machen möchte &#8211; etwa den passenden Schwerpunkt belegen möchte &#8211; und erst einmal einen Einstieg sucht, der macht hier nicht nur nichts falsch, sondern sollte zwingend zugreifen. Wer aber glaubt, ohne irgendeine Ahnung hier zu lesen und danach seine Freunde &#8220;beraten&#8221; zu können, die Filesharing-Abmahnungen erhalten, der liegt falsch. Der Autor will Grundlagen vermitteln, die man als Basis-Wissen braucht &#8211; nicht mehr, nicht weniger. Und das, was man hier erhält, ist ein wirklich solider Grundstock, auf dem man dann aufbauen kann. Speziell der Abschnitt zum Urheberrecht kann nicht genug gelobt werden.</p>
<p><strong>Daten zum Buch</strong></p>
<p>Rudolf A. Nirk<br />
Geschmacksmusterrecht, Urheberrecht, Designlaw<br />
Verlag C. F. Müller<br />
Reihe: Start ins Rechtsgebiet<br />
ISBN 9783811496491<br />
Preis: 24,95 Euro</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jurakopf.de/nirk-geschmacksmusterrecht-urheberrecht-designlaw/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Götting: Gewerblicher Rechtsschutz</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/gotting-gewerblicher-rechtsschutz/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/gotting-gewerblicher-rechtsschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 15:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[GRUR & Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[gewerblicher rechtsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[horst-peter götting]]></category>
		<category><![CDATA[juristische kurz-lehrbücher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jurakopf.de/?p=1652</guid>
		<description><![CDATA[Vorab eine Warnung: Das Buch ist ein Fake, denn es gaukelt etwas vor &#8211; man nimmt es in die Hand und glaubt, ein kurzes/dünnes Buch zu halten. Tatsächlich aber umfasst es 400 Seiten. Da ich schon an meinem Gesprü gezweifelt habe, habe ich es neben andere Bücher der gleichen Reihe mit ähnlicher Seitenzahl gelegt: In der Tat ist es dünner... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/gotting-gewerblicher-rechtsschutz/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab eine Warnung: Das Buch ist ein Fake, denn es gaukelt etwas vor &#8211; man nimmt es in die Hand und glaubt, ein kurzes/dünnes Buch zu halten. Tatsächlich aber umfasst es 400 Seiten. Da ich schon an meinem Gesprü gezweifelt habe, habe ich es neben andere Bücher der gleichen Reihe mit ähnlicher Seitenzahl gelegt: In der Tat ist es dünner als vergleichbare Werke, gefühlt hat es etwa den Umfang von 350 Seiten, was ich mir letztlich mit einem dünneren Papier erkläre (was mir aber ansonsten nicht aufgefallen ist).</p>
<p><span id="more-1652"></span>Auch sonst fällt das Buch in der Gestaltung auf, denn die Typografie ist anders, man wählte eine kleinere Schrift sowie im Satz einen kleineren Zeilenabstand als ich es gewohnt bin in der Reihe der &#8220;juristischen Kurzlehrbücher&#8221;. Und während mich die vermeintliche &#8220;Dünne&#8221; einfach nur irritierte, war die kleine Schrift (ich schätze, 1 Punkt kleiner als üblich) doch durchaus anstrengend beim Lesen des Buches. Das ist kein wirkliches Hindernis beim Lesen des Buches, aber durchaus etwas schwieriger beim Lesen als nötig. Ich vermute, dass hier vielleicht preisliches Kalkül eine Rolle spielt, denn vergleichbare Werke kosten um die 29,50 Euro, während das Buch hier 28 Euro kostet.</p>
<blockquote><p>Ich erinnere mich an einen Prof bei mir früher &#8211; ich glaube es war Knütel &#8211; der immer stolz darauf war, mit seinem Verlag einen niedrigeren Preis vereinbart zu haben, als der Verlag eigentlich wollte, weil er meinte, Bücher für seine Studenten sollten &#8220;höchstens &#8230; DM kosten&#8221;.</p></blockquote>
<p>Inhaltlich ist das Buch auf dem Stand vom 31.1.2010, also sehr aktuell. Der Autor hat sich in der Tat auf den gewerblichen Rechtsschutz konztriert, und auch wenn hin und wieder ein paar Zeilen zum Urheberrecht geschrieben sind, geht es hier nicht um &#8220;GRUR&#8221;, sondern nur um den gewerblichen Rechtsschutz an sich, also Patent-, Gebrauchsmuster-, und Markenrecht. Entsprechend dieser Gebiete ist dann auch das Buch aufgebaut, es bietet 4 Abschnitte:</p>
<ol>
<li>Grundlagen</li>
<li>Patent- und Gebrauchsmusterrecht</li>
<li>Geschmacksmusterrecht</li>
<li>Markenrecht</li>
</ol>
<p>Die <em>Grundlagen</em> waren dabei ein durchaus zweischneidiges Schwert: Zum einen gibt es eine sehr gute Einführung in wesentliche Basics die man schlechthin braucht (Rechtsquellen, Systematik, internationale Bezüge, Behörden und Gerichte) &#8211; zum anderen aber eine doch recht langatmige historische Einführung, die bereits in der Antike ansetzt.</p>
<p>Bei den weiteren Abschnitten (das Buch ist übrigens in insgesamt 68 Kapitel strukturiert) legt der Autor augenscheinlich sehr viel Wert nicht nur auf die akademische Betrachtung, sondern auch auf den eigentlichen Alltag. So wird nicht nur das jeweilige materielle Recht dargestellt, sondern auch das Verfahrensrecht und die jeweils praktisch wichtigen Besonderheiten, wie etwa das Eintragungsverfahren.</p>
<p>Insgesamt bietet das Buch von Götting eine umfassende Darstellung des gewerblichen Rechtsschutzes, die überzeugt. Angst haben muss man dabei nicht vor langatmigen komplizierten Ausführungen: Auch wenn das Schriftbild die ein oder andere Auflockerung verdient hätte, findet man eine klare und zugängliche Sprache.</p>
<p><strong>Die Jurakopf-Einschätzung</strong></p>
<p>Götting bereitet den gewerblichen Rechtsschutz zugänglich und verständlich von &#8220;A bis Z&#8221; auf, auch wenn das &#8220;A&#8221; mitunter etwas langatmig erscheint. Zu begrüßen ist die Fähigkeit des Autors, sowohl den internationalen wie den &#8220;praktischen&#8221; Aspekt nicht zu kurz kommen zu lassen ohne dass das Buch unverständlich wird. Es ist letztlich kein Skript, somit sehr umfangreich &#8211; aber derjenige, der den passenden Schwerpunkt hat, wird es dankbar annehmen. Die klare und sehr detaillierte Strukturierung wirkt dabei in doppelter Hinsicht als Vorteil:</p>
<ol>
<li>Als Nachschlagewerk kann man sich die &#8220;Idiotenwiese&#8221; (Sachverzeichnis) sparen und zielgerichtet über das Inhaltsverzeichnis den Abschnitt finden, den man benötigt</li>
<li>Im Schwerpunktstudium wird mitunter &#8220;gesplittet&#8221;, also nicht &#8220;der gewerbliche Rechtsschutz&#8221; behandelt, sondern mal das Geschmacksmusterrecht, mal das Patentrecht etc. Das Buch ist so aufgebaut, dass man zwar einmal die Grundlagen durcharbeiten muss, sich dann aber auf den jeweils passenden Abschnitt konzentrieren kann.</li>
</ol>
<p>Im Ergebnis eine Empfehlung, trotz des stattlichen Preises: Das Buch deckt derart viel ab, dass man ein lohnendes Gesamtkompendium hat, das in diesem Gebiet auch langfristig von Wert sein wird.</p>
<p><strong>Daten zum Buch</strong></p>
<p>Horst-Peter Götting<br />
Gewerblicher Rechtsschutz<br />
9. Auflage<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Reihe Juristische Kurz-Lehrbücher<br />
ISBN 9783406594144<br />
Preis: 28 Euro</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jurakopf.de/gotting-gewerblicher-rechtsschutz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lettl: Urheberrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/lettl-urheberrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/lettl-urheberrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 19:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[GRUR & Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[grundrisse des rechts]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Lettl]]></category>
		<category><![CDATA[urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jurakopf.de/lettl-urheberrecht/</guid>
		<description><![CDATA[Die Reihe Grundrisse des Rechts ist ja immer wieder verwirrend: Auf den ersten Blick erwartet man ein schnell zu konsumierendes Buch, auf den zweiten Blick sieht man die Seitenzahlen und denkt sich “das wird nix”, auf den dritten Blick, beim Erblicken des Schriftbild, merkt man dann, dass es doch schnell gehen wird. So auch bei diesem Buch, wobei der Umschlagstext... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/lettl-urheberrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihe Grundrisse des Rechts ist ja immer wieder verwirrend: Auf den ersten Blick erwartet man ein schnell zu konsumierendes Buch, auf den zweiten Blick sieht man die Seitenzahlen und denkt sich “das wird nix”, auf den dritten Blick, beim Erblicken des Schriftbild, merkt man dann, dass es doch schnell gehen wird. So auch bei diesem Buch, wobei der Umschlagstext schon klar machte, was einen erwartet:</p>
<blockquote style="MARGIN-RIGHT: 0px" dir="ltr"><p>Er orientiert sich an der Struktur des Gesetzes […]</p></blockquote>
<p dir="ltr">Sprich: Das Werk ist dem Aufbau des UrhG angepasst. Was ich gar nicht schlecht fand.</p>
<p><span id="more-1316"></span></p>
<p dir="ltr">Also im Ergebnis ist es eine Art leserlicher (Kurz-)Kommentar des UrhG. Für Einsteiger ist das zum Erlernen des neuen Rechtsgebietes wirklich brauchbar und ein zugänglicher Ansatz. Der Autor arbeitet sich im Buch strikt vom §<a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/1.html" title="&sect; 1 UrhG: Allgemeines">1</a> UrhG bis zum §<a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/119.html" title="&sect; 119 UrhG: Zwangsvollstreckung in bestimmte Vorrichtungen">119</a> UrhG (es folgen noch die §§22–24KUrhG) und bietet jeweils Erläuterungen, die sich im Aufbau immer am Wortlaut des gesetzes orientieren.</p>
<p dir="ltr">Das Buch ist auf dem Stand der letzten UrhG-Reform, was auch der Grund der Anschaffung für mich war. Was mich überrascht hat war, dass es sich um die 1. Auflage handelt – bisher gab es also noch kein Buch zum Thema aus dieser Reihe.</p>
<p dir="ltr">Insgesamt profitiert man von den typischen Vorzügen der GdR-Reihe: Es geht sehr schnell, auf Grund der kleinen Seiten kann man auch beim Schriftbild nicht viel falsch machen. Dort wo es sinnvoll ist – was nicht allzu oft der Fall ist – bietet der Autor Schaubilder und Aufbau-Schemata. Wichtiger aber sind die regelmäßig gebotenen Beispiele, die durchaus auch mal nötig sind.</p>
<p dir="ltr">Trotz der 373 Seiten ist es nicht allzu viel Text (zur Erinnerung: Kleine Seiten!), somit geht es einerseits sehr schnell – andererseits ist natürlich auch nicht der Tiefgang eines (Kurz-)Lehrbuches zu erwarten. Allerdings ist zu betonen, dass der Autor sehr wohl darauf achtet, jedes Mal Bezüge zum Gemeinschaftsrecht herzustellen und (wenn auch sehr kurz, im Schnitt 1–2 Seiten) darzulegen, welche gemeinschaftsrechtliche Norm hier Basis des nationalen Rechts ist.</p>
<p dir="ltr"><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p dir="ltr">Ein Buch, das solide und grundlegende Informationen zum Urheberrecht bietet – allerdings zu einem recht deftigen Preis, der Problemlos von anderen Kurz-Lehrbüchern gehalten wird. Der schnelle Einstieg wird hier auf jeden Fall geboten, für einen Preis 5 Euro günstiger gäbe es eine uneingeschränkte Empfehlung. So aber ist es vom Preis her im gleichen Segment platziert wie Kurz-Lehrbücher zum Thema und man muss sich ohne helfenden preis entscheiden, ob man den schnellen Einstieg oder das umfassende Lernbuch sucht.</p>
<p dir="ltr"><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p dir="ltr">Tobias Lettl<br />
Urheberrecht<br />
Verlag C.H.Beck; Reihe: Grundrisse des Rechts<br />
ISBN 9783406567773<br />
Preis: 24,90 Euro</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jurakopf.de/lettl-urheberrecht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kurz: Prüfe dein Wissen &#8211; GRUR</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/kurz-prufe-dein-wissen-grur/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/kurz-prufe-dein-wissen-grur/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 06:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[GRUR & Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jurakopf.de/kurz-prufe-dein-wissen-grur/</guid>
		<description><![CDATA[Die Reihe &#8220;Prüfe dein Wissen&#8221; ist ein insgesamt sehr schönes Konzept, das speziell jetzt &#8211; nachdem die Schwerpunktbereiche eingeführt wurden &#8211; an Bedeutung gewinnen dürfte. Anhand der Ausgabe zum &#8220;Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht&#8221; stelle ich die Idee kurz vor. Das Buch dient einzig und alleine dazu, Wissen abzufragen. Dazu hat man (sehr handliches Taschenbuchformat übrigens) zweispaltige Seiten vor sich, in... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/kurz-prufe-dein-wissen-grur/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihe &#8220;Prüfe dein Wissen&#8221; ist ein insgesamt sehr schönes Konzept, das speziell jetzt &#8211; nachdem die Schwerpunktbereiche eingeführt wurden &#8211; an Bedeutung gewinnen dürfte. Anhand der Ausgabe zum &#8220;Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht&#8221; stelle ich die Idee kurz vor.</p>
<p><span id="more-1193"></span>
<p>Das Buch dient einzig und alleine dazu, Wissen abzufragen. Dazu hat man (sehr handliches Taschenbuchformat übrigens) zweispaltige Seiten vor sich, in denen links Verständnis-Fragen zu lesen sind und rechts daneben die Antworten. Fragen und Antworten sind immer recht kurz gefasst, manchmal hat man den Eindruck, die Antwort ist kaum länger als die Frage, was aber auch den Reizi ausmacht, da man im Regelfall &#8220;einfach schnell abklopfen&#8221; möchte.</p>
<p>Das Buch bietet mit 329 Fragen auf ca. 330 Seiten eine Fülle an Stoff zum prüfen. Es ist systematisch strukturiert und bietet für den Schnellzugriff ein Stichwortverzeichnis, was ebenfalls gut ist, da man so &#8211; gerade bei dieser Art der Gestaltung &#8211; zu konkreten Fragen konkrete Antworten nachschlagen kann.</p>
<p>Das Buch selbst bietet folgende Teile:</p>
<ul>
<li>
<div>Allgemeiner Teil</div>
</li>
<li>
<div>Internationaler Teil</div>
</li>
<li>
<div>Patentrecht</div>
</li>
<li>
<div>Gebrauchsmusterrecht</div>
</li>
<li>
<div>Geschmacksmusterrecht</div>
</li>
<li>
<div>Markenrecht</div>
</li>
<li>
<div>Urheberrecht</div>
</li>
<li>
<div>Kommerzielles Persönlichkeitsrecht</div>
</li>
</ul>
<p>Dabei gibt es definitiv keine Fälle, keine Schemata, keine Fußnoten und nur sehr wenige Hinweise auf ausgesuchte Urteile. Es geht hier eindeutig darum, das Verständnis zu schulen und die inhaltliche Rechtsanwendung in den Vordergrund zu stellen.</p>
<p>Eben dies gestaltet ja auch in erster Linie Schwerpunkt-Klausuren, in denen gerne Fragen gestellt werden wie</p>
<blockquote>
<p>Welche Interessen werden vom zivilrechtlichen allgemeinen Persönlichkeitsrecht geschützt? Welche kategorie von Rechten ist es zuzuordnen? (Frage 320)</p>
</blockquote>
<p>Allerdings, nochmals deutlich: Das Buch kann mit diesem Konzept nicht zum alleinigen lernen genutzt werden, ein Lehrbuch/Lernbuch ist dennoch nötig. Es handelt sich hier um eine ideale Ergänzung des Lernmaterials und will offensichtlich auch so verstanden werden.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Wer den entsprechenden Schwerpunkt-Bereich belegt hat, kann sich hiermit auf jeden Fall gut auf die dazu gehörige Klausur vorbereiten. Das Konzept der Reihe gefällt mir jedenfalls, von dem etwas überaltert wirkenden Design des Covers sollte man sich auf keinen Fall verschrecken lassen. Inhaltlich ist es in der 2. Auflage auf dem Stand von Mitte 2008.</p>
<p>Daten zum Buch</p>
<p>Horst-Peter Götting<br />
Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht <br />
2. Auflage, 2008<br />
Verlag C.H.Beck<br />
Reihe Prüfe dein Wissen<br />
ISBN 9783406576096<br />
Preis: 22 Euro</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jurakopf.de/kurz-prufe-dein-wissen-grur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vorstellung: Grundriss des Urheberrechts</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/vorstellung-grundriss-des-urheberrechts/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/vorstellung-grundriss-des-urheberrechts/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 22:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[GRUR & Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[c.f.müller]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Lutz]]></category>
		<category><![CDATA[urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jurakopf.de/vorstellung-grundriss-des-urheberrechts/</guid>
		<description><![CDATA[Selten war ich so hin und hergerissen wie bei diesem Buch: Schon als ich das Vorwort gelesen hatte, war ich mir sicher, dass es mir nicht gefallen würde &#8211; zuerst spricht der Verfasser von sich selbst als &#8220;Der Verfasser&#8221; und holpert von Wort zu Wort, um am Ende in der Ich-Form zu danken. Kein gutes Zeichen. Als ich mir dann... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/vorstellung-grundriss-des-urheberrechts/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selten war ich so hin und hergerissen wie bei diesem Buch: Schon als ich das Vorwort gelesen hatte, war ich mir sicher, dass es mir nicht gefallen würde &#8211; zuerst spricht der Verfasser von sich selbst als &#8220;Der Verfasser&#8221; und holpert von Wort zu Wort, um am Ende in der Ich-Form zu danken. Kein gutes Zeichen. Als ich mir dann überlegte, erstmal Stichpunkte nachzulesen und im Stichwortverzeichnis keine &#8220;Privatkopie&#8221; gefunden habe, war es schon fast vorbei.</p>
<p>Dennoch habe ich mir dann das Buch genommen und es einfach von vorne nach hinten gelesen. Nicht am Stück, Examensstoff ist es ja ohnehin nicht, aber immer Abends ein paar Kapitel. Inzwischen bin ich durch und muss feststellen: Ein schönes Buch, das hält was es verspricht.</p>
<p><span id="more-1191"></span></p>
<p>Versprochen wird, das sagt die Reihe in der es erschienen ist, der &#8220;Start ins Rechtsgebiet&#8221;. Laut Vorwort möchte sich Lutz nicht nur an Studenten, sondern auch rechtsinteressierte wenden und meidet deswegen auch jegliche tiefgehende Dogmatik. Das erleichtert jedenfalls den Start ungemein.</p>
<p>Das Buch ist mit 400 Seiten sehr lang, bietet dafür aber auch eine sehr grosszügige Absatzformatierung und ein äusserst angenehmes Schriftbild. Inhaltlich glaube ich ist alles drin, was mit dem Thema auch nur irgendwie zu tun hat, wobei ich ein wenig Kritik an der Strukturierung des Inhalts üben muss, die mir mitunter etwas willkürlich erschien. So war es systematisch für mich verwirrend, dass zuerst in einem Kapitel die einzelnen Werkarten vorgestellt werden, dann Bearbeitung und freie Benutzung thematisiert werden, um dann in jeweils eigenen Kapiteln &#8211; die nur eine Seite lang sind &#8211; Sammel-, Datenbank-, und amtliche Werke zu besprechen. Insgesamt könnte man hier sicherlich nochmals neu strukturieren und durch eine Einteilung der einzelnen Kapitel den Einstieg noch weiter erleichtern.</p>
<p>Neben dieser Kritik aber gibt es keinen Grund zu klagen: Lutz schreibt flüssig und zugänglich und geht auf wirklich jeden wichtigen Punkt ein. Übrigens natürlich auch auf die Privatkopie, die man im Kapitel 12 findet. Inhaltlich bietet er u.a.:</p>
<ul>
<li>
<div>Die übliche allgemeine Einführung</div>
</li>
<li>
<div>Den Werkbegriff und die verschiedenen Werkarten</div>
</li>
<li>
<div>Den Urheber, seine Rechte und die Schranken seiner Rechte</div>
</li>
<li>
<div>Besondere Bestimmungen für Computerprogramme und ein kapitel zum Schutz technischer Maßnahmen</div>
</li>
<li>
<div>Leistungsschutzrechte</div>
</li>
<li>
<div>Rechtsverletzungen</div>
</li>
<li>
<div>Das Recht am eigenen Bild</div>
</li>
<li>
<div>Verwertungsgesellschaften, vertragliche Bestimmungen</div>
</li>
<li>
<div>Verwertung des Werkes</div>
</li>
<li>
<div>Buch- und Zeitschriftenproduktion</div>
</li>
<li>
<div>Musikproduktion</div>
</li>
<li>
<div>Bühnenvertrieb, Filmverträge, Sendeverträge, Datenbankverträge, Merchandising-Verträge</div>
</li>
</ul>
<p>Alles in allem also ein doch dickes Kompendium, auch wenn es nur als Einleitung dienen soll. Die regelmässig eingebauten Wiederholungsfragen sind nützlich und sinnvoll; Fußnoten kommen zum Einsatz, aber in erster Linie um auf Entscheidungen hinzuweisen, die bei Gelegenheit vertieft werden können &#8211; aber nicht müssen.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung</em></strong></p>
<p>Das Buch ist leicht zu lesen, die wichtigen Punkte bleiben auf Anhieb hängen und dank der Wiederholungsfragen werden die wirklich wichtigen Stichpunkte direkt verankert. Das Werk von Lutz ist durchaus ein gelungener Einstieg, wenn auch sehr umfangreich und mit kleinen systematischen Schönheitsfehlern versehen, was die Strukturierung der Inhalte angeht &#8211; dies wird den Leser aber nicht ernsthaft stören.</p>
<p>Der Preis ist nicht gerade günstig und macht das Buch nicht zu einem Gelegenheitskauf &#8211; was schade ist, da das Urheberrecht heute eine gewisse Alltagsbedeutung durch das Internet erhalten hat. Jedenfalls wer sich in das Urheberrecht einarbeiten muss wird hier ein sehr umfangreiches Arbeitsbuch vorfinden.</p>
<p><strong><em>Daten zum Buch</em></strong></p>
<p>Peter Lutz<br />
Grundriss des Urheberrechts<br />
Berlag C.F.Müller<br />
ISBN 9783811433120<br />
Preis: 26 Euro</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jurakopf.de/vorstellung-grundriss-des-urheberrechts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fälle zum Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht</title>
		<link>http://www.jurakopf.de/falle-zum-gewerblichen-rechtsschutz-und-urheberrecht/</link>
		<comments>http://www.jurakopf.de/falle-zum-gewerblichen-rechtsschutz-und-urheberrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 09:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[GRUR & Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[beck]]></category>
		<category><![CDATA[c.h.beck]]></category>
		<category><![CDATA[fallbuch]]></category>
		<category><![CDATA[fälle]]></category>
		<category><![CDATA[fallsammlung]]></category>
		<category><![CDATA[frank bayreuther]]></category>
		<category><![CDATA[gewerblicher rechtsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[grur]]></category>
		<category><![CDATA[juristische schulung]]></category>
		<category><![CDATA[jus]]></category>
		<category><![CDATA[jus-schriftenreihe]]></category>
		<category><![CDATA[klausur]]></category>
		<category><![CDATA[markenrecht]]></category>
		<category><![CDATA[olaf sosnitza]]></category>
		<category><![CDATA[patentrecht]]></category>
		<category><![CDATA[schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jurakopf.de/falle-zum-gewerblichen-rechtsschutz-und-urheberrecht/</guid>
		<description><![CDATA[In der Reihe &#8220;JuS-Schriftenreihe&#8221; ist die 2. Auflage des Werkes &#8220;Fälle zum Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht&#8221; von Bayreuther/Sosnitza erschienen. Das Buch ist dabei nicht nur aktuell erschienen, sondern bietet -was man nicht automatisch erwarten darf- auch aktuelle Fälle. Hinweis: Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Beck-Verlag zur Verfügung gestellt. Wie immer bei Jurakopf.de: Die Kritik zuerst. Und das ist... <span class="read-more"><a class="read-more" href="http://www.jurakopf.de/falle-zum-gewerblichen-rechtsschutz-und-urheberrecht/">Read more &#187; </a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Reihe &#8220;JuS-Schriftenreihe&#8221; ist die 2. Auflage des Werkes &#8220;Fälle zum Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht&#8221; von Bayreuther/Sosnitza erschienen. Das Buch ist dabei nicht nur aktuell erschienen, sondern bietet -was man nicht automatisch erwarten darf- auch aktuelle Fälle.</p>
<p><em>Hinweis: Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Beck-Verlag zur Verfügung gestellt.</em></p>
<p><span id="more-133"></span></p>
<p>Wie immer bei Jurakopf.de: Die Kritik zuerst. Und das ist die gleiche Kritik, die ich inzwischen schon pauschal bei allen Fallbüchern anbringen kann: Es fehlt die Lösungsskizze. Ich bin davon überzeugt, dass es klüger ist, auch für Fortgeschrittene Studenten, nach dem Sachverhalt zuerst eine kurze Lösungsskzze zu bieten, um dann die ausformulierte Musterlösung zu offerieren. Nur so kann man umfassend mit den Fällen üben und schon vor dem Lesen der Musterlösung erarbeiten, wo Fehler in der eigenen Bearbeitung liegen &#8211; zumal die &#8220;Vorüberlegungen&#8221; und &#8220;groben Strukturierungen&#8221; in jeder Klausur ein Muß sind &#8211; wer &#8220;drauf los schreibt&#8221; riskiert wertvolle Punkte.</p>
<p>Neben dieser, von mir schon regelmässig erhobenen Kritik, haben sich für mich nur positive Punkte ergeben &#8211; auch wenn auf den ersten Blick das Buch zuerst relativ dünn wirkt, zumal der Preis mit 24,90 Euro recht hoch angesiedelt ist. Doch hiervon sollte man sich nicht abhalten lassen, denn gerade diese knapp bemessene Seitenzahl macht das Werk für Studenten interessant: Ich hatte durchweg beim Durcharbeiten des Buches das Gefühl, dass der Verfasser gerade nicht versucht, den Inhalt künstlich aufzublähen. Er bietet eine treffsichere und schnell erfassbare Lösung zu den Sachverhalten, ohne sich aber zu kurz zu fassen.<br />
Durch diesen Schreibstil hat er es tatsächlich geschafft, mich vom ersten bis zum letzten Fall als Leser und Bearbeiter zu halten &#8211; keinmal kam das Gefühl auf, einen Absatz jetzt doch mal kurz zu überfliegen, gerade bei diesem Thema ein Effekt, der gerne mal auftreten möchte.</p>
<p>Die 15 Fälle -eigentlich sind es mehr, weil manchmal (wie in Fall 10) zwei verschiedene Sachverhalte in einen Fall gefasst werden- sind in der Tat von zunehmendem Schwierigkeitsgrad. Spätestens wenn im Fall 10 das Thema auf den &#8220;Pumuckl&#8221; kommt, merkt man wie aktuell die Fälle sind, der aufmerksame Student sollte aber auch den Hintergrund zu Fall 2 erkennen <img src='http://www.jurakopf.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich empfand die Sachverhalte als teilweise etwas komplex, aber immer sehr abwechslungsreich und interessant, dabei durchgehend aus der Praxis und somit auch aus dem Leben gegriffen.<br />
Das Werk eignet sich in der Tat für beide Lesertypen: Diejenigen, die gerade erst mit dem Thema beginnen, aber auch für diejenigen, die bereits Wissen mitbringen und dieses vertiefen möchten.</p>
<p>Das Werk wird auf dem Umschlagstext beworben mit den Worten &#8220;unverzichtbar im Schwerpunktstudium&#8221;, als Zielgruppe spricht der Beck-Verlag im eigenen Programm von Studenten des Schwerpunktes gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht. Dem möchte ich widersprechen: Auch wenn man sich möglichst nicht (nur) mit Fallbüchern ein Thema erarbeiten sollte, verführt das Werk doch dazu.<br />
Jedenfalls das Urheberrecht ist, nicht nur im Bereich von so genannten Internet-Tauschbörsen, ein Problembereich des Rechts der immer mehr Menschen betrifft, ein Punkt der das Thema für jeden Studenten interessant machen sollte. Dieses Buch behandelt viele Fälle, die im wirklichen Leben durchaus auftreten können und vermittelt das notwendige Rüstzeug zur Lösung dieser Fälle. Auch wer nicht den entsprechenden Schwerpunktbereich belegt, sehr wohl aber (notwendiges) Interesse an dem Thema hat, findet hier ein sehr gutes und gelungenes Arbeitsbuch zum praktischen Verständnis des Themas.</p>
<p><strong><em>Die Jurakopf-Einschätzung<br />
</em></strong>Ein Kauftipp für diejenigen, die sich für das Thema einfach nur interessieren und einen praktischen Einstieg suchen. Wer den entsprechenden Schwerpunktbereich belegt hat, für den ist es sogar ein lohnendes Muß.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jurakopf.de/falle-zum-gewerblichen-rechtsschutz-und-urheberrecht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

