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Ein Notebook für Studenten

Artikel-Daten: Mrz 31st, 2008 | By Jens Ferner | Category: Alltag, Arbeitstipps  | Kurzlink
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Nachdem ich etwas zum Eee-PC geschrieben habe folgt hier nun ein allgemeiner Artikel zum Thema Notebook. Fakt ist -jedenfalls für mich- im Jura-Studium braucht man eines. Klar geht es irgendwie auch ohne, aber es muss nicht sein und bei Hausarbeiten oder Seminararbeiten zahlt es sich schnell aus. Das Problem ist nur: Nicht jeder bekommt eines geschenkt – oder kann sich das aktuelle Highlight aus dem Handel leisten.

Das Schöne ist: Das braucht man auch nicht. Wer aufs Geld achtet oder achten muss, der kommt auch mit weniger aus. Ich versuche hier kurz ein wenig Orientierung zu bieten. Und wer es anders sieht oder ergänzen möchte, der fühlt sich bitte in den Kommentaren dazu eingeladen :)

Ich denke, ein gebrauchtes Notebook reicht, wobei man den Markt kennen sollte, um sich nicht übervorteilen zu lassen. Und nur weil eines gebraucht und/oder älter ist, ist es noch lange nicht schlecht. Ehrlich nicht, viele der modernen Notebooks sind wie die modernen Handys: Überfüllt, riesig, schwer – gerade das, was viele nicht wollen.

Zum Markt: Der Eee-PC kostet 300 bis 400 Euro, je nach Modell. Er ist aber keine echte Alternative, wenn man eine Rundum-Maschine haben möchte. Wer nur einen einzigen Rechner hat, für den wird sich der Eee-PC sicherlich nicht lohnen. Dennoch sollte man sich den Preis merken. Ein gutes neues Gerät bekomme ich bei meinem hausladen “HIQ24″ bereits für 367 Euro. Das GErät hat 512Mb RAM, eine 80GB Festplatte, ein hochauflösendes Display mit 15 Zoll sowie eine 1,8GHz CPU. Das schreibe ich nicht um Werbung zu machen, sondern um die Grenze aufzustecken: Wer nun ein Notebook für 400 Euro kauft, das gebraucht und älter ist, dabei aber weniger Hardware-AUsstattung mitbringt, der sollte überlegen ob der Kauf so gelungen ist.

Diese 4 Kriterien (Festplatte, CPU, RAM, Display) sind die für mich wichtigen, ich suche mir beim Einkauf immer ein günstiges Neu-Gerät (das ja auch 24 Monate Gewährleistung hat!) und nehme dies als Obergrenze. Auf die Art bewahre ich mich vor Fehlkäufen. Übrigens bekommt man echte Top-Modelle schon für 800 Euro.

Wer ein gebrauchtes Notebook kauft, um zu arbeiten (und vielleicht mal um Musik zu hören, aber keinesfalls für aktuelle Spiele), dem reichen 20GB bis 40GB Festplatte locker. RAM sollten schon 512 MB sein, CPU 1 GHz. Das Display sollte ab 12 Zoll liegen und eine 1024er Auflösung bieten. Ram und Festplatte sind dabei nicht so wichtige Kriterien, jedenfalls für diejenigen die sich ein wenig auskennen: Beides lässt sich im Eigenbau mit aktueller HArdware meistens günsitg aufrüsten. Beispiel: Eine 80GB Notebook-Festplatte kaufe ich für unter 50 Euro ein – die ist dann neu und riesig, da ist es mir bei einem 100 Euro Notebook egal, ob es eine 20GB Platte hat, die mir zu klein wäre.

Wichtig ist etwas anderes: Wer wirklich mobil arbeiten möchte, der will keinen Klotz am Bein. EIn Notebook sollte schon klein und leicht sein – und die älteren Modelle können da wirklich überraschen. Für 200 Euro gibt es grundsolide Produkte, die teilweise unter 2kg wiegen und ideal für das Arbeiten unterwegs sind. Gerade Jura-Studenten, die ständig in Präsenz-Bibliotheken arbeiten müssen, wissen was ich meine wenn ich sage, dass es eben keine Frage von Luxus ist, ob man 4kg oder 2kg zusätzlich mit sich herumtragen muss. Und: Es gibt sie wirklich.

Man darf keinen Schnellkauf erwarten, es gilt sich vorher zu informieren und im Internet genaue Produktbeschreibungen heraus zu suchen. Meine Favoriten sind z.B. das Dell Latitude C400 oder das etwas moderne (und dann teurere) D400. Die bekommt man für 200 bis 300 Euro und hat ein echtes Subnotebook. Mein anderer Favorit ist das Yakumo Q7 XD Mobilium. Auf den Zusatz “Mobilium” muss man aber achten, weil es auch eines ohne diesen Zusatz gibt, auch gebräuchlich ist die Bezeichnung G557S/G551S. Wenn ihr jeweils auf das Grundprinzip (1GHz/512Mb RAM – mindestens) achtet, ist das wirklich ein schönes Gerät das man da günstig erstehen kann.

Einen Nachteil aber haben gebrauchte Notebooks und da darf man sich nichts vormachen: Die Akkus. Stellt euch auf fürchterliche Akku-Laufzeiten ein, neue Akkus kosten teilweise so viel wie das ganze Notebook. Hier liegt der echte Haken, die Kröte die man schlucken muss.

Wenn ihr diese Tipps beherzigt, wird ein Windows XP darauf sogar gut laufen. Wer an den Kosten für ein System sparen will, kann ein Ubuntu Linux nutzen, das können auch Anfänger einsetzen und es ist kostenlos – mit Openoffice hat man eine kostenlose und gute Bürolösung.

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