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Ein Hinweis der gerade für Studenten wichtig ist – denn der Grossteil wird später als Anwalt arbeiten wollen, viele auf “eigene Kappe”: Ein Anwalt ist am Ende nichts anderes als ein Dienstleister, und Dienstleistung will verkauft werden. Via Weblawg habe ich dazu einen interessanten Link gefunden, der einen Ausblick ins Jahr 2008 geben wird. Ich bleibe dabei: Die Anwälte die nicht verstehen, dass sie werben müssen, werden immer stärkere Probleme bekommen. Daher gilt es für neue wie für alteingesessene: Dazulernen und anfangen zu arbeiten.

Interessant ist, dass seit 2000 scheinbar immer noch nur wenige verstanden haben, dass eine eigene Webseite nur sinnvoll ist, wenn man ihre Nutzung auch auswertet, wenn man die Inhalte passend zur Tätigkeit steuert. So etwas wie SEO gibt es wohl bei nur sehr wenigen, die meisten glauben, eine Internetseite alleine und ein Telefonbucheintag reichen aus. Mein Rat daher an alle: Plant langfristig, lernt nicht nurjuristisches Fachwissen, sondern bildet dringend Softskills im Bereich Rhetorik und Marketing. Oder deutlich: Verkauft euch in der Öffentlichkeit.

Vor einer kleinen Ewigkeit habe ich mal einen Wurfzettel für Anwälte geschrieben zum Thema, den ich hier zum Download anbiete. Er ist alt, aber vieles davon hat Anwälte bis heute nicht erreicht. Übrigens ein kleiner Hinweis: So genannte kleine Kanzleien mit einem Anwalt etc. sollten sich nicht verschätzen. Ich verbuche selbst auf dem Land Mandatsgewinne über das Internet bei Kanzleien, in denen ich hin und wieder aushelfe. Das Internet lohnt sich, ganz besonders für die “kleinen”.

Und wenn ich meine lokale Zeitung aufschlage stelle ich jeden Tag fest, dass es sowas wie Pressearbeit bei den örtlichen Kanzleien faktisch nicht zu geben scheint. Wenn ich dann gleichzeitig betrachte, wie viele sich beschweren, weil sie nur mäßigen Zulauf neuer Mandate verzeichnen, überrascht das nur wenig.

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