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Eigenständige Literatur zum Verwaltungsprozessrecht gibt es schon länger, in der breiten Masse ist es aber eine eher neue Erscheinung. Da Verwaltungsprozessrecht zum Pflichtwissen gehört, aber gerne als Bestandteil des Verwaltungsrecht AT besprochen wird, gibt es hier mitunter auch Verunsicherung bei den Studenten ob und in welchem Umfang Literatur hier nötig ist.

So seltsam es klingt: Der Anhang zum Thema im Detterbeck ist erst einmal, am Anfang, vollkommen ausreichend. Wer es dann nochmals einzeln durcharbeiten möchte bzw. zur großen Übung muss, der ist mit dem Gersdorf sehr gut bedient – in aller Schnelle gibt es das Wesentliche zum unschlagbar günstigen Preis.

Nur wer sich das Thema unbedingt umfassend erarbeiten möchte – etwa wegen einem entsprechenden Schwerpunktbereich – sollte sich den Stern/Blanke oder den Wienbracke anschaffen. Beide sind sehr umfassend, mit kleinen Nachteilen: Während der Stern/Blanke eine optisch sehr schwierige Aufbereitung im typischen Lehrbuch-Stil hat, strukturiert der Wienbracke im Skript-Stil nicht nach den Klagearten, sondern erst nach “Zulässigkeit” und “Begründetheit”, was sicherlich für einige schwierig ist.

Sehr umfassend ist das – hier nicht im Detail besprochene – Lehrbuch von Wolf-Rüdiger Schenke, das auf fast 400 Seiten das Verwaltungsprozessrecht darlegt. Leider ist das Buch von Schenke ohne besondere optische Aufbereitung, erschlägt den Leser quasi mit Text. Für die Hausarbeit ist es sicherlich ein gutes und zitierfähiges Hilfsmittel, kann aber für den Hausgebrauch nicht mit obigen Werken mithalten.

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