Hinweis: Das neue Jurion

Schon vor einigen Wochen hat der News-Dienst Jurion eine Frischzellenkur verpasst bekommen: Die Webseite hat ein aufgehübschtes Design, die Bedienung wurde vom Kopf auf die Füße gestellt und auch der Newsletter wurde angepasst.

Zuerst einmal das wichtigste: Mit gut 30 Euro im Monat ist der Dienst auf jeden Fall bezahlbar und im realistischen Preisbereich. Anders als früher gibt es nun endlich ein transparentes Preismodell: Weiterhin gibt es eine Zahl von Rechtsgebieten, aus denen man auswählen kann. Nunmehr entscheidet man sich aber, ob man 1, 3 oder alle Rechtsgebiete bezahlt – der Preis ist dann gestaffelt. Einmal wöchentlich erhält man dann aktuelles aus Gesetzgebung, Literatur und Rechtsprechung zum jeweiligen Rechtsgebiet.

Wer schon früher den Dienst genutzt hat, der wird beim „neuen“ Jurion direkt eine Änderung feststellen: Man bekommt nun per Mail eine PDF-Datei, in der alles enthalten ist. Hieran kann man Kritik üben, ich finde es ist durchaus leichter zu nutzen. In der Email selbst findet man dann noch Hinweise, wie viele Urteile etc. aus jedem Rechtsgebiet vorhanden sind.

Die Bedienung der Webseite ist zum einen äußerst gelungen: Die Datenbank ist sehr viel intuitiver und bietet einen herausragenden Komfort. Einziger (sehr nerviger) Punkt: Man kann sich nicht einloggen und mittels Cookie eingeloggt bleiben. Auch die Performance der Seite kommt mir zeitweise verbesserungswürdig vor.

Wer es sich ansehen möchte, muss kein Risiko eingehen: Man kann es eine Woche testen (zwei Wochen wäre sicherlich besser). Ich bin mit dem Relaunch zur Zeit sehr zufrieden, auch wenn es durchaus „zu viel“ sein kann bzw. sein wird. Man wird automatisch an der Fähigkeit arbeiten müssen, mögilchst schnell zu filtern, was relevant sein kann und was nicht. Alles in allem war es ein ebenso guter wie dringend nötiger Schritt nach vorne für Jurion.

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