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Beiträge in der Kategorie Rausgepickt: Strafrecht

Das OLG Köln hat sich 1998 einen Spruch geleistet, der Studenten bis heute in Strafrechts-Übungen und sogar im Examen quält: Die Sache mit der kilometerlangen Urkunde. Als Student kann man eigentlich froh sein: Die dahinter stehende Streitfrage (Sind Verkehrszeichen Urkunden) ist bis heute umstritten – im Ergebnis kann man also durchaus beide Positionen beziehen. Gefragt ist alleine eine gute Argumentation…. Read more »

Die actio libera in causa (alic) ist bei vielen Studenten ein kleines Schreckgespenst. Ich gebe in diesem Artikel einen kurzen Überblick über die Meinungen und dogmatischen Modelle. Dabei konzentriere ich mich diesmal auf die Einführung der Modelle (also das “wie”) und vernachlässige die Argumente. Dafür gibt es dann einige Fundstellen, die zum Erarbeiten vollkommen ausreichen. Die alic darf hierbei nicht… Read more »

In den letzten Tagen habe ich ein Thema wiederholt und vertieft, das zu Recht von Lackner/Kühl als sehr umstritten gilt. Wobei “sehr umstritten” ein netter Ausdruck für das rechtsdogmatische Chaos ist, das hier herrscht. Wer sich den Joecks zur Hand nimmt, findet dort nur einen Eintrag: “Nebenstrafrecht und daher kein Pflichtstoff”. Das stimmt auf den ersten Blick – jedenfalls für… Read more »

In der Strafzumessung, die im Detail wohl nur Studenten mit dem Schwerpunkt Strafrecht beherrschen müssen, gibt es etwas, dass sich “Antinomie der Strafzwecke” nennt. Ich möchte dazu hier ein paar Zeilen als einfache Einführung schreiben.

Wenn man im Lawblog liest, dass eine Frau wegen Urkundenfälschung verurteilt wurde, die eine Fotokopie ihres Ausweises angelegt hat, kratzt man sich am Kopf. Aber: Ich teile die positive Einschätzung von RA Vetter zwar, möchte aber im Detail darauf eingehen. Dabei darf man nicht in die Falle tappen und vorschnell die Urkundsqualität der Fotokopie in diesem Fall verneinen (auch wenn… Read more »

Ich habe heute im Radio gehört, dass der Junge (“Kevin”), der 2006 von Rechtsextremen erheblich misshandelt wurde, nun überraschend gestorben ist. Auf Anhieb habe ich dazu in der deutschen digitalen Presse noch nichts gefunden, dafür aber hier. Interessant ist hierbei ein ganz besonderer Aspekt für Jura-Studenten: In der Radio-Meldung, die ich gehört habe, wurde erklärt, dass die StA ein erneutes… Read more »

Einfach aus Interesse habe ich die JuS durchgeblickt, um Aufsätze von Ingeborg Puppe zu finden und nachzulesen. Generell ist es für mich interessant, Aufsätze oder Anmerkungen bestimmter Strafrechtler zu lesen, ich überlege das in Zukunft auch mit anderen zu machen (man kann sich wundern, wie viel z.B. Papier in der JuS verfasst hat). Puppe hat in der JuS eher selten… Read more »

Ausgerechnet heute, im Jahr 2008, liest man etwas vom “Mundraub”: Zum Beispiel in einem Heise-Artikel. Der gemeine Jura-Student wird damit heute nichts anfangen können und muss sich schon bei Wikipedia schlau machen. Da ich hier gerne vollkommen unnützes Wissen vermittle, das man in Klausuren auch wirklich gar nicht braucht, gibt es nun eine Darstellung zum “Mundraub”. Mit ungeahnten Einblicken.

Wie schon von mir angesprochen, ist die “Wichtigkeit des Körpergliedes” i.S.d. §226 StGB ein Dauerbrenner in juristischen Arbeiten, speziell wenn es darum geht, den Beruf des Opfers zu berücksichtigen. Plakatives Beispiel: Der kleine Finger des Pianisten wird abgeschnitten. In der NStZ 2008, Heft 11, ab seite 605 findet man dazu einen Aufsatz von Jesse, der die Frage, ob der Beruf… Read more »

Ich nutze mein Blog ja auch hin und wieder, um kurz eigene Gedanken festzuhalten, die ich später (vielleicht) wieder aufgreife. Beim Wiederholen des Wirtschaftsstrafrechts stolpere ich erneut über das vieldiskutierte Problem der Kausalität bei Gremienentscheidungen. Gedanke: Hilft eine formelle Betrachtung vielleicht weiter?

Jedenfalls bis zur großen Übung ist die Mittäterschaft ein gerne genutztes Problem – bei Prüfern ebenso beliebt wie bei den Prüflingen unbeliebt. Dabei ist es nicht nur ein besonders praxisnahes Problem, sondern macht die Fälle erst interessant. Ich versuche eine kurze Einleitung zu geben und erste Ängste zu nehmen.

Im heutigen “Fällchen” geht es um einen Klassiker: F ist der angestellte Fahrer des Chefs C. Er holt morgens immer bei dessen Butler B (in der Stadtville das C) den Wagenschlüssel und den Wagen, fährt dann C den Tag über um Abends den Wagen wieder zurück zur Villa zu bringen, wo er den Wagen abstellt und B den Schlüssel aushändigt…. Read more »

Unterstützer

Dieses private Projekt wird unterstützt von vier Verlagen, die es mir ermöglichen, möglichst viele Rezensionen zu schreiben und denen ich hier aufrichtig danken möchte:

Verlag C.H.Beck

C.F.Müller

WoltersKluwer

DeGruyter

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