Jurakopf – Tipps für Jurastudenten: Rezensionen und Tipps für Jura-Studenten

    Aktuelle Headline

    Der Jurastudent – der Drecksack

    Gleich in zwei Blog-Beiträgen bekommen heute manche Jura-Studenten ihr Fett weg, wobei “DerstilleBeobachter” in seinem Blog barsche Worte findet, wenn er vom “Drecksack” spricht. Und: Zurecht. Die widerliche Kleingeisterei, die zum Bücherverstecken führt, gibt es nämlich an vielen Unis. Und ich habe von keiner Uni gehört, dass es solche Ausmaße angenommen hat, wie ich es [...]

    Jurakopf.de-Intern

    Sehr geehrte Fr. Hermann…

    Eva Hermann legt nach, in einem Statement zu ihrem gestrigen “Kommentar” zum Thema “loveparade” (hier von mir angesprochen). Ich möchte das, was dort steht, nicht mehr dezidiert analysieren, denn offenbar versteht Fr. Hermann nicht worum es geht. Und wenn ich lese, dass Sie anfängt, zu schwadronieren, sie sei es gewohnt, dass sie wegen dem was [...]

    Jurakopf.de-Intern

    Scham angesichts mancher Medienberichte zur #loveparade

    Bisher hatte ich zu den tragischen Vorkommnissen bei der Loveparade nur sehr wenig (und nur via Twitter) geschrieben. Da ich selbst mit der Veranstaltung nie etwas zu tun hatte und auch niemanden kenne, der hier involviert ist, war ich zwar von einer allgemeinen Trauer und tiefen Bestürzung erfasst (begleitet von zunehmender juristischer Fassungslosigkait ob der [...]

    Aktuelle Urteile, Hinweise auf Urteile und auch Urteilsbesprechungen finden Sie hier.



    Ausschluss vom Masterstudium wegen Bachelor-Note zulässig

    Die folgende Pressemitteilung des VG Mainz fand ich interessant:
    Es ist rechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Hochschule in der Prüfungsordnung für einen konsekutiven Masterstudiengang die Zulassung eines Bachelorabsolventen zu diesem Studiengang davon abhängig macht, dass der Bewerber das Bachelorstudium mit einer bestimmten ECTS-Note abgeschlossen hat. Dies folgt aus einem Beschluss der 6. Kammer [...]

    Die Fiktive Schadensabrechnung und die Vertragswerkstatt: Neues vom BGH

    Der Bundesgerichtshof hatte wieder einmal den “Evergreen” des Schadensersatzrechtes dazwischen: Die fiktive Schadensabrechnung eines beschädigten KFZ auf Basis der Kosten einer Fachwerkstatt (Vertragswerkstatt). Der Grundsatz ist kurz festgehalten: Der Geschädigte kann grundsätzlich bei einer Abrechnung fiktiver Reparaturkosten auch die Kosten einer markengebundenen Fachwerkstatt zu Grund legen (siehe Palandt, §249, Rn.14, zuletzt bestätigt durch BGH, VI [...]

    Erneut unterlegen: Repetitoren dürfen weiter in der Uni werben

    Für einigen Spaß hatte in der Vergangenheit gesorgt, dass die Uni Göttingen vergeblich versucht hatte, einem Repetitor die Werbung auf dem eigenen Gelände zu untersagen. Zum Schluss hatte das Verwaltungsgericht Göttingen dem Repetitor Recht gegeben, ich hatte hier berichtet. Die Universität hatte gegen den Beschluss Beschwerde eingelegt – was vom OVG Niedersachen (2 ME 167/10) [...]

    Darf ein Rep in der Uni werben: Ja, vorerst! (Update: Nein, nicht mehr)

    Wie heute bei Beck-Online zu lesen ist, hat das Verwaltungsgericht Göttingen a, 26.2. (4 B 10/10) angeblich beschlossen, dass ein Repetitor nicht in einer Uni werben darf. Der direkte Wettbewerb solle ein Problem sein, speziell der erweckte Eindruck, die Uni-Angebote seien unzureichend. Allerdings geht es in der Sache vielmehr um ein Hausverbot, dass die Uni [...]

    Vorsicht beim Abstellen von Strom…

    Ich habe beim Amtsgericht München (212 C 16694/09) einen entschiedenen Fall gefunden, der für zivilrechtliche Klausuren (Fortgeschrittenen-Niveau) durchaus interessant sein könnte. Zum einen wird ein sehr einfacher Sachverhalt geboten, zum anderen hat man zwei beliebte Themen, die auf einem sehr verständlichen Niveau kombiniert werden können.

    Wann ist ein Ast ein “Werkzeug”?

    Der Klausur-Klassiker schlechthin aus dem Strafrecht lag dem OLG Köln (83 Ss 87/09) vor: Jemand wollte eine andere ausrauben, trat an diese von hinten heran, drückte ihr einen Ast in den Nacken und sagte „Gib die Tasche her, hält’s Maul“. Frage: Handeln mit einem Werkzeug? (§250 I 1 b StGB).
    Im vorliegenden Fall verlangt das OLG [...]

    Örtliche Zuständigkeit bei bauvertraglichen Angelegenheiten

    Frage: Wie ist bei der Frage der örtlichen Zuständigkeit zu verfahren, wenn zwar kein Bauwerk errichtet werden soll, aber eine Reparatur an einem Bauwerk vorzunehmen ist? Vorliegend wurde über die Reparatur einer in einem Gebäude fest verbauten Klimaanlage gestritten.
    Das LG Berlin (49 S 139/09) hatte sich mit dieser Frage zu befassen. [...]

    Das Projekt Jurakopf.de

    Jurakopf.de ist ein privat betriebenes Projekt, dass sich vornehmlich an Jurastudenten und Rechtsreferendare widmet. Ich habe es Anfang 2008 aufgebaut, weil mir einfach bodenständige Rezensionen und Produktvorstellungen fehlten, die ich als Kaufentscheidung nutzen konnte.

    Das Ziel der Seite ist es, lesbare und verständliche Rezensionen zu Literatur und Produkten zu bieten. Nebenbei gibt es Hinweise auf aktuelle Neuerungen und kleinere Tipps aus dem Studienalltag. Die Seite ging erst vor kurzem Online, dabei war ich mit meinen Problemen wohl nicht alleine: Inzwischen habe ich hier über 1500 Leser pro Tag.

    Im September 2008 wurde das Projekt Jurakopf auf dem 17. EDV-Gerichtstag als bestes freies Internetprojekt in der Kategorie "Lernen" ausgezeichnet.

    Übrigens: Werbung etc. gibt es hier nicht, es bleibt ein privates Projekt - wenn ich etwas zu empfehlen habe, dann tue ich das in einem Artikel. Details und das Impressum sind hier zu finden

Jurakopf.de-Intern

Sehr geehrte Fr. Hermann…

Jul 26th, 2010 | By Jens Ferner | Category: Alltag, Jurakopf.de-Intern

Eva Hermann legt nach, in einem Statement zu ihrem gestrigen “Kommentar” zum Thema “loveparade” (hier von mir angesprochen). Ich möchte das, was dort steht, nicht mehr dezidiert analysieren, denn offenbar versteht Fr. Hermann nicht worum es geht. Und wenn ich lese, dass Sie anfängt, zu schwadronieren, sie sei es gewohnt, dass sie wegen dem was sie sagt, angegriffen zu werden, werde ich wütend.

Sehr geehrte Fr. Hermann: Es geht nicht darum, dass Sie die Loveparade kritisieren. Es ist mir auch gleich, welche Vorstellung Sie persönlich von Sitte und Moral haben. Ich verurteile Sie nicht einmal, obwohl ich die Vermutung habe, dass Sie wahrscheinlich niemals an diesem Event teilgenommen haben und nur auf Grund äußerer Eindrücke eine breite Masse junger Menschen in einen Topf werfen und verurteilen.

Ich verurteile Sie aber weiterhin dafür, dass Sie einen tragischen Unglücksfall – der vielleicht hätte vermieden werden können und für den man evt. (teilweise) Verantwortung an Menschen zuweisen kann – mit Dingen vermischen, die damit nichts zu tun haben. Der Einwurf, dass “höhere Mächte hier evt. mitgespielt haben” ist geschmacklos und widert mich an. Nun auch noch ihre persönliche Rolle mit dem Leid und dem Schicksal der vielen toten und verletzten Menschen zu vermischen, wenn Sie meinen, es gewohnt zu sein für Ihre Äußerungen kritisiert zu werden, ist unangebracht.

Ebenso wie die Frage des von Ihnen wohl gesehenen “sittlichen Verfalls der Gesellschaft” nichts damit zu tun hat, dass evt. auf Grund eines schlechten Sicherheitskonzeptes 19 Menschen qualvoll zu Tode gewälzt und gequetscht wurden – von anderen Menschen, die nun ihr Leben lang mit dem Gefühl leben müssen, unwillentlich aber in vollem Bewusstsein an diesem Vorgang beteiligt gewesen zu sein. Sie vermischen schlicht Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Und,  Fr. Hermann, in den letzten Jahren war genug Möglichkeit, an der Loveparade Kritik zu üben. Dass Sie dies ausgerechnet jetzt tun müssen, nur einen Tag nachdem Menschen zu Tode gekommen sind, lässt mich an ihren Motiven zweifeln.

Sehr geehrte Fr. Hermann: Da Sie offensichtlich nicht in der Lage sind, das Thema ohne ihre persönliche moralische Sicht ansprechen zu können und Sie damit den Menschen weh tun, die in Trauer und Entsetzen in diesen Tagen mit dem Ereignissen konfrontiert sind, halten Sie doch bitte einfach mal den Mund.

<')))))><



Scham angesichts mancher Medienberichte zur #loveparade

Jul 25th, 2010 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern, News

Bisher hatte ich zu den tragischen Vorkommnissen bei der Loveparade nur sehr wenig (und nur via Twitter) geschrieben. Da ich selbst mit der Veranstaltung nie etwas zu tun hatte und auch niemanden kenne, der hier involviert ist, war ich zwar von einer allgemeinen Trauer und tiefen Bestürzung erfasst (begleitet von zunehmender juristischer Fassungslosigkait ob der Umstände), sah aber keinen Anlass, dem noch einmal gesondert Ausdruck zu verleihen.

Das ändert sich aber momentan erheblich, da ich zunehmend mit Medienberichten zum Thema konfrontiert werde. So “durfte” ich heute morgen schon die Titelseite der “BILD” beim Bäcker zur Kenntnis nehmen und kann nur mit Abscheu feststellen, dass Opfer es nicht verdient haben, derart zur Schau gestellt zu werden.

Auch heute Mittag wurde mir dann via “Tagesschau.de” ein Satz eines Panikforschers gewahr, der wohl an dem Sicherheitskonzept zur Loveparade beteiligt gewesen sein soll. So stand in dem Artikel dann der Spruch:

“Es gibt aber immer Menschen, die sich nicht an die Spielregeln halten”

Was ich als Versuch verstehe, die Verantwortung – zumindest teilweise – den Opfern oder zumindest den weiteren Involvierten zuzuschieben. Leider ist der Artikel auf Tagesschau.de schon wieder entfernt bzw. inhaltlich geändert, man findet dazu aber noch einen sehr passenden Kommentar hier, dem ich erst einmal nichts hinzufügen möchte.

Dem Fass den Boden ausgeschlagen hat aber ein Kommentar von Eva Hermann, zu finden hier. Dabei liest man Folgendes, von mir stark zusammengeschnitten um meine Lesart zu verdeutlichen:

Die Loveparade in Duisburg ist zu einem Sodom und Gomorrha mit katastrophalen Folgen geworden [...] das amtliche Ende der “geilsten Party der Welt”, der Loveparade, dürfte mit dem gestrigen Tag besiegelt worden sein! Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht kann man nur erleichtert aufatmen!

Das was ich dort herauslese, der Vergleich mit einem “Sodom und Gomorrha” und der biblischen Vernichtung selbiger Städte in Kombination mit einem “erleichterten Aufatmen”, ist für mich in meinem Empfinden nicht nur eine Beleidigung der Opfer, es ist schlicht widerlich. Angehörige und Freunde von Opfern haben es nicht verdient, zu Gunsten eines biblischen Bildes zu erleben, wie ihre geliebten Mitmenschen instrumentalisiert und auf den eigenen Emotionen herumgetrampelt wird. Als Jurist hatte ich bei diesen Zeilen übrigens direkt den §130 StGB (Volksverhetzung) im Hinterkopf, denke aber, dass Fr. Hermann hieran ganz knapp vorbei geschrabbt ist. Ich bin gespannt, ob das Thema andernorts noch vertieft wird.

Im Ergebnis lese ich in dem widerwärtigen Kommentar von Fr. Hermann aber nur eine Aggression heraus, die mir heute morgen schon in dem Foto der “BILD”-Titelseite begegnet ist. Wer wahrgenommen werden will, muss eben mithalten. Ich bin mit Abscheu und Scham erfüllt und hoffe inständig, dass die verletzten Opfer, die Angehörigen und Freunde zur Zeit nur sehr gefiltert mit der aktuellen Presse und solchen Ausbrüchen konfrontiert werden. Sie haben in diesen schweren Zeiten unsere Solidarität verdient, eine Selbstverständlichkeit – möchte man meinen.

Hinweis: Ich habe den Beitrag aus zweierlei Gründen auf Jurakopf eingestellt. Zum einen glaube ich, dass zu der hier angesprochenen Zielgruppe (Studenten) auch manche gehören, die mittelbar von dem Thema betroffen sind. Zum anderen möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass Juristen der entsprechenden Fachrichtungen das Thema (Äußerungen des Panikforschers, Kommentar von Fr. Hermann und Reflexion des Kommentars im Netz) zur Kenntnis nehmen und sich ggfs. auch juristisch damit auseinandersetzen.



Intern: Experimentier-Woche auf Jurakopf

Mrz 4th, 2010 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern

Kurzer Hinweis: Auf Jurakopf experimentiere ich die nächsten 7 Tage. Die inhaltliche Arbeit wird ganz normal weiter gehen, aber ich möchte mit Community-Funktionen arbeiten und experimentieren. Zugleich wird ausprobiert, ob es neue Themes gibt, die ein wenig “leichter” wirken. Dabei stelle ich schon jetzt fest, dass das alte Magazin-ähnliche-Design doch den Vorteil hatte, die Inhalte vernünftig zu strukturieren.

Wie gesagt: Ich nehme mir eine Woche zum experimentieren. Das Ziel ist vor allem den Kommentarfluss zu erhöhen, also die Teilnahme von außen zu verstärken. Das war bisher nur mühselig möglich, zumal es ständig Probleme im Code gab, die die Kommentarfunktion abgeschossen haben.



Rose-Rosahl? Hier im Volltext…

Feb 8th, 2009 | By Jens Ferner | Category: Alltag, Jurakopf.de-Intern

Wie ich gerade erfahre, rühmt sich ein bekannter Repetitor angeblich als einziger den oben benannten Fall in digitaler und lesbarer Fassung anzubieten. Wenn dem so ist: Es ist falsch. Ich halte hier einige ältere Urteile im Volltext bereit, darunter ein paar bekannte RGSt Entscheidungen und auch den Rose-Rosahl-Fall.

Ich nutze dies daher um einfach nochmal auf den Bereich “ausbildungsrelevante Urteile” hinzuweisen, den ich auf dieser Seite bereit halte und den ich bewusst klein halte.



Umfrage zum Design & Recaptcha

Feb 7th, 2009 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern

Zwei Änderungen hier auf der Seite:

  1. Ich habe ein Umfragensystem aufgenommen. Rechts in der Leiste ganz oben kann man abstimmen, die erste Frage betrifft das Design. Ich weiss, dass viele damit ein Problem haben – einzig eine Alternative fehlt mir und ich bin kein Designer :( Dennoch möchte ich mich mal umhören.
  2. Die Seite hier ist sehr beliebt. Auch bei Spammern: Pro Tag um die 200 bis 300 Spamkommentare ist keine Seltenheit. Um das hinzubiegen, habe ich nun “recaptcha” eingebaut. Wer sich registriert, erspart sich das ständige Eintippen. Ich probiere einfach mal aus, wie es sich auswirkt.


Suche: Strafrecht AT von Jakobs

Jan 17th, 2009 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern

Ich suche noch immer den Strafrecht AT (gleich welche Auflage) von Jakobs AT. Wer eine Auflage hat und mir verkaufen möchte soll sich bitte einfach per Mail oder Kommentar melden.



Frohes neues Jahr – und eine kleine Statistik zu 2008

Dez 31st, 2008 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern, Lead-Artikel

Zwei Dinge: Zuerst einmal wünsche ich allen Lesern hier ein frohes & gesundes neues Jahr 2009. Weiterhin ziehe ich eine kurze Bilanz des Jahres 2008 aus Jurakopf.de-Sicht. Die ein oder andere Stichelei kann dabei natürlich nicht ausbleiben, der Artikel wird vor allem für meine Unterstützer (also die Verlage) von Interesse sein.

Das Jahr 2008 war für mich das erste Jahr mit Jurakopf.de – auch wenn Jurakopf schon 2007 gestartet ist (da aber erst im November glaube ich), ging es 2008 erst ernsthaft los. Zu der Bilanz einer Webseite gehört dabei natürlich vor allem eines: Die Besucherzahlen.

Wer – und offensichtlich macht das manch einer – bei Alexa.com die Daten abruft, findet ein Ranking von 391,578 und bezogen auf Deutschland (meine Zielgruppe liegt ja nur hier) den Wert von 35,172. Bei einer derart fest gefahrenen Zielgruppe (Jura-Studenten aus Deutschland) ist das ein ganz guter Wert. Ich erlaube mir die Anmerkung, dass ich keinen der bekannten Tricks einsetze, um das Alexa-Ranking zu pushen.

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Weihnachtswunschzettel

Dez 17th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag, Jurakopf.de-Intern

Nein, dies ist keine Auflistung von Dingen, die mir Leser dieses Blogs schenken sollen: Eine Woche vor Weihnachten ist es vielleicht eine Idee, hier letzte Tipps für den Weihnachtswunschzettel zu geben. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen was dabei, was er sich schenkt oder noch schnell wünscht.

Dabei gehe ich mal ganz subjektiv vor und liste auf, was ich mir für die Zeit “zwischen den Tagen” geholt habe (da lese ich recht viel), was ich mir gewünscht habe und was ich an nicht-juristischem wünsche.

  1. Gekaufte Literatur
    Ich habe mit die “Kleine Schule des juristischen Denkens” von Puppe gekauft sowie “Juristische Rhetorik” von Haft. Das Puppe-Buch habe ich schon angefangen: Nicht einfach, aber sehr schön zu lesen und es wird hier noch positiv rezensiert im Blog.
  2. Wunsch-Fach-Literatur
    Ich wünsche mir das Lehrbuch von Roxin zum StGB AT (Band 1+2) sowie die “Strafrechtsdogmatischen Analysen” von Puppe. Beides werde ich wohl nicht bekommen, aber wünschen kann man es sich ja.

    Was ich anderen empfehle zum Lernen für die Klausur ist die JuriQ-Skriptenreihe, den Schwerdtfeger und die Strafrechtsklausur von Arzt. Sowas kann man sich wirklich schenken lassen – wenn man sich Fachliteratur zu Weihnachten schenken lassen möchte ;)

  3. Wunsch-Trivial-Literatur
    Schon gelesen habe ich Richard David Precht (“Wer bin ich und wenn ja, wie viele”), was in der Tat ein schönes Buch ist – speziell zum Neujahr vielleicht ganz nett. Immer wieder nett ist auch Schwanitz “Alles was man wissen muss”, speziell als Hörbuch.

    Eragon ist im ersten Band nett gewesen, ich finde, es wird mit jedem Band schwerfälliger und zäher. Insofern nur ein Hinweis. Den dritten Band habe ich mir nur ausgeliehen, angelesen und entnervt zurück gebracht. Ich denke, ich wünsche ihn mir nicht.

    Harry Potter Fans werden sich über Beedle den Barden freuen – sehr schön im Design, leicht zu lesen, eine richtig nette Lektüre für Fans über die Feiertage.

  4. Technik und Musik
    Coldplay hat mich mit “Viva la vida” und dem “Propekts March” begeistert – wer was ruhiges hören möchte, ist hier richtig. Ansonsten habe ich nur Syntho-Kram zu Weihnachten gefunden, einzig die Linkin-Park-CD/DVD Kombination fiel mir ins Auge und ist vorgemerkt.

    Spass hätte ich nochmal an technischen Geschenken, schon lange hatte ich keine “Spielerei” mehr. Den iPod Touch gab es kürzlich für 199 Euro, eine Spielekonsole für die Hand wäre auch reizvoll. Dürfte mir aber auch keiner schenken, also denke ich nicht weiter drüber nach.

  5. Sonstiges
    Für wenig Geld gibt es von Moleskine für 2009 Taschenkalender im bekannten Design mit Wochenübersicht und Notizseite pro Woche. Sehr praktisch und sicherlich ein nettes Geschenk für viele.

    Wer Design-Kram schenken möchte, der verdammt hart an der Grenze des guten Geschmacks ist, sollte sich den Namen “Pylones” merken.

Alles in allem nicht so sehr ausgefallen, aber mein Alltag wird von dem Wort “Examen” beherrscht. Ich habe bisher kaum echte Wünsche und freue mich vor allem auf die Feiertage, um mal ein paar Tage abzuschalten und etwas Ruhe zu haben.

Was ich mir wirklich wünsche, wäre nochmal – so wie früher – ein technisches Spielzeug, das mich einfach mal wieder fesselt. Dieses Gefühl, am 1. weihnachtstag morgens früh aufzustehen, nur um sein Geschenk nochmal zu benutzen und schon traurig zu sein, weil man damit aufhören muss um seine Verwandten zu besuchen. Vielleicht aber, und das wäre schmerzlich, gibt es dieses Gefühl nur in der Kindheit/Jugendzeit.



Ich suche wieder: Puppe, Jakobs, Maurach

Nov 24th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern

Schrittchenweise komme ich vorwärts, suche aber immer noch bestimmte Werke. Wenn jemand eines der folgenden Bücher abgeben möchte (ich kaufe natürlich ab), wäre ein Kontakt nett:

  1. Jakobs Strafrecht AT
  2. Puppe – Strafrecht AT im Spiegel der Rechtsprechung (Band 1)
  3. Maurach Strafrecht AT (Band 2)

Auch wenn der Zustand nicht mehr ganz so toll ist oder es sich um eine ältere Auflage handelt: Einfach melden. Speziell bei Jakobs (auch andere Schriften von ihm und von Puppe interessieren mich immer).



Kurze Pause

Nov 8th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern

Abgesehen von meinem Alltags-Stress neben Arbeit/Familie/Rep komme gerade ich nicht dazu hier was zu schreiben, weil mir in meiner Examensarbeit ein seltendämlicher Fehler unterlaufen ist, der meine Pläne torpediert.

Solange ich den Kopf nicht frei habe (Montag ist es hoffentlich geklärt…) kann ich nicht schreiben. Schon komisch wie man sich selbst am besten torpedieren kann.



Verstärkt Rezensionen in nächster Zeit

Okt 27th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern

Nochmal ein paar interne Hinweise: Es wird in den nächsten 2-3 Wochen verstärkt Rezensionen geben. So habe ich in den letzten 2 Monaten bei eBay gut geshoppt und etwas über 100 Bücher erstanden (für insgesamt nicht mal 60 Euro). Ich werde nun versuchen, gezielt in Kategorien mehrere Bücher anzusprechen (heute z.B. BGB AT) und das Empfehlungssystem auszubauen.

Zur Erinnerung: Es gibt dann verschiedene Buchbesprechungen zu einem Thema, wobei ich nur noch vereinzelt in einer Rezension andere Bücher anspreche. Stattdessen gibt es in der entsprechenden Kategorie ganz oben eine ständig aktuelle Empfehlungsliste, die einen Überblick gibt. Ich hoffe, damit den Wünschen der Leser am ehesten gerecht zu werden, die zum Schluss gezielt nach einem System gefragt haben in dem mehrere Bücher zu einem Thema besprochen und gewichtet werden.

Zugleich dient dieser Artikel als Hinweis an diejenigen, die glauben, diese Seite lebt nur von Rezensionsexemplaren: Wenn dem so wäre, gäbe es hier kaum was zu lesen. In der Tat ist der Fundus meiner Bücher in erster Linie auf gebrauchte Bücher begründet. Ich selbst gebe etwa 30-50 Euro im Monat für Bücher aus, grossteils bei eBay (daher ja auch die ganzen eBay Artikel bei mir, ein halbwegs intelligenter Leser hätte den Zusammenhang schon selbst hergestellt).
Auf die Art habe ich nicht nur ein Sammelsurium (wenn auch älterer) Bücher, das ich für Meinungsstreits herausragend nutzen kann, sondern gewinne auch einen immer laufenen Überblick über die aktuellen Marktpreise.

Zum Thema Marktpreise: Vor kurzem habe ich mir einen vollständigen Müko zum BGB gekauft, eine Mischung aus 3. und 4. Auflage, die Gesamtkosten lagen bei 25 Euro. Meine bisherige Einschätzung wurde bestätigt: Fachzeitschriften gehen zu guten Preisen weg (FamRZ oder NStZ etwa), JuS/NJW/ZRP sind Massenware und bringen nur kleines Geld ausser es sind aktuelle Jahrgänge.

Die Kommentare werden demnächst wieder eröffnet, ich geniesse einfach mal zu schreiben ohne persönliche Angriffe zur Kenntnis nehmen zu müssen. Gerade weil ich aber selber weiss, dass mir Fehler unterlaufen können, bin ich auf Kommentare die auf solche hinweisen, angewiesen und werde das System wieder eröffnen. Vorher werde ich am Kommentarsystem aber noch Änderungen vornehmen.



Tod der Blawgosphäre?

Okt 25th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern

Während ich gerade beim Kopfzeiler den Artikel zum Tod der Blogosphäre lese, muss ich über den unsäglichen Unsinn nachdenken, den ich gerade im RSS-Reader ertragen musste: Das Gezanke zwischen Jurabilis und RA S. hat die Blawgs erfasst. Und das Ergebnis: Ein öder Abend im RSS-Reader.

Wie so oft zeigen Juristen, dass sie noch so gut in der mitunter anspruchsvollen Rechtsanwendung sein können: Die Fähigkeit, Probleme zu kartographieren gehört offensichtlich nicht dazu. Die Paragraphenreiterei scheint manch einen abzustumpfen. Nur so ist es zu erklären, dass das Problem um das es hier geht, offenbar gar nicht begriffen wird.

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Referendarsliteratur hier

Okt 25th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern

Ein Hinweis, weil mancheiner intellektuell überfordert zu sein scheint: Die auf diesen Seiten erscheinenden Besprechungen von Referendarsliteratur stammen natürlich nicht von mir, sondern von mir bekannten Referendaren. Wenn mal kein anderer Name dabei steht dann, weil der Betreffende darum gebeten hat (erstmal) außen vor zu bleiben. Es folgen in Zukunft noch 2-3 “anonyme” Inhalte, weil ich von zwei Studenten ihr altes Lernmaterial erhalten habe und hier verwenden darf. Wie so oft ist die Angst vor Fehlern aber gross, daher (erstmal) anonym.

Im übrigen werden Kommentare jetzt auch auf Jurakopf am Wochenende abgeschaltet. Ich muss mir manchen primitiv-peinlichen Ausrutscher vermeintlich anonymer Kommentatoren am Wochenende nicht antun.



Änderung im Konzept

Okt 20th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern

Aufgrund der Nachfragen der Leser habe ich ja bereits das Konzept geändert und stelle nicht nur pro Bereich das eine Buch vor, das mir gefällt, sondern jetzt auch mehrere die ich gewichte. Dazu werden hier schrittweise Unterkategorien eingeführt (u.a. Verwaltungsrecht existiert schon). Momentan arbeite ich daran, dass in jeder Kategorie dann die verschiedenen Bücher zu finden sind, wobei sich ganz oben immer die aktuelle Empfehlungsliste befindet – die kann sich ja mitunter auch mal ändern.

Leider funktioniert es noch nicht ganz, da ich den “obersten Hinweis” als Artikel platziere – der dann im RSS-Feed landet. Ich arbeite noch daran, das zu verhindern. Ebenfalls werden im obersten Artikel die HTML-Tags gefiltert, das ist auch nicht gewollt :(

Update: Es sollte geschafft sein. Sowohl im RSS als auch auf der Startseite tauchen die Empfehlungslisten nicht auf. Somit kann ich nun dort, wo ich mehrere Bücher zu einem Thema rezensiere, in der jeweiligen kategorie an den Anfang (m)eine Gewichtung setzen. Damit halte ich mein Ziel bei (Empfehlungslisten), komme aber den Wünschen der Leser (mehrere Bücher zu einem Thema rezensieren) nach.
Nochmal der Hinweis, dass die Rezensionen natürlich auch vom Feedback der Leser leben – gerade wenn jemand anderer Meinung als ich ist, ist es schön wenn er (oder sie) schreibt was man beim Lesen des Buches anders gesehen hat.



Bis Montag noch ruhig

Okt 10th, 2008 | By Jens Ferner | Category: Jurakopf.de-Intern

Bis zum nächsten Montag ist es hier noch etwas ruhiger, danach geht der gewohnte Betrieb weiter. Die Gründe dafür sind vielfältig: Ich habe intern meine Verwaltung vollständig auf Normfall umgestellt (vorher eine Mischung aus Excel und Word-Dateien zusammen mit Taskcoach), ich muss mit meinem Arbeitszimmer umziehen und am wichtigsten – ich habe meine letzte Note erhalten mit der feststeht, dass ich nun für die (letzten) Examensklausuren zugelassen bin, auf die ich mich nun vorbereiten will und muss.

Ich bereite also nun das “letzte halbe Jahr” vor, das ist die Zeit, die ich mir zur Vorbereitung auf die Klausuren nehmen möchte. Einerseits geht es zum Rep, andererseits habe ich einen zusätzlichen Lernplan, der parallel laufen soll. Die Vorbereitung des Lernplans kostet mich einige Zeit.

Ab Montag dann gibt es hier wieder wöchentlich ein Fällchen und annähernd täglich eine fachliche Darstellung.